madize Das ist eine sehr schöne Beschreibung des Systemzustandes. Das beschriebene ist aber nicht neu, sondern schon Jahrzehnte so. Wird sich daran etwas ändern? Ich glaube nicht.
Aber es ist die Aufgabe, die jetzt fehlt, man möchte in den Jahren bis zum Ruhestand noch etwas Sinnvolles machen, etwas bewegen, die erworbenen Qualitäten nutzbringend anwenden...
Sinnvolles kann doch vieles sein. Muss es weiterhin der bereits ausgetretene Pfad sein?
Wenn man finanziell ein gutes Polster hat, sollte man sich einfach mal bewusst Zeit zum Nachdenken nehmen. Damit meine ich selbst Nachdenken und die alten Muster zur Seite legen und nicht hoffen, dass das Klientel, was einen abserviert hat plötzlich einen Sinneswandel erleidet.
Ich weis es ist sehr schwierig das bisherige
...hochqualifiziert, über 20 Jahre in Führungspositionen, Verantwortlich für eine interntionale Abteilung mit Ingenieuren an 6 Standorten in Europa...
loszulassen und über diesen "Tellerrand" hinaus zu schauen.
Aber vielleicht machts das leichter, wenn man weis,
...dass die Damen und Herren in den Personalabteilungen ihren Horizont dahingehend erweiteren, dass sie die Qualitäten der Ü50er erkennen und diese als nutzbringend für unsere Firmen wahrnehmen...
dass man von diesen Herrschaften mit Ü50/60 nichts weiter als einen "feuchten Händedruck" zu erwarten hat.
Denn, dort wo entschieden wird, sitzt nun mal zu meist das Gegenteil von:
...Urteilsvermögen. Durchhaltevermögen. Gelassenheit in Stressmomenten. Qualität statt Chaos. Führung ohne Ego...
Wenn man wie die von Tomarcy beschriebe Person aber einmal am Tropf des Staates hängt, ist man nur noch Verfügungsmasse und kann reichlich wenig selbst entscheiden.
Die Rechnungen kommen früher. Schulzeug, Essen, der Alltag. „Man rutscht halt rein“, sagt er. „Und dann steht man da.“
Eine Nummer halt.