Beiträge von Doodle

    Ich habe tatsächlich für 1-5 Euro abgestimmt, weil ich von dem 0-Euro Trade nicht viel halte. Denn mit Wertpapieren handeln, sollte auch etwas (sichtbar) kosten, damit das „Traden“ nicht gefördert wird.

    Wieso ich auch 5 Euro bezahlen würde? Die Targobank bietet in ihrem Direktdepot den außerbörslichen Handel für 4,90 Euro an. Also, wenn die das können, dann kann das auch eine ING, DKB….

    Hallo,

    wenn ich mich beispielsweise für eine schweizerische Aktien bei der DKB interessiere, dann ist die lediglich über FINRA other OTC handelbar. Könnt ihr mir vielleicht erklären was das bedeutet und wie dieser Handel abläuft?

    Vielen Dank im Voraus.

    Doodle

    Ich persönlich kaufe BTC bei Bison. Es gibt mit Sicherheit günstigere Börsen. Mir gefiel dort aber immer die Unkomplexität. Und ob ich jetzt ein paar Cent mehr zahle aufgrund eines höheren Spreads.... juckt mich nicht. Ich mach Buy and Hold. Und BTC macht nichtmal 1% meiner gesamten Asset-Allocation aus ^^

    Vielen Dank. Ich bin schlussendlich auf die Idee gekommen, weil sich einige Kryptowährungen bei JustTRADE mit einem Spread von 0,30% ohne weitere Ordergebühren kaufen lassen, daher werde ich mir das mal weiterhin anschauen.

    Welche Anleihen hast du im Depot?

    Ich habe erst neulich mit Anleihen angefangen - und um die erste Erfahrungen zu sammeln habe ich Bundesanleihen gekauft.

    Ich finde Smartbroker ist günstig für diesen Zweck.

    Nur eine einfache Bundesanleihe.

    Ja, das stimmt. Dennoch möchte ich mich vom Smartbroker fernhalten, weil die Baader Bank dort künftig im Hintergrund agiert.

    Gegenwärtig besitze ich 4 Depots:

    DKB - Haupt Depot für die Altersvorsorge- 100% buy n Hold - Partner hat auch Vollmacht

    Trade Republic - bisschen Zockerdepot - wird viel getraded

    Vanguard - im Moment total leer

    Smartbroker - einige Bundesanleihen

    Gegenwärtig besitze ich 2 Depots:

    DKB - alte Bestände

    JustTRADE - neue Bestände, die ab und an übertragen werden

    Ich bin am Überlegen, ob ich noch ein drittes Depot eröffne, um Anleihen günstig zu handeln, aber die 10 Euro bei der DKB kann ich verschmerzen.

    Ausländische Börsenplätze und ausländische Lagerstellen verursachen unverhältnismäßige Kosten und z. T. bekommst du nicht einmal die Originalpapiere gutgeschrieben, sondern nur Hinterlegungsscheine. Für private Kleinanleger ist das zumindest dann Unsinn, wenn die Papiere auch im Inland gehandelt werden.

    Tradegate und XETRA haben unterschiedliche Handelsregeln. Auf XETRA sollen so viele Orders wie möglich bedient werden. Entsprechend häufig sind Teilausführungen bei marktengen Verhältnissen. Tradegate versucht Orders möglichst komplett abzuarbeiten. Beispiel: Es liegt ein Verkaufsauftrag über 120 Stück vor und passende Kaufaufträge über 50, 120 und 250 Stück. Bei XETRA wird dann jeder der drei Kaufaufträge mit 40 Stück bedient. Bei Tradegate wird der Kaufauftrag über 120 Stück ausgeführt, der Rest bleibt offen. Bei Tradegate besagt das zumindest die reine Lehre. Wenn man sich die Umsätze ansieht, wundert man sich trotzdem manchmal, nach welchen Kriterien da zugeteilt wurde. Transparenz und Berechenbarkeit sind nicht die starke Seite von Tradegate.

    Ok, danke.

    Über welche/n Börsenplatz handelst du denn bevorzugt?

    Die alternativen Handelsplätze sind dazu verpflichtet, sich an einer Referenzbörse zu orientieren. Sprich: solange auf Xetra gehandelt wird, ist der Börsenplatz relativ egal. Und gerade bei Brot und Butter ETF gilt das erst recht. Anders sieht es im frühen oder späten Handel aus, da haben die Market Maker freie Hand und nutzen das durchaus auch aus

    Somit ist die Wahl des Handelsplatz innerhalb der Xetra-Zeiten eher weniger wichtig?

    Wie verhält sich das mit ausländischen Börsenplätzen, haben diese einen Vorteil für einen kleinen Privatanleger?

    Guten Abend,

    Ich frage mich, inwiefern die Auswahl des Handelsplatzes für das Ordern von ETFs und Aktien eine Rolle spielt?(Spread ist klar)

    Wenn ich also zukünftig über Tradegate handle, dann ist das doch meist eine sehr gute Wahl, da häufig Tradegate nach Xetra der liquideste Börsenplatz in Deutschland ist?

    Wie verhält es sich bei Broker, die ausschließlich L&S Exchange oder Gettex anbieten?

    Über eure Erfahrungsberichte freue ich mich sehr.

    Doodle

    Mit Verzögerungen meine ich, dass bei Scalable manchmal die Sparplanausführung nicht stattfindet, weil möglicherweise das über die Baader Bank wohl nicht klappte..

    Danke für deinen Erfahrungsbericht.

    Ich werde es dort einmal probieren, denn schlussendlich bleibt mir nicht mehr viel übrig. Die Anbieter, mit der Baader Bank im Hintergrund, sind mir zu unverlässlich.

    Na ja, von irgendwas muß die Bank schon auch leben. Und sie tut das auch, selbst wenn sie behauptet, sie verlange keine Ordergebühr. In dem Fall geht das dann über den Kurs, bei dem der Kunde das nicht so deutlich merkt.

    Ich sehe das mit den Depotkosten pragmatisch: Wenn ich eine spezielle Funktion suche (Du suchst eine möglichst niedrige Ordergebühr bei kleinen Tranchen) und ein bestimmter Anbieter bietet mir die, dann mache ich dort ein Depot auf. In dem Sektor, den wir beide da im Auge haben, haben Depots ja keine laufenden Kosten, sind für den Kunden also kostenlos.

    Mach das doch einfach, dann siehst Du selber, wie sich das Depot anfühlt. Wenn Dir das (von innen gesehen) gefällt, bleibst Du, wenn nicht, gibt es ja auch noch andere Anbieter.

    "Flatter" kenne ich nicht. Meinst Du "Flattex"? Bei denen war ich mal, die haben mir für jede amerikanische Dividendenzahlung 5 Euro Spesen abgezogen. Gemessen daran, daß ich sehr viel seltener kaufe als Dividenden bekomme, hat die Dividendengebühr mich mehr geprickt als die Kaufspesen. Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht, ich bin damals dann ziemlich schnell wieder weggegangen.

    Danke für die Antwort.

    Ja, ich meinte Flatex.