Autokauf bar teurer als Leasing

  • Ich habe einfach meine Zweifel, dass man durch deutlich mehr Fahrleistung die Kosten des Autos drücken kann.

    Oh doch. Steuern sind konstant, egal wie viel du fährst. Versicherung kostet bei 40 000km etwa doppelt so viel wie bei 5 000km. So zumindest meine Stichprobe der Größe 1...auf den Kilometer gerechnet ist das aber sehr viel günstiger. Der Stellplatz kostet gleich viel, egal welche Fahrleistung. Mit meiner Fahrleistung und -profil kann ich auch problemlos Longlife-Öl fahren. Ist kaum teurer als das kurze Intervall, aber nur noch alle 30 000km ein Ölwechsel. Bei unter 10 000km im Jahr und viel Kurzstrecke würde ich das jetzt eher nicht empfehlen. Sind viele Kleinigkeiten aber das läppert sich in Summe.

    Der Verschleiß hängt stark am Fahrprofil. Wenn du fast nur Stadtverkehr und Kurzstrecke fährst, schädigst du das Auto auch bei relativ wenig Kilometer im Jahr massiv. Gerade bei modernen Autos mit Direkteinspritzung und Partikelfilter (mittlerweile auch beim Benziner) ist Kurzstreckenbetrieb eine ganz schlechte Idee. Das Stop and Go im Stadtverkehr schrubbt schnell Kupplung und Bremsen runter. Kalter Motor heißt kaltes Öl und das heißt schlechte Schmierung. Ist der Motor mal gut warm, ist der Verschleiß relativ gering. Du hast dann auch weniger Probleme mit AGR-Ventilen, Partikelfiltern, etc.

    Natürlich sind die Gesamtkosten bei entsprechender Fahrleistung deutlich höher. Aber die Kosten pro Kilometer sinken stark.

  • B.Kahn

    Für mich stimmen die km nicht (ich fahre mehr als das doppelte), der Kaufpreis nicht (ich würde nie über 50 k€ für ein Auto zahlen) und alle anderen Kosten sind weit niedriger (z.B. Reifen bei eBay bestellt und irgendwo aufziehen lassen anstatt den doppelten Preis bei einem Vertragshändler zu zahlen).

    Wo ich mitgehe ist, dass sich viele die Kosten schönrechnen oder gar nicht rechnen.

    Du kannst die relativen Kosten (Kosten pro km) drücken, wenn du viel Langstrecke fährst. Die absoluten Kosten (Kosten des Autos pro Jahr) sind trotzdem enorm.

    32 Cent multipliziert mit 30-35 tkm…

    Ich gehe nicht mit, dass die Reparaturkosten mit der Laufleistung korrelieren. Gerade bei modernen Dieseln ist Kurzstrecke ganz übel, weil sich z.B. das AdBlue-System zusetzt. Oder auch Bremsen - die halten bei vorausschauender Fahrweiese auf der Autobahn ewig.

  • B.Kahn

    Für mich stimmen die km nicht (ich fahre mehr als das doppelte), der Kaufpreis nicht (ich würde nie über 50 k€ für ein Auto zahlen) und alle anderen Kosten sind weit niedriger (z.B. Reifen bei eBay bestellt und irgendwo aufziehen lassen anstatt den doppelten Preis bei einem Vertragshändler zu zahlen).

    Das Interessante an der Untersuchung vom ADAC ist ja, dass die Kosten auch bei relativ günstigen und kleinen Autos deutlich höher sind als viele annehmen (50-70 Cent) und man für Autos über 50.000 Euro teilweise 1 Euro/km und mehr zahlt. Das haben garantiert wenige auf dem Schirm. Und das sagt nicht nur der ADAC (siehe google).

    Ich führe solche Diskussionen oft in meinem Umfeld auch zum Thema Eigenheim Vermietungsimmobilien, Urlaub, Aktien-Zocks usw. Im Endeffekt läuft es immer auf das Argument ,,Ja die Fakten sagen das, aber bei mir ist das ganz anders (=günstiger, besser, rentabler usw.)" hinaus. :/ Ich meine, dass ich die 30Ct./km schon vor 15 Jahren gehört habe. Seitdem haben sich die Kosten rund ums Auto fast doppelt so stark erhöht als die ,,normale" Inflationsrate es hergeben würde. Aber die Kosten bleiben bei 30 Cent? :/Ich bin da immer sehr skeptisch. Vor allem wenn persönliche Angaben teilweise die halben Kosten oder den doppelten Ertrag ausweisen als gut recherchierte Untersuchungen.

    Ich gehe auf jeden Fall mit der Feststellung mit, dass es kaum ein Szenario gibt in dem Leasing günstiger ist als ein Barkauf. Es sei denn man hat einen Leasingfaktor von 0,7 und weniger, keine Mängel bei Rückgabe, ziemlich genau die im Vertrag angegebene Laufleistung und will ohnehin alle paar Jahre ein neues Auto. Ich gehe auch mit, dass ein Neuwagenkauf finanziell ein sehr schlechter Deal ist und Autos mit 2-3 Jahren ein extrem gutes Preis-/Leistungsverhältnis haben.

    Nur bei den Kosten sehe ich das anders. Ich denke da machen sich viele etwas vor. Wenn man in dem Bereich wirklich sauber rechnet und alle Kosten rechnet, sind 30 Cent oder 32 Cent einfach nicht möglich. Ich meine man muss ja allein für die Garage 50-100 Euro im Monat ansetzen. Auch wenn sie einem gehört. Allein für die Opportunitätskosten (Barkauf) fallen für einen Mittelklassewagen 100-150 Euro im Monat an. Das Geld hängt ja ewig in irgendeinem Auto. Das ist zwar immer noch besser als Finanzieren und Leasen, aber man zahlt es trotzdem indirekt. Und dann geht erst der Spaß mit dem Wertverfall, Reparaturen, Versicherung, Reifen, Treibstoff, Parken, Reinigung, usw. usw. los.

    Im Spiegel stand, dass der durchschnittliche (!) deutsche Fahrer im Leben 500.000 Euro nur fürs Auto ausgibt. Klar sind da auch viele drin, die ständig leasen, neu kaufen und nicht rechnen können. Aber die Masse ist das nicht. Wir wissen ja von den Zulassungszahlen was der Deutsche fährt. Und wenn ich mich recht erinnere waren in dem Artikel die Opportunitätskosten gar nicht drin.

  • Um Missverständnissen vorzubeugen: Das soll kein Plädoyer gegen Autos sein. Auch nicht gegen Neuwagen. Im Grunde ist jeder, der einen europäischen Neuwagen kauft ein Patriot. Ich selbst fahre kein Vernunftsauto und ich denke, dass man sich an einem schönen Auto auch erfreuen kann und es für manche ein Stück Lebensqualität ist. Wie vieles andere auch. Und Lebensqualität darf und sollte auch was kosten. Ich denke nur, dass man sich bei den Kosten ehrlich machen muss. Vermutlich gibt es auch den einen oder anderen, der mit einem idealen Auto, einer idealen Fahrweise, Glück bei der Qualität, günstigen Werkstätten, usw. deutlich günstiger fährt, als ich hier angebe. Ich denke aber nicht, dass es für die meisten Menschen zutrifft.

  • Nur bei den Kosten sehe ich das anders. Ich denke da machen sich viele etwas vor. Wenn man in dem Bereich wirklich sauber rechnet und alle Kosten rechnet, sind 30 Cent oder 32 Cent einfach nicht möglich.

    Ich kann dir meine Kosten auf den Euro genau offen legen.

    25 k€ Anschaffung auf bis heute 155 tkm sind eben 16,1 Cent pro Kilometer, mit angenommenem Restwert null. Tatsächlich dürfte der noch bei 10000 € liegen, dann sind es knapp 10 Cent pro km.

    In den anderen 15 Cent bei mir (bin wieder bei 15 nach der letzten Tankfüllung) sind 51% Kraftstoff (4,8 Liter auf 100 km und 1,60 pro Liter etwa = 7,72 Cent pro km) und die anderen 49% sind vor allem Wartung, daneben ein bisschen Reparatur und Reifen(27%). Bleiben noch 22% für v.a. Versicherung und daneben ein paar Euro für Steuer und TÜV. Insgesamt sind das bis heute 24500€.

    Der Stellplatz ist fester Bestandteil des Mietvertrags. Selbst ohne Auto hätte ich den.

    Bleiben Opportunitätskosten, die in der Rechnung nicht enthalten sind.

  • Da sind aber viele Variablen noch offen.

    Mit wieviel km hast du das Auto übernommen und wie hoch ist deine Jahres-Fahrleistung?

    Läst du die Wartung bei Mercedes machen, oder in einer freien Werkstatt, oder selbst?

    Kaufst du Noname Reifen oder Premium?

    Wie hoch ist deine SF Klasse bei der Versicherung, Teil- oder Vollkasko?

    Im Vergleich zur Neuwagen Betrachtung vom ADAC kommt man beim Gebrauchten mit längerer Haltedauer und höherer Fahrleistung natürlich auf viel niedrigere Werte. Das sollte nicht überraschen.

  • Der Stellplatz ist fester Bestandteil des Mietvertrags. Selbst ohne Auto hätte ich den.Bleiben Opportunitätskosten, die in der Rechnung nicht enthalten sind.

    Den Stellplatz kann man aber vermieten. Oder man wohnt irgendwo ohne Stellplatz. ,,Habe ich ohnehin" gilt in der BWL nicht. Kosten sind immer Kosten. Und wenn man 25.000 Euro dauerhaft im Auto hängen hat, dann sind das auf 15 Jahre ca. 36.000 Euro Opportunitätskosten. 6% sollte man schon ansetzen, weil das Geld realistisch über mehrere Autos für über 40-50 Jahre in Autos steckt. Bei 10.000 Kilometer im Jahr sind das pro Kilometer 0,24 Euro! Aber nur auf 15 Jahre. Wer als Fahrer für 25.000 Euro ein Auto kauft, kann 25.000 Euro nicht anlegen. In der Realität für immer, weil er irgendwann den Aufpreis fürs nächste Auto leisten muss. Das sind auf 40 Jahre 250.000 Euro entgangener Gewinn. Also über 60 Cent/km, wenn man im Schnitt im Leben 10.000 Kilometer pro Jahr fährt. Und diese Kosten sind beim ADAC gar nicht drin.

    Klar sind das Milchmädchenrechnungen, weil man in diesem Land in der Regel ein Auto benötigt und der ohne Karre die 25.000 Euro wahrscheinlich für was anderes ausgegeben hätte. Aber wenn man nüchtern rechnet sind diese Opportunitätskosten dem Produkt ,,PKW" zuzurechnen. Und wer das nicht tut, macht sich was vor. Das gilt für alles im Leben. Auch fürs Eigenheim. ,,Wenn ich es abbezahlt habe, dann bin ich durch!". Nein. Dann zahlst du das Ding nochmal ab. Nur sieht man es nicht (6% auf 600k sind halt 3000 Euro im Monat. Mit Zinseszins ein Vielfaches).

  • Ich wehre mich vor allem gegen die Behauptung, dass man kein Auto mit 30 Cent pro km fahren kann.

    Reifen -> nur premium (aus den Top3 der Tests den mit der höchsten Laufleistung)

    Wartung/Reparatur -> freie Werkstatt

    Versicherung -> SF in den niedrigen 20ern, auch Vollkasko

    Kauf -> 3 Jahre und 90 tkm

  • Ich meine man muss ja allein für die Garage 50-100 Euro im Monat ansetzen.

    Naja...2 Stellplätze schreibt unser Bebauungsplan eh vor. Und Stellplätze vermieten auf dem Land...haha. Klar müsste man nicht unbedingt einen Carport drüber machen und Pflastern. Aber das hat mit den Kosten des eigentlichen Autos nichts zu tun. Die habe ich, egal ob dort ein rostiger 30 Jahre alter Polo steht oder ein nagelneuer Porsche.


    Kaufst du Noname Reifen oder Premium?

    No-Name rentiert sich nicht. Meine Winterreifen, die Conti TS 870, habe ich für 240€ und ein paar Zerquetschte bekommen, inklusive Lieferung nach Hause. Hinter dem Händler versteckte sich ATU. Die Dinger halten 4 Jahre bei meiner Fahrleistung. Einen Linglong in der Größe finde ich im Internet aktuell für 50€ das Stück. Macht dann mit viel Glück 0,1c/km. Reifen sind nur teuer, wenn man die beim Händler vor Ort kauft. Und auf den Kilometer gerechnet spielen Reifen echt keine große Rolle, wenn man erstens normale Reifengrößen fährt, zweitens halbwegs reifenschonend unterwegs ist und drittens die nach Verschleiß austauscht. Da kommt man unter 1c/km raus, selbst wenn man Händlerpreise ansetzt.

    Läst du die Wartung bei Mercedes machen, oder in einer freien Werkstatt, oder selbst?

    Wer aufs Geld achtet, geht garantiert nicht in die Vertragswerkstatt. Aber auch wenn man selbst nicht schraubt...es gibt zum Beispiel Werkstätten, die machen den Ölwechsel im Akkord. Luftfilter kann man (zumindest bei vielen Autos) problemlos selbst wechseln. Habe ich dieses Jahr zum ersten Mal selbst gemacht...Anleitungen auf Youtube gibts genug, der eigentliche Wechsel ist in 5 Minuten erledigt. Bei der Gelegenheit habe ich dann festgestellt, dass einer der Profis in den 12 Jahren zuvor eine Nase vom Handschuhfach abgebrochen hat...gesagt hat natürlich nie jemand was...

  • Ich wehre mich vor allem gegen die Behauptung, dass man kein Auto mit 30 Cent pro km fahren kann.

    Absurd ist die Behauptung ja vor allem auch, weil ich heute Morgen vorgerechnet habe, dass das auch mit einem Neuwagen klappt. Alle Kosten schön auf den Kilometer runtergebrochen.

    Und da war noch Luft für Reparaturen abseits der üblichen Wartung über 10 000€. Die man bei 10 Jahren und 250 000km sicherlich nicht brauchen wird. Und den Restwert des Autos haben wir an der Stelle auch ignoriert indem ich das Auto auf 0 abgeschrieben habe...O3 Ambition Diesel AHK mit 250 +- 15 tkm stehen ab 4500€ im Internet. Würde ich persönlich nicht zahlen, aber aber selbst wenn wir ein Drittel abziehen, sind noch 3000€ Restwert übrig

  • Ihr geht beide nicht auf die Opportunitätskosten ein. Wie bereits erwähnt liegen die nur fürs 25k-Auto über ein Fahrerleben bei über 60 Cent/km bei 10.000 km/Jahr. Inklusive Garage oder Caport, sehr wahrscheinlich über 1 Euro / km. Aber selbst wenn man die weglässt (sollte man nicht), sind die Zahlen vom ADAC nachvollziehbar. Bei Neuwagen sind selbst für sehr kleine und einfache Autos 50 Cent+ normal in den ersten 5 Jahren.

  • Ihr geht beide nicht auf die Opportunitätskosten ein. Wie bereits erwähnt liegen die nur fürs 25k-Auto bei über 60 Cent bei 10.000 km/Jahr. Inklusive Garage oder Caport, sehr wahrscheinlich über 1 Euro / km.

    Ich habe doch oben in der Detailauswertung geschrieben, dass die Opportunitätskosten nicht in der Rechnung sind. Beim ADAC allerdings auch nicht.

    Und der Stellplatz ist in der Gesamtmiete enthalten. Auch ohne Auto hätte ich den Stellplatz. Untervermieten ist sinnlos, gegenüber ist an der Straße alles frei.

  • Ich habe doch oben in der Detailauswertung geschrieben, dass die Opportunitätskosten nicht in der Rechnung sind. Beim ADAC allerdings auch nicht.

    Ich weiß. Man sollte sie unbedingt in einer sauberen Kalkulation ansetzen. Ich denke beim Wertverlust, dem Risiko von großen Reparaturen und den Opportunitätskosten machen die meisten Autobesitzer die größten Fehler. Idealerweise kauft man ein gebrauchtes Auto (2-3 Jahre) und fährt es bis es nicht mehr geht. Unter 70-80 Cent kommt man so auch nicht, aber es ist finanziell die rationalste Wahl.

  • No-Name rentiert sich nicht.

    Eben. Die Premiumreifen halten 100.000 km problemlos. Dafür brauche ich dann 3* DingDangDong oder sowas. Premiumreifen mit Aufziehen = 500 €. Für die Billigreifen zahle ich 3* Aufziehen (also 300 €), weshalb 2 Reifensätze dann 200 € kosten dürften. 25 € pro Reifen.

    Wer aufs Geld achtet, geht garantiert nicht in die Vertragswerkstatt. Aber auch wenn man selbst nicht schraubt...es gibt zum Beispiel Werkstätten, die machen den Ölwechsel im Akkord. Luftfilter kann man (zumindest bei vielen Autos) problemlos selbst wechseln. Habe ich dieses Jahr zum ersten Mal selbst gemacht...Anleitungen auf Youtube gibts genug, der eigentliche Wechsel ist in 5 Minuten erledigt. Bei der Gelegenheit habe ich dann festgestellt, dass einer der Profis in den 12 Jahren zuvor eine Nase vom Handschuhfach abgebrochen hat...gesagt hat natürlich nie jemand was...

    Meine freie Werkstatt macht den Ölwechsel zu einem Preis, wie ihn MacOil auch macht. Und der Meister denkt erst nach, bevor er repariert. Neulich war ein Kabel am AdBlue-Tank durchgescheuert. Bekanntes Problem bei dieser Baureihe. Die Lösungsvorschläge (laut Internet) gehen beim Vertragshändler oder der Niederlassung von Kabelsatz wechseln (Material 200 €) über NOx-Sensor wechseln (Material 700 €) bis AdBlue-Tank tauschen (Material 2500 €). Gezahlt hab ich dann 60 € für die Arbeitszeit. Die 10 Centimeter Kabel hatte er vermutlich rumliegen.

  • Ich weiß. Man sollte sie unbedingt in einer sauberen Kalkulation ansetzen. Ich denke beim Wertverlust, dem Risiko von großen Reparaturen und den Opportunitätskosten machen die meisten Autobesitzer die größten Fehler. Idealerweise kauft man ein gebrauchtes Auto (2-3 Jahre) und fährt es bis es nicht mehr geht. Unter 70-80 Cent kommt man so auch nicht, aber es ist finanziell die rationalste Wahl.

    Du rechnest immer noch falsch.

    "Wie bereits erwähnt liegen die nur fürs 25k-Auto bei über 60 Cent bei 10.000 km/Jahr."

    Da ich mein Auto nutze und mehr als das 3fache fahre, sind das dann unter 20 Cent pro Liter. Mit den anderen Kosten sind wir dann bei 50 Cent. (Und da ist noch falsch angenommen, dass das Auto heute einen Wert von Null hat.)

  • dem Risiko von großen Reparaturen

    Das kann man nur teilweiste steuern. Dass der berühmte Zahnriemen im Öl nicht die cleverste aller Erfindungen war, kam erst später raus, nachdem die ersten ihren Motorschaden hatten.

    Andererseits kann man wissen, dass ein Diesel mit Abgasrückführung, AdBlue usw usf. ziemlich schnell am Ende ist, wenn man ihn immer nur kalt um die Ecke bewegt.

  • Den Stellplatz kann man aber vermieten. Oder man wohnt irgendwo ohne Stellplatz. ,,Habe ich ohnehin" gilt in der BWL nicht.

    An wen soll ich bitte einen Stellplatz vermieten, wenn gegenüber von meinem Stellplatz an der Straße alles frei ist oder wenn es ganz übel voll ist, 10 Meter weiter?

    Und eine günstigere Wohnung (gleiche Zimmer, vergleichbare Fläche) als die, die ich derzeit bewohne gibt es laut Immoscout im Umkreis von 50 km nicht, egal ob mit oder ohne Stellplatz.

  • Du rechnest immer noch falsch.

    "Wie bereits erwähnt liegen die nur fürs 25k-Auto bei über 60 Cent bei 10.000 km/Jahr."

    Da ich mein Auto nutze und mehr als das 3fache fahre, sind das dann unter 20 Cent pro Liter. Mit den anderen Kosten sind wir dann bei 50 Cent. (Und da ist noch falsch angenommen, dass das Auto heute einen Wert von Null hat.)

    Na ja, wenn du 30.000 km im Jahr fährst, dann ist dein Gebrauchter nach maximal 10 Jahren in der Regel durch. Das bedeutet, dass sich die Intervalle des 25k-Investments verkürzen und dadurch die Opportunitätskosten erhöhen. Die Mathematik lässt sich nicht besiegen. Ich denke alle Argumente wurden ausgetauscht. Wenn du denkst, dass du mit deinem Auto deutlich günstiger fahren kannst, ist das völlig in Ordnung. Meine Zweifel bleiben.

  • Bis dahin ist Diesel ohnehin durch den CO2-Preis unbezahlbar. Ansonsten ist das ein Taximotor, der läuft locker mehr als eine halbe Million. Ich hab mehr Sorge vor anderen Verkehrsteilnehmern, die mir einen wirtschaftlichen Totalschaden bescheren…

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