Beiträge von Juwel

    Danke für den Beitrag, der noch mal die Absurditäten auf den Punkt bringt. Ich würde alles abschaffen, im Gegenzug überhaupt keine Steuern erheben und den Markt von ganz alleine alles regeln lassen, ohne Entscheidungsträger, die darüber entscheiden, was mit deinen Zwangsabgaben passiert. Gleichzeitig muss man natürlich erwähnen, dass dies ein Prozess ist, der nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann, sondern über Jahre und Jahrzehnte immer weiter voranschreiten müsste.

    Am Ende sind Steuern nichts anderes als Zwangsabgaben, die deswegen gezahlt werden, weil wenige Menschen (Politiker, egal welcher Partei) der Meinung sind, dass sie besser mit deinem Geld umgehen können, als du selbst.

    Allé Normen abschaffen? Alles?! In Jahrzehnten?

    Das ist so dermaßen absurd -

    wenn ich allein nur an die Vielzahl von Schutzvorschriften (Kinder, Jugend, Frauen, Familien, Tiere, Technik, Bau, innere und äußere Sicherheit, Lebensmittel, Natur- und Umwelt, Trink- und Abwasser, Brände und Katastrophen…uvm) denke,

    und dann noch weiter unten lese, dass

    Arme, Kranke und Pflegebedürftige auf freiwillige soziale Benefits angewiesen sein sollen (perspektivlos, mal mehr, mal weniger oder vlt. überhaupt nicht?!),

    dann kann ein solcher Wunsch nur von tiefer Respektlosigkeit und mangelndem Gemeinwohldenken seinen Mitmenschen gegenüber zeugen.

    Auch schon nur die Übertragung eines einzigen Finanzinstrumentes, Bitcoin, auf die umfassenden und mannigfaltigen Lebensverhältnisse von Mitmenschen ist völlig grotesk und schießt völlig über seine ursprüngliche Rolle hinaus:

    Du unterschätzt bei weitem die täglichen milliardenfachen (!) Bedürfnisse und Ansprüche deiner nur hier 83.000.000 Millionen Mitmenschen in ihrem umfassenden und dynamischen Lebensalltag, auch deine eigenen.

    Und du unterschätzt bei weitem die Natur des Menschen (Evolution, Genetik mit Instinkten wie Flucht/Kampf und Umgang mit Antrieben/Reizen, Hormone, körperliche und psychische Gesundheit z.B.) inmitten deines freien Marktes, in dem alle Bedürfnisse, insbesondere existenzielle, durch den Markt, Freiwilligkeit und soziale Benefits sich wie von selbst mit wenigen „Rahmenbedingungen“ (?) regeln sollen.

    Ein Thema, über das in den Wissenschaften und von unzähligen nicht mehr lebenden Gelehrten seit Hunderten Jahren (und länger) diskutiert, gestritten und geforscht wird, ua. mit entscheidenden Fragen, wie unter diesen menschlichen Umständen mehr individuelle Freiheit, Gerechtigkeit und Sozialisierung in einer Gesellschaft erreicht werden kann.

    Und: wenn du so sehr auf Leistung und Freiwilligkeit inmitten deines freien Marktes erpicht bist, wieso stört dich ausgerechnet eine Rente mit 70 bei steigender Lebenserwartung und einer Demografie mit entsprechenden finanziellen Herausforderungen?

    Überhaupt lebst du in einem freien Land, du musst bei der GRV nicht mitmachen.

    Hallo, PetriS, die Finanztip-Redaktion erreichst du hier nicht; hier ist das Forum für Interessierte.

    Du könntest eine Email an die Redaktion senden.

    Und die Liste ließe sich erweitern um E-Motoren mit Akku-Schutz etc.

    Für die Masse an Versicherungsfällen ist ein Check über die Portale brauchbar und nützlich, auch um eine Richtschnur zu erhalten, aber bei speziellen Versicherungsbedürfnissen empfiehlt sich zudem eine individuelle Suche. Grüße

    Ah okay, verstehe. Wobei ich das jetzt nicht als moralische Bewertung einordnen würde, sondern eher als fundamentale Einstellung, wie ich persönlich die Rolle des Staates in unserer Gesellschaft gerne sehen würde. Denn je mehr Staat wir haben, desto ineffizienter wird es. Am Ende ist der Staat nämlich nichts anderes, als eine Illusion von Ordnung, die von einer privilegierten Minderheit ins Leben gerufen wurde, um ihre Macht zu festigen und die Ressourcen der Gesellschaft nach Belieben zu kontrollieren. Und genau hier kommt Bitcoin ins Spiel. Bitcoin entzieht dem Staat Macht und gibt den Menschen ihre Souveränität zurück.

    …

    Der Staat ist eine Illusion von Ordnung? Von privilegierten Minderheiten ins Leben gerufen, um ihre Macht zu festigen?

    Kannst du erkennen, dass das viel zu pauschal und verallgemeinernd, rein ideologisch ohne realistischen Bezug, am Leben und den Bedürfnissen der Menschen vorbei geäußert ist?

    Wie sähest du denn die Rolle des Staates, und vor allem, wen oder was speziell meinst du?

    Seine Verfassung und Organe wohl nicht?

    Seine Normen und Dienstleistungen?

    Mal als Beispiel: auf Bundesebene gibt es rund 5000 Gesetze und Verordnungen plus zigtausende Handlungsanweisungen, Richtlinien und Verwaltungsvorschriften quer durch alle Lebensbereiche vom bürgerlichen Recht und Verbraucherschutz, über den großen Sozialbereich mit verschiedensten Sozialleistungen und Renten/Krankenversicherung/Teilhabe, öffentliche Sicherheit, Bildung, Energie, Umwelt- und Natur, Bauwesen und Raumordnung, Verkehrswesen, Finanzwesen, Personenstandswesen uvm.

    Vervielfältige es mit den Normen der Bundesländer und der über 10.000 Kommunen.

    Um es mal praktisch auf die Realität runterzubrechen:

    Schau dir bei deiner örtlichen Kommune im Internet mal „Leistungen von A-Z“ an; es sind Hunderte. Notiere dir den Anteil kommunaler Leistungen, die man örtlich einsparen könnte und schlage sie in den entsprechenden Ausschüssen in der Einwohnerfragestunde vor. Sitzungen sind öffentlich.

    Viel Freude mit den anderen Einwohnenden!

    Das kannst du beliebig auf Landrats-, Länder- und Bundesebene übertragen.

    Du unterschätzt z.B. bei weitem Vorfälle, Anliegen und auch die Streitbarkeit deiner Mitmenschen - nur um mal Zahlen zu nennen: über 30.000 Widersprüche bei den Jobcentern, über 5.000.000 Verfahren der Staatsanwaltschaften, knapp 800.000 Verfahren vor den Amtsgerichten….in einem Jahr…und vieles, vieles mehr.

    Die Vielzahl von Normen in diesem Land begründet sich nicht nur dynamisch aufgrund unzähliger Verfahren, sondern auch z.B. in Petitionen durch eine Vielzahl von Organisationen und Verbänden in allen erdenklichen Lebensbereichen.

    Wenn du speziell auf Bitcoin bezogen die Finanzpolitik- und Gesetzgebung meinst, solltest du es auch konkreter ausführen.

    Alles andere ist unrealistisch und nicht umsetzbar zu pauschal. Dafür sind wir hier zu viele mit sehr vielen unterschiedlichen Bedürfnissen, deren Umsetzung gerade hier in Deutschland ziemlich intensiv und vehement mit Rechtsetzungen bis hin zu Ge- und Verboten eingefordert werden - bis auf die EU-Ebene plus internationale Ebenen. Überall stehen Menschen dahinter.

    Mit einer einzigen ideologischen Aussage zum „Staat“ macht man es sich da viel zu einfach. So einfach und auf einen Blick überschaubar und erklärbar, und vor allem regelbar (ein Rädchen dreht unzählige andere…) ist es bei weitem nicht.

    Das Problem an diesem Thread ist ganz einfach, dass er der Inbegriff des Confirmation Bias ist. Jeder sucht sich nur die Argumente und Informationen heraus, die seine bereits bestehende Meinung zu Bitcoin bestätigen, ob nun pro oder kontra. Eine echte Auseinandersetzung mit Gegenargumenten findet nicht statt. Eine Diskussion im eigentlichen Sinne lebt vom Austausch unterschiedlicher Argumente und der Bereitschaft, sich mit anderen Perspektiven auseinanderzusetzen. Wenn stattdessen unentwegt nur Standpunkte wiederholt und gegenseitig ignoriert oder abgewertet werden, ist es eher ein Meinungskampf als eine Diskussion. Und daher bietet dieser Thread auch niemandem einen Mehrwert.

    Ja, aber ist das nicht stets bei spaltenden Themen so?

    Wie lange darf eine Auseinandersetzung zu einem Thema dauern?

    Solange, wie es nun mal dauert bis es eine überwiegende oder allgemeine Übereinstimmung gibt - in welche Richtung auch immer.

    Es gab Themen, da hat es Jahrzehnte und auch Jahrhunderte gedauert bis aus Spaltung, Hass, Häme und Widerstand eine breite gesellschaftlicher Akzeptanz eintrat.

    Selbst betrachte ich Bitcoin seit 15 Jahren, nicht isoliert, sondern gesamt bezogen auf Globalisierung und digitale Entwicklung.

    Mit war immer klar, dass uns die digitale Welt komplett überrollen wird, und so manches Mal auch überfordern wird, in unserem Lebensalltag.

    In einem unaufhörlichen Prozess.

    Dazu gehören dann leider auch Menschen, die schon heute an so mancher wichtiger Teilhabe verlieren, weil sie sich dem digitalen Zugang verschlossen haben.

    Das alles schließt die Entwicklung digitaler Transaktionen und auch entsprechender Finanzinstrumente, welche auch immer, ein.

    Und ja, die Diskussionen zu Bitcoin sind seit jeher unverändert, immer wieder die gleichen Annahmen und Streitpunkte.

    Aber, ganz neutral betrachtet, die Wahrnehmung, Akzeptanz und Teilnahme ist seit jeher beträchtlich gestiegen und hat sich sehr verbreitet von Privaten bis zu Institutionellen.

    Da sehe ich zb die Top-10-Länder privater Bitcoin-Käufer/Halter: teils durch staatliche Unterstützung oder Steuerung, meist jedoch in Ländern mit extremen Währungs- und Inflationsrisiken, in denen sich immer größere Bevölkerungsteile absichern möchten.

    Egal wie schlecht man es auch finden mag, übersehen und negieren kann man die Entwicklung nicht.

    Wir wissen nicht, welche Vorgeschichte die künftige Kindererziehung hat - die TE lässt uns dazu im Dunklen. Das schließt den hie und da vorkommenden einvernehmlichen One-Night-Stand zumindest nicht aus (den uneinvernehmlichen allerdings schon). Er wird nicht umhinkommen, auch eine ganze Strecke für die angemessenen Lebenskosten seiner Kurzzeitgefährtin aufkommen zu müssen.

    …

    Ich bin wirklich geschockt über diesen Beitrag.

    Was hat die „Vorgeschichte“ mit der Fragestellung zu tun? „Die TE lässt uns darüber im Dunklen“…der Nachsatz dazu ist einfach nur unverschämt…“Kurzzeitgefährtin“….

    Würden Details zur Vergangenheit irgendwas am Sachverhalt ändern? Nein, null!

    Hier wird über eine schwangere Frau geschrieben, die Zwillinge erwartet, alleinerziehend sein wird und ihren Arbeitsplatz verliert.

    Sollte das eine Aufforderung sein, Licht ins Dunkle, der „Vorgeschichte“, zu bringen?

    Geht’s noch?!

    Wie kann man nur derart respektlos und inhuman miteinander umgehen in einer solch geschilderten Situation?

    Ich kann mich nur einigen Vorrednern anschließen: bei der Krankenkasse nachfragen und auch der Elterngeldstelle. Arbeitslosengeld wird wohl nicht infrage kommen?

    Vlt gibt es in der Nähe auch eine Sozialberatungsstelle für Alleinerziehende in der kniffligen Frage zum Wegfall des Arbeitsplatzes und der Krankenversicherung, vlt auch telefonisch?

    Beim Unterhalt kann das Jugendamt kostenlos behilflich sein, beim Anwalt kostet es halt.

    Ich wünsche viel Kraft und einen guten Verlauf der Schwangerschaft und ein nettes Hilfeumfeld für die Zeit danach🌸

    Hm, vlt stehe ich mit meinem Eindruck alleine da, aber dieses alternativlose „Hinschmeißen-Wollen“, „Hauptsache nicht mehr (für den Staat) arbeiten zu wollen“, so ganz ohne Fahrplan, wohin die Reise gehen soll, liest sich für mich etwas wie eine Midlife-Crisis oder ähnliches.

    Nicht böse gemeint, ganz im Gegenteil. Ist ja anonym hier.

    Soll häufiger vorkommen. Mal darüber als Ursache nachgedacht?

    Die Frage ist nur für dich, nicht fürs Forum gedacht.

    Wenn man so über das Aussteigen/Auswandern oder Privatier-Dasein liest, dann viel über aktive Pläne zur Finanzierung von Lebensunterhalt und Ruhestand, Krankenversicherung z.B., Pros und Contras zu Auswanderungsländern, Beschäftigung und Gestaltung des neuen Lebensalltags usw.

    Das liest sich hier irgendwie ganz anders.

    News zu Kryptos von heute:

    „So will die Deutsche Börse eine “führende” Krypto-Position einnehmen

    Mit dem Start von 3DX will die Deutsche Börse eine führende Position im Bereich der digitalen Assets einnehmen.“

    „Der Start von 3DX unterstreicht nicht nur das Engagement der Gruppe Deutsche Börse, eine führende Position im Bereich der digitalen Assets einzunehmen …“

    3DX: Deutsche Börse will "führende" Krypto-Position einnehmen
    Mit dem Start von 3DX will die Deutsche Börse eine führende Position im Bereich der digitalen Assets einnehmen.
    www.btc-echo.de

    Dieser Thread ist inzwischen zu einem Clickbait-Thread mit Werbung für kommerzielle Angebote rund um Bitcoin-Esoterik verkommen.

    Vielleicht war das auch von Anfang das Ziel dieses Threads, die « Reichweite » für « Blocktrainer-Posts » etc. zu vergrössern und bei google-Suchen gefunden zu werden.

    Da das Forum bei google als finanztip.de-Quelle erscheint, wird so eine vermeintlich unabhängige Seriösität suggeriert.

    M.E. wäre es das Beste, den gesamten Thread zu löschen oder aber klar mit « Werbung » zu kennzeichnen.

    Die Anzahl der Posts (davon fast die Hälfte bloß copy/paste oder Chat-GPT zusammengefasste Werbung) suggeriert sonst eine tatsächlich nicht existierende Relevanz.

    Im Forum gibt es unzählige Produkt- und Markenhinweise und Diskussionen und Empfehlungen zu WKNs und ISINs: warum sollte man nicht über Bitcoin und Co sprechen/schreiben dürfen?

    Am liebsten die Existenz totschweigen? Das wäre aber schon arg an der Realität vorbei.

    Dann könnte man auf Beide verzichten und Fachfirma nehmen. Würde mit Schornsteinfegermeister vorher sprechen.

    Heizlastberechnung braucht man für den Einbau der Wärmepumpe im selbstgenutzten EFH, wenn man die KFW Förderung erhalten möchte.

    Wenn die Heizlast mit einem speziellen Programm berechnet wird (DIN 12831), dürfte es ja egal sein, ob der Energieberater oder die Fachfirma die notwendigen Daten eingibt?

    Alle benötigen dafür die Pläne vom Haus, scheint also ein einheitliches Verfahren zu sein, oder liege ich da falsch?

    Ich schätze, es ist der Zuschuss 458 der KfW gemeint - die Kosten des „Experten für Energieeffizienz“ werden dort mitgefördert. Es gibt dort einen Link zu den anerkannten Experten (Unterschied Energieberater oder Energieeffizienz-Berater). Kann sehr praktisch sein, weil der Energieeffizienz-Berater bei der Antragstellung behilflich ist.

    https://www.kfw.de/partner/KfW-Partnerportal/Kammern-und-Verbände/Förderprodukte/Heizungsförderung-für-Privatpersonen-–-Wohngebäude-(458)/index.jsp

    Nahezu allen bieten sich seit den letzten Wochen ernüchternde Anblicke der Depotwerte, weil die meisten Aktientitel und ETFs beträchtlich verloren haben, wenn man sie z.B. mit Dezember 2024 oder Januar 2025, also vor dem Crash bzw Zoll-Krieg, abgleicht.

    Stand das Depot zum 31.12.24 denn tatsächlich so schlecht vergleichsweise mit der beschriebenen Rendite? Das liest sich mit den (nicht vollständigen) Ein- und Auszahlungen seit 2008 und dem heutigen (?) Wert etwas anders.

    Wer solche (extremen) Ausnahmesituationen mit abbilden will, wird bei Edelmetallen kaum an Gold denken (allein schon aufgrund des hohen Gegenwertes). Dafür eignen sich Silbermünzen bei den im Alltag üblichen Käufen um Längen besser. Für normale Einkäufe (Einzelhandel) wird man auch kaum "im Internet auf die Suche nach einem geeigneten Verhandlungspartner" gehen müssen - sondern in ein Geschäft, zu einem Händler, zu einem Bauer bzw. Landwirt usw.

    …

    Die Frage war aber doch, warum bei einem großflächigen Stromausfall Gold „prima funktioniert haben“ soll.

    Mal ganz praktisch und realistisch gedacht und übertragen in den Lebensalltag mit den dann gegebenen bzw verbliebenen Umständen in einer solchen Ausnahmesituation.

    Ich würde mal eine zarte Wette eingehen, das in spätestens 10-15 Jahren der Bitcoin durch die ersten Staaten so stark reglementiert wird das er für Anleger immer uninteressanter wird.

    Übrigens war vorgestern in Spanien der Bitcoin tot, Gold hatte prima funktioniert..... :)

    Warum soll Bitcoin „tot“ gewesen sein, während er weltweit munter weiter gehandelt wurde?

    Dann müsste man ja auch behaupten, dass Währungen auf Konten dort „tot“ waren, weil kein Zugriff möglich war, was natürlich nicht stimmt.

    Und inwiefern soll Gold dort „prima funktioniert“ haben, wenn An- und Verkäufe dort wegen Stromausfall nicht dokumentiert werden konnten?

    Kleinere mögliche private An- und Verkäufe gegen Bargeld werden wohl kaum mit „prima funktioniert“ gemeint sein, weil in so einer Situation das Aushandeln eines tagesaktuellen Goldpreises eher Glückssache und das Finden eines geeigneten Verhandlungspartners ohne Internet recht (zeit)aufwändig sein dürfte.

    …

    Man kann schon sagen: Hach, wäre das schön, wenn wir heute auch nur 10% des Nettoeinkommens für die Kaltmiete ausgeben müßten! Allerdings käme dann sofort die Rückfrage: Wäre es für Dich auch in Ordnung, wenn Du statt 12% fast 40% Deines Nettoeinkommens für Nahrung ausgeben müßtest? Und 13% (mehr als die Kaltmiete!) statt 4% für Kleidung?

    Vermutlich wollten die Leute das dann auch wieder nicht.

    Die Zeiten ändern sich. Die Leute haben damals für Verkehr viel weniger ausgegeben als heute - dafür stand aber auch kein Auto vor der Tür. Wolltest Du tauschen?

    Die Frage lenkt ab von der Gegenüberstellung Wohnkosten 1960 und heute, und ihrem deutlich gestiegenen Anteil innerhalb der Haushaltsbudgets.

    Genau so gut könnte man fragen, ob die Menschen in 1960 mit deutlich besserem Wohnkomfort die Uhr um 50 Jahre zurück drehen wollten: Politische Unruhen, noch mehr Menschen pro Wohnung, kaum Be- und keine Entwässerung, kaum Elekrifizierung etc.

    Die weiteren Haushaltsausgaben in 1958/1960 waren üppig aber schwindend, denn, passend zum Thread, florierte die Wirtschaft in den 60iger Jahren, weil u.a. die EWG-Länder im Handel miteinander keine Zölle mehr erhoben und Produkte günstiger wurden. Durch die zunehmende Globalisierung umso mehr.

    1960 betrug die durchschnittliche Größe von Neubauwohnungen 71 qm.

    Für die im Bericht zitierten 10% des Haushaltsnettoeinkommens für eine Bruttokaltmiete in 1960 ist die Anzahl der Personen nicht ausschlaggebend (meist mehr Kinder in Familien), da zu der Zeit regelmäßig 1 Person das Nettoeinkommen erzielte.

    Heute gibt es überwiegend Singlehaushalte, die offenkundig auf deutlich weniger qm leben, jedoch mit heute erheblich höheren Kosten, einem wesentlich größeren Anteil ihres Nettoeinkommens als damals.

    Bei mir ist es tatsächlich exakt die Hälfte des Einkommens das für die Miete drauf geht, und ich lebe noch nicht mal in einer Stadt sondern auf dem Dorf :D ist nur so teuer weil die größere Stadt "nur" 8km entfernt ist - ein Auto brauche ich allerdings trotzdem um dorthin zu kommen...

    Aus dem Bericht des Statistischen Bundesamtes von Oktober 2020 „50 Jahre Wohnen in Deutschland“ (Mikrozensus-Ergänzungsbericht):

    „1960 wiesen noch über 50% aller Hauptmieter-Verhältnisse eine Mietbelastungsquote von unter 10 % aus, d.h. diese Haushalte mussten weniger als ein Zehntel ihres Haushaltsnettoeinkommens für Bruttokaltmieten ausgeben.“

    Das waren noch Zeiten. Und über die 90iger-Jahre mit ca durchschnittlich 25 % sind wir inzwischen bei 30-50 % des Einkommens gelandet.

    Wo soll das noch hinführen?

    Für insbesondere junge Haushaltsanfänger bleibt da nicht viel fürs Leben und private Altersvorsorge.

    Und ich verstehe alle, die inzwischen länger im Elternhaus bleiben, so man sich versteht und örtlich beruflich möglich, bis ein vernünftiger Grundstock aus dem Einkommen aufgebaut ist und ein adäquates Gehalt für Wohnkosten erreicht wurde. Auch, um eine frühe Schuldenfalle zu vermeiden.

    Passend zum Thema:

    „Bitcoin trotzt Trump-Schock – Bernstein sieht „digitales Gold“ im Aufwind“

    Bitcoin trotzt Trump-Schock – Bernstein sieht „digitales Gold“ im Aufwind
    Bitcoin zeigt Widerstandskraft in turbulenten Märkten und wird als langfristiges "digitales Gold" gesehen.
    www.deraktionaer.de

    AllianceBernstein verwaltet aktuell ein Vermögen von 805 Milliarden US-Dollar.

    Erschien auch in anderen Finanzmagazinen.

    Wie auch zu vernehmen ist, fand im letzten Monat wohl im „The Athenaeum“, dem Londoner Club mit 51 Nobelpreisträgern, erstmals eine Diskussionsrunde zum Bitcoin statt. Die Einführung und Gesprächsrunde soll auf Veranlassung eines ehemaligen Mitarbeiters aus (ausgerechnet) der UBS Führungsriege erfolgt sein; dem Schweizer Unternehmer und angesehenen Finanz-Autor- und Ratgeber Lucatelli.

    Erschien beim Schweizer finews. Interessant.