Beiträge von Juwel

    Ich habe u.a. auf Daten der Vereinten Nationen geschaut. Da sind die von mir genannten „BIP-starken“ Nationen nicht mal im Ansatz in Richtung Top-Ten. Und es wird dort leider auch nichts unternommen, um Wohlstandsindikatoren zu verbessern, eher im Gegenteil, wie man z.B. leider über die massiven Eingriffe in das gesellschaftliche Leben in den USA lesen muss.

    Ich schließe mich der Aussage an, dass quantitative Vergleiche keine qualitative Aussagekraft haben, aber aus anderen Gründen:

    Zum einen ist bekannt, dass zum höheren BIP der USA die höheren Verteidigungsausgaben beitragen.

    Zum anderen aber insbesondere, was nicht thematisiert wurde, fehlt bei dem quantitativen Vergleich das qualitative Ergebnis für die Gesellschaften mit ihren Menschen.

    Wenn man die TOP-10-Länder mit der höchsten Lebensqualität vergleicht

    (kommt es uns Menschen letztlich nicht genau darauf an?)

    finden sich überwiegend Länder aus Europa dort.

    Ja, sie haben höhere Abgaben und geringere BIPs als USA und China, aber eine wesentlich höhere Qualität in Sachen Wohlstand, Sicherheit, Stabilität, Rechte, Gesundheit, Lebenserwartung, Bildung, soziale Netze und Umweltbewusstsein- und gesundheit.

    Die EU, insbesondere D, haben es geschafft, beides, Wirtschaftskraft und Lebensqualität, auf hohem Niveau voranzubringen.

    Und auch wenn in der EU leider nötigenfalls höhere Verteidigungsausgaben berücksichtigt werden müssen, so ist es sehr unwahrscheinlich, dass die o. g. BIP-stärksten Länder oder solche, in denen Recht und Gerechtigkeit mit Füßen getreten werden, auch nur annähernd langfristig ein gleiches Maß an Lebens- und Wirtschaftsqualität erreichen werden.

    Weil sie nicht entsprechend in beides investiert haben/sind/sein werden.

    Aber sie tun doch gerade genau das? Ich finde es beschämend, wie diese vormalige Demokratie sich in Windeseile in eine Kleptokratie verwandelt. Mit den politisch gesellschaftlichen Implikationen scheint ein Großteil der Bevölkerung kaum ein Problem zu haben. Lediglich jetzt, wo es evtl an den eigenen Wohlstand geht, wird man halt etwas mürrisch. Es ist ein absolutes Armutszeugnis.

    Bei 147,89 Mio Wählenden, von denen 72,37 Mio (!) Menschen diese Regierung nicht gewählt haben, wäre das ein sehr pauschales und unfaires Resümee.

    Und vergessen wird dabei der Widerstand unzähliger einzelner Menschen, die sich gegen die Aufhebelung der Demokratie, die massiven Eingriffe in staatliche Institutionen, Rechte, Bildung, Sicherheit, Migration, Integration, Inklusion, Gesundheit und soziale Leistungen einsetzen.

    Wie ist es denn bei uns? Ich war schockiert, dass die No-AFD aktuell in Umfragen zugelegt hat. Ich nehme mal an, dass sich niemand hier dafür verantwortlich fühlt oder dafür in Geiselhaft genommen werden möchte.

    Ich bin erschüttert, dass gerade junge Menschen bis 24 Jahre so ihre Wahl für ihre Zukunft getroffen haben. Getroffen basierend auf einem relativ hohen Wohlstandsniveau mit einem nie dagewesenen breiten kostenlosen Bildungsangebot an Schularten, Ausbildungen, Hochschulen/Universitäten und Weiterbildungen, und einem Beschäftigtenmarkt mit Höchstangebot an Erwerbsmöglichkeiten und für Existenzgründungen.

    Und getroffen offenkundig unter eklatantem Ausblenden fürchterlicher geschichtlicher Ereignisse und einer hohen Beeinflussbarkeit durch nicht soziale und nicht eingeordnet bewertete (Medien)Beiträge.

    Das Erkämpfen von Demokratie, sozialen Säulen, Frauenwahlrechten bis hin zur Gestaltung von mehr Verbraucherrechten, mehr Vereinbarkeit von Beruf/Familie, breiter kostenloser Bildung, Sicherheit und Stabilität uvm wird dermaßen als selbstverständlich vorausgesetzt, dass all dieses auch emotionaler Wut und Wahl in Einzelthemen unverrückbar standhält.

    Guter Punkt. Die meisten hier sind vermutlich keine digital natives, sondern sind in einer analogen Welt aufgewachsen. Ich kann mich noch gut erinnern, als um die Jahrtausendwende vom "mobilen Internet" als voraussichtlich nächstem Megatrend die Rede war. Damals dachte ich die spinnen, wie soll das alles in meine Hosentasche passen ^^ Das iPhone war noch nicht erfunden und man hatte bestenfalls ein Nokia-Handy mit sms-Funktion. Heute ist dieses mobile Internet Normalität, und zwar in der breiten Bevölkerung akzeptiert bis hin zu Senioren. Solche "non digital natives" stehen digitalen Innovationen zunächst skeptisch gegenüber. Mich eingeschlossen. Gold hat Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende gebraucht um als Wertspeicher anerkannt zu werden und sich als solcher bis heute zu etablieren. Die Digitalisierung stellt auf dieser Zeitachse nur einen Wimpernschlag in der jüngsten Vergangenheit dar. Warum sollte nicht auch die Skepsis gegenüber einem digitalen Wertspeicher schrittweise weichen und dieser sich als eine Art digitales Gold etablieren? Die Demographie wird dabei ihren Beitrag leisten, die digital natives werden naturgemäß ständig mehr. Etwa 200.000 weltweit pro Tag.

    Ja, guter Vergleich. Ich erinnere Sätze wie „das Internet wird sich nicht durchsetzen“ oder „warum soll ich einen Computer für 3000 Mark kaufen, nur um Briefe zu schreiben“. Was habe ich mir den Mund fusselig geredet über schnell verfügbare Informationen, Banking, schnelle Nachrichten über Emails, Kontakte und Verträge über Internet… Ist nicht leicht, Gedanken über Neuerungen und noch nicht absehbare Entwicklungsmöglichkeiten daraus immer bildlich darstellbar oder vorstellbar zu machen.

    Wie gesagt - ich war sehr beeindruckt.

    Die Fragen (und Antworten von Hermann und Timo) waren sehr interessant.

    Was mich allerdings überrascht hat war das Alter der Fragenden - es waren alle „relativ“ alte Menschen.

    Ich hätte eigentlich mehr junge Leute erwartet.

    Schätze, um diese Uhrzeit arbeiten jungen Leute oder stecken im Feierabend-Verkehr oder haben nach Feierabend mit Einkauf, Abendessen, Kindern, Hobby, Verein, Ehrenamt oder auch Arztterminen zu tun.

    We will see.

    Die Zukunft wird es zeigen. Gold beweisst dies schon eindrucksvoll seit 6000 Jahren !

    Die Kaurischnecke soll es 4000 Jahre geschafft haben…

    Und da gab und gibt es reine ganze Menge mehr von prämonetären Werten im Tauschhandel oder primitiven Zahlungsmitteln, die Jahrhunderte und Jahrtausende verwendet wurden oder noch werden, auch als Wertspeicher.

    Mit zunehmender Globalisierung hat sich bekanntlich ua Gold durchgesetzt.

    Inzwischen leben wir aber auch inmitten einer Digitalisierung weltweit. Wir kommunizieren und handeln nicht nur vermehrt digital, sondern authentifizieren, zertifizieren und speichern auch immer mehr digital. Das macht schon jetzt einen deutlichen Unterschied in der allgemeinen Wahrnehmung von Transfers und Wertspeicherung aus. Warum also sollte dieser fortwährende Prozess sich nicht weiter entwickeln?

    Ich sage nur „Hands off“ - es rumort ganz gewaltig in den USA.

    Wäre auch schwer vorstellbar gewesen, dass Unternehmen und Institutionen, hinter denen viele betroffene Menschen stehen, und die vielen Betroffenen, die besorgt auf ihre Jobs, ihre aktienbasierte private Altersvorsorge oder Ausbildungsvorsorge für ihre Kinder schauen, sich am Nasenring durch eine von der Regierung undurchdacht selbstverschuldete Krisenarena ziehen lassen.

    In der Vergangenheit war die Korrelation von Bitcoin zu den Aktienmärkten, insbesondere zu den Technologiewerten ja recht hoch. Den Einbruch an den Aktienmärkten (Nasdaq 100, S&P500) in den letzten beiden Tagen hat der Kurs aber nicht mitgemacht und ist seitwärts gelaufen. Ich hätte sogar eine überproportionale Korrektur des Bitcoin Kurses erwartet. Hat jemand eine Erklärung dafür, dass Bitcoin sich gerade recht stabil hält?

    Diverse Finanzmagazine sehen aktuell eine resilientere Abkopplung der digitalen Assets von den Aktienmärkten auch darin begründet, dass Unternehmen, statt Bitcoin z.B., von den Zöllen direkt mit höheren Kosten und Gewinneinbußen betroffen sind.

    Dazu gehören sicherlich auch weitere fatale Folgewirkungen der Zoll-Krise innerhalb der Aktienmärkte, z.B. dass (s. Handelsblatt heute) milliardenschwere Deals bzw. Transaktionen für Börsengänge, Fusionen und Übernahmen zurückgestellt oder aufgegeben wurden.

    Du kannst gerne anderer Meinung sein als ich. Verlass doch aber bitte nicht den Rahmen einer gesitteten Diskussion. Ich kann Dir versichern, dass meine Haltung zur Rentendebatte nicht trotz, sondern wegen meines absolvierten Geschichtsstudium so ausfällt wie sie ausfällt.

    Und meine Haltung zum Thema Spätverrentung speist sich aus meiner Arbeitserfahrung, dass eben nicht Dachdecker im Durchschnitt bis Mitte 70 zur Arbeit genötigt werden sollten. Das das kein Pauschalurteilen über ältere Menschen ist, habe ich tatsächlich in meinem ersten Beitrag deutlich gemacht. Unter Strich wäre es für den größten Teil der Betroffenen nichts anderes als eine Rentenkürzung und würde unserer Arbeitagessllschaft keinen großen Gefallen tun. Quick reminder: Auch Leute jenseits des Renteneintrittsalter dürfen jederzeit arbeiten!

    Und die Weimarer Republik gab’s nur im Master?

    Ich lach mich weg 😂

    Also ehrlich, ich muss immer lachen wenn ich über Personalmangel in öffentlichen Verwaltungen höre. Es gibt kaum etwas uniffizienteres als öffentliche Verwaltung. Digitalisierung ist dort ein absolutes Fremdwort, lieber werden Aktenberge von A nach B mit hohem Personalaufwand befördert, jede Veränderung wird mit Weihwasser bekämpft, Hauptsache es bleibt wie es ist und es kommen noch mehr Kollegen.

    Echten Fachkräftemangel haben wir im medizinischen Bereich, in der Pflege oder dem Handwerk, das kann keine KI lösen, Verwaltungsaufgaben können leicht von einer KI erledigt werden. Aber das scheint ja nicht gewollt zu sein.

    Ach herrje, jetzt haben wir schon eine Weile KI und sie kann schon Eheschließungen vornehmen (und Scheinehen ausschließen), Bauvorhaben vor Ort prüfen und sicherstellen, dass kein Schweinemastbetrieb neben dem Wohngebiet entsteht, Feuerwehrfahrzeuge ausschreiben und Straßenreinigungen beauftragen. Trinkwasser, Abfall und Entwässerung kann sie auch? Wahlen führt sie auch komplett durch? Immissionen, Natur- und Wasserschutz kein Ding? Die 500 anderen Sachen bei den Gemeinden inklusive Soziales, Teilhabe, Schule und Kigas geht auch?

    Bin beeindruckt.

    Bundes- und Landesbehörden frage ich erst gar nicht. Versicherungen sowieso nicht, wird bestimmt niemand neue Identitäten schaffen.

    Mutprobe:

    bitte nur mal bei den Hunderten „Leistungen A-Z“ der örtlichen Kommune ein paar Leistungen raussuchen und in der nächsten öffentlichen Sitzung der örtlichen Politik den anderen Einwohnern vorschlagen, diese zu streichen oder für sie durch KI ersetzen zu lassen.

    Oder im Bürgerforum in den sozialen Medien.

    Viel Glück und gute Nerven!

    WAS?! Die politischen und gesellschaftlichen Umstände haben eine stärkere Auswirkung auf die ökonomische Lage von Rentnern und Arbeitnehmern als das reine Verhältnis an Arbeitnehmern vs. Rentnern? Wer hätte das gedacht!? ;)

    Selten einen dermaßen naiven Beitrag gelesen, gepaart mit eklatant mangelhafter Geschichtsbildung.

    Schon allein der Gedanke, die Beschäftigen- und Rentnerzahlen der Weimarer Republik (für die es nur Schätzungen gibt), einer Zeit mit höchst volatilen Beschäftigen- und Arbeitslosenzahlen, Millionen Kriegsinvaliden, Kriegswitwen und Waisen, Renten auf Fürsorgeniveau, geringer Lebenserwartung, hoher Inflation und grassierender Armut, als Beispiel für das Rentensystem und das Verhältnis Beschäftigte/Arbeitnehmer von 2025 heranzuziehen, ist einfach nur grotesk und zeugt von großer Sorglosigkeit eines in einer Wohlstandsgesellschaft einfach entwickelten Denkens.

    Und statt Wertschätzung wird dann in einem Austausch über die Begriffe „Ober- u. Mittelschicht“ die Keule wegen ein paar Ü-60-jährigen rausgeholt und pauschal mangelnde Digital-Bereitschaft der Älteren unterstellt. Ausgerechnet jene, die schon seit Jahrzehnten am steten Aufbau beteiligt sind oder dazu beitragen haben.

    Arm.

    Doch, das ist der einzige Weg. Und es geht auch:

    Wärst Du lieber 1925 Arbeitnehmer bzw. Rentner oder heute?

    Ob man „lieber“ 1925 Rentner gewesen wäre?! Nach dem 1. WK mit seinen fürchterlichen jahrelangen Folgen, inmitten der Unruhen der Weimarer Republik, und nachdem die Rentenversicherung durch die Hyperinflation fast ihr gesamtes Vermögen verlor?!

    Junge, Junge, das muss man erstmal bringen…

    Selbstverständlich. Ist das nicht der Hauptgrund weshalb hier viele schreiben?

    Schlesinger ist offensichtlich kein Jurist. Ich schon.

    Diese KI-generierten Diskussionsbeiträge und copy-paste-Einwürfe belustigen mich und stimmen mich gleichzeitig froh, dass uns die Arbeit nicht ausgehen wird. Der Fall hier ist so offensichtlich, dass der OP vermutlich mit einem einfachen Brief die Angelegenheit aus der Welt schaffen kann.

    Das dachte ich auch, mit copy-paste-Texten einen Prof. Dr. der Rechtswissenschaften mimen und mit marginalem inhaltlichen Rechtsverständnis dazu andere Menschen belehren zu wollen, obwohl das Missverhältnis sich geradezu aufdrängt.

    Offensichtlich ist der Fall, aber ich musste dabei an die exorbitanten Roaming-Gebühren für Mobilfunk denken, mit denen sich auch erst die Gerichte abmühen mussten, bis eine EU-weite Regelung erfolgte.

    …

    Bei Beurteilung juristischer Sachverhalte dürfen wir nicht wie ein Kleinkind vorgehen, welches sich mit einer Schere die Puzzleteile passend schneidet und anschließend wie Pippi Langstrumpf singt: „Ich mal die Welt so wie sie mir gefällt.“

    Wir - Kleinkind?! Puzzleteile und Pippi Langstrumpf?!

    Ist es eigentlich irgendwie wohltuend, sich in der Anonymität des Internets so unverschämt und herablassend mit Mitmenschen auseinandersetzen? Die sich ernsthaft mit einem finanziellen Schaden eines Mitmenschen an einer Ladestation, einem leider zunehmenden Problem, auseinandersetzen?

    An Tankstellen mit Sprit ein Skandal („Wucher an Raststätten“ usw), aber bei Fahrzeugen mit E-Motor Pech gehabt?

    Wenn das Laden mit 13 kWh zu Hause rund 4€ kostet, an öffentlichen Ladestationen mit Gebühren rund 10€, dann sollen 390€, davon 383€ Standgebühren, in Ordnung sein, weil man den Preis akzeptiert hat?!

    Statt auf den exorbitanten Preisunterschied und das Gebaren eines Unternehmens einzugehen, wird hier offenkundig nur eine Gelegenheit gesucht, um sich an Mitmenschen reiben zu können, indem man ausgerechnet ihr allgemeines Rechtsverständnis und ihren Verstand in Frage stellt und sich mit Begriffen wie „Kleinkind“ und „Pippi Langstrumpf“ über sie lustig macht?

    Zur Sache: das Amtsgericht Karlsruhe hat sich mit Blockiergebühren auseinandergesetzt. Wobei hier Standgebühren mit Beginn des Ladevorgangs Thema sind. Im dortigen Einzelfall wurde festgestellt, dass eine in den AGBs geregelte Blockiergebühr ab 4 Stunden Haltezeit von max. 12€ insgesamt (0,10 Ct/Min im dortigen Fall) keine unangemessene Benachteiligung des Kunden nach 307 BGB darstellt und nicht gegen die Grundsätze von Treu und Glauben verstößt.

    Das dürfte bei einer Standgebühr von mehreren € pro Minute über Deutschland hinaus ganz anders beurteilt und zugunsten des Kunden entschieden werden.

    Diese Partei hat das „S“ für „Sozial“ im Namen schon lange nicht mehr verdient.

    2004/05 unter Schröder

    - Hartz IV mit ua der Abschaffung der örtlichen Sozialämter; Senioren mit Gehhilfen mussten sehen, wie sie vom ländlichen Bereich zu den neuen Sozialstellen in den größeren Städten kamen.

    - Abschaffung des Sterbegeldes in der GKV mit fatalen Konsequenzen für die Bestattungskultur, für die kirchlichen/kommunalen Friedhöfe bis hin zu mehr ordnungsbehördlichen Bestattungen wegen kurzer Bestattungsfristen, weil Angehörige Kosten nicht tragen können oder wollen. Und so manches Sozialbegräbnis endet dann in einer anonymen „Großanlage“ in einem anderen Bundesland.

    - Alterseinkünftegesetz, mit dem durch die Hintertür und quasi über Nacht Millionen Altersvorsorgen eingeschmolzen wurden.

    Und nun entdecken die Menschen vermehrt Aktienfonds für ihre Altersvorsorge - da lässt die SPD natürlich nicht lange auf sich warten. Bekannt dafür, ohne viel nachdenken zu müssen, gerne schnelle Kasse über die Masse zu machen.

    Irgendwas Positives? Ach, der Mindestlohn 2015. War ja auch einfach, genug EU-Länder waren Vorreiter und gekostet hat es auch nichts. Sondern Sozialleistungen im Staatssäckel eingespart.

    Kein roter Faden und kein Profil mehr, für was und wen man eigentlich Partei sein möchte.

    Und so bleiben nur noch 16 % hauptsächlich Gewohnheitswähler.

    Das ist ja echt unglaublich! Wir waren kürzlich auch in Frankreich, aber so eine horrende Abzocke haben wir selbst in Paris, und auch sonst nirgends in Europa erlebt.

    Die Preise sind an vielen Ladesäulen inzwischen schon wirklich unverschämt geworden, da war es vor Jahren, verglichen mit dem Haushaltsstrom zu Hause, wesentlich humaner.

    Glücklicherweise gibt’s inzwischen vielmehr Ladestationen und gute Apps.

    Das kann doch eigentlich nur ein Irrtum sein - üblicherweise fallen Stand- oder Blockiergebühren erst nach einer gewissen Zeit an oder liegen im Cent-Bereich.

    Ich würde allen Automagazinen, auch online, wie efahrer, deinen obigen Text schicken. Einige haben schon über Abzocke an Ladesäulen berichtet, aber das waren lächerliche Beträge gegenüber den hier genannten über 300 Euro für einen Ladevorgang.

    Auch würde ich die Verbraucherzentrale anschreiben und eine Anfrage an das juristische Team des europäischen Verbraucherzentrums richten, das geht auch online.

    Und auch nochmal an die EON, gleich an die Geschäftsführung.

    Efahrer schreibt, würde diese grassierende Abzocke an Tankstellen mit Sprit stattfinden, gäbe es einen großen Aufstand.

    Wir selbst nutzen nach diversen Apps und einer nirgends funktionierenden BMW-Karte inzwischen Shell Recharge, den Token kann man an den Schlüsselbund hängen- funktionierte bisher überall in Europa, mit moderaten Abrechnungen.

    Empfehlenswert soll inzwischen auch chargeprice sein (Browser oder App), da kann man für jede Ladesäule zur Information alle Anbieter und ihre Preise sehen, Shell Recharge liegt da meist im günstigen Drittel.

    Dein Beitrag hat echt geschockt, nicht immer ist es möglich, Ladesäulen gut im Voraus zu planen, weil viele inzwischen auch gut belegt oder defekt sind. Wenn der Akku zur Neige geht hat man mitunter keine Chance zur Auswahl.

    Daher habe ich bei chargeprice mir mal die Tarifpartner in Lourmarin der Ladesäulen angesehen: EON ist überhaupt nicht dabei? Kann das das Problem sein?

    Gerade lese ich auch von gefälschten QR-Codes an Ladestationen, man kann nicht vorsichtig genug sein.

    Danke für die Warnung und viel Glück!

    Berichte bitte mal, ob du Erfolg hattest mit deinen Beschwerden.

    Vlt. weil die Privathaushalte Schulden in fast exakt der gleichen Höhe haben (2,15 Billionen Euro), mit steigender Tendenz?

    Weil mind 10 % der top-vermögenden Einwohner über 61 % des Gesamtvermögens halten und keine Beratung benötigen oder bereits investiert sind?

    Weil 40 % der Bevölkerung einkommensbedingt kein oder kein nennenswertes Vermögen anlegen können und tw überschuldet sind?

    Weil die größten Vermögenswerte in der Altersgruppe der 65-74-jährigen festzustellen sind, die, sofern nicht investiert, sich verständlicherweise nicht zu langfristigen Aktien-Anlagen belehren lassen möchten?

    Weil so manche Interessierte für Aktien und Aktienfonds gerne mal, auch hier im Forum, zu ihrer Risikotragfähigkeit kritisiert werden, manchmal auch recht herablassend? Bis hin zum „dann lieber die Finger davon lassen“, „ob das überhaupt was für Dich ist“ und „überprüf mal deine Risikotragfähigkeit“ uvm.

    Durchschnittlich hatten lt einer Umfrage der Deutschen Bank in 2023 die Menschen zwischen 1400€ (<24jährige) steigend bis zu 4200€ (>75jährige) auf dem Girokonto.

    Die Summe von 2,1 Billionen Vermögen in Bargeld und auf Giro- und Tagesgeldkonten hört sich für sich genommen erstmal sehr hoch an. Eine Summe x für Anschaffungen/vorübergehend geparktes Geld und Notgroschen müsste man noch abziehen.

    Bei der verbleibenden Summe und den vielen Fragezeichen müsste man zunächst einmal wissen, wo das Barvermögen tatsächlich langfristig anlagebereit liegt und wen genau man denn eigentlich für mehr Aktienkultur begeistern möchte?

    …

    Immer wieder kommt es vor, dass Leistungen gekürzt werden, die früher anstandslos bezahlt wurden. Zuletzt rund 200 Euro bei der Krankengymnastik, mit dem Hinweis, dass die Beihilfe auch nicht mehr zahlt. Was mich wundert, weil dafür bin ich doch eigentlich privat versichert mit Beihilfeergänzungstarif?

    Aber, sieht der Ergänzungstarif der Debeka nicht ausdrücklich eine Begrenzung analog Beihilfe vor?

    Es ist ja nicht so, dass Physio überhaupt nicht übernommen wird. Das wird sie im Rahmen von Verordnungen und Notwendigkeit.

    In der GKV werden nach der Heilmittel-Richtlinie max 6 Sitzungen übernommen, mit Folgerezept bis zu 12. In besonderen Fällen max 18 gesamt.

    Alles darüber hinaus ist privat zu begleichen.

    Und so gibt es auch bei der Beihilfe Höchstkosten und Höchstbehandlungsdauern.