Beiträge von Bernd123

    Einfach was in dem Jahr die stärkste Performance hatte. Das wird abgeschöpft. Bis zu einem Mindestbetrag. Also z.B. 100k beim Tech ETF. Bzw werden halt mehrere Assets abgegriffen und vermutlich nicht nur von einem kleinen genommen.


    So hab ich auch ein klein wenig Rebalancing dabei und es vom Kopf leicht mein Geld wieder raus zu holen.

    Ich werde ja verschiedene ETFs und Assets haben, meine max. 3% Entnahme hab ich mir folgendermaßen vorgestellt:

    Ausgangssituation:
    - 100% Aktienquote die auch bleibt
    - 50-100k Cashpuffer

    Entnahme:
    - einmal jährlich wird der Cashpuffer wieder aufgefüllt
    - das geschieht aus den am besten gelaufenen Assets dieses Jahr
    - sprich Heiliger Amumbo wenn die Börse super lief, oder Tech-ETF wenn der stark war oder eben z.B. BTC
    - in schlechten Jahren vom normalen Welt-ETF oder bei ganz schlechten wird der Cash Puffer weiter verbraucht und das Depot nicht angerührt
    - eventuell werde ich auch noch einen Gold ETC nehmen

    Es ist doch immer wieder erstaunlich wie wenig oft gelesen und verstanden wird.

    Mal ein kleines 1x1 als Nachhilfe:

    - Wer die ersten Jahre einen ETF bespart hat eine geringere Jahresrendite als Jemand der den gleichen ETF gespart aber schon länger dabei ist (Sparplanausführungen auf ein geringes Kapital lassen die % Rendite deutlicher sinken)

    - wenn man in der Mitte der Sparphase mehr als den aktuellen Depotstand vom Festgeld nochmals ins Depot knallt geht die Rendite schon mal von knapp 50% schlagartig auf 17% runter

    - wer seinen Welt ETF Sparplan also mit meiner Rendite vergleicht hat es wirklich nicht kapiert

    Joah… im Gesamten liegt mein Portfolio sogar nur bei +24%.

    Aber:

    - ich hab ja erst aufgebaut und langsam eingezahlt, hatte das Depot ja so nicht schon zu Beginn, das drückt natürlich die prozentuale Rendite

    - hab ich wie gesagt vor dem Trump Zoll Crash zum Höchststand über 170k rein gepfeffert was ein echt mieser Zeitpunkt war, davor hatte ich knapp 50% Rendite!

    - Krypro ist derzeit recht am Boden

    - mit 340k steh ich derzeit trotzdem recht gut da, hab ja auch noch meine monatliche 1,5k Sparrate

    Die Rechnung könnte nicht ganz stimmen, da Sie im BU Fall

    • weiterhin fürs Alter sparen,
    • zusätzlich Ihren Krankenversicherungsbeitrag alleine bezahlen
    • den Entfall des Beitrags zur GRV kompensieren und
    • auf die BU Rente ggf. noch Steuern zahlen müssen

    Da ist man dann schnell bei 100% des Nettos oder mehr!

    Hä?

    Ich brauch nichtmal 50% meines Nettos und hab ein größeres Depot. Das ist doch Quatsch! Ich muss z.B. garantiert nicht mehr weiter sparen, das langt ja jetzt schon locker und wächst in der Größe vor allem allein und nicht durch die verhältnismäßig kleinen, weiteren Sparraten.

    Außerdem lässt der Staat mich nicht ohne jeden Euro dastehen, natürlich bekomm ich was! (Und ja, ich arbeite dann gern was anderes falls es noch geht) - wobei das Depot in wenigen Jahren wohl so stark wäre um mich sogar hier größtenteils abzufangen. Rentenkompensierung brauch ich sicher nicht.

    Ich hoffe das ich gar nicht BU werde!

    Lieber finanziell frei und selbst entscheiden kann was ich noch arbeiten will.


    Ich brauche nichtmal 50% meines Einkommens, der Rest wird weg gespart. Kann also mit deutlich weniger auskommen wie derzeit. Mein Depot ist bei 340k, in 10 Jahren wird es nochmal ganz anders aussehen.

    Genau so ist es, ich steck das Geld lieber in den ETF als in eine Versicherung.

    Mit dem ETF kann ich nämlich dann auch mal meinen Lebensunterhalt zahlen, früher in Rente, etc. Und der ist frei verfügbar und kann man sogar vererben

    Um noch auf die Frage einzugehen: der Chef hat nie explizit verlangt Überstunden zu machen, aber eben auch gar nicht gesehen dass diese nötig waren um überhaupt noch hinterher zu kommen. Wie gesagt, für ihn ist ja alles immer irgendwie gelaufen.

    Finde den Fehler.

    Und selbst wenn du es deinem Chef kommunizierst, dich aber trotzdem abrackerst das alles läuft… selbst dann würde jeder normale Chef sagen, super passt doch alles, geht doch.


    Stress hat man nicht, den macht man sich selbst!

    Man hat nur Aufgaben, wie man damit umgeht hat man selbst in der Hand.

    Wisst ihr vor was ich auch Angst habe? …

    Die Gedanken sind alle unnötig. Du musst verstehen das es nur Arbeit ist und in den 8 Stunden wo du da sitzt und bezahlt wirst machst du das was du kannst, und wenn es ein neues System gibt und das Zeit kostet ist das eben so. Das ist alle schei.. egal, das muss in deinen Kopf.

    Du musst dich nicht profilieren, du musst keinen engagierten Eindruck machen, du musst einfach nur Dienst nach Vorschrift machen.

    taquilla alles was ich so von dir lese zeigt mir, dass das Problem, wenn überhaupt, nur sekundär an deinen Arbeitsstätten liegt.

    Auch ein Arbeitswechsel wird dir so nichts bringen. Du musst unbedingt eine gesunde Einstellung zum Leben und vor allem Arbeit bekommen. Deine Selbstdefinition über die Arbeit ist krankhaft.

    Such dir was im Leben was dich erfüllt, such dir Hobbys und lass die Arbeit nur Arbeit sein. Da gehst du morgends hin, machst gemütlich deinen Job (so weit du kommst), plauderst nett mit Arbeitskollegen und dann geht du pünktlich wieder, schaltest den Arbeitsmodus aus und freust dich was du jetzt noch so in der Freizeit machst. Und denkst kein bisschen mehr an die Arbeit bis es am anderen Tag wieder weiter geht. Du musst das echt mal knallhart machen und dir glaub nochmal professionell helfen lassen weil ich nach allem was ich lese ist das bei dir leider sehr extrem.

    Du musst es nicht etwas lockerer angehen sondern richtig locker. Und mach dir keine Gedanken ob dein Chef noch jemand einstellen will oder nicht oder das ja keiner kann was du kannst… das ist schlicht alles irrelevant und hat dich nicht zu interessieren. Das ist die Aufgabe deines Chefs. Du arbeitest nur, und nur so viel wie eben normal ist.

    Du musst da unbedingt eine ganz andere Einstellung hin bekommen, also wirklich ganz anders nicht nur ein bisschen.

    Mir ist mit 40 gerade alles recht egal, naja das nicht gerade aber ich bin super gechillt. Ich hatte schon einige Jobwechsel (wurde nie gekündigt) und es ist immer wieder weiter gegangen und besser als davor. Da darf man keine Angst haben, das blockiert dich nur.

    So kannst du nicht weiter machen.

    Zu aller erst musst du lernen allein für dich selbst eine gesunde Arbeitsbelastung herzustellen. Du brauchst mental eine andere Einstellung zur Arbeit. Du hast Arbeitszeiten, da arbeitest du und sonst nicht und da wo du arbeitest arbeitest du ganz normal stressfrei das ab was eben geht, du gehst trotzdem in die Kaffeküche, machst nette Pläuschchen mit Kollegen, gemütlich und angemessen lang Mittag und bist nicht verkrampft dauerhaft am wie verrückt arbeiten.

    Alles was an Arbeit liegen bleibt, bleibt eben liegen. Kannst dem Chef sagen das es so nicht geht, er kann sich ja überlegen ob er dir die Arbeit dann priorisiert, noch jemanden einstellt oder eben Sachen liegen bleiben, dir kann es schnurz egal sein.

    Arbeit dient dazu deine Brötchen zu verdienen und für eine zusätzliche soziale Komponente (Arbeitsleben, Kollegen) und mehr nicht. Niemand wird es dir danken in x Jahren, davon kannst du dir nichts kaufen und im Sterbebett sagst du auch nicht, boah war das ein Hammer Leben, ich hab immer 150% gearbeitet.

    Ich hatte auch mal einen üblen Job, da war ich aber noch jung und hatte mehr Zukunftsängste, wusste auch noch nicht wie der Hase so läuft. Hätte ich so weiter gemacht wär das im Burnout geendet, also hab ich gekündigt und mir was anderes gesucht. Bei meinem jetzigen Job ist es gerade auch recht stressig und es haben schon Kollegen gekündigt die damit nicht klar kommen und sich fast kaputt gemacht haben. Ich hab dazu gelernt, ich mach normal meinen Job, ganz ohne Stress so weit ich komme. Und was sagt mein Chef dazu? Nichts, weil ich mach meine Arbeit und auch gut. Mehr kann er nicht verlangen, und würde er es doch tun würd ich sagen mehr geht nicht.

    Man muss wissen das man nicht der Depp vom Dienst ist/sein muss, man muss sich selbst wert schätzen und respektieren, wissen was man wert ist. Lustigerweise tun das dann Andere meist auch.

    Und die Welt geht nicht gleich unter wenn man weniger / normal arbeitet, einfach locker bleiben und gechillt.

    Und wenn der Job so doof ist oder der Chef das es einfach nicht funktioniert -> es gibt auch andere Jobs.

    2. Du hast einen MSCI World ETF? => Stell bei Gelegenheit Deinen Sparplan auf einen IMI ETF um
    3. Du beschäftigst Dich ohnehin intensiv mit Deinem Portfolio? => dann kommt 8:1:1 für Dich infrage

    Hi Saidi,

    das Problem ist das es keine richtige Abgrenzung von 2. zu 3. gibt. Die 8:1:1 Strategie wird auch viel zu stark erwähnt.

    Außerdem Psychologie:

    Der IMI wird jetzt stark als Heiliger Gral verkauft und ihr habt eben diese tolle 8:1:1 Strategie die stark im Fokus steht.

    Klar sagt ihr, ihr könnt es auch einfach machen und einfach den Sparplan auf den IMI umstellen, aber der Mensch will natürlich das Beste für sich haben und rausholen, das ist ganz natürlich. Und dann denkt halt jeder er verpasst etwas wenn er einfach nur den Sparplan umstellt, immerhin habt ihr hier ja für die „Profis“ diese tolle 8:1:1 Strategie.

    Somit will die auch jeder, oder wird eben direkt ordentlich abgeschreckt. Die meisten Menschen außerhalb der Finanzbubble hier bekommen schon beim Wort Finanzen oder Aktien glasige Augen. Das ist einfach unnötig kompliziert.