Beiträge von Casajonsen

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    Mein Kind hat den 80er in seinem Kinderdepot. Den gab es Gratis zur Eröffnung dazu (100€). Liegt derzeit 2% hinter dem FTSE All World.

    Darf man Fragen warum das AVD nicht bespart werden soll? Ich werde einen Teil meiner Sparrate ins AVD leiten und mir die Förderung in vollem Umfang sichern. Finde das schon Attraktiv was man so hört, vor allem wenn es auch zum Schonvermögen zählt.

    Bei mir liegt der Vorteil (laut Finanztiprechner) beim nur knapp 7.000 Euro, gegenüber einem normalen Sparplan. Ich bin 45 Jahr rund habe 1 Kind. Bei der Differenz bleibe ich lieber flexibel.

    Das ist wirklich erstaunlich, wie viele das Prinzip der nachgelargerten Besteuerung als Nachteil sehen, obwohl es ganz objektiv für die allermeisten einfach ein Steuergeschenk ist.

    Bei mir kommt noch 22 Jahren und der vollen Einzahlung knapp 7.000 Euro mehr raus (laut Rechner noch Finanztip). Wo ist da das riesen Geschenk? Da binde ich mir mit Sicherheit nicht so ein Klotz ans Bein!

    Diese Stratgie gefällt mir auch am besten. Ich nehme wohl eine Ober und Untergrenze von jeweils 5%. Bin mir aber noch nicht sicher, ob ich beim sicheren Teil mit Cashpuffer oder einen normales Rebalancing bei der Entnahme arbeite. Ist bei mir noch ein bisschen hin für diese Entscheidung. Spare jetzt erstmal 100% in den LS60 und baue die letzten Jahre vor Rentenantritt den sicheren Anteil (TG oder Geldmarkt) auf.

    Ob du mit 60% Aktien und 40% langlaufenden Anleihen von teilweise völlig überschuldeten Gläubigern (50% USA) wirklich so flexibel bleibst, dass du kurzfristig ein Haus kaufen kannst, bezweifle ich. Kann gut gehen. Muss aber nicht.

    Der Hauskauf ist nicht mehr unser Plan. Sind glücklich mit unserem Mietshaus im Speckgürtel. Der Inhalt der Anleihen ist mir bewusst, deswegen sind die 60/40 für mich hier auch Risiko. Ich werde vor der Rente dann noch zusätzlich einen Sicherheitsbaustein aufbauen.

    Gemeinschaftsdepot ist bei größeren Beträgen aus meiner Sicht zunehmend kompliziert, wenn der 10jährige Schenkungsfreibetrag in greifbare Nähe rutscht. Darüber hinaus halte ich einen ETF, der mit zunehmendem Alter die Aktienquote verringert, für einen falschen Ansatz. (edit: Lifestrategy 60 hat ja direkt nur 60% Aktienquote, halte ich persönlich für Käse)

    Wenn die Alternative wäre "ich mach nichts", machen. Die Faktenlage ist klar: Höhere Aktienquote ergibt höhere Gesamtrendite. Erst recht beim Vermögensaufbau zu Beginn.

    Wenn einem das wichtig ist eine Sicherheit zu haben, würde ich persönlich ab nem gewissen Zeitpunkt vor der Rente nur noch in einen Geldmarkt ETF investieren (vorher all in WELT ETF abseits Notgroschen oder sonstiger kurz- bis mittelfristiger Liquiditätserfordernisse).

    Mir ist auch klar, dass man es selbst managen kann. Aber da sehe ich die Gefahr, weil die meisten (auch ich) nicht diszipliniert sind und die Aktien vielleicht doch mal laufen lassen usw. Was ist wenn Saidi nächste Woche sagt, nur der IMI wäre nicht so gut, sondern 60/40 wäre wieder der „heiße Scheiß“. Dann fängt man wieder an zu optimieren. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass eine Multi-Asset- Lösung das Beste für uns wäre, ich es aber jetzt nur mal durchziehen muss. Viele kennen auch nur die guten Jahren. Wenn es bald mal wieder richtig kracht, dann ist der Anleihenanteil auch wieder hilfreich.

    Du willst also keine Flexibilität, weil du dir nicht traust, aber so viel Flexibilität, dass du Entscheidungsspielraum hast? :/

    Stimmt. Hört sich nach einem Widerspruch an. 🤣 Ich möchte bei den Etf‘s nicht flexibel sein (Entscheidungen treffen zu müssen, z.B. die Aufteilung, woran ich mich dann vielleicht nicht mehr halte und das Rebalancing dann aussetze oder so). Da ist der Lifestrategy perfekt und nimmt alles ab. Ich möchte aber flexibel bleiben, falls uns die nächsten Jahre doch mal ein günstiges Haus im Umkreis angeboten wird. Also keine Spielchen mehr im Depot und es endlich mal durchziehen.

    Wie groß ist die Chance, dass ihr diesmal durchhaltet? Casajonsen das nächste Auto, die nächste Reise, deas nächste Wohnmobil. Ohne ein Sparkonto für Konsumausgaben wirds nicht klappen mit der Vermögensbildung.

    Selbst mach ich das so: vom Konsumsparkonto abheben und wie bei einem Kredit, nur bei sich selbst, wieder aufffüllen. Die ETF fürs Alter unantastbar.

    Das Auto sollte jetzt 10 Jahre halten, Wohnwagen ist auch komplett neu. Urlaube spare ich separat auf ein Konto. Normale Reparaturen usw. landen auf dem Notgroschen. Habe schon alles separiert, dass ich nicht mehr ans Depot ran muss.

    In jedem Fall braucht ihr einen ausreichend dimensionierten Topf, indem ihr für Urlaub und einige andere Konsumwünsche anspart. Die Altersvorsorge sollte grundsätzlich nur mit dem Geld erfolgen, was man in den nächsten 20+ Jahren nicht benötigt. Es kann extrem kontraproduktiv sein, wenn man sein Altersdepot als eine Art jederzeit verfügbare Reserve für Konsum einsetzt. Die einzige Ausnahme sehe ich da für einen Immobilienerwerb.

    Wenn KISS höchste Prio hat und Frau nicht mehr als 60 % Aktien möchte, dann starten mit dem 60/40 Lifestrategy. Wenn es in ein paar Jahren ein besseres Produkt geben sollte, kann man seine Sparrate jederzeit umlenken.

    An das Geld werden wir nicht mehr rangehen, außer es bietet sich ein sehr günstiger Immobilienerwerb an.

    Warum machst du keine Netto-Police? Die kostet zwar (trotz Steuervorteil) am Ende etwas mehr, hat aber den maximalen Effekt für Anleger mit Gestaltungsdrang. Du bekommst ein Mal im Jahr einen Brief mit einer Standsmeldung. Wenn du den ungeöffnet in den Papierkorb wirfst, bekommst du gar nix mit bis zur Rente. Dann gehen vielleicht auch 80% Aktien. ;)

    Ich möchte schon ein bisschen flexibel bleiben, falls wir später im Alter doch noch auswandern wollen oder doch noch eine Eigentumswohnung kaufen möchten.

    Eine Mischung von 60 und 80er hatte ich auch in Beztacht gezogen. Die Zitate vom Kiss-Thread kenne ich. Habe schon alles mögliche zum Vanguard Lifestrategy gelesen, aber wie du bereits wohl bemerkt, bin ich trotzdem dem ganzen Wissen irgendwie trotzdem unsicher.

    Nö, zwar Blödsinn, aber nicht krank. Vermutlich wolltest Du Dich vor einer anderen Aufgabe drücken, die kurzfristig wichtiger, aber lästig gewesen wäre.

    Wie lange versuchst Du schon kunstvoll zu optimieren? Wenn's noch nicht so sehr lange oder oft ist: wahrscheinlich gibt sich das mit der Zeit, weil es Dir irgendwann auf den Keks geht.

    Seit Corona. Angefangen mit dem hier: DE000ETF7011 , danach den heiligen Gral, danach den Spdr acwi imi. Ab Anfang des Jahres wieder neu (jetzt wirklich langfristig, alle Wünsche sind jetzt erfüllt, Neuwagen + Wohnwagen). Vorher war auch noch ein Haus im Gespräch. Ist jetzt vom endgültig vom Tisch. Wir wollen jetzt langfristig Vermögen aufbauen.