Beiträge von Nordisch

    Ich weiß jetzt nicht, was genau Du hören willst.

    Pauschal kann man das so nicht sagen, dass kann der PV Anbieter deiner Wahl vielleicht besser ausrechen, der errechnet ja in der Regel eine Selbstversorgungsquote anhand des Angebots. Setze die Stromkostenersparnis ins Verhältnis zur Investition und schau, ob das für Dich passt.

    Wir haben zum Beispiel zwei Elektroautos und einen Stromverbrauch von ca. 12.000 kWh,

    Wenn wir jetzt pro Jahr nur noch 4.000 kWh an Strom beziehen, sparen wir im Jahr bei einem Preis von 0,30 €/ kWh etwa 2.400 €. Vorausgesetzt, der Preis und somit die jährliche Ersparnis bliebe die nächsten Jahre gleich, hätte sich die Anlage etwa nach etwa 15 Jahren amortisiert.

    Steigt der Strompreis, wäre dieser Zeitraum kürzer.

    Alles, was wir danach einsparen, wäre “zusätzlicher Gewinn“.

    :thumbup: War sehr lange als Free Lancer in Form des Einzelkämpfers im Bereich Consulting unterwegs (nur mit Sekretärin; ggf. projetbezogen mit einzelnen kooperierenden Kollegen in Spezialfeldern; Stichwort: Marktforschung - um nur ein Beispiel zu nennen). Da ist sowas schon rein technisch nicht umsetzbar. Zudem war und ist es ganz überwiegend ein Face-to-Face Business noch dazu auf erheblicher Vertrauensbasis. Personen bzw. Köpfe sind da nicht beliebig austauschbar. Kann man auch als Vorteil ansehen - wohl eine Frage des Blickwinkels.

    Dazu kommt diesbezüglich

    Das widerspricht - in meinem speziellen Segment jedenfalls - eher meinen Erfahrungen.

    Dazu kommt, wie schon mal an anderer Stelle ausgeführt

    Geht es um spezielles Know-How, bestimmte Erfahrungen und/oder besondere Fähigkeiten, können Arbeiten nicht einfach auf zig Personen "verteilt bzw. umverteilt" werden. Auch das kann man - je nach Blickwinkel - eher als Nachteil aber auch als (persönlichen) Vorteil ansehen.

    Klar, nicht alles ist immer für alle und jede berufliche Situation umsetzbar.

    Aber das heißt nicht, dass es nicht Möglichkeiten gibt, wenn man sich neuen Wege nicht verschließt.

    Gerade der Fachkräftemangel führt uns übrigens verstärkt zu diesen Arbeitszeitmodellen. Bei TZ Stellen steht ein großer Pool qualifizierten Mütter (und auch Vätern) zur Verfügung, die eben nicht 40+ Stunden die Woche arbeiten können oder wollen und bei klassischen Vollzeitstellen daher durch das Raster fallen.

    Ich selbst arbeite seit knapp drei Jahren sehr erfolgreich als Führungskraft in Teilzeit und teile mir meine Stelle mit einem anderen TZ Kollegen.

    Ein Mangel geeigneter Bewerber hat mich damals dazu gebracht. Fachlich war ich qualifiziert - aber Vollzeit war und ist nicht drin. Daher hat mein Arbeitgeber reagiert und die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen, dass ich Beruf und Familie vereinbaren kann.

    Von "bejubeln" oder "brüsten" kann ich in meinem Beitrag 47 keine Silbe finden ... ?!

    "Und wenn ich an meine Arbeit denke: Bei dem Ansatz von Frau Stolla wäre meine Arbeitswoche schon immer am Dienstagnachmittag zu Ende gewesen ... "

    Kann man so oder so auslegen ;)

    Würden Sie, würdest Du als Unternehmer einen wirklich wichtigen Arbeitsauftrag an jemand mit der Haltung von Frau Stolla vergeben ? Da es hier um Maklertätigkeiten ging: Oder den Verkauf einer werthaltigen aber anspruchsvollen (Stichwort: Sanierung bzw. Umbau erforderlich - um nur ein Beispiel zu nennen) Immobilie an einen Makler mit einer solchen Haltung wie der von Frau Stolla vergeben ? Vor dem Hintergrund, daß es (in beiden genannten Beispielen) einen Markt mit einer Auswahl an kompetenten Dienstleistern gibt ...

    Das ist mir zu kurz gedacht. Es geht ja nicht darum, dass jemand bei 20 Stunden nur 2 Tage da ist. Ich vergebe einen Auftrag ja an eine Firma, nicht an eine Einzelperson aus diesem Unternehmen. Ob das Unternehmen intern die entsprechende Workload mit einer, zwei oder drei Personen sicherstellt, ist mir persönlich ziemlich egal, solange Preis-Leistung stimmt.

    Stellen können in Tandem-Funktion besetzt werden - das klappt sogar bei Führungspositionen. Ich hab in meinem Team Mitarbeiter, die arbeiten 6 Stunden die Woche, andere 40, der Rest liegt irgendwo dazwischen. Eine sinnvolle Arbeitsorganisation ist dabei natürlich Grundvoraussetzung.

    In einer Einzelunternehmung vermutlich so nicht umsetzbar.

    Full Time gearbeitet habe ich bis vor etwa 30 Monaten - projektbezogen arbeite ich noch immer. Daher ... ???

    Und würden Sie nicht sagen, dass sich die Arbeitswelt in den letzten 40 Jahren ziemlich verändert hat?

    Nur am Rande aber in dem Kontext Arbeitsengagement:

    Erinnert mich an einige Jahrzehnte meiner beruflichen Tätigkeit. 70 Std. Wochen aufwärts waren da eher die Regel denn eine Ausnahme.

    […]

    Und wie kann Wohlstand und insbesondere ein so ausgebauten Sozialstaat wie der unsere mit derart wenig Arbeit weiterhin gewährleistet werden ... ?

    Und schließlich: Wenn Arbeit krank macht - wie bin ich dann bei so viel Arbeit bis in mein schon recht hohes Alter so gesund geblieben ?

    Und wie viel Stunden hat Ihre Frau gearbeitet? (also Erwerbsarbeit, keine unbezahlte Care-Arbeit)

    Natürlich sind 20 Stunden bei vollem Lohnausgleich nicht haltbar, da sind wir uns sicher einig. Aber das bejubeln/ brüsten langer Arbeitszeiten ist wirklich nicht mehr zeitgemäß.

    Die Arbeitswelt heute ist nicht zu vergleichen mit der vor vierzig Jahren. Das kann durchaus Stressen und auch krank machen.

    Wohl dem, der noch ohne Email und 24/7 Verfügbarkeit dank Smartphone arbeiten durfte.

    Wenn heute beide Partner 30 Stunden Erwerbsarbeiten, arbeiten sie im Schnitt mehr, als vor 30 Jahren die typische Alleinverdiener-Ehe UND haben beide Zeit für die Familie. Also doch eigentlich Win-win oder?

    Microsoft, Apple, Alphabet, Amazon werden mit großer Wahrscheinlichkeit die nächsten 30 Jahre existieren und gute Umsätze generieren, ebenso McDonalds, Berkshire Hathaway, Pepsi, Co. und CocaCola. Ob es Tesla in 30 Jahren noch gibt ist fraglich, aber hier sehe ich für die Zukunft auf jeden Fall recht stabile Unternehmen die heutzutage und auch in der Zukunft schwer wegzudenken sind.

    Das haben vor 20 Jahren auch viele über Nokia gedacht…

    Vollstes Verständnis dafür, dass ein (guter) Makler sicher auch viel Aufwand hat.

    Das zwiespältige Verhältnis zu Maklern kommt aber sicher noch aus der Zeit, in der der Mieter den - vom Vermieter beauftragten - Makler zu zahlen hatte.

    DAS hab ich nie verstanden und mich damals ziemlich geärgert. (Zeitweise doppelte Miete, Umzugskosten plus Kaution plus Maklergebühren reißt doch ein ziemliches Loch in die Haushaltskasse von Berufsanfängern.)

    Wir haben vor Jahren im Hamburger Speckgürtel ein Haus gesucht und dabei ein ziemlich breites Spektrum von Maklern kennengelernt. Interessante Gestalten darunter…

    Letztendlich hat uns eine sehr engagierte und kompetente Maklerin unser Haus vermittelt, mit der wir so zufrieden waren, dass wir bei ihr vor ein paar Jahren ein weiteres Haus als Anlageobjekt gekauft haben.

    Ich bin tatsächlich etwas irritiert aufgrund Deiner verschiedenen Posts hier.

    In einem Post vor sechs Wochen fragst Du nach potentiellen Pflegekosten für Deine Mutter.

    Diese ist jetzt also in der Zwischenzeit verstorben? Mein Beileid!

    In dem anderen Post schreibst Du von KinderN, hier nur von Deinem Sohn. Ebenso wolltest Du vor sechs Wochen noch das Geld anlegen und in 10-15 Jahren eine Immobilie für Dich kaufen, jetzt warst Du heute schon bei der Bank für eine Kreditanfrage und möchtest nun vielleicht eine Immobilie als Kapitalanlage kaufen.

    Ich bin gespannt, wie die Story weitergeht…mir ist das alles ein wenig halbgar.

    Dito. Die einzigen Fälle, wo das nicht ging, war dort, wo man eine Girocard brauchte und Visa nicht ging. Die ING-Girocard kann man nämlich (warum auch immer) nicht bei Apply Pay hinterlegen.

    Einer der Gründe, weshalb ich überlege, meine ING Girocard zu kündigen. Kostet nur Geld und de facto nutze ich sie überhaupt nicht mehr, seit ich die Visa Debit Card bei Apple Pay hinterlegt habe.

    Als Alternative hätte ich immer noch - ebenso wie monstermania - die Girokarte unseres Haushaltskontos bei der Sparkasse auf der Uhr.

    Es gilt, wie so oft, das magische Dreieck von Liquidität, Sicherheit und Rendite. Je nach dem, was Dir wichtiger ist, sollte Deine Investitionsentscheidung ausfallen.

    Entweder

    A) Sicherheit: dann Festgeld - Du kennst jetzt die Konditionen für die nächsten 5 Jahre, das Kapital ist garantiert. Das kann gut sein, oder auch schlecht, je nachdem, in welche Richtung sich die Zinsen in den nächsten Jahren entwickeln werden. Beim Festgeld kommst Du aber erst nach Ende der Laufzeit an Dein Geld, sprich, es ist nicht liquide. Die Rendite wird aus jetziger Sicht vermutlich so mittel sein. Zur Zeit gibt es ca. 3,5% auf zwei Jahre, weiß nicht, wie das bei 5 Jahren aussieht, tendenziell eher weniger.

    B) Liquidität: dann Tagesgeld - hier kommst Du jederzeit kurzfristig an Dein Geld. Die Zinsen sind dafür geringer, als beim Festgeld, können sich natürlich in den nächsten Jahren auch wieder ändern. Bei Trade Republic gibt’s alternativ auch das Verrechnungskonto (kein Tagesgeld-Konto), dass derzeit die Einlagen mit 4% verzinst.

    Oder

    C) Rendite: dann ETF - hier ist historisch betrachtet die Rendite am größten, allerdings solltest Du dazu wenigstens 10 Jahre investiert bleiben. Die Liquidität ist also grundsätzlich da, aber idealerweise bleibt das Geld im ETF, sonst wird es nichts mit der Rendite. Da es sich um Aktien handelt, ist hier die Sicherheit am geringsten, denn Aktien können schwanken, und wenn Du da nicht die Nerven behältst, wenn es mal zu einem Crash kommt, wirst Du am Ende mit Verlust verkaufen. Idealerweise investierst Du in einen breit aufgestellten MSCI World oder ACWI, da ist die Streuung ja per Definition schon mal gegeben (was nicht heißt, dass es keine Rückschläge gibt.


    Also, wenn Du 500€ über 5 Jahre zu - sagen wir mal 4% - anlegst, hast Du am Ende etwa 108€ Zinsen.

    Ob Du dies nunüber Festgeld machst, oder per Tagesgeld, oder auf dem Verrechnungskonto von Trade Republic ist relativ egal.

    Ein ETF Sparplan würde bedeuten, dass Du regelmäßig investierst, also beispielsweise monatlich oder quartalsweise.

    Ansonsten wäre es eine Einmalanlage, wenn Du nur die 500€ anlegen willst.

    Bei 7% Rendite kämen dann etwa 200€ Zinsen raus nach fünf Jahren. Die garantiert dann aber keiner.

    Moin,

    Danke für den Tipp. Am besten also Sparplan und Einmalanlage in getrennte Depots?

    Einfach machen bedeutet verkaufen (FA liegt vor👍) und dann mit ETFs ein neues Depot eröffnen 🤔!?

    Nein, das geht dann schon im gleichen Depot.

    Ja, genau. Verkaufen und in ETFs re-investierten. So würde ich es zumindest machen.

    Moin,

    Ja, auf die Gewinne wirst Du Steuern zahlen müssen, sofern Sie den Freibetrag überschreiten. Hast Du einen Freistellungsauftrag bei der Bank eingerichtet?

    Ansonsten: einfach machen!

    Einmaleinlagen sind natürlich möglich, kosten aber je nach Broker Gebühren, während Sparpläne teilweise kostenlos sein können.

    Ich machen Einmaleinlagen immer über Sparpläne und spare mir dadurch die Gebühr (bei der ING).

    Sie hatte am Anfang an Steuerklasse 2 gehabt, und dann wurde sie geändert auf Steuerklasse 1. sie hatte nie nach der lohnabrechnung gefragt, da sie ihren „Chef“ in dem Sinn vertraut hatte.

    Sie hat nie nach einer Lohnabrechnung gefragt???

    Nach einer monatlichen Gehaltsabrechnung bzw. einer Jahreslohnsteuerübersicht muss man nicht fragen, die muss die Firma einem geben.

    Über was für einen Job reden wir hier eigentlich?