Und zwar wie? Europa und Pacific ETF?
Vielleicht löst sich das „Problem“ ja von selbst in den nächsten Monaten.
Und zwar wie? Europa und Pacific ETF?
Vielleicht löst sich das „Problem“ ja von selbst in den nächsten Monaten.
Ich versuche aktuell mein US Anteil auf > 50 % zu bekommen. Bin bei knapp 55 %.
Sieht ganz gut aus, dass auch ohne großartige Sparplaneinzahlungen in Ex USA bzw EM hinzubekommen.
Größter Nachteil vom GK ETF sind aktuell die Kosten.
Wenn man überlegt, dass zwischen BIP und MCAP langfristig (30-40 Jahre) nur ~0,2 % paUnterschied waren, sind 0,5 % Kosten pa schon viel. All World von Vanguard hatte bis jetzt immer eine TD von ~0,0 %. Wenn man so will also kostenlos.
@John Bogle
Dann wäre es aber (Start auf der grünen Wiese) einfacher zu steuern einen All World Ex USA (gibt’s nicht) und einen einzelnen USA ETF zu nehmen. Evtl. sogar etwas günstiger. Gibt ja einige MSCI USA und S&P 500 mit negativer TD
@Saarlaender
Ja, in etwa.
Aber alle drei und Beck empfehlen den ACWI IMI oder All World als völlig ausreichend für den Aktienteil.
Daher ist die Frage, ob sich der Aufwand wirklich lohnt, nochmal 10 % hinzuzufügen. Bei einem Einsteiger mit Sparplan mMn nicht. Bei einem größeren Lottogewinn würden ich vermutlich auch etwas vom ACWI IMI abweichen.
Also am Ende nix anderes als Walz und Kommer auch empfehlen.
Hier der neuste Blog von Herrn Walz passenden zur aktuellen Lage:
Ein Crash ist nochmal eine ganz andere Liga und Stimmung.
Von Mitte Februar bis Mitte letzter Woche haben die Märkte korrigiert. Ursache: positive Auswirkungen auf die Wirtschaft durch Trumps Politik nicht erfüllt.
Seit dem geht es zügig bergab, weil der Orangefarbene irgendwas komisches verkündet hat.
Macht für mich als Anfänger gerade keinen Sinn die Stärke einer Korrektur mit der Volatilität der Korrektur gleichzusetzen... Aber vielleicht bin ich auch einfach nur ahnungslos ohne Aktienerfahrung🤷
Es macht überhaupt keinen Sinn zu sagen ab AB % ist es eine Korrektur und ab XY % ist es ein Crash.
Meiner Meinung nach sind 20% auch kein Crash sondern eine ganz normale Korrektur/Schwankungen die einfach dazu gehören (Rückkehr zum Mittelwert).
In der Form ist das sicher keine ganz normale Korrektur mehr. Heute richtige Achterbahnfahrt.
Ernst gemeinte Frage: Kann mir nochmal einer auf die Sprünge helfen? Was waren denn eigentlich die Gründe für die deutlichen Kursanstiege nach Trumps Wahl im November 2024?
Welche Erwartungen im Markt haben dazu geführt? Man wusste doch grob, wie der Herr tickt und was er vor hat. Jetzt versucht er die Ankündigungen umzusetzen und die Kurse stürzen maßlos übertrieben ab. Irgendwie erscheint mir das alles nicht logisch.
Möglicherweise die Hoffnung auf sinkende Zinsen in den USA Und in seiner ersten Amtszeit führte seine Politik trotz seiner Art für positive Entwicklungen an der Börsen.
Leute, ruhig bleiben und heute bloß nicht in Panik verkaufen. Die Gier und die Panik sind keine guten Berater. Kurzfristig wird es vermutlich weiterhin sehr unruhig bleiben. Aber auf Sicht der nächsten 1-2 Jahre wird Trump sich einen dauerhaften Bärenmarkt oder gar Megacrash nicht leisten können. Spätestens für die Midterm Elections im nächsten Jahr wird er eine Zustimmung auch der gemässigten Mitte der Wählerschaft benötigen. Und deren Rente hängt in den USA viel stärker von der Börse ab als hierzulande. Wenn er dann die Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus verliert wackelt seine Agenda gewaltig.
Ach als Möchtegern Diktator lässt man sich durch Wahlen, Senat und Co. doch nicht stören. Die böse EU ist eh Schuld an allem.
„Alles kann passieren. Auch das Gegenteil.“
Na hoffentlich. Für die meisten Anleger mit Sparplan wären Minus 70% ein Segen.
Nein. Dann wären die realen Auswirkungen so massiv, dass die meisten ganz andere Sorgen als Sparpläne und Investieren haben.
Macht genauso Sinn wie gestern, letztes Jahr oder nächstes Jahr.
Ja und nu?
Der unterschriebene Koalitionsvertrag, bei dem wir noch lange nicht sind, wäre auch noch kein verabschiedetes und verkündetes Gesetz.
Was für eine Handlungsanweisung leiten wir denn jetzt aus Deinem Beitrag ab?
Keine Sorgen. So was bekommen die schnell umgesetzt. Erhöhung ab 01.01.2026 ist kein Problem.
Wenn dich der Kommer ETF überzeugt, investiere ruhig in ihn. Nachteil sind die vergleichsweise hohen Kosten. Aber das kann sich ja in den nächsten Jahren noch.
Ich denke auch, es ist nicht verkehrt, die Erstinvestition über ein paar Monate (max. ein Jahr) zu strecken.
Alles anzeigenWisst ihr, ob der ETF von Gerd Kommer für den risikoarmen Teil bereits raus ist?
Er wollte ihn ja nur mitentwickeln (ohne Marketing von GK wie bei seinem Multi-Faktor-ETF).
Ich dachte immer es wäre der hier.
https://fundcentres.lgim.com/de/de/adviser-…r-Ratings-0-2Y/
@John Bogle hatte den mal in einem anderen Kontext erwähnt. Aber jetzt sehe ich, dass der zu 75% auf USD läuft. Der kann es ja nicht sein...
Das mit den ex-banks, 2% issuer capped und ultra-short riecht aber schon nach Kommer...
Ich denke, mit dem Blogbeitrag von Gerd Kommer dürfte die Frage geklärt sein:
Sollte man nicht. Er fand es aber besser als einen teuren aktiven Fonds zu kaufen. Die DFA Fonds liegen soweit ich weiß bei 0,3 - 0,5 % pro Jahr Kosten (plus die Berater Gebühr).
Für Selbstentscheider hat er auch damals ETFs empfohlen.
Das Buch ist von 2018. Die 1. Auflage von 2016. Damals waren ETFs auch noch teurer. Mein alter World ETF kostet heute auch 0,1 % TER weniger und mein EM (damals der günstigste) war bei über 0,4 %.
Ich hatte davon bislang noch nie etwas gehört. Auch war mir nicht bewusst dass es ETFs gibt die nur über eine honorarberaterebene erworben werden können?
Gibts auch nicht. An viele Fonds, kommt man als Privatanleger nicht einfach ran. Geht nur über eine Bank, Versicherung oder Honarberater.
Die Fonds von Dimensional/DFA sind keine Indexfonds, aber auch keine vollständig aktive gemanagten Fonds. Da liegt soweit ich weiß, ein transparentes Regelwerk dahinter nach Aktien gekauft oder verkauft werden.
Walz schreibt in der 2.Auflage von „Einfach genial entscheiden in Geld- und Finanzfragen“ recht positiv über die DFA Fonds.
Entweder bleibst du bei einer 1 ETF Lösung (All World, ACWI). Wenn du gerade erst angefangen hast kann es dir doch ehe sch…egal sein, ob da eine Region aktuell (vermeintlich) über- oder Untergewichtet ist.
Oder du nutzt 4-5 einzelne ETFs um die Regionen abweichend zu Gewichten. Aufwand ist aber deutlich höher.