Beiträge von Schofseggel

    Und da schließt sich der Kreis. Als Blüm "die Renten sind sische" gesagt hat, waren sie das noch einigermaßen. Seither hat man die Wiedervereinigung aus der Rentenkasse bezahlt und bekam im Tausch einen rechten Rand in der Deutschlandkarte, der zwischen tiefrot und hellblau alterniert.

    So, jetzt habe ich 17 Millionen gegen mich. Shitstrom on!

    Schlimm genug, dass man darüber nachdenken muss. Ich habe im Ohr, dass der Staat der schlechtere Unternehmer sei. Aber hier wäre es wohl sinnvoller gewesen, das Thema dem Staat anstatt die Bürger den Banken zu überlassen. Seufz.

    Mit Verlaub, das ist Quatsch. Ich mit Jahrgang 1979 (grad noch Generation X, die komplett unter die Wehrpflicht fiel) habe gedient und zwar auch alle anderen Jahrgänger. Die Wehrpflicht wurde 2011 abgeschafft, also reichte die weit bis in die Millennials.

    Dass wir alle die Friedensdividende verfrühstückt haben ist dennoch richtig, aber dass nur die Boomer gedient hätten, ist einfach falsch..

    Ich habe auch nicht behauptet, dass nur die Boomer gedient hätten. Lies nochmal nach: https://de.statista.com/statistik/date…ndwehrdienstes/. Mit Jahrgang 1979 müsstest Du Dich schon verpflichtet haben, um auf 15 Monate zu kommen. Spielt im Kern der Aussage aber auch keine Rolle.

    ... gerade (30.08.25 08:15) läuft im Deutschlandfunk (30.08.25 08:15) ein Interview mit Herrn Fratzscher vom DIW zum Thema „freiwilliges Jahr für Boomer-Rentner“ ...

    Ein kleines Detail:

    In diesem Sommerloch-Beitrag des DLF (https://www.deutschlandfunk.de/reform-herbst-…er-diw-100.html) geht es um ein verpflichtendes soziales Jahr für Boomer, nicht um ein freiwilliges.

    Übrigens: Von einem Wirtschafts"forscher" würde ich etwas weniger Klisches und one-size-fits-all-Denkmuster erwarten. Es sind nicht die Boomer, die zu wenige Kinder in die Welt gesetzt und damit ein Demographie-Problem erzeugt haben, sondern es sind manche Boomer, die man - entsprechenden Willen vorausgesetzt - durchaus zu Ausgleichsmaßnahmen aller Art heranziehen könnte. Nur mal so als Beispiel.

    Und es sind auch nicht die Boomer, die die Friedensdividende verfrühstückt haben, sondern alle. Im Gegenteil: Die Boomer waren davon sogar die einzigen, die 15 Monate ihres Lebens einen Pflichtdienst leisten mussten. Und die heute 65+jährigen sind auch nicht deswegen für einen Pflichtdienst, weil sie nicht betroffen wären, sondern weil sie selbst erlebt haben, dass das die einzige Möglichkeit war, vor Übergriffigen abzuschrecken. Nur mal so als anderes Beispiel.

    Wir brauchen weniger Schwätzer und mehr Macher "in diesem unserem Lande".
    Guten Abend.

    Fernwärme ist eine tolle Sache, aber m.E. unterreguliert. Als einzelne Mietpartei hat man da kaum eine Chance, Kosten zu sparen. Die Fix-Kosten dominieren alles. Und ein Verweis auf andere zu teuere Heizarten hilft mir da wenig.

    Seit 20 Jahren heißt Linux Linux. Und deshalb kann das nix sein? Befass dich erst mal damit, bevor du ungefragt motzt.

    Linux gibt’s seit 34 Jahren und stand damals schon auf den Schultern eines großartigen Betriebssystems: UNIX (seit ca. 1970). Es kann eigentlich nicht verwundern, dass jedesmal, wenn Wintel an der Preisschraube dreht, jemand die kostenlose und bewährte Alternative erwähnt. Sollte man aushalten können.

    Verstehe ehrlich gesagt die Frage nicht.

    Na, wenn Preise nicht alle in USD angegeben werden, dann würde mich schon interessieren, mit welchem Warenkorb hier gerechnet wurde. 1802 war zu Napoleons Zeiten. Da war gerade mal der Dosenöffner erfunden. Kein Auto, kein Fahrrad, kein Radio, kein Telefon, kein Internet, keine Medikamente, keine Landmaschinen, keine (nennenswerte) Produktivität, …
    Mag sein, dass damals Zeitungen schön billig waren. Aber bevor ich Honig aus diesem 200 Jahres-Vergleich ziehe, müsste ich schon die Datengrundlage besser verstehen.

    Jedenfalls würde ich nicht „deswegen“ in Aktien oder Gold gehen.

    Ich wohne ja zur Miete, was nicht gerade super günstig ist und kann mir auch keine gleichwertige Wohnung zum Kauf leisten.

    ...

    Die Vernunft sagt bei mir schon sparen aber es gibt halt auch den Teil von mir, der sich gerne schöne Sachen kauft 😅

    Und da ich keine bessere Hälfte hab die mir da ins Gewissen redet, muss ich halt selbst Mal den Popo hoch bekommen und Mal wieder gute Spar-Gewohnheiten entwickeln.

    Sparen heißt eben Konsumverzicht. In jedem steckt ein innerer Schweinehund, der es finanziell gerne krachen lässt (ob Reise/Miete/Auto/Kunst/... spielt dabei eigentlich keine Rolle). Aber sich was Eigenes zum Wohnen leisten war schon immer sauteuer. Wenn man sich "keine gleichwertige Wohnung zum Kauf" leisten kann, kann man auch da Abstriche machen und kleiner kaufen. Das geht gerade bei Singles ausgesprochen gut. Das Abzahlen der einfacheren Wohnung diszipliniert und die Therapie erübrigt sich automatisch.

    Was die bessere Hälfte angeht: Da gab es in meinem weiteren Umfeld schon einen Fall, wo jemand sich wegen Konsumrausch von seiner Holden verabschiedet hat. Oh-Ton "mit der kann man sich nichts aufbauen". Da mussten es aber auch Handtaschen mit teuren Logos sein, für die man den Preis eines guten Gebrauchtwagens hinlegen musste.

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    Der Grenznutzen sinkt mit der Geschwindigkeit. Ein doppelt so schneller Internetanschluß ist nicht doppelt so nützlich. Ich glaube nicht an die Geschichte, daß man immer höhere Datenraten braucht. Der Sprung von kein Internet auf "Google-Maps-Karte kommt in 30 Sekunden" ist bedeutend größer als der Sprung von dort zu "Google-Maps-Karte ist schlagartig da".

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    Volle Zustimmung. Es geht nicht primär um die Leitung nach draußen, sondern um den Gesamtsystemdurchsatz. Oft wird argumentiert "Bild ruckelt => stärkerer Tarif muss her", aber stattdessen würde mehr Speicher, eine schnellere Grafikkarte usw. viel mehr bringen.
    Wer 100MBit/s für einen 4-Personen-Haushalt hat, sollte sich m.E. nicht zuviel von Glasfaser versprechen. Was anderes wäre es natürlich, wenn man in der Prärie sitzt und endlich überhaupt was vernünftiges bekommen kann.

    Es geht ja auch nicht um Hinterhertrauern, sondern um eine Empfehlung für die Zukunft. Und da hat WerAuchImmer schon recht. Ich habe jahrzehntelang immer 16 bis 23% für Neuwagen nach meinem Geschmack bekommen. Ob 30% für einen Jahreswagen da ein guter Preis ist, darf man schon bezweifeln. Man weiß halt nicht, wie die da getreten worden sind, so nach dem Motto: Gleich mal vom Hof auf die Autobahn und schauen, was das Ding so läuft.

    Hier geht es um Finanztipps. Insofern:

    • Preise sind immer normal. Die Frage müsste also eher lauten, ob die Zeiten normal sind. Und das sind sie nicht / waren sie nie. Also alles normal.
    • Ja, Jahreswagen sind zum Sparen empfehlenswerter als Neuwagen. Dafür kannst Du Dir halt nicht genau die Extras herauspicken, die Du haben willst, sondern musst nehmen, was halt angeboten wird.

      Was den Hersteller angeht: Der Corolla ist neben dem VW Käfer und dem Honda Civic einer der meistgekauften Wagen. Ich habe vor Ewigkeiten mal zwei mit >100000km günstig erstanden. Den ersten habe ich problemlos noch lange gefahren, bis er dann wirklich durch war ("bis dass der TÜV Euch scheidet", hach) der zweite war auch gut, bis ich im Urlaub auf dem Autoput unterwegs und danach war er put. Das war aber nicht der Fehler des Autos. Mit Toyota machst Du - wie mit vielen anderen Marken - nicht automatisch was falsch. Es sind image-mäßig zwar "Reiskocher", aber ich habe sie gemocht und zum Schluss ein Tipp fürs Finanzleben: Image ist in Finanzdingen ein ganz schlechter Ratgeber.