Beiträge von Castrov

    Der Allworld und der MSCI EM IMI ESG können ja gemeinsam durchaus Sinn machen, wenn du EM höher gewichten willst.

    Aber dann würde man zum Mischen einen ETF mit pur Industrieländer und einen ETF mit pur EM nehmen. Verstehe die Kombi Allworld/ACWI und EM nicht die hier vorgeschlagen wird…viel zu umständlich.

    Warum wird er denn von FT nicht mehr empfohlen? Hast du dich dahingehend informiert? Und ist der Grund für dich überhaupt relevant?

    Wenn nicht kannst du einfach in deinen jetzigen ACWI weiter investieren.

    Kann mir nicht vorstellen, dass die neue „Empfehlung“ gravierend anders ist…

    Wenn du nicht per kostenfreien Sparplan investierst oder kannst, dann gelten die Transaktionskosten deines Brokers welche du dem Preis-Leistungsverzeichnis entnehmen kannst.

    Vermutlich macht es dann auch keinen Unterschied, ob du die Sparrate für den ETF erhöhst oder einen neuen ETF besparst.

    Bei welchem Broker bist du denn?

    Dem schließe ich mich an! Das ist Eine Geschmacksfrage also bitte nicht überbewerten.

    Aktuell gibt es eine Diskussion zu dem Thema bei der beide „Seiten“ ihre Argumente vorbringen. Der Thread heißt „Kleiner Tip“ von Marpus

    Viel Spaß beim lesen!

    Deswegen würde ich dir eine ausschüttende Variante empfehlen

    Gegenrede: Ich hätte dir einen thesaurierenden ETF empfohlen. ^^

    Den von Horst Talski genannten Vorteilen des ausschüttenden ETFs steht neben der Steueroptimierung des Thesaurierers auch eine weniger aufwendigere Betreuung deines Depots gegenüber. Hier landen die Ausschüttungen nicht auf deinem Verrechnungskonto sondern werden automatisch wieder angelegt. Das wäre, wenn es dir darum gehts möglichst wenig Aufwand zu haben, der einfachere Weg.

    Am Ende gibt es aber auch hier kein richtig oder falsch. Es ist ehr eine Geschmacksfrage bei der die eine Hälfte auf einen Ausschütter setzt und die andere Hälfte auf den Thesaurierer. Wichtig ist anzufangen!

    Hallo Marpus,

    tatsächlich ist die Antwort auf deine Frage recht einfach und auch in einfachen Worten zu beantworten: Alle drei Indizes sind für eine langfristige Anlage geeignet!

    Oft wird hier einer der letzteren beiden empfohlen. Um es einfach zu halten würde ich mich dem anschließen.

    Viel Erfolg!

    Das Renditereihenfolgerisiko kann in der Ansparphase vernachlässigt werden. Klar wäre es sinnvoller zu kaufen wenn der Markt unten ist. Aber wie schon gesagt lässt sich das erst im Nachhinein wirklich sagen. Wenn du Markttimeing betreibst ist die Gefahr hoch, dass du gar nicht oder zu spät investiert bist. Hier gibt es auch eine gute Podcastfolge von Saidi in der gezeigt wird wie wichtig es ist investiert zu sein. Folge 76 ist das…

    Da im Allgemein angenommen wird, dass der Markt langfristig steigt, ist der Beste Moment zum investieren immer jetzt.

    Das Renditereihenfolgerisiko ist dann in der Entnahmephase ein Thema. Hier wird angenommen, dass du verkaufen MUSST, weil du dein Lebensunterhalt im Alter bewältigen willst. Dabei entscheidet die Reihenfolge der Rendite darüber ob dein Depot noch 30 Jahre hält oder z.B. du nach bereits 5 Jahren Pleite bist….

    Vielleicht verstehe ich deine Frage nicht richtig…aber warum kannst du nicht von deinem All-World Anteile verkaufen sondern brauchst dafür einen zusätzlichen ETF?

    Das Thema passives Einkommen kenn ich ehr aus der Dividenden-Ecke. Hier muss kein spezieller Dividenden-ETF gewählt werden. Es geht auch mit einem breit gestreuten World-ETF, aber dann halt ausschüttend.

    Vielleicht kannst du deine Überlegungen etwas genauer erörtern…

    Hallo,

    da du noch nicht lange investiert bist und wie du schreibst auch erst mit geringen Summe, würde ich ab jetzt einfach auf den MSCI World wechseln. Wenn dich die Tech-Beimischung stört kannst du den Teil auch verkaufen. Hierbei ggf. den Sparer-Pauschbetrag beachten.

    Ansonsten ist ein 70/30 Portfolio eine solide Strategie. Das Gegensteuern mit einem ex-USA ist unnötig kompliziert auch unter Anbetracht deines noch langen Anlagehorizontes.

    LG

    Euch ist schon klar, dass dieses Vorgehen nicht mal mehr rechtlicher Graubereich ist, oder? Wenn Oma Erna Kind Nr. 1 aus welchem Grund auch immer 500 Euro geschenkt hat, dann gehören die 500 Euro auch Kind 1. Selbst wenn Oma Erna zwischen der Geburt von Kind 2 und Kind 3 gestorben ist, könnt ihr euch nicht darüber hinwegsetzen und sagen "Das ist jetzt ungerecht, also bekommen alle was von den 500 Euro".

    Mhh ja, ich weiß schon was du meinst. Nur vielleicht zur Richtigstellung: Das Geld wurde damals uns(!) geschenkt zur Anschaffung von Kinderwagen usw.

    Daher ist es kein Problem wenn wir das Geld unter unserem (meinem) Namen anlegen und über den Kindern gerecht verteilen.

    Falls wir uns eines Tages nicht mehr „grün“ sein sollten. Dann ist dieses Geld dennoch für die Kinder vorgesehen. Klar kann alles mögliche passieren, das ist an dieser Stelle natürlich ein Schwachpunkt, aber dass ich mich auf Kosten meiner Kinder bereichere kommt in meinem Kopf gerade gar nicht zusammen…

    Wir haben für unser erstes Kind ein Depot bei einem Neobroker auf meinen Namen eingerichtet. Da ja nicht jeder Broker ein Juniordepot anbietet und wir außerdem vollen Zugriff haben wollten erschien uns das sinnvoll.

    Mittlerweile ist das Depot für alle unsere Kinder zugehörig. Denn es gab sehr unterschiedliche Schenkungen zur Geburt sowie erste Geburtstage seitens der Familie, da zwischenzeitlich sich auch Todesfälle ereignet hatten und aus unserer Sicht nicht gerecht verteilt war.

    Wir besparen monatlich je Kind 25€ in ein ausschüttendes 70/30 Portfolio. Da mein Depot ausschließlich aus Thesaurierern besteht, kann ich ersteinmal meinen Sparerpauschbetrag ausschöpfen. Später, mal sehen. Ich muss schon gestehen, dass aus steuerlicher Sicht das Junior-Depot seine Vorteile hat.

    Ersteinmal wollen wir Sonderausgaben, wie eine Reise nach dem Schulabschluss o.ä. aus eigener Tasche zahlen und das Depot erst wenn sie so Anfang 20 sind komplett liquidieren. Mit 18 Jahren finden wir verfrüht.

    Den Umgang mit Geld bzw. Wertpapieren können wir auch anhand dieses Kontos beibringen. Egal wem es jetzt gehört. Dann müssen Entscheidungen halt diskutiert und demokratisch entschieden werden.

    Um mal zu deiner Frage zurück zu kommen:

    Wie seriös WisdomTree ist kann ich nicht beurteilen und ich denke, dass das auch niemand hier abschließend vermag.

    Dein Plan immer die Nachrichten zu lesen usw. halte ich auch für gewagt und anstrengend.

    Wieso suchst du dir nicht einen ETC von einem Emittenten den du besser einschätzen kannst. IShares (Blackrock) zum Beispiel. Als weltweit größter Assetmenager kann hier vielleicht die schiere Größe als etwas Sicherheit gesehen werden.

    Und was spricht gegen von dir eingelagertes, physisches Gold?

    Zahlst du denn bei, bitte entschuldige, diesen wirklich überschaubaren Summen von denen wir hier reden überhaupt Kapitalertragsteuer?

    Und solltest du nicht, wenn deine Sparrate in den kommenden Jahren höher ist und sich dein Depot gut füllt, nicht eh eine Steuererklärung machen?

    Ich glaube du hast das schon alles richtig Verstand nur: Das ist ja unglaublich kompliziert alles!

    Ich würde mich, glaube ich, einfach für einen Broker entscheiden und dann entweder auf den TR Saveback verzichten oder mich halt in einen steueraufwendigen Broker „reinarbeiten“. Wobei ich die steuerliche Situation in Österreich nicht kenne und daher nicht weiss, was du mit nicht steuereinfach meinst.

    Ansonsten bitte alles einfach halten. Auch die Frage nach 70/30 oder ACWI ist am Ende des Tages nicht entscheidend. Wichtig ist da lange dran zu bleiben und die Sparrate kontinuierlich zu erhöhen. Das ist alles… ;)