Beiträge von Castrov

    Naja…ganz so schlecht kann er ja nicht gelaufen sein. 155k nach 10 Jahren? Es sei denn seine mtl. Sparrate ist absurd hoch. Beim MSCI World hätte man schon 750€ jeden Monat investieren müssen…

    Aber man kennt diese aktiven Fonds ja und vermutlich wirst du Recht haben…

    Müssten nicht auch Indexe wie der MSCI World langfristig „automatisch“ nachhaltig werden?

    Meiner Meinung nach ein klares jein!

    Solange Unternehmen mit klimaschädlichen Geschäftsmodellen weiterhin den gewohnten Umsatz machen werden sie im Index bleiben. Erst wenn sie markt- und/oder regulierungsbedingt sich transformieren (oder verschwinden) wird der Index klimafreundlicher.

    Nur, kann und wird das sehr lange dauern. Ob wir so lange warten wollen und können, bevor alles kaputt ist, ist die nächste Frage.

    Helfen ESG und SRI Kriterien? Mhh…vielleicht etwas. In erster Linie sehe ich dies aber als eine individuelle Gewissenfrage die keinen Einfluss auf den Markt hat.

    Ob es Sinn macht heutzutage noch in ETFs zu investieren? Auf jeden Fall! Wüsste jetzt aber auch nicht was das eine mit dem anderen zu tun haben sollte….

    Klar ist ein ACWI/All-World einfacher zu handhaben, wenn du das Rebalancing vermeiden möchtest. Breiter diversifiziert ist er jedoch nicht unbedingt…

    Die Frage ist: Warum hast du dich denn damals für das 70/30 Portfolio entschieden?

    Man macht das doch nur um die Schwellenländer nicht nach Marktkapitalisierung sondern nach BIP zu gewichten. Hat sich da was an deiner Einstellung geändert? Wenn ja warum?

    Der SPDR MSCI ACWI IMI ist ein wirklich guter ETF. Vorteil: wie von die schon erwähnt ist ein ETF einfacher zu handhaben. Nachteil du hast dann nur noch ca. 10% Schwellenländer….oder ist das ein Vorteil?:/

    Moment.

    Tritt erstmal einen Schritt zurück und schau Dir genau an was Du da für ETF im Depot hast und welches Risiko Du seinerzeit (2019) mit der Geldanlage per Robo-Advisor eingehen wolltest. :/

    Da gebe ich dir Recht…das sollte man berücksichtigen. Hab mir den Anleihen-ETF mal angeschaut. Der ist mit einer Vola von 10,5% und MaxDD 21% aber eh nicht zur Risikoabsicherung geeignet.

    Gerd Komma sagt bei Anleihen:

    1. Staatsanleihen hoher Bonität mind. Investment Grade um das Ausfallsrisiko zu vermeiden.

    2. Anleihen mit kurzen Laufzeiten um das Zinsänderungsrisiko zu vermeiden.

    3. Anleihen in eigener Währung um das Währungswechselrisiko zu vermeiden.

    Bei dem iShares $ Treasury Bond 7-10yr trifft lediglich Punkt 1 zu. Wenn dir eine Beimischung mit Anleihen zur Risikominimierung deines Portfolios wichtig ist, dann würde ich einen anderen Anleihen-ETF wählen. Aber, das ist wie immer dir überlassen 🤗

    Mir ist gerade noch etwas aufgefallen:

    In deinem Portfolio ist Japan überhaupt nicht vertreten. Als eine der größten Wirtschaftsnationen würde ich das nicht machen!

    Mein Vorschlag wäre den Pazifik ex Japan ETF gegen einen Pazifik ETF mit Japan auszutauschen…

    Ja, das ist eine Geschmacksfrage…

    Ich persönlich finde, dass der Smallcap eine gute Ergänzung für die Diversifizierung des Portfolios ist. Zusätzlich kommt noch ggf. der Sizefaktor hinzu…

    Wenn du den Nordamerika-Teil erhöhen möchtest, das würde ich an deiner Stelle auch machen, dann kannst du überlegen den Europa ETF zu verringern, der ist zusammen mit den Smallcaps eh stark representiert und auch den Pazifik ETF verringern. Diese Region ohne Japan aber dafür mit 66% Australien ist meiner Meinung nach eh nicht wirklich lohnenswert.

    Also dann vielleicht Europa ETF 20%, Pazifik ETF 10% und Nordamerika dann mit 40%…

    Zu 2.: Ich habe solche Anpassungen immer gleitend gemacht. Also Sparrate angepasst und über längere Zeit so laufen lassen. Wenn dein Portfolio noch nicht sehr groß ist und/oder deine monatliche Sparrate hoch ist dann kann man das schon machen. Dadurch kannst du dir Transaktionskosten und ggf. Steuern auf Gewinne sparen. Wenn die gleitende Anpassung aber voraussichtlich mehrere Jahre benötigen würde dann würde ich es lieber gleich machen.

    LG

    Wenn Du nur alle Einzahlungen zusammenrechnest und mit dem Endwert vergleichst, erhältst Du einen Prozentwert, der regelmäßig zu hoch ausfällt.

    Ist es aber nicht das, was einen eigentlich interessiert? Aus wieviel eingesetzten Kapital ich welchen Depotwert erreicht habe?

    Muss gestehen, dass ich das Thema auch noch nie wirklich verstanden habe obwohl ich hierzu schon einiges gelesen habe… :rolleyes:

    Er sagt, dass viele Banken mit hohen Zinsen locken, diese aber meist nur befristete Aktionen sind und/oder darüber hinaus andere Gebühren oder Ähnliches erheben. Deshalb sollte man sich das Gesamtpaket anschauen und nicht nur nach “hohen Zinsen” filtern.

    Hoffe, dass das so passt…

    Ich habe eben noch mal nachgesehen: im Podcast von Saidi, Folge 177, wurde so ein Thema mal umfassend beleuchtet. Für weiterführende Infos und mögliche Erklärungen warum diese Bank wahrscheinlich nicht dabei ist empfehle ich dir da mal reinzuhören…