Beiträge von fafox

    Liebes Forum,

    ich möchte Anteile von Realty Income (US7561091049) kaufen, einem US-amerikanischen REIT. Ich möchte mich bei Euch erkundigen, ob es von euch jemandem gelungen ist als deutscher Privatanleger einen REIT zu kaufen und, wenn ja, über welche Depotanbieter das möglich ist?

    Hintergrund meiner Frage ist, dass ich beim Versuch, die o.g. Wertpapiere über mein DKB-Depot zu kaufen folgende Fehlermeldung erhalte: "Aufgrund der Regelungen im Kapitalanlagegesetzbuch (Kurz: KAGB) wird seit Dezember 2013 bei Investmentfonds zwischen "Organismus für gemeinsame Anlage in Wertpapieren" (Kurz: OGAW) und "alternative Investmentfonds" (Kurz: AIF) unterschieden. Den Handel von AIF-Fonds können wir, zum Schutz unserer Kunden, bis auf Weiteres für Privatanleger nicht gestatten. Wir bitten Sie daher um Verständnis, dass Sie den von Ihnen angefragten Fonds derzeit nicht über die DKB AG erwerben können."

    Ist das ein DKB-spezifisches Problem, oder in Deutschland unabhängig vom Depotanbieter unmöglich?

    Ich freue mich auf eure Antworten!

    Hallo Tradingwizards,

    ich habe auf Empfehlung eines Foristen vor 2 Jahren mal ein Konto bei Smartbroker eröffnet (damals noch bei DAB-Bank), weil ich kostengünstig Anleihen kaufen wollte. Das habe ich auch so lange nicht bereut, bis Smartbroker die Depotbank wechselte und unter Smartbroker+ seit Monaten die Möglichkeit des Anleihenhandels schuldig bleibt. Da mir jetzt der Geduldsfaden gerissen ist, wollte ich mal fragen, wer denn andere Anleihen-Trader benutzt und diese auch empfehlen kann. Bei Scalable Capital und JustTrade habe ich schon geschaut - entweder handeln die gar nicht mit Anleihen oder nur mit Derivaten.

    Danke für jeden Tip!

    Ich habe Anleihen zu moderaten Gebühren bei der DKB gekauft. Keine Probleme bei der Abwicklung. Bedenken Sie, dass bei vielen Anleihen die Spreads größer sind als bei Aktien, was die Gebühren als Kostenfaktor etwas relativiert.

    Ich habe über ein Depot bei einer Direktbank in ETFs und Einzelaktien investiert und frage mich, wie ich dieses Eigentum für den unwahrscheinlichen, aber leider eben doch möglichen Fall der Pleite meiner Depotbank dokumentieren sollte. Wer Immobilieneigentum besitzt, hat einen Grundbuchauszug im Schrank, der diesen Besitz dokumentiert. Wie kann ich mich auf ähnliche Weise für den Fall absichern, dass mein Eigentum an Einzelaktien und ETF und dadurch mittelbar an den darin enthaltenen Aktien bzw. Anleihen einmal in Zweifel gezogen werden könnte? Konkret denke ich an den Fall, dass ich mich nach der Pleite meiner Depotbank nicht mehr in mein Depot einloggen kann, weil diese ihre IT-Dienstleister nicht mehr bezahlt oder an einen Datenverlust bei meiner Depotbank aus einem anderen Grund, z.B. einem Brand in einem Rechenzentrum nach dem mein Onlinedepot einfach als 'leer' angezeigt wird.

    Wie lange dauert es bei Euch, bis nach dem Ex-Tag Dividenden- für Aktien bzw. Kuponzahlungen für Anleihen auf dem Verrechnungskonto verbucht werden?

    Ich habe ein Depot bei der DKB und der Ex-Tag liegt nun eine Woche zurück. Wie kann das so lange dauern? Gibt es dafür gute Gründe, oder ist das eine Strategie der Bank, um sich Zinsen zu ergaunern?

    Mich würde interessieren, welche Erfahrungen ihr bei welchen Banken gemacht habt.

    Willkommen im Forum!

    Sie haben den ersten wichtigen Schritt getan: Sie haben damit begonnen, sich selbst zu informieren. Dazu gibt es nur eine Alternative, nämlich eine*n Honorarberater*in zu bezahlen.

    Die "Beratung" bei einer Bank ist keine Beratung, sondern reiner Vertrieb von für die Bank rentablen und für Sie höchst nachteiligen Produkten. Den Termin bei Ihrer Bank sollten Sie daher unbedingt absagen und grundsätzlich keine Termine mehr dort machen.

    Das klingt in Ihren Ohren vielleicht ein bisschen drastisch, aber Sie können ja mal "Frankfurter Sparkasse Zertifikate Lehmann Brothers" googeln, um eine Ahnung davon zu bekommen, welche gravierenden Kontrahentenrisiken die Zertifikate haben, die Ihre "Beraterin" Ihnen da ans Herz legt. Ich habe mir 2004 von meinem Sparkassen"berater" solche Zertifikate andrehen lassen und alles verloren.

    Es ist nicht besonders wahrscheinlich, dass Ihnen dieser worst case auch wiederfahren würde, aber selbst wenn nicht, werden die Konditionen *aller* Produkte, die Ihnen von Ihrer "Beraterin" verkauft würden miserabel schlecht sein. Faustregel: Wenn das Produkt, das man Ihnen verkaufen will, einen Ausgabeaufschlag hat, ist es schlecht. Wenn es pro Jahr mehr als 0,5% Kosten verursacht, auch.

    Sie werden kaum umhin kommen, sich selbst zu informieren. Eigentlich reichen drei Themen (wenn Sie keine Immobilie kaufen wollen):

    1. Staatsanleihen

    2. Aktien-ETFs

    3. Tages- und Festgeld, insbes. das Thema Einlagensicherung.

    Finanztip ist eine sehr gute Quelle für Informationen, aber um ETFs zu verstehen würde ich an Ihrer Stelle zusätlich auch ein Buch lesen. Es gibt inzwischen viel Literatur dazu. Die Bücher von Gerd Kommer sind hervorragend. Zu ETFs gibt es von ihm ein sehr ausführliches und mehrere komprimierte zum Einstieg.

    Zum Thema Anleihen kann ich leider kein Buch empfehlen, aber vielleicht hilft hier die Community mit Tipps? (Sie könnten hierzu einfach noch ein Forum aufmachen.)

    Viel Erfolg!

    Hallo,

    der Tracking Error zeigt die Volatilität der Tracking Differenz. Daher sind alle von Dir aufgeführten Punkte nicht Bestandteil des Tracking Errors.

    Für die Tracking Differenz sind Deine Punkte zutreffender, wobei ich nicht weiß was Du mit dem Punkt Besteuerung von Dividenden meinst.

    Viele Grüße

    Danke für die Antwort und die Differenzierung der beiden Begriffe! Dann geht es mir tatsächlich um die Tracking Difference und nicht um den Tracking Error.

    Mit dem Punkt 'Besteuerung von Dividenden' meine ich, dass verschiedene Fonds je nach Domizil verschieden hohe Rückerstattungen der Quellensteuer erhalten und sich dies möglicherweise auf deren Tracking Difference auswirkt. Ich weiß aber nicht, ob dieser Bestandteil tatsächlich in die Tracking Difference eingeht (ich glaube schon).

    Liebes Forum,

    aus welchen Bestandteilen setzt sich der Tracking Error / die Tracking Difference eines ETF zusammen?

    Kann ich am Tracking Error sämtliche Kosten ablesen, oder ergeben sich diese aus Tracking Error + TER?

    Kennt jemand eine zuverlässige Quelle, die den Tracking Error detailliert erläutert?

    Ich kann mir folgende Bestandteile vorstellen. Bitte kommentiert, falls der Bestandteil nicht teil des Tracking Error ist:

    - Transaktionskosten des Fonds.

    - Nicht perfekte Nachbildung des Index.

    - Besteuerung von Dividenden.

    - Verwaltungskosten des Fonds (=TER).

    - Einkünfte aus Wertpapierleihe.

    Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen!

    Glückwunsch, dass Du deine Geldanlage in die eigene Hand nehmen willst. Das ist der richtige Weg, der Dir *sehr* viel Geld sparen wird.

    - Dass die DWS-Fonds viel zu hohe Kosten verursachen, haben schon andere angemerkt. Diese Einschätzung teile ich voll und ganz: Das sind katastrophal schlechte Produkte. Finger weg! Letztlich bestehen die Produkte aus Aktien, bzw. Aktien-ETFs und Anleihen, bzw Anleihen-ETFs. Das sind alles Produkte, die Du zu viel geringeren Kosten selbst kaufen und halten kannst.

    - MSCI World ETF ist gut. Ich würde noch darauf achten, dass du einen ETF nimmst, der *keine* Aktienleihe betreibt. Die zusätzliche Rendite, die für dich die Aktienleihe durch den ETF bringt, steht in keinem Verhältnis zu dem Gegenparteirisiko, dass sich aus dieser bei einer gravierenden Finanzkrise ergibt. Und da Du dieses Produkt jahrzehntelang halten willst, musst du des Auftreten einer solchen in dein Risiko-Nutzen-Kalkül einbeziehen.

    Ich kenne drei sehr breit gestreute ETFs ohne Wertpapierleihe, zwei auf den MSCI World, einen auf den MSCI ACWI IMI: WKNs: ETF146, ETFL50, A1JJTD.

    - Mit Bausparverträgen kenne ich mich leider nicht aus.

    - Bzgl. VanEck Defense teile ich die Einschätzung von monstermania.

    Beste Grüße und viel Erfolg!

    Hallo Zusammen,

    ich bespare seit September einen ETF MSC world von ishares mit monatlich 200€. Wann werden die Zinsen wieder angelegt ? Wird das zum Ende des Jahres oder nach 12 Monate also nächsten September thesauriert?

    Wäre cool wenn ihr mir helfen könntet .

    Gruß

    Nicolas

    Genau hierzu gibt es ein neues Video von Finanzfluss:

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    Wo genau kommen deine 3,02% her?

    Die Rendite errechnet sich aus den Ausschüttungen und ist daher identisch. Dein ganzen Überlegungen zur Quellensteuer ergeben keinen Sinn. Denn obgleich er in Irland aufgelegt ist, wird er ja überall gehandelt und daher können die Ausschüttungen keine (unterschiedlichen) Steuern berücksichtigen.

    BS.C Das Video oben hat nichts mit dem Thema hier zu tun.

    Die 3,02% entnehme ich ExtraETF (siehe Link in meinem Ausgangsbeitrag). Man findet diesen Wert auch auf der Seite der Fondsgesellschaft (siehe Anhang). Ausschüttungs- und Dividendenrendite sind eben *nicht* identisch, sondern weichen erheblich voneinander ab. Diese Beobachtung ist doch Ausgangspunkt meiner Frage.

    Finanzfluss hat heute das passende Video dazu veröffentlicht

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    Vielen Dank für den Hinweis! Das Video beantwortet tatsächlich einen Teil meiner Frage. Ich habe daraus gelernt, dass ausschüttende ETF die TER durch Verminderung der Ausschüttung kassieren. Das erklärt einen Teil der Differenz zwischen Dividenden- und Ausschüttungsrendite. Leider behandelt das Video den weniger komplizierten Fall einer Dividendenzahlung durch ein deutsches Unternehmen. Für meine Frage wäre insbesondere der Fall interessant, wenn ein schweizer oder US-amerikanisches Unternehmen Dividende an den ETF zahlt, weil erst ab 15% Quellensteuersatz die Frage relevant wird, ob der ETF alles über 15% vom CH- bzw. US-Fiskus erstattet bekommt und ob er diese Erstattung in den ETF gibt.

    Liebes Forum,

    nach meinem Verständnis leiten ausschüttende ETFs die in den ETF eingehenden Dividendenzahlungen in Form der Ausschüttung an die Anteilseigner des ETF weiter. Mir fällt jedoch auf, dass die Ausschüttungsrenditen von ETFs zwar positiv mit deren Dividendenrendite korrelieren, aber in aller Regel *deutlich* geringer sind als deren Dividendenrenditen.

    Ich frage das Forum, warum das so ist und was mit der Differenz geschieht?

    Konkret an diesem Beispiel (A1JKS0, abgerufen am 11.02.2024): https://extraetf.com/de/etf-profile/IE00B6YX5D40

    Der ETF auf U.S.-Dividendenaristokraten weist eine Dividendenrendite von 3,02% aus, die Ausschüttungsrendite (2023) beträgt aber nur 2,15%.

    Ich habe die Vermutung, dass die Differenz irgendwie damit zusammenhängt, wie ETFs die Quellensteuer verrechnen, da mir aufgefallen ist, dass die Differenz zwischen Ausschüttungs- und Dividendenrendite bei ETFs auf britische Aktien deutlich geringer ist, wenn auch immer noch vorhanden. (Das Vereinigte Königreich erhebt keine Quellensteuer auf Dividenden; (vgl. A1JT1C mit dem oben genannten U.S. ETF.)

    Ich möchte meine Frage daher konkretisieren: Wie genau gehen in Irland ansässige, physisch replizierende ETFs mit der Quellensteuer um und ergibt sich daraus vollständig die Differenz zwischen Ausschüttungs- und Dividendenrendite?

    Ich freue mich auf Eure Beitrage!

    fafox