Beiträge von f0x


    1.) MLP-Berater aus allen Versicherungen streichen lassen und selbst verwalten
    2.) Hausratversicherung kündigen, da mittlerweile genug Kapital da ist und der Hausrat nicht sonderlich viel Wert hat

    Zu 1)

    Statt selbst verwalten würde ich empfehlen, einen guten Versicherungsmakler zu finden. Da gibts schon einige auf dem Markt, man muss sich nur etwas Mühe machen, diese zu finden.


    Zu 2)

    Bedenke, dass eine Hausratversicherung auch weitere Leistungen bieten kann, z.B. Geldleistungen für Unterkunft im Hotel. Überleg dir mal den schlimmsten Fall, die Wohnung(?) wird z.B. durch Feuer komplett unbewohnbar. Falls du Mieter bist, zahlst du dann zwar keine Miete mehr, musst aber ggf. einige Zeit im Hotel unterkommen. Je nach Region kann das mehr oder weniger teuer sein.

    Dann habe ich mich eingeschaltet, um die Frist einzuhalten. Der Makler war aber schon direkt im März informiert worden, der hat aber der Versicherung nicht Bescheid gegeben. Da ist einiges intern schiefgelaufen und mir läuft die Zeit davon.

    Gegebenenfalls könntest Du unter diesen Umständen schon mal vorsorglich prüfen, inwiefern Dritte für einen Vermögensschaden haftbar gemacht werden können, z.B. der ehemalige Arbeitgeber oder der betreuende Makler.

    Ich halte von den Pangaea Life Fonds gar nichts, weil:

    1) viel zu teuer

    2) Klumpenrisiko

    3) m.W. nur im Versicherungsmantel erhältlich (was das Ganze noch mal teurer macht


    Falls du denkst, mit ESG-Fonds tatsächlich Einfluss auf positive Entwicklung bei ESG hast (ich bin davon nicht überzeugt), dann schau dir aber mal die Fonds von Terrassisi an:


    Terrassisi Aktienfonds


    Detaillierte Infos hier:

    Ampega Fonds

    ISIN: DE0009847343

    TER: 1,35% (teuer)

    Ausgabeaufschlag regulär: 4,5%

    (lässt sich ggf. über Fondsvermittler auf 0% reduzieren, z.B. bei Fondssupermarkt)

    Wie lange wird denn eine durchschnittliche BU-Rente bezahlt? Gibt’s dazu zahlen?

    Das ist eine sehr interessante Frage. Irgendwo habe ich mal eine Statistik entdeckt, dass es so um die 5 Jahre sind. Wohl arithmetisch gemittelt.


    Und genau da liegt das Problem, dass dieser Mittelwert stark verzerrt werden kann, etwa durch Folgen von Krankheiten und Unfällen, die innerhalb weniger Jahre zum Tod führen (gewisse Formen von Krebs etwa) oder einfach, weil die Versicherung zu früh endet (also z.B. mit 60, weil das Endalter nicht bedarfsgerecht gewählt wurde, sondern um "Beiträge zu sparen").

    Zu dieser Verzerrung gibts ja das schöne Beispiel, wie wir uns die Menschen der Steinzeit vorstellen, nachdem wir mal gehört haben, die mittlere Lebenserwartung lag bei 35 Jahren. Da denkt man, es gab kaum Alte. Diese Vorstellung ist nur leider ziemlich falsch. Man muss sich klarmachen, dass bzw. wie die Statistik verfälscht wurde, durch den hohen Anteil an Kindern, die bereits bei der Geburt verstarben bzw. das zehnte Lebensjahr nicht erreichten.

    Lies mal diesen Blogbeitrag, und bewertet danach neu, ob du wirklich gleich das Geschütz "Rechtsanwalt" auffahren möchtest.


    Ich denke: es macht mehr Sinn, den Fall von jemanden betreuen zu lassen, der sich auf BU-Leistungsfälle spezialisiert hat. Die prüfen dann ggf., ob die Risikofragen bei Abschluss korrekt beantwortet wurden bzw. ob eine Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht vielleicht verjährt ist, und helfen auch beim Leistungsantrag (Tätigkeitsbeschreibung der zuletzt in gesunden Tagen ausgeführten Tätigkeit usw.)

    Ich habe mich bei Zollamt gemeldet und genau nachgefragt, ob für mich ein Fall geöffnetes beziehungsweise ein Fall am laufen ist. Die haben nachgekuckt und die meinten es ist alles sauber. Also d.h. Zoll hätte nichts, dass mein Konto gesperrt sein dürfte. Das kann ich in Namen jetzt erst mal ausschließen

    Per Telefon gemeldet? Kann mir kaum vorstellen, das am Telefon überhaupt eine Auskunft gegeben werden darf.

    Kleiner Tipp an alle Betroffenen:


    Sucht nach der "Financial Investigation Unit" (das ist eine Abteilung des Zolls) und fordert eine Dazenauskunft an. Der Zoll *muss* beauskunften, wenn bspw. ein Kreditinstitut ein Geldwäsche-Verdachtsmitteilung übermittelt hat (die Schwelle ist sehr gering, es gibt jedes Jahr eine ganze Schwemme solcher Meldungen, zu denen die Institute im Übrigen verpflichtet sind).


    Ggf. nennt der Zoll dann eine Staatsanwaltschaft, an welche die Daten weitergeleitet wurden.

    Dort kann man dann im Rahmen der Strafprozessordnung Akteneinsicht beantragen.

    I.d.R. werden die Verfahren eingestellt, ohne aktive Anforderung der Akte würde man davon gar nichts mitbekommen (die Institute *dürfen* keine Auskunft geben, dass oder was gemeldet wurde).


    Falls jemand mehr Infos braucht, kann ich mal teilgeschwärzte Muster uploaden, ich habe das schon hinter mir ;)

    Ich denke, bevor du ans Sparen denkst, solltest du eher versuchen, eine ordentliche Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen (sofern das überhaupt noch möglich ist wegen Krankheitsgeschichte, bzw. falls überhaupt bezahlbar). Was wurde es denn nützen, wenn du jahrelang minimale Beträge ansparst, die sich dann in Luft auflösen, weil du mal länger AU bzw. BU wirst?

    Ggf. noch ne Krankentagegeldversicherung dazu.


    BU- sowie KTG-Versicherung natürlich nur, wenn nicht dein Lebensstandard sowieso auf Existenzminum liegt.

    Ich fände folgendes Verfahren einfach und fair:

    1) Die pauschale KESt auf den Spitzensatz erhöhen

    2) Sparerpauschbetrag im Gegenzug ordentlich anheben, so etwa in Höhe des Grundfreibetrags (inkl. regelmäßiger Anpassung an die Inflationsrate)


    Das wäre nicht schwer in der Umsetzung, außerdem würde ein Anreiz zum Sparen geschaffen.

    Günstigerprüfung bleibt natürlich weiter bestehen.