Beiträge von SioMio

    Ordentliche Tipps zur Geldanlage wurden dir ja bereits gegeben.

    In Sachen "zu wenig Eigenkapital" muss ich z.B. Katti.diba jedoch widersprechen.

    Das Grundstück ist ja anscheinend lastenfrei und das wird bei Banken bei einem Hausbau als Eigenkapital angerechnet.

    Wenn du jetzt keine Luxusvilla errichten möchtest, wirst du keine Probleme bei der Finanzierung bekommen. Selbst, wenn du schon sofort Haus bauen wolltest.

    Oftmals wird der offizielle Bodenrichtwert bei den Banken als EK akzeptiert. Manchma mit Abschlägen. Aber auch das stellt für dich kein Problem dar. Grundstück ist ja bezahlt.


    Mit 400k für einen normalen Neubau inkl. Baunebenkosten kann man ganz grob planen. 450k kann aber auch (recht schnell) gehen, je nachdem wie hoch die persönliche Ansprüche sind.

    Du darfst auch mögliche Opportunitätskosten nicht außer Acht lassen.

    Klar, aus psychologischer Sicht sind "Verluste" nie toll. Aber überlege halt auch, dass du das Geld aus dem Verkauf des Immobilienfonds anderweitig ggf. besser hättest investieren können.

    Macht der Fonds z.B. mehr Gewinn als Tagesgeld in den nächsten Monaten?

    Klar, das weiß man nicht. Aber man weiß, dass es bestimmte Neukunden Angebote für z.B. 6 Monate gibt.


    Meine Meinung ist daher auch, jetzt mit Schreckeb verkaufen und anderweitig anlegen.

    kleineskarlchen

    Wir legen für die Kids per monatlichem Sparplan in den Vanguard FTSE All World an. Alles in diesen einen ETF.

    Kinder sind noch jung, von daher sehen wir das Risiko als überschaubar an. Das gilt aber nur für uns und ist keine allgemeine Empfehlung. Jeder hat ja so seine eigene Risikobereitschaft.

    Einen ACWI oder ACWI IMI würde ich genauso empfehlen. Darin investieren wir für uns.

    Warum andere ETFs für uns? Der ETF für unsere Kids läuft bis zur Volljährigkeit in unserem Depot und wir wollen die Beträge für die Kids separiert haben.

    Die Sparpläne für die Kids sind sehr gering von den Beträgen. Sollte es mal richtig crashen, so könnten wir ohne Probleme Geld einmalig hinzubuttern.

    Was man meiner Meinung nach auch berücksichtigen sollte:

    Wir leben hier in einer Bubble.

    Viele hier legen eh schon kostengünstig in ETFs an, weltweit breit gestreut.


    In meinem persönlichen Umkreis kenne ich jedoch nur wenige, die das so handhaben.

    Ein Arbeitskollege z.B. haut 150 Euro pro Monat in eine bAV, bei der der AG lediglich den Pflichtanteil beisteuert. Jährliche Kosten dabei, unterirdisch schlecht.

    Aber... "der Chef unterstützt doch dabei". Was soll man da machen...

    Dann (natürlich) noch einen Bausparvertrag dazu.

    Der Kollege ist ein kluger Mensch. Und ich bin mir sehr sicher, dass er kein Einzelfall in Deutschland ist.

    Für diese Leute wird das neue AV-Depot eine deutliche Verbesserung gegenüber vielen anderen Vorsorgeprodukten sein.

    Selbst mein Chef, der ETFs im Allgemeinen verteufelt, (seitdem er vor Jahren bei einem wohl höchst spekulativen ETF viel Geld verloren hat) kam auf mich zu und sprach über das neue AV-Depot und wie gut das wäre.

    Das zeigt mir einfach, dass es dieses Mal viele Menschen in Deutschlan animieren könnte in Aktien/ETF zu investieren. Es könnte also in die richtige Richtung gehen.

    Also mit den Kosten von 0,2% und 25% Förderung gilt für das AV Depot im Vergleich zum normalen Depot:

    - Alle Einzahlungen bis 44,5 Jahre vor Ende der Anlage verursachen Verluste.

    Bei 0,2% an zusätzlichen Kosten verursachen erst alle Einzahlungen bis 111,5 Jahre Verluste. Also dann In(0,998) im Nenner.

    Bei 0,5% Kosten sind es die von dir gesagten 44,5 Jahre.


    Wie bereit geschriebe, man muss abwarten, was der Markt anbietet und dann kann man rechnen, was dabei für jeden einzelnen rumkommt.


    Und wenn du jetzt argumentierst, dass es langfristig immer schlechter wäre beim AV-Depot.

    Mathematisch gesehen ist das meiner Meinung nach nicht richtig.


    Im 10 Jahr nach Anlage ist der Unterschied vom Kapital, das Rendite erwirtschaften kann, noch größer geworden.

    Beim AV-Depot können wir mit 232% rechnen. 100% entspricht dabei die vom Arbeitnehmer eingesetzte Zahlung.

    Beim ungeförderten Depot lediglich mit 162%.

    Man kann das jetzt für die nächsten Jahre gerne weiterrechnen.

    Aber ich bin mir (mathematisch gesehen) recht sicher, dass hier das Gap zwischen AV-Depotund ungefördertem Depot noch weiter auseinander gehen wird zugunsten des AV-Depots.

    SaidisSchatten

    Kann es sein, dass du bei deiner Berechnung etwas übersiehst?

    Wenn ich AV-Depot mit einem ungeförderten/normalem Depot veregleichen würde, dann würde ich folgendermaßen rechnen:


    Für die ersten 360 Euro p.a. Einzahlung.

    Wir gehen von einer durchschnittlichen Rendite von 5% p.a. aus.

    Wir vernachlässigen die Kosten für den ETF, da diese für beide Depts gleich ist.

    Beim AV-Depot werden zustzlich 0,5% Depotkosten veranschlagt.


    AV:

    1. Jahr:

    1,50 x 1,05 x 0,995 = 1,567125

    2. Jahr: 1,637254

    3. Jahr: 1,710521

    4. Jahr: 1,787066

    5. Jahr: 1,867038

    6. Jahr: 1,9505879

    7. Jahr: 2,037876

    8. Jahr: 2,129071

    9. Jahr: 2,224347

    10. Jahr: 2,323887


    Ungefördertes Depot:

    1. Jahr: 1,0 x 1,05 = 1,05

    2. Jahr: 1,1025

    3. Jahr: 1,157625

    4. Jahr: 1,215506

    5. Jahr: 1,276281

    6. Jahr: 1,140095

    7. Jahr: 1,407100

    8. Jahr: 1,477455

    9. Jahr: 1,551327

    10. Jahr: 1,628894


    In meiner Berechnung ist der aussschlaggebende Faktor die ERHÖHTE BASIS, mit der Rendite erzielt werden kann.

    Beim AV-Depot ist 1,50 die Basis (auf jeden Euro kommen 50 Cent Zuzahlung).

    Man hat also in jedem Jahr 150% an Kapital zur Verfügung, was Rendite erzielen kann.

    Im ungeförderten Depot sind es lediglich 100%.


    Über die Jahre wird also die Rendite nicht, so wie von dir behauptet, immer kleiner beim AV-Depot, sondern größer.

    Die größere Anfangsbasis macht meiner Berechnung nach einen größeren Unterschied aus als die zusätzlichen Kosten des AV-Depots.


    Vielleicht habe ich einen Denkfehler, dann sag mir gerne, welchen.

    zur Info.

    habe auf Empfehlung bei einem anderen Energieberater angefragt. Zahle jetzt um die 3000,- .

    Zumal bei der ersten GEG Berechnung die Zuschläge auch zu hoch waren und ich den Standard 55 , gar nicht erreicht hätte.

    Danke für die Rückmeldung.


    Ich arbeite in Bereich Hausneubau und das spiegelt meine Erfahrungen sehr gut wieder.

    Was stellenweise für Preise aufgerufen werden, wenn irgendwas staatlich gefördert wird, das ist manchmal schon echt dreist/frech.


    Gut, dass du nochmal woanders nachgefragt hast.

    Jeder soll Geld für gute Arbeit verdienen, keine Frage. Aber solch starke preisliche Unterschiede sind einfach zu groß.

    Meines Erachtens passt Punkt 8 nicht so richtig in das Konzept, da es den Punkten 3 und 7 doch letztlich widerspricht. Klar, es steht optional davor, aber mit dem Argument ist ja die Hintertür für jede Form von Market Timing etc wieder offen, die man ja eigentlich geschlossen halten möchte.

    Unter Punkt 8 steht: dann mehr investieren, aber regelbasiert.

    Also kein Platz für Market Timing etc.

    Die "Spielregeln", wieviel mehr investiert wird, werden nicht spontan, sondern vorab bestimmt. Eben um Emotionen außen vor zu lassen und eben das mögliche Bedürfnis dann doch Market Timing zu betreiben.


    Ja, insgesamt klingt alles recht streng/dogmatisch. Allgemein finde ich es jedoch sehr gelungen, daher Daumen hoch dafür.


    Für viele wahrscheinlich leider zu wenig reißerisch.

    Die Überschrift vom Youtube Video müsste für diejenigen heißen: ACHTUNG! Wenn du dich nicht an diese 10 goldenen Regeln beim Investieren hältst, verlierst du ALLES! 😉

    Das dürfte wählbar sein (wie sonst bei Kindern auch)

    Zuschuss gibt es 300 Euro pro Kind, das hat aber nicht nichts mit "ersten 300 Euro" zu tun.

    Im Finanztipratgeber ist das erklärt mit der Kinderzulage (spoiler: wer sehr wenig einzahlt aber kinder hat, profitiert enorm)

    Danke!

    Mit "Für die ersten 300 Euro" meinte ich, dass man ja mindestens 300 Euro pro Jahr anlegen muss un die besagten 300 Euro pro Kind zu erhalten.

    Das, was du sagtest, macht Sinn. Man wählt einfach, wer den Kinderzuschuss erhalten soll und gut is.

    Bei einem Kind zahlt man dann z.B. 30 Euro monatlich ein und erhält 40 Euro Zuschuss. Das wäre mMn für jeden mit Kindern sinnvoll zu investieren.

    HRuTerRu

    Die Finanztip Empfehlung mit den 30k kann nur eine sehr allgemeine Empfehlung sein, aber prinzipiell halte ich sie für hilfreich.

    Die Zuschüsse, wie monstermania sie aufgelistet hat, habe ich bei meiner Mutter auch mal durchgerechnet und ihr die entsprechende Höchstsumme für eine stationäre Unterbringung in einem Pflegeheim mitgeteilt. Bei ihr ist es so, dass ab einer bestimmten Verweildauer alle kosten durch Rente, Zuschüsse etc. gedeckt sind.

    Wir sind von den lokal typische Pflegeheimkosten ausgegangen und haben mögliche Erhöhungen eingerechnet. Man muss leider stark davon ausgehen, dass sich die Pflegekosten weiter erhöhen werden.

    Den möglichweise notwendigen Gesamtbetrag hat meine Mutter als Tagesgeld angelegt. Wenn der (hoffentlich nie) eintretende Fall eintritt, dann steht das Geld bereit.


    Als Tipp am Rande, da es zum Thema passt: ich bin für meine Mutter auch andere Szenarien fürs Alter durchgegangen.

    Also z.B. ambulante Pflege notwendig. Eine Fachkraft, die ein paar mal in der Woche zum Duschen kommt, ein bisschen "Luxus" bei einer ambulanten Pflege und so. Hier habe ich gerechnet, was da bei meiner Mutter finanziell möglich ist über bestimmte Zeiträume.

    "Gegengerechnet" habe ich in diesen Fällen dann z.B., dass sie dann kein Auto mehr benötigt, keine großen Reisen mehr antritt etc.


    Damit erhält man mMn ein gutes Gefühl, was im Alter an finanziellen Risiken eintreten können.

    10.000 Euro dafür finde ich frech....


    Von welcher Firma lasst ihr euer Haus bauen? Fragt die doch mal, ob sie einen guten Energieberater an der Hand haben, der bei der KfW gelistet ist.

    Oder seid ihr mit nem Architekten unterwegs?

    Ja, genauso ist die Situation. Wir gehen beide gern auf Nummer sicher und Schulden ist so gar nicht unser Ding.

    Danke dir!

    Ich persönlich ticke da zwar anders, aber ich kann euch da auch verstehen. Wenn einen fallende Kurse an der Börse schlaflose Nächte bereiten, dann lässt man besser die Finger davon.


    In diesem Falle würde ich dann von meinen Tipps gar nichts annehmen ;)

    Festgeld / Festgeldtreppe und gut is.

    Namoni

    Wie lange wäre denn der Zinssatz von 2,5% garantiert?

    Weitere 5 Jahre?

    Allgemein finde ich 2,5% als Zinssatz gut, ich persönlich würde da einen Teil in Festgeld bzw sogar in iBonds/target maturity in Euro als Währung anlegen. Aber auch einen Teil in weltweite ETFs.

    Aber das ist nur meine persönliche Risikobereitschaft.

    Ich lese heraus, dass ihr das Haus gerne so schnell wie möglich abbezahlt haben wollt.

    Manche Menschen haben ungern Schulden.

    Das wäre für mich ein valides Argument, so viel Geld wie bereits möglich passend zum Termin in sechs Jahren sicher verfügbar zu haben. Ihr müsst euch dabei schließlich wohl fühlen.


    Allgemein muss man noch sagen, dass ihr bei diesen Zahlen (bereits 184k angespart) in einer sehr komfortablen Situation seid.

    Ihr könnt euch quasi kaum wirtschaftlich ruinieren. Egal, wie ihr das Geld anlegt.

    Gutes Gelingen :)

    Ist zwar sehr unwahrscheinlich, dass das hier der Fall ist, aber ich hatte ml folgenden Fall bei einem Heizkörper mit Verdunstungsröhrchen.

    War eine DG Wohnung in einem MFH und der Heizkörper war nicht entlüftet.

    Die Mieter haben den Heizkörper dann immer "volle Pulle" angehabt und trotzdem wurde es (logischerweise, wenn der Heizkörper halt nicht vollständig entlüftet ist) in dem Raum nicht warm.

    An der Stelle, wo sich das Verdunstungsröhrchen befand, war der Heizkörper noch warm bzw heiß.

    Entsprechend hoch war dann die berechnete Heizleistung für diesen Heizkörper.


    Aber wie gesagt, das war schon ein sehr "spezieller" Fall. Viele Mieter hätten schon längst gecheckt, dass sie mal die Heizkörper entlüften sollten 😉

    So ist es.
    Kann geschlossen werden.

    Jetzt mach hier nicht den Achim 😉


    Ich schaue hier gerne vorbei und andere garantiert auch.

    Natürlich Ist bei diesem Feldversuch viel Spielerei dabei. Aber so in der Praxis finde ich es einfach viel viel spannender als nur theoretisch über etwas zu sprechen.


    Also lass deine drei LäuferInnen bidde weiter ihren 20-Jahre-Ultralauf laufen 😀