Beiträge von Smoker

    Einen ,,E-Polo" gibt es nicht. Einen ,,E-UP" ebenfalls nicht. Die kommen jetzt und dann werden alle E-Modelle gleich oder günstiger sein als die Verbrenner-Variante. Die Staatsprämie ist nur ein Zuckerl, das den Preis noch weiter drückt oder einen größeren Akku möglich macht. Das ist ein kompletter Game-Changer.

    Man muss da schon so fair sein und die echten Marktpreise vergleichen und nicht die UVP. Den normalen Polo gibt es neu bei Autoscout für 18.000€, da wäre der Unterschied ohne Prämie rund 7.000€. Dafür tankst du die ersten 3.500 Liter.

    Mit der Prämie dreht sich das Ding aber komplett und ich bin mal gespannt ob der Marktpreis für den E-Polo hart bei den 25.000€ bleiben wird oder ob wir auch solche Rabatte wie bei dem Verbrenner sehen werden.

    Bis Ende des Jahres dürften die 25.000 Euro unterschritten werden. Abzüglich 6000 Euro Staatsprämie sind das 19.000 Euro. Also endlich ein echter Volkswagen mit E-Antrieb.

    Für die 6.000€ braucht es ein Haushaltseinkommen von 45.000€ inkl. zwei Kinder, das hört sich natürlich in der Werbung immer gut an. Denke die meisten Förderungen werden bei eher 5.000 oder 4.000 liegen, da ist der Sprung recht groß.

    Die Einführung wird insbesondere dem Markt für die kleineren Modelle gut tun und die Preise noch etwas drücken. Bin gespannt, wie die Entwicklung verläuft und würde VW wünschen damit erfolgreich zu sein.

    Ich kann auch die Kosten meines 29 Jahre alten Wagen nachschlagen. Aber günstig ist es nicht. Nur weil man den Erwerb nicht mehr zahlen muss. Irgendwann sind es die Wartungs Kosten die überwiegen.

    Aber so rechnet sich das eben jeder so schön, wie er kann.

    Natürlich, irgendwann sind die Reparaturen so kostspielig, dass es sich um einen wirtschaftlichen Totalschaden handelt. Dann lohnt sich das ganze wirtschaftlich nicht mehr.

    Das ist aber nur die wirtschaftliche Betrachtung, es gibt auch viele andere Gründe die dafür sprechen können früher einen neueren Wagen zu kaufen, Sicherheit, Aussehen, Fahrgefühl, Platzbedarf, Technik oder weil man einfach Spaß daran hat.

    Trotzdem macht es dann wirtschaftlich keinen Sinn, wenn man sich dafür entscheidet obwohl es nicht notwendig ist. Das versucht man sich dann manchmal schönzureden indem man sagt, dass ja bald die großen Reparaturen kommen.

    Habe ich übrigens selber auch schon gemacht wenn ich jetzt gerade daran denke.

    Und während du stolz darauf bist, dass du dein Auto bis zu 15 Jahre fährst, bist nun in der Abhängigkeitsfalle teurer Spritpreise gefangen, obwohl du dank Eigenheim (mit PV-Anlage?) mit einem E-Auto auf Verbrauchskosten von vielleicht 2,50 Euro pro 100 km kommen könntest (Eigenverbrauch PV, dynamischer Stromtarif für das Laden).

    Wenn bei den 2,50€ nur die reinen Verbrauchskosten ohne Investitionen für die PV und Mehrpreis für das E-Auto gemeint sind würde der Vergleich aber etwas hinken.

    Man sollte da schon die Gesamtkosten im Auge behalten.

    Mir erzählt mein Nachbar, der 2000€ pro KWP gezahlt hat auch immer gerne, dass sein Strom ja jetzt umsonst ist.

    Ist zwar überhaupt nicht wirtschaftlich aber für jetzt halt „kostenlos“…

    […]Ein Tagesausflug zum Skifahren mit einer guten Stunde pro Richtung erfordert beim Pure abhängig vom konkreten Verbrauch und der Degradation schon ein Nachladen. Selbst wenn das dann nur 5 Minuten sind...die empfände ich als besonders nervig

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Ich durfte in der Zeit relativ häufig mit meinem Sohn Tagesausflüge von 130 km pro Strecke machen. Zurück ging es meist spät Abends über die freie Autobahn. Im Sommer hat das funktioniert wenn ich langsam über die freie Autobahn geschlichen bin. Im Winter mit Heizung war das nicht mehr möglich.

    Nachts um 1 Uhr hat man dann auch keine Lust noch ein schönen Ort für einen Ladestopp zu suchen, da möchte man eigentlich nur zügig nach Hause.

    Vor Ort konnte man auch nicht in dort laden wo wir geparkt haben.

    Natürlich hätte ich damals auch einen Hyundai E Kona mit der größeren Batterie nehmen können aber der Preis war dann gleich viel höher für „nur“ 100 km mehr Reichweite.

    Seit diesem Jahr fahren wir den Verbrenner Hyundai Kona und fahren die Strecke ohne Pause und sind jedes mal schneller zu Hause.

    Der Preis lag 7.000 unter dem Neupreis für die E–Variante und die Versicherung war auch viel günstiger.

    Wäre der E-Wagen preislich gleich gewesen, hätten wir uns für ihn als Zweitwagen entschieden und die kleinen Einschränkungen akzeptiert (das bekommt man ja organisiert).

    Ich bin für einen Staatsfonds wie in Norwegen. Das wäre wirklich für alle und deutlich weniger bürokratisch und kostenintensiv. Aber die Finanzlobby wird das zu verhindern wissen . . .

    Die Finanzlobby ist da das eine, dass dafür nicht soviel Geld wie in Norwegen (pro Einwohner) zur Verfügung steht, das andere. Daher ist „unser“ Modell ja leider darauf angewiesen, dass der größte Teil von den privaten Sparern selbst finanziert wird, was all die von dir genannten Nachteile mitbringt.

    Hallo Asna,

    ich werde die Petition nicht unterschreiben. Warum?

    M.E. lenkt die ganze Diskussion über eine staatlich organisierte private Altersversorgung nur vom Thema ab, dass die GRV dringend reformiert werden muss. Man redet über die Zusammensetzung der Weißen Salbe, statt über Diagnose und Therapie der Grunderkrankung.

    Gruß Pumphut

    Und wenn das nicht passiert dann lieber nichts machen? Sind kleine Verbesserungen nicht besser als gar keine? Ich mag dein Bild aber für mich ist das eher wie:

    „Wenn der Reifen schleichend Luft verliert, fährst du nicht weiter ‘bis das neue Auto kommt’ – du änderst sofort etwas“

    Gruß

    2. mimimi

    3. mimimimi

    4. mimimimimi

    5. mimimimimimi

    Wenn du meine Beiträge gelesen hättest, hättest du gesehen, dass ich auch aufgrund eigener Erfahrung positive Gründe für ein E-Auto genannt habe.

    Ich bin mir auch sicher, dass die in Zukunft auch immer mehr überwiegen. Wie so häufig im Leben ist es aber nicht alles gut oder alles schlecht.

    Deinen Beitrag sagt allerdings mehr über deine geistige Unflexibilität aus als über meine.

    man kann auch einen zusätzlichen 3. stopp einplanen bzw. im routenplaner die gewünschte restkapazität einstellen.

    Natürlich kann man das, die Frage ist aber ob man das möchte. Ich fände es nicht so toll.

    Wir hatten einen ähnlichen Fall in diesem Sommer an der Nordsee. Während die Leute, die mit dem Verbrenner kamen am Strand ihr erstes Bierchen tranken, hat der E-Auto Besitzer noch an der Ladesäule gestanden.

    Alles kein Beinbruch und nicht Lebensentscheidend aber momentan einfach kein pluspunkt.

    das doch alles im rahmen, jm2cent.

    Natürlich ist das kein riesen Ding aber für uns trotzdem ein Minus bei der Bewertung weil ich mit einem Benziner

    1. keinen speziellen Routenplaner nutzen muss

    2. dann eine kurze Pause mache wenn ich das möchte und nicht wenn das Auto das braucht

    3. ich auch selbst entscheiden möchte, mal schnell durchzufahren wenn mir danach ist

    4. ich bei der Strecke einmal vorher günstig tanke und gut ist

    5. Im Ziel bei 15% nicht gleich wieder der Stress beginnt die nächste Säule zu suchen

    Du solltest für dich im klaren sein, dass du mindestens die nächsten 15 Jahre das Geld aus dem ETF nicht benötigst.

    Daher, wenn es dich ruhig schlafen lässt wäre es vielleicht auch ok, deine 20k auf das Tagesgeldkonto zu packen und dein ruhiges Leben zu genießen während dein ETF im Hintergrund seine Arbeit macht :)

    Die KFZ-Steuer ist da ja nur ein kleiner Teil.

    Viel größer wird ja das Loch, wenn die ganzen Steuern aufs Benzin wegfallen.

    Die wird ja auch dafür genutzt, dass unsere Brücken, Straßen etc. und Verkehrsinfrastruktur tadellos in Schuss sind *hust*

    Ja das ist so, hatte gerade extra den Vergleich bei Autoscout gemacht weil der UVP eh nie zählt.

    Zu den anderen Sachen von dir, siehe meine pros und cons liste. Da stimmte wir bei den pros überein.

    Die Prämie von 6.000 lässt die Rechnung schnell in Richtung E-Auto kippen, aber sie ist halt nicht nachhaltig und das Einkommen für die 6.000 darf bei zwei Erwachsenen mit zwei Kindern gerade einmal 45.000 betragen. Das ist wirklich wenig.

    Richtiger wäre jedoch der Vergleich mit einem Verbrenner. Und dabei ist die Entscheidung meiner Meinung nach eindeutig

    So einfach sehe ich es nicht, gerade wenn man wirklich auf das Geld schaut.

    Habe gerade mal geschaut was der günstigste

    Verbrenner Golf vs. neuen ID3 als Neuwagen bei Autoscout kostet

    Golf = 21k

    ID3 = 31k

    Das ist ein Unterschied von ~10.000€ alleine bei der Anschaffung. Das bekommst du nur ganz schwer wieder rein, erst recht, wenn du auch noch die Opportunitätskosten und höhere Versicherung dazu rechnest.

    Kleine Hinweise::


    Du musst doch hier nicht einen Text von der Homepage von Finanztip rüber kopieren. Ein Link..das war’s…

    Dann hatte ich es so verstanden, dass Sabine 100.000 € jetzt anlegen möchte. Warum soll sie damit mit einem Sparplan über 80 € anfangen?

    Richtig, der Finanztip Artikel ist aber viel viel länger und mir ging es um dem part der einen "weltweiten" ETF Erklärt.

    Sie schreibt, dass sie neben den 100k noch 1-2k jährlich investieren möchte, das wäre der zusätzliche 80€ Sparplan.