Praxiserfahrungen mit E-Auto

  • Du scheinst ja eine gewisse Affinität zu Autos zu haben, sonst hättest Du Dir keinen überteuerten E-Tron geholt.

    ich suche mir die firmenfahrzeuge nicht raus.

    und ob der überteuert war oder nicht spielt keine rolle.


    Zumal ich die 6 EUR auch bezweifle mit Vampir-/Ladeverlusten etc. bei genau diesen beiden Autos

    zum einen ist der e-tron kein sparsames auto gewesen, aber dass ist ein audi a4 RS auch nicht.

    die 6€/100km beziehen sich auf den aktuellen id5

    der verbraucht rund 16,4kWh auf meinen strecken.

    der durchschnitliche strompreis den ich zahle liegt bei 0,33cent pro kwh. was rechneirsch auf 5,41€/100km käme, die ladeverluste sind nicht so hoch dass diese 50cent überschreiten täten.

    somit nö, deine annahme dass dies keine vollrechnung wäre ist schlichtweg falsch, ich habe nichteinmal die tatsächlich vorhandenen PV strom mit eingerechnet.

    unterwegs lade ich mit 39cent/kwh für schnellstes DC laden, zu hause mit maximal 26cent/kwh, den preis habe ich fix vereinabrt mit meinem energieversorger noch für die nächsten 9 monate. Derzeitig werden mir angebote für strom an meiner adresse für 28/29cent/kwh angeboten, also kaum mehr wie mein altvertrag, dann werden es eben 6,30 und keine 6€ juckt mich nicht wirklich.

    die Grundgebühren der verwendeten Ladekarte werden bereits von der THQ prämie die man ja jedes jahr bekommt sogar überkomensiert , und muss man daher nicht mit einrechnen.

    Zitat

    Du hast dafür weniger Wartungskosten gehabt, im Gegenzug aber teurere Reifen. Hier siegt natürlich deutlich der Elektro.

    wieso sollte die reifen teurer sein?

    auf meinem vorigen GLA waren die Reifen jedenfalls keinen cent billiger.

  • Dann sind auch elektrische "Kleinwagen" auf dem Markt, die dann um die 20 000 Euro nach Prämien- und Nachlässe, kosten werden. Von DACIA, Citröen und Leapmotor gibts die ja jetzt schon.

    Würden wir aktuell einen Zweitwagen brauchen, wäre das relativ sicher einer aus dieser Liste. Den E-Twingo würde ich mir da direkt in die Zweitgarage stellen, und den meiner besseren Hälfte auch öfters klauen. Man sieht an der Liste aber auch: Die deutsche Automobilindustrie pennt.

  • Die KFZ-Steuer ist da ja nur ein kleiner Teil.

    Viel größer wird ja das Loch, wenn die ganzen Steuern aufs Benzin wegfallen.

    Die wird ja auch dafür genutzt, dass unsere Brücken, Straßen etc. und Verkehrsinfrastruktur tadellos in Schuss sind *hust*

  • - weniger Flexibilität wg. Reichweite und/oder nervige Suche von Lademöglichkeiten

    ich empfhle einfach mal typische längere wege mit https://abetterrouteplanner.com/ zu testen.

    ich fahre jedenfalls ohne nervige suche von Lademöglichkeiten dass macht das navi von alleine.

    ich fahre häufiger auch Langstrecke, von schlesweig holstein, berlin, sachsen, Lichtenstein, bis runter nach Venezia und einmal sogar bis Budapest, war für mich jedenfalls kein problem, was das Laden angeht. Oben an die Nordsee fahre ich jetzt im Sommer häufiger, da gehe ich sehr gerne campen..


    Ich muss aber gleicheztig auch dazu sagen, ich fahre autos die HöherPreisig sind, dementsprechend auch einen größeren akku und eine höhere Reichweite aufweisen.

    Beispiel Strecke, mit meinem Aktuellen Fahrprofil und dem Akkustand von derzeitig 86% meines id5 77kwh

    von Osnabrück nach Augsburg, die Fahrtzeit beläuft sich hierbei auf 6stunden 50min (6 stunden 34min nach navi aber ich hetz mich selten ab daher etwas buffer) benötigte Ladestops:

    2 einmal bei Kirchheim in 25 minuten bis 75% und einmal bei Rothenburg 23minuten bis 70%

    Ankunft mit 15% restakku.

    beides Ladestationen der EnBW.


    für 620km gesamt wege strecke ist das doch alles im rahmen, jm2cent.


    sicherlich könnte man noch gegen eine einen 3. stop von 10 minuten einplanen um mit mehr restakku anzukommen, aber auch dann ist die fahrtzeit nicht so viel länger als dass es mich persönlich stören täte.

  • Die deutsche Automobilindustrie pennt.

    Dem kann man nur zustimmen. Während Asiaten und Franzosen den Kleinwagenmarkt mit unglaublicher Geschwindigkeit aufrollen (die Autos sind schon heute erhältlich) spricht VW noch von 2028 oder gar 2030. Der ID.Polo kommt in ein paar Wochen, allerdings wohl deutlich teurer als geplant. Der ID.Cross folgt Ende des Jahres. Billiger wird es erst nächstes Jahr. Vielleicht. Alles viel zu spät. Von den anderen deutschen Herstellern hört man noch weniger: Sie bauen weiter ihre Luxusmodelle und verkünden Gewinnwarnung nach Gewinnwarnung. Verrückt.

    Sowas hätten die vor 2-3 Jahren bringen müssen...

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrz…vw/vw-id-cross/

  • Viel größer wird ja das Loch, wenn die ganzen Steuern aufs Benzin wegfallen.

    Mobilitätswende heißt: Wir nehmen einiges an Steuereinnahmen weg, und ersetzen es durch einiges an Förderungen, Subventionen... Irgendwann ist dieser Taschenrechner kaputt. Und wer sich heute einen Autokauf durchrechnet, der 7 + X Jahre halten soll, wird ganz sicher irgendwann überrascht.

  • Nun hab ich irgendwo gelesen, dass im Winter die Akkus bei weitem nicht so leistungsfähig sind wie vom Hersteller angegeben, so dass man viel öfter nachladen muss als kalkuliert - haben die E-Auto-Fahrer hier die gleiche Erfahrung gemacht? Oder geht es nur um einen sehr überschaubaren Prozentsatz?

    vor dem ersten laden verliert man gute 20% im ersten streckenabschnitt.

    ab dem ersten HPC ladestop hat sich das ganze aber auch schon, dann ist das fahrzeug warm und auf betriebstemperatur, auch die Ladekurve ist dann ähnlich wie im sommer.


    Ein benziner oder Diesel verbraucht die ersten kilomter aber genauso deutlich mehr Treibstoff bis dieser warm ist.


    für die die es interesiert, mein Fahrzeug kostet Liste so wie er bei mir im hof steht 61 260€

  • das doch alles im rahmen, jm2cent.

    Natürlich ist das kein riesen Ding aber für uns trotzdem ein Minus bei der Bewertung weil ich mit einem Benziner

    1. keinen speziellen Routenplaner nutzen muss

    2. dann eine kurze Pause mache wenn ich das möchte und nicht wenn das Auto das braucht

    3. ich auch selbst entscheiden möchte, mal schnell durchzufahren wenn mir danach ist

    4. ich bei der Strecke einmal vorher günstig tanke und gut ist

    5. Im Ziel bei 15% nicht gleich wieder der Stress beginnt die nächste Säule zu suchen

  • So darfst du das nicht sehen, die geniest "Technologieoffenheit!"

    Bei der Suche nach unserem neuen, die Marke war durch eine gewisse familiäre Beziehung und Voreingenommenheit schon relativ klar, kam diese Liste auf den Tisch. Die Frage, wieso nur so wenige Modelle DC-ladefähig sind, beantwortete der Verkäufer mit "weil unser Konzern bekloppt ist". Die Technik ist da, die entsprechenden Akkus etc. alles möglich, alles wäre relativ zeitnah umsetzbar, aber nö. Weil nö.

    Und gegenüber mietet BYD die nächste Halle an.

  • Immerhin:
    Der Škoda Epiq 35 ist ein kompaktes Elektro-SUV, das als preisgünstiges Einstiegsmodell positioniert ist. Der Einstiegspreis liegt bei etwa 25.000 bis 26.000 Euro, je nach Variante und Ausstattung und hat eine Reichweite um 315 km. Mit größerer Batterie wirds natürlich teurer (33000 €) und dann reichts für ca. 460 km. Aber das sind die Preise vor Händlerrabatt und staatlicher Prämie. Ab Mai 26 kann man bestellen. Wir überlegen noch....

  • 5. Im Ziel bei 15% nicht gleich wieder der Stress beginnt die nächste Säule zu suchen

    mit 15% komme ich in jedenfall zu einem schnellader, da mache ich mir überhaupt keine sorgen und daher auch keinen stress.

    man kann auch einen zusätzlichen 3. stopp einplanen bzw. im routenplaner die gewünschte restkapazität einstellen.

    der routenplaner (übrigens auch die gescheiten im auto integrierte) zeigen auch alle ladestationen entlang der strecke die man gerade fährt an, man kann jederzeit überall halten und zwischenladen wenn man möchte, beim anschließenden weiterfahren wird die route neu berechnet mit dem dann im akku befindlichen kapazität.

  • Ich fand den geförderten Einsatz von Hybridfahrzeugen als Firmenwagen übrigens ziemlich absurd, wenn man den Außendienstlern dazu noch eine Tankkarte in die Hand drückt, werden wohl was machen? Sie tanken Benzin (kost ja nix) und fahren kaum auf Strom. Der Verbrauch ist dann aber höher als bei einem reinen Verbrenner, denn das Auto ist ja schwerer.

  • Mit größerer Batterie wirds natürlich teurer (33000 €) und dann reichts für ca. 460 km.

    Was mich ein bisschen stutzig macht ist die Tatsache, dass diese ,,größere Batterie" in etwa die ,,kleine Batterie" bei ID.3 von heute sein wird. Und der kostet ja weniger momentan nach dem VW-Bonus. Dann zahlt man für einen Epiq oder Cross bei gleicher Ausstattung mehr als für den ID.3. Müsste das nicht billiger werden? Ist doch eine Klasse weiter unten anzusiedeln (der heutige Cross kostet auch weniger als der Golf).:/ Bin echt mal gespannt wie die alle rauskommen. Irgendwie traue ich denen nicht . . .Am Ende kommen zwar viele neue Modelle, aber alles wird teurer als heute.

  • man kann auch einen zusätzlichen 3. stopp einplanen bzw. im routenplaner die gewünschte restkapazität einstellen.

    Natürlich kann man das, die Frage ist aber ob man das möchte. Ich fände es nicht so toll.

    Wir hatten einen ähnlichen Fall in diesem Sommer an der Nordsee. Während die Leute, die mit dem Verbrenner kamen am Strand ihr erstes Bierchen tranken, hat der E-Auto Besitzer noch an der Ladesäule gestanden.

    Alles kein Beinbruch und nicht Lebensentscheidend aber momentan einfach kein pluspunkt.

  • Richtiger wäre jedoch der Vergleich mit einem Verbrenner. Und dabei ist die Entscheidung meiner Meinung nach eindeutig

    Kommt drauf an, was du vergleichst.

    Dienstwagen -> Elektro...75% Subvention sind nicht zu schlagen

    Kurzstreckenauto mit Heimlademöglichkeit -> recht eindeutig Elektro

    Spielzeug für 70k -> recht eindeutig Elektro

    Benziner mit hauptsächlich heimatnah und Fremdladung -> Tendenz zum Elektroauto

    Aber zwischendrin sind dann halt Fälle wie meiner. Ein neuer Octavia Diesel, AHK, ACC kostet 32k. Ein Enyaq mit großem Akku, AHK, ACC (evtl. WP) kostet 48k. Ein Enyaq mit kleinem Akku liegt noch bie 40k. Jeweils nach Rabatten. Das Fahrprofil bedingt den großen Akku, dieses Jahr hatte ich fast jedes Wochenende Tage mit mindestens 300km Rundtrip. Lademöglichkeiten am Skigebiet sind dürftig, an den Parkplätzen für Skitouren, etc. gibt es meistens nichtmal ein Dixi, geschweige denn Strom. Und damit müsste ich dann wegen 30km nochmal an die Ladestation rausfahren, bei Strecken von denen ich bisher 3 in einem Tank schaffe.

    Rein finanziell wird das Elektroauto das nicht rausholen. Heimladung zu 20kWh a 30c überschlagen sind 6c/km. Mein O3 braucht Langzeit 4,5l Diesel, macht zu normalen Preisen 7-7,5c/km. Beim Elektroauto setze ich 20% Fremdladung an, die ruiniert mir den Vorteil der Heimladung aus dem Netz so plusminus. Verbrauchsvorteil beim Elektroauto habe ich rein durch die PV, das gibt überschlägig 2000kWh pro Jahr oder um 440€. Bei 25 000km sind das dann 1,8c/km Vorteil.

    Klar gibts noch ein paar Euro Rabatt bei der KFZ-Steuer und THG, aber auch das reißt den Mehrpreis nicht im Ansatz raus. Und der vielgerühmte Ölwechsel ist halb so wild. Dafür gibt es so ein Elektroauto nur noch mit Breitreifen auf absurd großen Felgen. Mehrpreis gegenüber normalen Reifengrößen wie 205/55/16 sind da 300-400€ pro Reifensatz. Ein Doppelsatz Reifen hält bei mir 4 Jahre, macht also 150-200€ Mehrkosten pro Jahr, selbst wenn die Reifen nicht schneller verschleißen. Höheres Gewicht heißt höhere Belastung beim Fahrwerk und den Reifen. Die höhere Leistung hilft auch nicht beim Verschleiß und die Unsitte der Mischbereifung (vorne hinten ungleich) kann ich nicht ab.

    Summa summarum komme ich zu dem Ergebnis, dass der Enyaq mit kleinem Akku nach 10 Jahren und 250 000km etwa gleichauf mit dem Diesel wäre. Aber um den Preis, dass ich trotz Heimladung doppelt so häufig an der Ladesäule wäre, wie jetzt an der Tankstelle. Den großen Akku amortisiere ich zu realistischen Laufleistungen nicht. Gebraucht kostet so ein Enyaq mit großem Akku so viel wie neu der Octavia...kommt der Sache deutlich näher, aber ein eindeutiger Sieg wird das auch nicht.

    Ich hoffe mal, dass die nächsten Jahre das noch etwas zusammenrückt. Mehr Modelle mit großem Akku und ohne maximale Ausstattung. Und mehr vernünftige Kombis. Aktuell ist der einzige gute Kombi auf dem Markt der ID7, aber der hat halt den Preis eines Passat...

    Bis dahin erfreue ich mich am nicht mehr vorhandenen Wertverlust meines alten Autos. In der TCO komme ich billiger davon als mit jedem Elektroauto, solange sich die Reparaturen in Grenzen halten. Das wäre auch ein Punkt, den ich Evaluise unbedingt ans Herz legen würde...es wird sich kaum lohnen, den Wertverlust eines 3,5 Jahre alten Autos jetzt voll mitzunehmen, um beim Verbrauch ein bisschen zu sparen. Wenn das noch gut ist und sie mit ihrem Auto zufrieden ist, weiterfahren. Das elektrische Angebot wird die nächsten Jahre nochmal deutlich besser werden

  • Ich fand den geförderten Einsatz von Hybridfahrzeugen als Firmenwagen übrigens ziemlich absurd, wenn man den Außendienstlern dazu noch eine Tankkarte in die Hand drückt, werden wohl was machen? Sie tanken Benzin (kost ja nix) und fahren kaum auf Strom. Der Verbrauch ist dann aber höher als bei einem reinen Verbrenner, denn das Auto ist ja schwerer.

    Ganz besonders absurd an der Geschichte ist, dass man bei der Gelegenheit häufig Diesel durch faktische Benziner ersetzt hat. Seite 26 mit dem großen Balken bei 0kWh ist sehr aufschlussreich: https://www.tagesschau.de/analysephev-100.pdf

  • Alles kein Beinbruch und nicht Lebensentscheidend aber momentan einfach kein pluspunkt.

    es geht ja hier im thread um praxis erfahrungen, ich habe hier meine gesammelten mitgeteilt.

    an der Nordsee dort wo ich mich niederlasse, fahr ich bis zum campingplatz oder zum BungalowPark, und gehe von dort aus ein paar meter zu fuß zum strand.

    wobei bei meinen häufigen aufenthalten dort (jedes 2-3. wochenende im sommer) ein campingplatz bevorzugt ist

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