Beiträge von Alaska79x

    Die Problematik bei solchen Konten ist, dass die Zeit, die man einzahlt zu dem zum Einzahlungszeitpunkt geltenden Stundenlohnsatz geschieht. Es wird also nicht Zeit angespart, sondern die Zeit wird in Geld (bezogen auf den aktuellen Stundenlohn) umgerechnet. Beispiel: 1 Std = 40€

    Steigt im laufe der Zeit dein Stundenlohn durch Tariferhöhungen an (z.B. von 40 auf 45€ pro Std.) und du willst aus diesem Konto Zeit entnehmen, wird der zum der zum Zeitpunkt der Entnahme geltende Stundenlohn zur Berechnung herangezogen. Die Stunde die du jetzt entnehmen willst, kostet dich jetzt 45€, hast aber nur 40€ eingezahlt, somit ist dein Guthaben nur noch 0,88 Std wert.

    Sprich: Dein Guthaben wird durch deine Gehaltserhöhungen entwertet, da du weniger Zeit rechnerisch heraus bekommst als du eingezahlt hast. Durch Zuschüsse vom Arbeitgeber kann dieser Effekt womöglich ausgeglichen werden, da dieser auch Sozialabgaben spart, wenn du in solch ein Konto einzahlst.

    In meinen Augen macht so ein Konto nur Sinn, wenn man unbedingt ein Zeitkonto führen möchte und einem der mögliche finanzielle Nachteil nicht so wichtig ist. Stichwort: Zeit ansparen fürs frühere Ausscheiden aus der Firma. Aber das kann man evtl auch relativ kurz vor dem Ausscheiden durch hohe Einmalzahlungen regeln, da müsstest du in deine Bedingungen reinschauen, was da möglich ist.

    Vorteil: Das Geld liegt nicht nahezu unverzinst in dem Zeitkonto und kann nicht durch die Tarifsteigerungen entwertet werden.

    Daran, daß es möglich ist auf solch alte Threads zu antworten, kann man erkennen, daß die Forumsleitung kein Interesse daran hat, alte Threads zu schließen.

    Falls dich das stört könntest du einen neuen Thread aufmachen und das Thema mal zur Diskussion stellen.

    Eines kann ich dir versichern, so einen Schrott-Thread werde ich nicht aufwärmen. Ach scheisse, genau mit dieser Antwort mache ich das auch. Egal. Ich lese den Tread-Eröffnungspost und da ist für mich schon sämtliche Diskussion beendet. Das was dort geschrieben wird, ist selten dämlich, aber ----meine Meinung--- bin hier raus. Viel Spass noch, beim Airfryen von Schrott-Threads

    Richtig. Es gibt sogar schon Versuche, die KI-Antworten wirrer und schlampiger erscheinen zu lassen.
    Claude antwortet teilweise sonderbar dämlich. Der erste Weg dahin ?

    Egal wie, bald erkennt keine S** mehr ob die Texte selbst erstellt wurden. Von daher ist ein Knigge eher eine Handlungsempfehlung. Ob man sich daran hält ist eh nicht kontrollierbar.

    Es wäre charmant, wenn du einfach mal dein Bildzeitungsniveau ablegen und über eine Sache sachlich diskutieren würdest. Ich habe dir im anderen Thread eine Quelle nahegelegt, die du wirklich mal intensiv anschauen solltest. Dann relativiert sich einiges.


    Was Kohle angeht: In Anbetracht der Versorgungssituation könnte ich sogar mit einer teilweisen Verschiebung des Kohleausstiegs mitgehen. Aber nur, wenn das zur Verringerung des Ausbaus der Gaskraftwerke führt und nicht den Ausbau der Erneuerbaren stoppt. Und da habe ich tatsächlich meine Zweifel. Ich meine aber, Kohle ist deutlich unflexibler, was an- und abfahren angeht; daher ist das technisch nicht ganz trivial. Hinzu kommt, dass man Gaskraftwerke auch wasserstoffready bauen kann. Nur dann muss es den Wasserstoff auch erstmal geben.

    Wir haben, meine ich, knapp 1 % der Weltbevölkerung. Da sind 1,6 % des CO2-Ausstoßes schon massiv. Und die vorgelagerte Wertschöpfungskette ist da noch nicht inkludiert. Wir haben gerade erst im Juni einen Vorgeschmack bekommen, was die nächsten Jahre alles auf uns zukommt. Der Iran-Krieg zeigt uns zudem deutlich, wie sehr wir die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten reduzieren müssen.

    Als Quintessenz bleibt für mich: Wir müssen Erneuerbare, Netze und Speichermöglichkeiten ausbauen, was geht und so schnell es geht. Ob wir wirklich bei 100 % Erneuerbaren im Strommix landen sollten, weiß ich nicht. Der Grenznutzen nimmt halt im Verhältnis zu den Kosten massiv ab, und es gibt vermutlich Bereiche, wo der nächste Euro zunächst effizienter eingesetzt werden kann.
    Mein unwissenschaftliches Gefühl sagt mir: 85 % Erneuerbare, 5 % Kohle, 5 % Gas und 5 % Wasserstoff wären ein realistisches Ziel. Hierüber würde ich gerne mal eine wissenschaftliche Ausarbeitung lesen.

    Ich stimme dir zu, aber beim verfeuern von Wasserstoff schüttelts mich gewaltig. Wasserstoff ist zum heutigen Stand extrem teuer und sollte höchstens der chemischen Industrie zur Verfügung gestellt werden die es dort nicht zum verfeuern nutzt.

    Der Focus sollte auf den Speicherausbau gesetzt werden und dann werden viele Preis-und Angebotsausschläge deutlich abgemildert werden.

    Die Altersteilzeit ist meines Wissens nach wie vor noch eine firmeninterne Regelung oder? Wenn mein AG meint mich loswerden zu wollen, dann kann er ein Programm auflegen wo ich in einem 58+ Modell irgendwie ausscheiden werde. .... Und darauf hoffe ich natürlich. Da ich noch einen irre teuren Vertrag habe werden die sich das wahrscheinlich so richtig was kosten lassen. ..... Da mache ich mir mal so gar keine Gedanken. Mit max 62 werde ich auf gar keinen Fall mehr arbeiten. Nie im Leben!

    Wer klug ist hat so viel Geld das es mehr für einen arbeitet wie man selbst.

    Wer klug ist?

    Wer über lange Zeit keine hohen Ausgaben und Verpflichtungen hat, hat das Geld das für einen mehr arbeitet als man selbst. ------- war mal so frei deinen sinnbefreiten Satz zu korrigieren.

    Ja, ich habe genau das hinter mir. Das Geld arbeitet (momentan) härter als ich selbst.

    Jetzt werfe ich mal meinen Unifavorit Aktien net Fond von Unioninvest in den Ring, der dieses Jahr sagenhafte 18,5% gemacht hat. Ja, ein aktiv gemanagter (wie schreibt man dieses Wort?) Fond mit erheblicher TER, aber was solls in dem Fall hat sichs sogar gelohnt.

    Jo, der hat zumindest in diesem Zeitraum den MSCI World (10,5%) und MSCI ACWI IMI (13,0%) mal irgendwie ausgestochen.

    Warum die KK entlasten, wenn ihr von Seiten Spahn die Überschüsse abgeschöpft wurde?

    Die allgemeinen Kosten im Gesundheitssystem steigen "überraschenderweise" nonstop. Das lässt sich auch nicht ändern. Das ist ein Fakt.

    Also muss die Einkommensseite verbessert werden. Welche Berufsgruppen nicht einzahlen wissen wir alle. Case closed.