Beiträge von No worries

    Na ja, ich bekomme einen Zuschuss, den ich anlegen soll/darf für meine Rente. Dafür gibt es aber die Vorschrift, dass das Geld sicher angelegt werden muss und vor der Rente nicht ausgezahlt werden darf. Wenn ich das nicht tue, verzichte ich auf 62,50 € monatlich. Und ich dachte daran, das Geld zusätzlich in die GRV einzuzahlen, um damit meine Rente zu erhöhen.

    Ich habe jetzt noch eine andere Frage: Ich bekomme für Pflege von einem Träger einen Rentenzuschuss, muss aber den gleichen Betrag selbst dazu zahlen. Das ergibt zusammen 125 €. Leider wird ein ETF oder ähnliches nicht akzeptiert. Es muss eine sichere Anlage sein, die auch erst in der Rente ausgezahlt wird. Jetzt frage ich mich, ob ich den Betrag auch monatlich in die GRV einzahlen kann. Ich arbeite ja nicht mehr, aber die Pflegekasse zahlt für die Pflege meiner Tochter ein wenig Beitrag für mich ein.

    Oder hat jemand eine andere Idee für eine Anlage?

    Ok, sorry, dann habe ich dich falsch verstanden. Aber die Entscheidung kann dir niemand abnehmen. Ich persönlich würde nicht auf Rechtsschutz verzichten wollen. Die Kosten sind ja auch überschaubar. Es ist eben eine Wette. Hast du keine Probleme, hast du pro Jahr 100 € gespart. Hast du einen Streitfall, können die Kosten heftig sein ohne Versicherung. Oder du traust dich gar nicht, wegen der Kosten dein Recht einzuklagen.

    Danke dir/euch. Die Versicherung deckt soweit alles ab, daher eine eig. gute „All in One-Lösung“ für den Straßenverkehr. (Wenn man sie braucht)

    Interessant, hier sind die Meinungen doch recht unterschiedlich. Das lasse ich mir weiter durch den Kopf gehen. Habe noch knapp 30 Tage Zeit.

    Dann reicht in meinen Augen die ADAC Versicherung. Der extra Verkehrsschutz ist ja dann doppelt abgesichert und somit überflüssig.

    Ob man bestimmte Versicherungen benötigt oder nicht (oder sich leisten will oder nicht) muss natürlich jeder selbst entscheiden.

    Sicherheit kann man nicht kaufen. Nicht in der Geldanlage (das ist unser Thema hier), nicht in der Medizin. Ganz allgemein im Leben nicht. Das Leben ist und bleibt ein Risiko.

    Das ist natürlich richtig. Aber jeder handelt aus der eigenen Erfahrung heraus. Für mich gilt: Ich versuche, mich vor der nächsten OP gründlicher zu informieren, in welcher Klinik wie viele Eingriffe der entsprechenden OP jährlich durchgeführt werden. Ich habe mir für die anderen zwei OPs dann zwei Chirurgen herausgesucht, die auf der Focusliste stehen, mit super Ergebnissen. Aber wie Du schon richtig geschrieben hast, soll das ja hier nicht das Thema sein. 😊

    Das stimmt, aber Beispiel: Chefarztbehandlung - kann schon ganz sinnvoll sein. Ich hatte keine Versicherung dafür. Mein Beispiel: Komplizierte Schulter-OP. Voruntersuchung erfolgte durch en Chefarzt, OP dann durch einen jungen, unerfahrenen Chirurgen. Ergebnis: Murks. Schmerzen bestanden weiter. Zwei aufwendige OPs folgten (natürlich nicht mehr in diesem Krankenhaus). Ich habe immer gesagt, Chefarztbehandlung brauche ich nicht. Das sehe ich mittlerweile anders. Leider versichert mir das jetzt kein Unternehmen mehr. Oder nur zu horrenden Kosten…

    Aber das hilft Marco jetzt leider auch nicht weiter…

    Wofür würde der Bruder die Zusatzversicherung denn abschließen (Zweibett, Chefarzt...?) und was kosten die Extras, wenn er sie bei Bedarf einfach selbst bezahlt? Würde es ihn finanziell ruinieren? Lohnt sich das wahrscheinlich für ihn? Insgesamt über alle Versicherten darf es sich nicht lohnen, sonst würde die Versicherung pleite gehen.

    Ob sich das lohnt, ist doch eine ganz andere Frage. Man möchte einfach ein Risiko absichern. Das ist wie eine Wette. Hat er viel Behandlungsbedarf, hat er „gewonnen“, wobei ihm wahrscheinlich lieber ist, wenn das nicht der Fall ist, denn das würde bedeuten, dass es ihm schlecht geht. Das will er sicher nicht. Geht es ihm gut, hat die Versicherung Geld verdient.

    Ich wollte damals - auch mit diversen Vorerkrankungen - eine Pflegeversicherung abschließen und habe mich an ein Vergleichsportal gewandt. Es gab eine sehr gute telefonische Beratung dazu. Die wussten gut, welche Anbieter etwas lockerer sind mit der Gesundheitsprüfung. Ich habe im Fragebogen alle Erkrankungen angegeben und die Versicherung bekommen. Allerdings ist auch ein Vergleichsportal letztlich natürlich ein Makler 🤷🏼‍♀️

    Es gibt ja auch Versicherungen, die mit der GKV zusammenarbeiten und Zusatzversorgung wie z.B. Barmenia. Nach meiner Krebserkrankung wollte mir niemand eine Zahnzusatzversicherung geben außer der Barmenia.

    Vielleicht wären das Optionen? Letztlich denke ich, Versuch macht klug… Aber auf jeden Fall im Gesundheitsfragebogen alles angeben. Sonst könnte es im Leistungsfall Probleme geben.

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob das für eine EU-Rente reicht. Ich hatte vor 4 Jahren mal eine Beratung bei der staatlichen Rentenberatungsstelle, eigentlich wegen Anrechnung von Kindererziehungszeiten. Da kam die Sprache auch auf die Gesundheit. Nach meinen Schilderungen fragte mich der Berater, ob ich nicht EU-Rente beantragen wolle. Zu dem Zeitpunkt konnte ich mir das noch nicht vorstellen, da ich gern gearbeitet habe. Mittlerweile sind aber leider noch ein paar Baustellen dazu gekommen.

    Danke schön! Ich werde erst einmal in der Reha zur Sozialberatung gehen und hören, wie die das einschätzen. Danach dann eine Beratung von der Deutschen Rentenversicherung und dann sehe ich mal, wie es läuft. Es ist aber auf jeden Fall noch einmal ein guter Gedanke und somit eine weitere Option. Vielen Dank!

    Manche Organisationen gibt es schon sehr lange. Da ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie noch lange existieren werden. Es gibt dann auch die Möglichkeit, eine Stiftung zu gründen, in die das Kapital dann nach dem Tod einfließt. Ein Beispiel ist z.B. Plan International. Die Hilfsorganisation hilft und unterstützt dann bei dem Vorhaben.

    Meine persönliche Vermutung ist, dass man nicht Anpassungstabelle an Anpassungstabelle reihen wird, sondern etwas Abstand lassen wird. Die Jahrgänge 1970 und jünger werden sich noch auf etwas einstellen müssen, aber davor wird es überschaubar bleiben.

    Ich bin auch der Meinung, dass man den Leuten ja auch Zeit geben muss, sich auf die Änderungen einzustellen, damit sie entsprechend planen und vorsorgen können. Klar wird darüber gesprochen, dass man auch privat vorsorgen muss, aber gerade bei Menschen, die dafür nicht viel Geld erübrigen können, ist der Faktor Zeit ja umso wichtiger.

    Ich danke Euch allen sehr, denn ich habe hier von Euch ganz viel bekommen: Zum einen sehr viele Denkanstöße und zum anderen die Bestätigung, dass es nicht falsch ist, was ich mache. Das trägt zu meiner Beruhigung bei und ist sehr viel wert, Stichwort Stressreduktion 😊

    Ich werde nach der Reha auf jeden Fall die Rentenberatung in Anspruch nehmen und ansonsten weiter in den World ETF investieren.

    Für die Pflege unserer Tochter werden von der Pflegekasse noch mindestens die nächsten 2 Jahre noch Beiträge in die GRV für mich gezahlt. Natürlich nicht viel, aber besser als nichts.

    Hättet Ihr eventuell Tipps für mich für gute Seiten, die umfangreiche Infos geben zu freiwilligen Beitragszahlungen in die GRV?

    Mich wird das auch betreffen. Ich werde trotz die Kapitalabfindung wählen. Laut meinem Vertrag würde die Rente zwar lebenslänglich bezahlt. Die Garantiezeit beträgt aber nur 5 Jahre. Sollte mir etwas passieren, bekäme mein Mann die Rente nur 5 Jahre weiter. Danach wäre Schluss.

    Ich hoffe auch, dass die Rente mit 63 noch Bestand haben wird. Aber sie ist ja bereits stark in der Diskussion wegen des Fachkräftemangels und der hohen Kosten. Mal schauen, wie das weiter geht.