Beiträge von No worries

    Danke für den Literaturtip!

    Was das Festgeld betrifft, so habe ich auch schon darüber nachgedacht, nur 20% darin anzulegen, aber da habe ich keine Chance gegen meinen Mann. Er steht der Börse sehr skeptisch gegenüber und hat dahin schon einen großen Schritt gemacht, 50% in einen ETF anzulegen. 😊 Aber das kann sich ja noch entwickeln, mal sehen….

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass irgendeine Regierung in Deutschland die Mehrheit der Bürger vor den Kopf stößt und Ihnen mal eben Ihre Altersvorsorge kürzt.

    Zumal es bereits jetzt viele Rentner gibt, die mit Ihrer Rente nur knapp oberhalb der Grundsicherung liegen. Damit hätte man dann auch nichts gewonnen, außer noch mehr Bürger die dann Anspruch auf Grundsicherungsleistungen haben.

    Wie bereits geschrieben: Ich hoffe, Ihr behaltet recht. Leider kann ich mir so einiges vorstellen. Wenn ich mich erinnere, waren Direktversicherungen mal steuer- und sozialabgabenfrei, weil man ja für das Alter vorsorgen sollte. Dann wurde plötzlich beschlossen, dass man Krankenkassenbeiträge und Soli auf die Auszahlung bezahlen muss. Was ich interessant fand, war die Tatsache, dass es dafür keine Übergangsfristen gab, sondern (so sehe ich es) indirekt in laufende Verträge eingegriffen wurde. Aber das ist jetzt natürlich ein anderes Thema, hat aber auch mit Altersvorsorge zu tun und betrifft mit Sicherheit auch viele, die sich verhältnismäßig kleine Beträge vom Mund abgespart haben, um etwas für ihr Alter zurückzulegen.

    Der Bundeszuschuss sichert den Teil der Renten, der nicht auf normalen Beiträgen beruht. Keine Mutter, auch kein Vater, zahlt etwas für die Mütterrente. (Nur als Beispiel.)

    Danke für die Erklärung. Ich wusste nicht, dass der Bundeszuschuss nur dafür gedacht ist, sondern dachte immer, dieser gleiche pauschal den Differenzbetrag zwischen den eingenommenen Beiträgen und den auszuzahlenden Renten aus.

    Ja, dass Gesundheit das Wichtigste überhaupt ist, ist uns sehr bewusst. Seit Jahren tun wir alles Mögliche dafür, dass sie so lange so gut wie möglich bleibt… Rehas, Kuren (auch privat bezahlt) gesunder Lebensstil, no drugs, no cigarettes, no alcohol. 😊, viel Bewegung, Pool gebaut in der Coronazeit zum täglichen Schwimmen etc. Aber eine schwere Krankheit bzw. die Therapie dieser mit Kitte 30 haben deutliche Spuren hinterlassen und zusätzliche andere Krankheiten machen mir leider in der Summe das Arbeiten schwer. Die Belastbarkeit ist leider nicht mehr gegeben. Dazu kommt die Pflege unserer behinderten Tochter (aufgenommen von uns, als sie 1 Jahr alt war). Plus Teilzeitarbeit, aber mit viiieeelen Überstunden über viele Jahre. Das war schon sehr anstrengend. Und da ich wirklich den Ruhestand zusammen mit meinem Mann noch genießen möchte, habe ich mich für Stressfreiheit entschieden und aufgehört zu arbeiten.

    Vielen Dank an Euch, Huliocomix und monstermania für Eure Erklärungen. Ich hoffe natürlich nicht, dass es zur Einheitsrente kommen wird und klar, die große Gruppe der Rentner ist eine sehr wichtige Wählerklientel. Aber woher dass Geld kommen soll?! Bei Erhöhung der Kapitalsteuer, Vermögenssteuer etc. wird doch viel Kapital ins Ausland abwandern… Und die zur Verfügung gestellten Mittel zum Invest an der Börse sind doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber ich hoffe, Ihr behaltet recht. 😀

    Nein, du bist nicht dreist. 😊 Für unsere Tochter ist gesorgt. Sie bekommt das Haus. Es gibt einen Sparplan (ebenfalls noch mit 4% verzinst) und einen ETF Welt, der für ihre Altersvorsorge gedacht ist.

    Mein Mann und ich haben noch eine private Pflegeversicherung, so dass das Risiko auch weitestgehend abgedeckt ist.

    Genau, mein größter Wunsch ist, dass mein Gesundheitszustand (lebensverkürzend sind die Probleme nicht) mir noch Gelegenheit gibt, das Leben zu genießen. Wir sind große Reisefans. Zwar haben wir schon ganz viele Reisen gemacht, aber richtig lange Fernreisen mangels Urlaub eben nicht. Träume sind noch 3 Monate durch den orden Australiens mit 4x4, 3 Monate Neuseeland mit Südsee usw. 😀

    Und ja, mir ist sehr bewusst, dass es finanziell eine komfortable Situation und damit ein Privileg ist, so in den Ruhestand gehen zu dürfen. Und dafür bin ich sehr dankbar (ein Teil des Vermögens beruht auf einer Erbschaft). Trotzdem oder auch gerade deswegen war da auch erst einmal die Angst, etwas falsch zu machen. :)

    Hallo zusammen,

    vielen vielen Dank für Eure schnellen, ausführlichen Antworten. Ihr seid der Wahnsinn. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich versuche mal, auf alles zu antworten. Also das Geld, das wir in den Jahre, in denen ich nicht mehr arbeite, ist bei den 400 K schon rausgerechnet. Ich habe schon an EU-Rente gedacht. Allerdings gehe ich jetzt erstmal nächste Woche für 4-5 Wochen in die Reha. Das warte ich dann noch ab. Aber ja, es macht wegen der langen Wartezeiten sicherlich Sinn, dass wir uns schon mal um einen Termin kümmern. 👍😊

    Auch haben wir darüber nachgedacht, freiwillig Beiträge in die GRV einzuzahlen. Leider fehlt mir aber ein wenig der Glaube in das System. Angesichts der Tatsache, dass bereits jetzt 25% aus Bundesmitteln in die GRV fließen, um die Rentenzahlungen zu sichern. Da die ganzen Babyboomer jetzt in Rente gehen, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es mal auf eine Einheitsrente hinauslaufen könnte. Wie seht Ihr das?

    Danke für den bezüglich des Dividendenfonds. Das klingt gut, weil es einfach zu handhaben ist. Man muss keine Anteile verkaufen, die Dividende fließt auf das Konto. Ich bin eigentlich auch ein Freund von einfach. In höherem Alter wird es unter Umständen schwieriger, die Finanzen zu managen. Welche Nachteile hat denn die Dividendenstrategie?

    Vielen Dank für das Video. Das ist schon etwas beruhigend. Rational weiß ich eigentlich, dass wir mit einem Welt ETF, Tagesgeld, Festgeld und abgezahlter Immobilie gut diversifiziert sind, aber angesichts der für uns hohen Summe habe ich immer nach einem Denkfehler bei mir gesucht. 😊

    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    ich bin neu hier in Eurem tollen Forum, habe jetzt einige Tage mitgelesen und würde mich gern kurz vorstellen (und würde ich natürlich gern auch die ersten Fragen stellen). 🙂

    Mein Mann und ich (mit 16jähriger Tochter, sind jetzt 58 Jahre alt. Wie leben in NRW. Das moderne erst 13 Jahre alte Eigenheim mit fast autarker Energieversorgung ist abgezahlt. Mein Mann arbeitet noch, ich habe auch mein ganzes Leben gearbeitet, kann jetzt aus gesundheitlichen Gründen aber nicht mehr. In den nächsten Jahren werden einige große Direktversicherungen, Rentenversicherungen und Kapitallebensversicherungen ausgezahlt (ich weiß, ETFs wären besser gewesen, aber das sind alles Altverträge mit noch 4% Garantieverzinsung, und von Börse hatten wir vor 30 Jahren noch keine Ahnung.

    Wir sind bei der ING und haben da ein bisher kleines Depot mit einem MSCI World ETF und einem Emerging Markets ETF. Nun zahlen wir da jeden Monat 1000 € ein. Insgesamt werden in 2 Jahren (dann sind wir 60) inklusive der ausgezahlten Versicherungen insgesamt ca. 400 K vorhanden sein.

    Eigentlich hatte ich vor zu splitten, die Hälfte in Tages- und Festgeld und von der anderen Hälfte 90% in einen World ETF und 10% in den EM ETF. Wir möchten beide eher in Rente gehen mit 63 mit Abschlägen. Ich werde die letzten 5 Jahre vermutlich kein Einkommen mehr haben, es sei denn, meine gesundheitliche Situation bessert sich noch. Wir kommen aber sehr gut mit einem Einkomme

    In der Rente wird es aber nicht so üppig (ich denke, es werden so ca. 3000 € für uns beide zusammen), so dass wir für Urlaube und andere besondere Dinge mal Geld entnehmen wollen.

    Meint Ihr, es ist ratsam, angesichts unserer Lage und mit 60 noch in ETFs wie oben zu investieren oder sollten wir bei Tages- und Festgeld bleiben? Selbst wenn wir bei niedrigen Kursen mal etwas entnehmen müssten, könnten wir das ja dann vom Tagesgeld tun?! Ich habe mich schon im Kleinen etwas mit der Thematik beschäftigt, VL in Fonds angelegt und ETFs gekauft, aber die (für mich großen Summen) verunsichern mich schon etwas. Da habe ich Angst, dass etwaige Fehler dann größere Auswirkungen haben könnten. Was ich aber genau weiß, ist dass ich das selbst übernehmen und nicht einer Bank überlassen will. Dazu habe ich schon von zu vielen Fällen im Familienkreis gehört, in denen schlecht beraten und nur verkauft wurde, sehr oft explizit gegen die Interessen des Kunden zu hohen Kosten hin und her getradet wurde. Die Kundin im hohen Alter von Ende Achtzig wurde regelmäßig 1x im Quartal von der Bank zum Essen eingeladen, wo die neuesten Transaktionen besprochen wurden. X/

    Also, vielen lieben Dank schon mal für Eure Kommentare, konstruktive Kritik, Anregungen und Ratschläge.