Beiträge von volcanosaucin

    Was ist denn da los mit der Aktie? Ist das einfach nur FOMO der dummen Masse die denken, dass die Aktie bald "to the Moon" geht durch die anstehenden Käufe der ETF-Anbieter?

    Oder hat Elon sie viel zu günstig platziert?

    Ich bin doch etwas verwundert, dass bei der Bewertung so beherzt zugegriffen wird :D

    Deswegen habe ich auch noch was drum herum gebaut. Für Traderepublic habe ich sowas ähnliches, kann dort auch für mehrere Konten alles abholen.

    Und man kann es auch gut nutzen um kostenlos real time Kurse zu erhalten mit einer eigenen watchlist und gleichzeitig den spread berechnen und anzeigen lassen.

    Und last but not least kann man sich für jede Transaktion basierend auf dem aktuellen Verkaufspreis die Steuern anzeigen lassen.

    Das würde mich auch sehr interessieren. Ich habe schon gehofft, dass bald was offizielles von SC kommt. Bei dem Teil mit den Steuern wäre ich interessiert, ob das wirklich vollständig korrekt inkl. Vorabpauschale etc. ist.

    BTW: ich komme mittlerweile mit SC zurecht was die Dokumente angeht. Was mich aber nervt ist, dass man nicht sieht was genau man bereits heruntergeladen hat. Mir fehlt der Button "lade einfach alles herunter und gleiche es mit den lokalen Dokumenten ab".

    Wenn du die Belege des Kaufs/Verkaufs und der berechneten Vorabpauschale hast, reicht das nicht aus?

    Falls die Bank etwas falsch berechnet (was du ja dann nachvollziehen kannst) musst du sowieso selbst tätig werden und das korrigieren lassen. Du brauchst jederzeit alle Belege griffbereit und musst alle Verkaufsabrechnungen auch nach Jahrzehnten kontrollieren können.

    Was die Bank im Interface anzeigt bzgl. Vorabpauschale ist im Prinzip irrelevant. Ich weiß nicht ob Flatex auch die Daten korrekt anzeigt, wenn du einen eingehenden Depotübertrag hattest.

    Selbst dann würde ich mich nicht darauf verlassen und schon gar nicht meinen Broker danach auswählen, was nicht heißen soll, dass Flatex ein schlechter Broker ist.

    Szenario B: Niederländisches oder Skandinavisches Modell:

    Dort gibt es oft:

    • automatische Teilnahme (Opt-Out oder Pflicht)
    • große kollektive Fonds
    • sehr niedrige Kosten
    • hohe Aktienquoten
    • keine bzw geringe Vertriebskosten für Millionen Einzelverträge

    Dann kann eine verpflichtende Zusatzvorsorge m.E. tatsächlich funktionieren.

    Der entscheidend wäre für mich daher nicht die Pflicht an sich, sondern wer das Geld verwaltet und zu welchen Kosten.

    Wenn ich seiner Zeit die Wahl gehabt hätte wäre mein Favorit klar Szenario B.

    Danke für deine Einschätzung und eure Rückmeldungen!
    Klar ist natürlich noch nichts, allerdings finde ich es schon komisch wie pauschal da wieder alles durcheinander geworfen wird.

    Ich habe auch noch eine alte viel zu teure bAV. Abschluss war damals auch bei meinem alten GF der sich über geringere Sozialbeiträge freute und uns das auch noch gut verkauft hat. Ich hatte mich selbst noch nicht wirklich mit meiner Altersvorsorge beschäftigt. Inzwischen ist sie stillgelegt.

    Ich könnte mir ein Modell wie von dir vorgeschlagen grundsätzlich vorstellen. Es muss aber sichergestellt sein, dass ähnlich wie beim AVD die Kosten gedeckelt sind.

    Grundsätzlich ist mir aber nicht klar warum wir die bAV überhaupt benötigen. Ob ich aus meinem Netto spare und die gezahlten Steuern absetze oder der AG mir irgendwas bezuschusst und ich aus dem Brutto spare spielt doch keine Rolle.
    Warum nicht einfach den möglichen Einzahlbetrag ins AVD erhöhen? Der AG kann sich gerne beteiligen. Er wird es sowieso nur in vorgeschriebener Höhe tun und diese Kosten wiederum auch absetzen. Oder warum nicht den AG-Anteil am GRV-Beitrag erhöhen wenn man gerne den AG beteiligen möchte.

    Das Geld muss letztendlich von mir erwirtschaftet werden. Das erinnert mich an das Märchen, dass der AG die Hälfte der Sozialbeiträge für mich übernimmt. Natürlich tut er das aber das erhöht natürlich die Lohnkosten bezogen auf meine Person. Er wird sich überlegen ob er nicht lieber im Ausland jemanden beschäftigt.

    Der DGB fordert, dass die betriebliche Altersvorsorge verpflichtend gemacht wird. nun findet das auch unser Finanzminister ganz toll.

    https://www.tagesschau.de/inland/innenpo…srente-100.html

    Wie kann sowas ablaufen? Das ist doch ein gefundenes Fressen für die Versicherer die dann wieder saftige Gebühren kassieren oder?

    Beim AVD werden die meisten ordentlich drauf zahlen durch den großzügigen Kostendeckel und falls sowas bei der bAV kommt, wird es hoffentlich deutlich besser gestellt als es derzeit ist mit der Fördermechanik durch den AG. Momentan ist es ja ein äh licher Rohrkrepierer wie Riester.

    Ich hoffe ehrlich gesagt, dass es mit Opt-Out Möglichkeit kommt.

    Mich würde mal eure Meinung interessieren.

    Ich wusste nicht, dass FT überhaupt kostenpflichtige Seminare anbietet.

    Mich hat das jetzt auch sehr gewundert. Ich weiß auch nicht wie ich das finden soll. Ich dachte bisher immer, dass FT sich durch Provisionen und die freiwilligen Spenden durch Expertenmitgliedschaften finanziert.

    Das zeigt nur einmal mehr, dass im Endeffekt alle nur mit Wasser kochen. Ich werde auf jeden Fall deutlich vorsichtiger mit den Inhalten umgehen. Nicht, dass es mir generell viel neues Wissen bringt. Die Inhalte gleiche sich immer mehr dem allgemeinen Influencergetue an (siehe Finanzfluss).

    In letzter Zeit finde ich die Inhalte auch eher bedenklich, gerade für Anfänger. Z.B. die 8:1:1 Strategie die dann je nach aktuellen Marktgegebenheiten umbenannt werden soll... Warum macht man sowas? Man will, dass mehr Leute überhaupt investieren und dann versucht man sie mit aller Kraft noch mehr zu verwirren? So fängt doch erst Recht niemand an.

    Nur meine Meinung. Ich finde den Austausch hier im Forum immer interessant und nützlich aber FT geht für mich in eine komische Richtung.

    Einfach 15€ weniger ausgeben und man braucht das Cashback nicht. Ich halte nicht all zu viel von dieser TR Aktion und allgemein von Cashback.

    Wenn man stur nur das kauft was man wirklich braucht, ergibt es Sinn aber ich behaupte es ist eine Minderheit die das wirklich schafft.

    Die Anbieter haben ja nichts zu verschenken. Da wird knallhart gerechnet.

    Hat schon jemand einen ETF mit bezahlter Vorabpauschale von einem Deopt zu einem anderen Anbieter übertragen? Die Anschafffungskosten werden wohl übertragen, aber wie sieht das mit der bezahlten Vorabpauschale aus ?
    Bei den Brokern, die ich nutze, wird in der Web-Oberfläche die bezahlte Vorabpauschale nicht ausgewiesen, geschweige bei einem Übertrag.

    Gibt es hierzu Erfahungen?

    Grüße ans Forum

    Ja ich habe bereits ETFs von der OnVista Bank zu Scalable bzw. Baader Bank übertragen. Es gab Belege über die gezahlte Steuer auf die Vorabpauschale bzw. nur die versteuerte Vorabpauschale.

    Bei dem erneuten Umzug zu Scalable gab es keine erneuten Belege. Ich gehe aber davon aus, dass alles stimmt. Für die neu angeschafften Anteile bekomme ich ja die Abrechnungen entsprechend.

    Allgemein kannst du aber auch mit den Kaufbelegen die ja das Kaufdatum nachweisen jederzeit belegen, dass du entsprechend Vorabpauschale versteuert haben musst. Das wäre zumindest meine Auffassung, sollte die Bank die Belege verbaseln.

    Uwilein Es hilft auch vielleicht sich zu verdeutlichen, dass es allgemein oder auch hier im Forum etliche gibt, die ein Vielfaches von deiner avisierten Summe bereits komplett im Aktienmarkt und damit im Risiko haben. Ja, JETZT gerade bei den aktuellen Kursen! Verrückt oder? :)

    Den Unterschied wenn es mal runter geht macht vor allem die langjährige Erfahrung bzw. auch die vorherigen Gewinne. Wenn mein Depot um 50% sinkt bin ich weiterhin im Plus. Du wärst das eher nicht. Das ist aber vor allem ein psychologisches Problem.

    Die Performance (GuV) hat einzig und allein steuerliche Relevanz. Dich interessiert jederzeit nur der absolute Betrag und dessen Entwicklung. Da du diese nicht vorhersagen kannst und wir aber von steigenden Kursen in Zukunft ausgehen ist die logische Schlussfolgerung, dass du so schnell wie möglich investieren solltest.

    Man sollte sich aber natürlich mit der Möglichkeit von fallenden Kursen direkt nach dem Kauf anfreunden.