Beiträge von volcanosaucin

    Uwilein Es hilft auch vielleicht sich zu verdeutlichen, dass es allgemein oder auch hier im Forum etliche gibt, die ein Vielfaches von deiner avisierten Summe bereits komplett im Aktienmarkt und damit im Risiko haben. Ja, JETZT gerade bei den aktuellen Kursen! Verrückt oder? :)

    Den Unterschied wenn es mal runter geht macht vor allem die langjährige Erfahrung bzw. auch die vorherigen Gewinne. Wenn mein Depot um 50% sinkt bin ich weiterhin im Plus. Du wärst das eher nicht. Das ist aber vor allem ein psychologisches Problem.

    Die Performance (GuV) hat einzig und allein steuerliche Relevanz. Dich interessiert jederzeit nur der absolute Betrag und dessen Entwicklung. Da du diese nicht vorhersagen kannst und wir aber von steigenden Kursen in Zukunft ausgehen ist die logische Schlussfolgerung, dass du so schnell wie möglich investieren solltest.

    Man sollte sich aber natürlich mit der Möglichkeit von fallenden Kursen direkt nach dem Kauf anfreunden.

    Weiß gar nicht ob ich lachen oder weinen soll: 14x pro Tag in die App geschaut?

    Angenommen Du schläfst 8 Stunden täglich, dann schaust Du fast stündlich in die App?

    Wo liegt da Deine SOT, 10 Stunden/Tag?

    Nee so 3-4h. Aber ja ich sollte das deutlich reduzieren. Ist halt leicht wenn man am Handy ist eben nochmal auf zu machen aber ich weiß selbst, dass das Quatsch ist. Ich mache da eh nichts =O

    Ich gestehe: ganz entgegen deinem wohlüberlegten, zeit- und nervenschonenden Vorgehen, das ja auch Saidi propagiert (1x pro Jahr !)

    Mache ich das in der Regel täglich.

    Aber eher, um mich über ein paar Cent Zinsen zu freuen 😅, Geld für einen Sparplan hin und herzuschubsen oder wenn es gerade mal wieder ein wenig Richtung Süden geht, ein wenig aktiv (!) nachzulegen und nicht Micro-Management, sondern Micro-Rebalancing 🤣 zu betreiben

    Als ich noch bei OnVista war, habe ich tatsächlich relativ selten ins Depot geschaut.

    Bei Scalable sieht das leicht anders aus 😄 muss wohl an der schönen App liegen.

    • Die Zahlen von nVidia entsprechend den Erwartungen.
      Nix passiert, da die Märkte effizient sind und alle bekannten Informationen bereits in den Kursen eingepreist sind.

    Mittlerweile würden die Kurse dann wohl eher fallen weil ein Großteil der Anleger eigentlich auf Zahlen hofft, die über den Erwartungen liegen.

    So war es zumindest auch schon bei den letzten Zahlen und natürlich hat das auch direkte Auswirkungen auf die ganze KI-Bubble.

    Man kann sich vorstellen was für ein Verkaufsdruck auf dem gesamten System lastet. Ewig wird das nicht so weiter gehen.

    Aber zusammengefasst: Niemand kann sagen wie es weiter geht. Nicht heute, nicht morgen und auch nicht auf Sicht der nächsten Jahre. Hätte ich heute Geld übrig was ich investieren will, würde ich es sofort tun. Es beruhigt ungemein wenn man weiß, man ist investiert und muss sich keine Gedanken mehr machen.
    Wenn die Kurse runter gehen so what? Einfach länger abwarten. Wenn sie aber hoch gehen während man an der Seitenlinie steht, ärgert man sich schwarz. Am Ende kauft man dann meistens doch deutlich teurer ein als man es sonst hätte.

    Ich bin mir aktuell gar nicht so sicher welcher Tech Titel da das Rennen machen wird die nächsten Jahre. Microsoft sehe ich da eigentlich nicht momentan aber das ändert sich sowieso ständig. Alphabet ist m.E. besser aufgestellt.

    Um Risiko rauszunehmen könntest du jetzt MS verkaufen wenn du es sowieso tun willst. Du wirst erst später wissen ob das eine gute Entscheidung war. Genauso wie du erst später wissen wirst ob deine Wetten überhaupt inkl. späterer Steuerzahlung bei Umschichtung auf gehen.

    Du hast jetzt ca. 100k Gewinn. Nehmen wir an bis zur Million werden das 500k. Dann schichtest du um und zahlst ca. 150k an Steuern. Gut den MSCI World musst du wohl nicht rollen, aber je nach dem wie groß der Rest wird kann das teuer werden.

    Muss kein Problem sein, solltest du aber generell mit einkalkulieren.

    Finanztip macht das sicher gut, aber in der Form müsste man schon an Schulen bei der Wissensvermittlung ansetzen. Dort wird der Grundstein gelegt damit man relativ früh einschätzen kann wohin die Reise geht.

    Das stimmt. Als ich aus der Schule kam war das völlig unklar. Ich habe mich durch Zufall nach der Ausbildung mit dem Thema befasst. Und das auch erst als ich bereits eine schlechte bAV abgeschlossen hatte.

    Wir hatten damals die Strukkis von Tecis im Unternehmen weil der AG dachte uns etwas Gutes zu tun.

    Dieser Provisionsvertrieb sollte auch schleunigst verboten werden damit man übergaupt eine reale Chance hat nicht die falsche Vorsorge zu treffen.

    Ich sage nicht, dass alle Produkte schlecht sind aber meine Erfahrung ist, dass man schnell zu etwas gedrängt wird. Von ETFs haben die damals nichts erzählt.

    Die Aufklärung die im Netz zum Thema stattfindet ist allerdings schon deutlich besser geworden als noch vor 15 Jahren.

    50 Aktien, ernsthaft? Das kann doch niemand ernsthaft wollen.

    Und dass er sich Altersvorsorge ETF nennt obwohl das offiziell noch gar nicht möglich ist. Frecher geht's wohl nicht.

    Aber klar verstehe schon. Da geht bald die Post ab um die Leute bzgl. Altersvorsorgedepot zu binden.

    Wahrscheinlich wäre es besser gewesen einfach nur ein Stadlndarddepot und nichts anderes anzubieten.

    Wir leben zu zweit relativ weit unter unseren Verhältnissen (günstige Wohnung zur Miete, kein Luxus, gebrauchtes Auto, kinderlos). Momentan sparen wir auf zwei Einkommen gesehen ca. 50-60% des Nettos. Ein Umdenken von Konsum hin zu weniger Konsum und mehr Lebensfreude hat vor ca. 10-15 Jahren bei mir stattgefunden.

    Ich allein habe auch schon mal 70-75% gespart. Das grenzte aber auch schon an deutlichem Verzicht und habe ich letztlich auch nicht lange durchgehalten. Ich bin nun seit fast 14 Jahren an der Börse und stelle immer wieder fest, dass die Entwicklung des Vermögens deutlich schneller voran geht als ich mir damals vorgestellt habe. Meine Ziele bezüglich des Zielvermögens haben sich auch schon mehrfach geändert.

    In den letzten paar Jahren war die Rendite als absoluter Betrag deutlich höher als der Betrag den ich spare, obwohl das prozentual so viel vom Netto aus macht. Der Betrag den wir pro Jahr sparen macht vielleicht noch so 8-10% vom Vermögen aus. Das Einkommen ist natürlich auch gestiegen. Ich spare heute 8x so viel wie vor 15 Jahren :D rückblickend ist das zwar nett gewesen damals schon gut zu sparen, allerdings wenn ich sehe was ich heute weg spare ohne groß anders zu leben frage ich mich schon manchmal ob das wirklich sein musste. Mir ist aber auch der Gewöhnungseffekt wichtig. Das Geld ist verplant und das dauerhaft.

    Im Gegensatz zu den Empfehlungen von Finanztip sind wir gerade dabei unsere Sparquote nach und nach zu reduzieren. Irgendwann ist ein Punkt erreicht an dem 100€ mehr oder weniger sparen einfach keinen Unterschied mehr machen. Stattdessen steigert sich die Lebensfreude mit jeder Gehaltserhöhung. Allerdings stellt sich auch hier eine Art Sättigung ein, natürlich auch weil wir mittlerweile mit deutlich weniger materiellen Dingen glücklich sind.

    Bis dahin würde ich empfehlen so viel wie möglich sparen ohne seinen Lebensstil merklich einschränken zu müssen. Lieber klein anfangen als gar nichts zu tun. Ein gewisser Verzicht vor allem in jungen Jahren gehörte für mich dazu (z.B. nicht jedes Jahr eine Fernreise, kein Neuwagen, nur eine statt 3 Kugeln Eis etc...). Das muss jeder individuell entscheiden. Heute sehe ich das deutlich entspannter.

    Je nach Alter sind 15-20% zu sparen sicher eine gute Idee. Es kommt eben auch aufs Ziel an. Wir möchten wenn möglich auch deutlich früher ausgesorgt haben als es der Staat vorschreibt. Eventuell möchte ich auch demnächst die Stunden reduzieren. Eine höhere Sparquote bedeutet für mich in erste Linie später mehr Möglichkeiten zu haben (Teilzeit, Selbständigkeit probieren, früher in Rente, etwas verschenken...). Man muss ehrlich überlegen was einem das wert ist. Natürlich weiß ich auch nicht wieviel von dem Ersparten wir im Alter überhaupt noch genießen können.

    Ich bin z.B. auch privat krankenversichert. Auch deswegen habe ich den Anspruch deutlich mehr zu sparen. Allerdings was ich auch lernen musste. Es ist viel wichtiger überhaupt regelmäßig Geld zu verdienen als das Einkommen aufs Äußerste steigern zu wollen. Ich kenne Beispiele mit Burnout etc. wo die Leute sehr gut verdient haben aber es letztendlich nicht durchhalten konnten. Das ist aber am Ende DER Hebel zu einen ausreichenden Vermögen.

    Übrigens ob ich das Geld jemals ausgeben kann weiß ich nicht und es ist mir auch nicht wichtig. Wir wollen uns einfach ein schönes Leben damit machen. Voraussichtlich wird es keine Erben geben. Mein Traum wäre es, dass wir uns später keine großen Gedanken um unsere Finanzen machen müssen. jetzt sind wir noch jung und flexibel und können uns auch mal verbiegen um an Geld zu kommen. Später möchte ich mir da keine Gedanken mehr machen müssen.

    Von einer Senkung habe ich nichts konkretes gelesen. Eher, dass die Beiträge stabil bleiben.

    Ich rechne auch nicht damit, dass viel Spielraum für Senkungen vorhanden sein wird. Die Pharma-Lobby macht ihre Arbeit recht gut.

    Es können nicht alle soweit denken, dass es für alle Änderungen Übergangsfristen geben wird bzw. muss.

    Das ist m.E. das größte Problem was wir in Deutschland haben. Allein, dass dieser selbstverständliche Fakt den Leuten nach dieser Aussage nicht klar ist und direkt los geschossen wird, zeigt doch das Unverständnis unserer Rente in der Bevölkerung.

    Mehr als eine Basisabsicherung ist es auch heute schon nicht. Für die junge Generation ist das doch völlig klar.

    Jetzt lese ich, dass sich viele eine Absicherung von 70% des letzten Einkommens wünschen. Wie soll das bitte finanziert werden? Das Geld fällt doch nicht vom Himmel. Ich verstehe die Aufregung nicht.

    Die Rente muss endlich runter! Dann können auch die Beiträge sinken.

    Von dem Geld, das man sich bisher erspart hat, weil es nicht von der GRV eingezogen wurde.

    Es steht dir doch frei deine abhängige Beschäftigung aufzugeben und dich in Selbständigkeit zu begeben. Dann darfst du alles selbst entscheiden und komplett selbst vorsorgen. Niemand wird in Deutschland gezwungen in dieses System einzuzahlen. Aber selbst Verantwortung übernehmen möchte man dann auch nicht.

    Plötzlich ist der ruhige Angestelltensessel doch ganz warm und man nimmt die Zahlung der Sozialbeiträge halt hin und regt sich weiterhin darüber auf.

    Das System würde halt nicht funktionieren wenn es keine kritische Masse gäbe die sich beteiligt.

    Ich fahre einfach Diesel und lade in 2 min 1200 km auf. Ja ist etwas teurer aber wen juckts? Der Sprit macht ca. 25% meiner Fahrtkosten aus.

    Das geht nun erstmal noch mit dem Diesel so die nächsten 3 Jahre weiter und dann schauen wir mal was sich so getan hat.

    Gerade als Dienstwagenfahrer würde ich mir da auch keinen Kopf machen wollen.

    Die Weltbevölkerung wächst, die Geldmenge wächst, die Unternehmen wachsen. Es gibt rasant technologische Weiterentwicklungen. Also nein, ich sehe da kein Problem :)

    In Deutschland hat man ein Problem, wenn man nicht in Aktien investiert weil man dann voll von der demografischen Entwicklung getroffen wird.

    ING Depot für Schweizer Aktien. Da gibt's den Tax Voucher kostenlos.

    Scalable Depot für ETFs und andere Einzelaktien. Wertmäßig ist das nicht gleichmäßig aufgeteilt. Die ING ist für mich aber auch eine Art Backup, falls die Neobroker komplett versagen.