Beiträge von japanworm

    Danke euch nochmal für den Input.

    Ich finde es halt schwierig als Neuling abzuschätzen, was jetzt eine gute Finanzstrategie wäre. Dafür fehlt einem einfach die Erfahrung und das Wissen. Daher ja bei mir auch die Unsicherheit, ob ich jetzt im SPDR MSCI World investiert bleiben soll oder doch noch schnell zum überall so hochgelobten SPDR MSCI ACWI IMI wechseln soll.

    Klar, kommt auf die eigene Strategie an und ob man EM + Small Caps mit berücksichtigen will usw. aber das weiß ich halt einfach als Einsteiger nicht und hab auch kein Gefühl dafür.

    Denke aber auch da muss man ein dickes Fell haben, weil es über die Jahre bestimmt immer wieder einen anderen ETF geben wird, der gerade ein Trend ist und als "heiliger Gral" gehandhabt wird ....

    Wie sehr bist Du denn auf München (vermute ich jetzt mal...) festgelegt? Es gibt viele schöne Ecken und auch viele Ecken mit guten Jobs. In München gibt es eben vergleichsweise wenig fürs Geld, in jeder Hinsicht aber besonders beim Wohnen. Vermögensaufbau ist schwierig, wenn man selbst mit gutem Gehalt 50% des Netto für die Miete hinlegt...

    Ja, das ist nicht schwierig zu erraten. ;)

    Witzigerweise kenne ich viele, die hier ihre eigene Mobilie haben, aber oft geerbt oder innerhalb der Familie anderweitig hin- und hergeschoben. Anders geht's fast nicht.

    Puh. Schwieriges Thema. Wollte lange weg, jetzt bin ich aber endlich angekommen, würde also gerne noch ne Weile bleiben.

    Ja, im Alter evtl. in die alte Heimat zurück, wäre ne Option, aber die Immobilie wäre jetzt erstmal wirklich nur zur Vermietung gedacht. Aber ja, wie du auch bin ich glaub ich kein Vermietertyp und weiß nicht, ob ich mir den Stress antun will, der auftreten kann, aber nicht muss. Bin handwerklich auch völlig unbegabt, könnte also auch gar nix selber reparieren ...


    Bei mir lang ja auch alles ewig lang einfach nur auf dem Girokonto rum, weil ich es einfach nicht besser wusste .... ich denke, wenn ich jetzt mal ein paar Monate hinter mich bringe und mich dran gewöhnt habe + mich noch weiter eingelesen habe, fühl ich mich evtl. auch wohler und stecke mehr rein.

    Heute 4000€ in den Overnight thesaurierend investiert. Hab jetzt also 2 ETFs am Laufen.

    Sparplan erstmal nur für den MSCI World mit 400€ / Monat und die restlichen 60k€ gebe ich dann rein, wenn der Einkaufspreis günstig ist und ich mich wohl damit fühle.

    Alles Weiter wird sich dann zeigen.


    Beim Festgeld bin ich auch unsicher. So geil sind die Angebote momentan nicht mehr. Rangieren alle um die 3,5%, Tendenz sinkend, aber genau darum geht's ja. Die Zinsen werden höchstwahrscheinlich im Sommer sinken, wie tief weiß keiner .... und dann sitzt man mit Overnight ETF oder TG blöd da .....

    Trotzdem würde ich wie gesagt nur einen kleinen Teil in FG stecken, den ich definitiv nicht brauche - trotz Immobilienüberlegungen und Arbeitslosigkeit.

    12345 Gute Frage.

    Immobilienmarkt wo ich wohne = der teuerste in ganz Deutschland

    Sprich: hier würde ich mir keine Immobilie kaufen, weil ich sie mir schlichtweg nicht leisten kann. Mieten sind auch mit Abstand die höchsten, also das würde sich evtl. sogar rechnen, aber hätte aufgrund der Höhe viel zu wenig Eigenkapital. Hier zahlste für ne kleine Einzimmerwohnung schon ne halbe Mille.

    Ich steh noch auf der Warteliste für einen Neubau in meiner alten Heimat, aber auch da haben die Preise angezogen und da Neubau könnte auch das zu teuer sein. Preise sind noch nicht veröffentlicht. Der Bau soll Ende 2025 abgeschlossen sein, daher eben die Überlegung bis dahin noch abzuwarten ....

    Allerdings ist das auf dem Land, zwar beliebte Ecke, aber halt keine Großstadt, also größeres Risiko wegen Leerstand.


    Kann gut sein, dass ich später noch mehr in Aktien gehe, aber momentan fühl ich mich damit noch viel zu unwohl. Reingeben kann man immer, rausholen ist eher ungünstig (geht aber natürlich auch, ist ja kein FG).

    • 100k€ Tagesgeld (solange die Zinsen noch hoch genug sind, danach evtl. andere liquide Methode wählen, falls ich doch noch eine Immobilie zur Vermietung kaufen möchte)
    • 70k€ SPDR MSCI World ETF (10k€ sind schon drin, Rest liefere ich nach, wenn ich psychologisch dafür bereit bin + Sparplan mit ca. 400€ monatlich) - evtl. später zusätzlich noch EM ETF hinzunehmen mit 10-20%
    • 30k€ Festgeld (für 1-3 Jahre, kommt auf das beste Angebot an)
    • 10k€ evtl. Geldmarkt-ETF*

    Mag hierzu nochmal jemand was sagen? :)

    Klingt das erstmal nach einem vernünftigen Plan? :)

    Würdet ihr was ändern?

    Bei dem letzten Punkt bin ich mir noch unsicher. Evtl. eher 3-4k€ in ETFs und Rest auf TG lassen .... (jaja, auf 2 Banken verteilt dann, weil insg. über 100k€ sonst). :)

    Ne, schon alles geklärt mit der GRV diesbezüglich. Ich hab (wie mein Nutername vermuten lässt) in Japan gelebt und dort nicht in die GRV eingezahlt, weil ich nicht wusste, dass das in Deutschland angerechnet werden kann. Meine amerikanische Kollegen haben mir immer was anderes erzählt und für die war es auch wirklich so, dass es kein Abkommen mit den USA diesbezüglich gab.

    Selber schuld, auf der anderen Seite war bei mir damals Netto fast gleich Brutto und ich konnte viel sparen....

    Ich hab ja vor ein paar Tagen 10k€ in den SPDR MSCI World investiert als Einmalzahlung.
    Seit Kauf bereits +188€ (motiviert natürlich als Anfänger, Glück gehabt ;) ..)

    Hatte ja überlegt, das nochmal zu verkaufen und stattdessen alles in den SPDR MSCI ACWI IMI zu stecken, v.a. weil das viele empfehlen.

    Allerdings läuft der MSCI World momentan besser und wenn er das irgendwann massiv nicht mehr tut, kann man ja immer noch den EM IMI und evtl. die Small Caps dazunehmen. Sollte sich auch bezüglich der Kosten (TER/TD) nicht so viel nehmen, wenn ich das richtig gesehen habe??!! Oder ist das eine schlechte Idee, weil die anderen ETFs, die man später bei Bedarf dazu nimmt, ja dann auch nicht so lange bespart wurden?

    Aber auch mal rein als Verständnisfrage, um zu sehen, ob ich das richtig sehe:

    Wenn ich z.B. heute verkaufen würde, wie schnell ist das Geld zurück auf dem Verrechnungskonto? Bekommt man dann zuerst nur die ursprüngliche Investitionssumme und den Gewinn erst nach Abzug der Steuern? Oder bekommt man alles und der Depotbetreiber zieht am Ende des Monats noch vom Verrechnungskonto die Steuern ab?

    Welche Kosten außer den Ordergebühren des Depotanbieters (im Falle von TR 1€) kommen noch auf einen zu? Ich lese immer was von Spreads, aber das Prinzip hab ich noch nicht verstanden.

    Genauso war's bei unserer Firma auch. Die Übriggebliebenen röcheln jetzt ob der vielen Arbeit .... aber finanzielle Probleme, also mussten (teurere) MA gehen und es wurde ne angebliche Sozialauswahl vorgeschoben, die man hätte anfechten können.

    Am besten entweder mit Anwalt oder eigenes Verhandlungsgeschick, damit man mit nem fetten Bonus lächelnd aus der Sache rauskommt. Ich hab da mal wieder was fürs Leben gelernt, bin immer viel zu harmoniebedürftig und gehe dann finanziell leer aus. Hatte das schon öfter im Leben.

    Aber da ist auch jeder anders gebürstet....

    Es war vermutlich ein Fehler, das Geld für den Arbeitsrechtler sparen zu wollen. Der hätte Dich vielleicht 2000 € gekostet, aber möglicherweise irgendetwas 5stelliges mehr bei der Abfindung gebracht.

    Hinterher ist man immer schlauer .... hatte im Vorfeld aber viel recherchiert und drüber nachgedacht und irgendwann einfach auch nicht mehr den Nerv dafür...

    5-stellig war's aufgrund der langen Betriebszugehörigkeit trotzdem.

    Naja, die ING wird nicht preisgeben, warum sie jemanden ablehnen, aber das ist der einzige Grund, der Sinn machen würde ....

    Ich mein v.a. die Orderkosten bei Verkauf oder Einmalzahlungen. Die sind schon wesentlich höher als bei den Neobrokern, ich bleib lieber bei der TR "for now".

    Die Bank möchte Geld verdienen. Das macht sie, wenn Kunden regelmäßig den Dispositionskredit nutzen.

    Ich erinnere mich dran, dass im Antrag auch gefragt wurde wie viel Dispo man eingerichtet bekommen möchte: 500€ oder 0€ - hab 0€ angegeben, vlt. war auch das der "Fehler". ;) ....

    12345 War in der Vergangenheit aus diversen Gründen nötig und ich finde es psychologisch gesehen einfach besser, 2 Girokonten zu haben. :)

    Naja, das ändert das Problem nicht. Ich brauch 2 Girokonten. Die DKB bleibt, aber ich möchte halt die 1822direkt über kurz oder lang ersetzen. Das eilt jetzt nicht.

    Es hat gerade nur gepasst, weil ich etwas Zeit hatte, mich damit zu beschäftigen und die ING und C24 gerade nette Prämien angeboten haben.

    Ich kann aber auch gerne ein paar Monate oder auch ein Jahr warten und behalte in der Zeit mal die Angebote im Blick. Vermutlich geht es leichter, wenn ich beim Antrag entweder lüge und verschweige, dass ich arbeitslos bin (aber sobald da die Überweisung von der Afa drauf landet, wissen die auch Bescheid) oder ich warte eben bis ich wieder einen Job habe - wobei zumindest bei der ING auch gefragt wurde, wie lange man in dem Job schon tätig ist und wenn man da erst kurz tätig ist, wird man evtl. auch abgelehnt....

    Macht meiner Meinung nach nicht viel Sinn, wenn man mal drüber nachdenkt. Jemand mit einem schlecht bezahltem Job ist unter Umständen für die Bank ein schlechterer Kunde, weil er evtl. auch mal den Dispo nutzen muss und mit Zahlungen hinterherhinkt als werd, der den Job gewechselt hat und daher frisch im neuen Job ist oder der kurzfristig arbeitslos ist, aber recht hohes ALG bezieht. Aber gut, hat halt keiner Zeit, sich einzeln damit auseinanderzusetzen, also werden Bots und KI eingesetzt und da fallen halt viele potentiell gute Kunden durchs Raster.

    Ich war auch vor Kurzem in der Lage. Da ich keine Rechtschutzversicherung hatte (Fehler wurde jetzt korrigiert) hab ich keine Kündigungsschutzklage eingereicht, sondern mit auf einen Aufhebungsvertrag geeinigt mit entsprechender Abfindung.

    Wenn der Aufhebungsvertrag entsprechend formuliert ist, dann ist eine Sperre durch die Arbeitsagentur bzgl. Arbeitslosengeld unwahrscheinlich, da hatte ich auch Angst, aber du kannst ja auch so verhandenl, dass wenn es zu einer Sperre kommt, dir die Firma das noch als Ausgleich zahlt z.B.

    Für den Bezug von Arbeitslosengeld sieht's halt mit Urlaub schwierig aus. Du hast Mitwirkungspflicht, dass du wieder eine neue Stelle findest oder eine Vollzeit-Weiterbildung machst, die dir von der Afa finanziert wird - allerdings glaub ich nicht, dass das kurz vor dem Ruhestand noch eine Option ist.

    Ne, ich möchte bei der DKB bleiben als Zweitbank und meine Hauptbank die 1822 Sparkasse ersetzen. ;)

    In die DKB bin ich vor über 20 Jahren als Studentin eingestiegen, da waren die noch relativ klein und hatten sicher nicht so strenge Kriterien wie heute. Behaupte ich jetzt einfach mal ...

    Ja, den Schufascore hab ich mir letzte Woche brandaktuell zuschicken lassen, weil ich wissen wollte wie sehr mein Score nach Eröffnung eines neuen Girokontos leiden würde.

    Der ist fast auf 99%, also daran kann es nicht liegen.

    Hatte auch noch nie Schulden oder was nicht rechtzeitig bezahlt.

    Hatte bisher nur 2 Girokonten, die ich vor über 20 Jahren eröffnet habe und die habe ich momentan auch beide noch. Also zu viele Konten kann auch nicht der Grund sein.

    Denke wirklich, dass es an der Arbeitslosigkeit liegt.....

    Hatte kurz darauf nochmal einen Antrag gestellt, dieses Mal angegeben, dass ich "Angestellt" bin (hätte ich gleich so machen sollen...), wurde aber auch abgelehnt. Denke, die haben die Daten gespeichert ....

    Mal einen großen Zeh an die Börse zu hängen, ist sicherlich nicht verkehrt. Was die Rentenlücke anbelangt, würde ich mich erst einmal nicht zu sehr verkopfen. 1000€/Monat sind sicherlich sehr viel, aber vielleicht gehen mit Job dann 500€. 23 Jahre sind eine lange Zeit und realistisch kommen da noch 1-2 Jahre drauf, bis es so weit ist.

    Das Problem ist halt, dass ich studiert habe bis ich 26 war und dann erstmal für fast 1 Jahrzehnt ins EU-Ausland bin und dort gearbeitet habe. D.h. ich hab erst mit Ende 34 angefangen in die dt. GRV einzuhalen.

    Bedeutet ja auch, dass ich eh bis 70 arbeiten muss, um auf die Mindestanforderung der 35 Jahre zu kommen. :/ ....

    Und wie die momentane Arbeitslosigkeit da noch mit verrechnet wird, keine Ahnung. :(

    CryptoStef Danke für deinen Kommentar.

    Keine Angst, die 100k€ Einlagensicherung sind mir bewusst und habe deshalb immer eher um die 99.xxx€ rumliegen (momentan sogar 49k€ auf 2 Banken verteilt, weil der Deal nur bis 50k geht): TR und DHB - falls es wen interessiert. Und jaja, TR ist kein richtiges Tagesgeld, aber ich nutze es auch um daraus meine Sparpläne zu bedienen und so isses ja gedacht und überweise halt dann auch regelmäßig wieder vom Verrechnungskonto das, was eben über die Sparpläne eingespeist wird, so bleibt das Guthaben stabil auf den 49k€. :)

    Menhir Ja, kann mir vorstellen, dass es daran liegt, dass ich derzeit arbeitslos bin, aber das wäre schon sehr hirnrissig von der Bank. Ich würde eher abfragen, welches Vermögen man gedenkt, mitzubringen und ich hab momentan trotzdem monatlich noch mehr auf dem Konto als jemand mit dem Median-Gehalt, der nicht arbeitslos ist ...

    Deshalb hab ich auch etwas Angst, dass die C24 mich ebenfalls ablehnen würde.

    Naja, der Wechsel des Girokontos muss auch nicht jetzt sofort sein. Jetzt hat es halt gerade gut gepasst. Ich kann warten bis ich wieder einen Job habe und vielleicht gibt es dann nochmal ein nettes Angebot mit Prämie für den Wechsel ....


    Hab irgendwo von einem Trick gelesen, wie man nach mehreren Versuchen doch an ein Girokonto bei der ING kommt und zwar übers Depot. Also erst ein Depot eröffnen, was ne Weile lang besparen und es dann nochmal versuchen, aber das ist mir zu blöd und die Kosten bei der ING im Depot auch zu hoch ...


    Impidimpi Gut zu wissen, danke. :)