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Ich selbst bin bereits Rentner und nachwievor mit ca. 60% meines Vermögens in Aktien-ETFs investiert.
Soweit ich das aus deinen Angaben entnehmen kann, fährst du insgesamt einen ganz guten Plan! Ich sehe das mit den 15 Jahren nicht so dogmatisch, wenn weitere Sicherheiten (eigengenutzte Wohnung, Erspartes) vorliegen. Ein Totalverlust eines weltweit streuenden ETF ist ja höchst unwahrscheinlich. Für mich ergeben sich aus der von dir geschilderten Situation drei Themen:
- Hast du schon einen Plan, wie du die längere Reise finanzieren möchtest? Tagesgeld, Festgeld, ETF, sonstiges? Man könnte z.B. ein Extra-Tagesgeldkonto "Reise" anlegen und da schon mal 80% der benötigten Summe draufpacken. Die restlichen 20% mit EUR 250.-/monatl. besparen bis 100% erreicht sind.
- Wieviel und in welcher Form du den ETF weiter besparst, hängt meines Erachtens in erster Linie von deiner Risikotragfähigkeit ab. Daraus ergibt sich das Verhältnis von eher sicherheitsorientierten Anlagen (z.B. Tagesgeld, Festgeld, Geldmarktfonds) und renditeorientierten Anlagen (z.B. Aktien-ETF).
- Du planst mit 63 Jahren mit 14,4% Abschlag in Rente zu gehen. Falls noch nicht geschehen, würde ich mich bei der Rentenberatung umfassend beraten lassen zu alternativen Möglichkeiten eines früheren Renteneintritts, z.B. Teilrente, Altersteilzeit, Arbeitszeit reduzieren. Auch Finanztip und Finanztest stellen viele Informationen dazu zur Verfügung.