Dazu noch eine vielleicht wichtige Ergänzung:
Aktuell ist Bausparer 3 mit einer Bewertungszahl von 51 notiert, das reicht laut Verkäufer bei der Schwäbisch Hall rein von der Zahl her schon jetzt für die Zuteilung aus, sofern ich noch das fehlende Guthaben reinschiebe. Da hätte ich die Option, das Guthaben aus den anderen beiden reinzuschieben, und ihn schnell voll zu haben, zuteilen, Guthaben rausholen und ich wäre mit der Bausparkasse fertig. Die Abschlussgebühren wären dann Lehrgeld.
Wenn ich das mit der Teilung von Bausparer 3 mache, nehme ich an, dass dann die Bewertungszahl wieder von vorne anfängt. Bei beiden Verträgen? Ich hatte vor dem jetzigen Bauspar-Verkäufer einen anderen, der mir das mit der Teilung vorgeschlagen hatte. Nach seiner Argumentation bekäme ich das Geld wenn ich kündige erst in 6 Monaten. Wenn ich das mit der Teilung mache, könnte der kleinere 33.000er, der dann voll wäre, bereits nach 3 Monaten über die Zuteilung ausgezahlt werden. Der andere 117.000er würde mir einen Teil der Abschlussgebühren erhalten. Jetzt verstehe ich nicht, denn wenn die Bewertung wieder neu startet, dann wäre der kleinere 33.000 er doch nicht nach 3 Monaten zuteilungsreif oder? Das würde doch dann länger dauern, weil Zeit fehlt, auch wenn er voll ist? Oder sehe ich das falsch? Der damalige Verkäufer ließ die Möglichkeit ungeachtet, den Bausparer 3 mit den Guthaben aus den zugeteilten Bausparern 1+2 vollzumachen. Ich hab grad Bedenken, dass er mich verarscht hat, mich nur zur Teilung bewegen wollte, um die Bewertungszahl auf null zu setzen.
Ich weiß nicht, ob dieser Vorschlag nur Bauernfängerei war, um mich doch wieder in dieses Produkt reinzulocken. Außerdem kam dieser Vorschlag von dem davorgehenden Verkäufer, der jetzige Verkäufer meinte das mache keinen Sinn und war dagegen.
Wenn ich kündige, kriege ich das Geld in 6 Monaten. Wenn ich den 3. Bausparer vollmache mit dem Guthaben aus den ersten beiden (diese sind in 1 Monat auszahlfähig), und dann zuteilen lasse, kriege ich das Geld vermutlich schneller. Denn die Bewertungszahl ist ja schon erreicht. Mache ich mir mit der Teilung was kaputt? Es wäre ja schon schön, sich zumindest einen Teil der gezahlten Abschlussgebühr zu erhalten. Daher, wenn das keine Bauernfängerei ist, würde ich das mit der Teilung schon in Erwägung ziehen.
Danke für eure Gedanken, Meinungen etc. ![]()
Beiträge von Nanny285
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Hallo zusammen,
vorab: ich bin kein Finanzcrack und bin auf meinem Weg, meine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen. No judging please

Ich habe 3 Bausparverträge. Ich bin Ende 30 und weiß nicht, ich jemals eine Immobilie kaufen werde. Wenn, dann dauert es bestimmt noch einige Jahre. Es kann aber auch gut sein, dass ich es nie brauche. Dann wäre alles für die Katz.
(Ja ich weiß, dann muss ich Geld anderweitig sparen für das Alter, weil ich dann keinen Immobilienwert irgendwann mal habe, das ist bei der Entscheidung berücksichtigt)Aus einem Mix mit einem Erbe ist die Situation so:
Bausparer 1: Bausparsumme 40.000 €, enthält 30.000 €. Darlehenszins 1,95 %, Guthabenzins 1% + 1 % Treueprämie (bereits gewählt)
Bausparer 2: Bausparsumme 20.000 €, enthält 11.500 €. Darlehenszins 3,25 %, Guthabenzins 1 % + 1 % Treueprämie (bereits gewählt)
Bausparer 3: Bausparsumme 150.000 €, enthält 32.100 €. Darlehenszins 1,5 %, Guthabenzins 0,25 %. Tarif nicht treuefähig. Dieser wird nicht bespart, bis auf 40 € /Jahr vom Arbeitgeber (ohne Anteile von mir). Meine Bausparkasse duldet das nicht besparen.Mein Ziel ist es:
Bausparer 1+2 zuteilen lassen, das Guthaben inkl. Treueprämie auszahlen lassen und besser verzinst anlegen. Ich habe keine wohnwirtschaftliche Verwendung, die ich nachweisen kann. Das heißt, ich müsste die staatlichen Förderungen voraussichtlich zurückzahlen. Lohnt sich ja aber, wenn ich auf die Zukunft schaue, was ich mehr Zins erhalte in anderen Anlagen (weltweit breit gestreuter ETF oder selbst Festgeld lohnt sich mehr)
Bausparer 3: aufteilen lassen. 2 Bausparverträge machen: Einen mit Bausparsumme 33.000 € und einen mit Bausparsumme 117.000 €(Rest zu 150k). Dann den ersten davon direkt zuteilen lassen, weil voll, Geld rausziehen und woanders anlegen. Und den neuen 117.000er dann unbespart lassen, die paar Kröten vom AG nehme ich mit. Warum? So erhalte ich mir zumindest einen Teil der Abschlussgebühr und Option mit dem günstigen Bauspardarlehen. Falls ichs nicht brauche, kündige ich den irgendwann, verliere aber nichts durch Inflation weil kein Geld drinliegt und die Abschlussgebühr ist eh schon geflossen. Falls ich auf das Darlehen zurückgreifen möchte, habe ich eine Option ihn vollzumachen mit dem fehlenden Guthaben und dann nach x Monaten das Darlehen zu nutzen. Oder ich hätte sogar die Option im Bedarfsfall die Bausparsumme zu erhöhen, um einen höheren Darlehensbetrag zu habe, zu den dann gültigen Konditionen natürlich, um dann die die fehlende Summe einzuzahlen und ihn schnell bereit für die Darlehensauszahlung zu machen. Ich weiß auch, dass falls ich das Darlehen in Anspruch nehme, ich es sehr schnell zurückzahlen müsste und man sich das auf jeden Fall überlegen müsste, ob das zu schaffen ist.
Also eine Option, die mich wenig kostet, da Abschlussgebühr eh schon geflossen. Und wenn ichs nicht brauch ist nichts verloren.Der Bauspar-Verkäufer war wie zu Erwarten keine große Hilfe und hat immer wieder an die ach so tollen Darlehenskonditionen erinnert, die mir ja dann entgehen würden. Und was ich da für Schätze hätte die andere sich wünschen würden. Bringt halt nix, wenn ich so viel Geld für eine Option der Inflation zum Fraß vorwerfe, für eine Möglichkeit, die vielleicht bei mir nie eintritt. Vor allem was ich mit Bausparer 3 vorhabe, fand er nicht gut. Hat mir erklärt, dass mir das nix bringen würde, weil dann ja die Bewertungszahl des 117ers neidrig wäre und allein das volle Guthaben nicht zur Zuteilungsreife führt. Aber ich sehe das ja sowieso als Eventualität für die Zukunft, das heißt der Faktor Zeit wäre zusätzlich gegeben. Und wenn nein, ist immerhin nix verloren. Ich denke er ist deshalb "dagegen" weil es ja nur zu meinem Vorteil ist, mir einen Teil der bereits geflossenen Abschlussgebühr zu erhalten. Ihm selbst bringt da ja wenig, da verdient er nix dran. Nach seiner Aussage gebe es keine "Mindestbesparung" die man leisten müsse. Wahrscheinlich verfolgen die das intern einfach nicht, nehm ich an, weil im Netz steht was von Regelbesparung.
Habe ich irgendwo einen Denkfehler? Insbesondere was ich mit Bausparer 3 vorhabe? Hab ich was vergessen?
Danke für eure Impulse

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Ja 1. ob du das Geld am Aktienmarkt weiter investieren willst meinte ich. Das ging aus dem bisherigen Thread nicht eindeutig hervor.
Und 2. würde ich auch nicht empfehlen irgendetwas auf Zuruf irgendeines anonymen Unbekannten in einem Forum (YouTube/ tiktok,...) zu kaufen
.Aber wenn du dich selbst auch noch informiert hast und es z.B. OK ist dass das sehr USA lastig ist und du zu der Entscheidung gekommen bist dann ok. Dein Geld deine Entscheidung.
US-lastig ist der MSCI World auch.. ich habe nicht gesagt, dass ich mich nicht selbst informiere (auf youtube und tiktok bin ich nicht unterwegs). Die Verantwortung für mein Geld gebe ich nie wieder aus der Hand.
Danke für deine Anregung.
Schönen Abend
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Bevor du aber ernsthaft ueber diese Warren Buffet Papiere nachdenkst, wuerde ich dir den Ratschlag von monstermania ans Herzen legen:
Hallo johu und Co.,
meinst du, dass ich mir sicher sein soll, auch länger auf das Geld verzichten zu können, damit im Worst Case ich die Berkshire Hathaway Aktie lang genug halten könnte, um auch mal Verluste auszusitzen?
Ich habe mal geschaut, der diesjährige Gewinn bei Berkshire steht auf 22%. Würde ich diese Entwicklung weiter annehmen, und das verbleibende Kapital von knapp 10k statt in BASF dort investieren, würde ich etwa 3 Jahre brauchen, um 5000 € Gewinn zu machen, und damit den Verlusttopf voll ausgeschöpft zu haben. Dann könnte ich das Geld von meiner Bank abziehen und in meinem Weltindex.. Natürlich weiß keiner wie sich die Aktie entwickelt und kann auch mal ordentlich fallen.. Gerade weil der Herr Buffet ja auch schon alt ist, da weiß man auch nie wie ein eventueller Nachfolger das weitermanagen würde(?). Könnte also auch 10 Jahre gehen,das müsste ich dann aushalten können. 3 Jahre ist wahrscheinlich sehr optimistisch.
War das das, was du meintest Johu?
Habe ich irgendwo einen Denkfehler? Ansonsten tendiere ich sehr dazu, die Warren Buffet Papiere zu kaufen, um den Verlusttopf zu nutzen. Und dann beobachten und nach Nutzung des Verlusttopfes raus in meinem Msci world..
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Nein, das muss jeder selbst entscheiden.
Klar, er könnte in die 5-10 größten Aktien eines Index direkt investieren, bis er einen Gewinn von 5.000€ hat und diesen Gewinn dann steuerfrei realisieren. Aber er hat dann eben das Risiko von Einzelaktien, dass er gerade nicht will. Kann ich durchaus verstehen.
Ich wollte nur auf diesen Punkt aufmerksam machen. Immerhin ist das ein potentielles Steuerguthaben von über 1300€, dass seine Entscheidung beeinflussen könnte.
Kannst du mir erklären, wie du auf die 1300 € Steuerguthaben kommst? Wie errechnet sich das?
Ich habe es mit meinem Bankberater mal abgeklärt, der Verlust aus Wirecard ist bereits erledigt (das war auch ein Zertifikat, aufgrund der gesamten Firmenpleite ist das wohl in den allgemeinen Verlusttopf gewandert und wurde durch Festgeld bereits benutzt). Es handelt sich somit "nur noch" um den Aktienverlust aus BASF.
BASF halten wegen Dividende oder einem evtl Urteil zur Verteilung der Verlusttöpfe kommt für mich nicht in Betracht.
Eine Frage noch zu Berkshire Hathaway: handelt es sich um das Produkt WKN: A0YJQ2 / ISN: US0846707026 oder das Produkt WKN: 854075 / ISN: US0846701086? Der Preis für letztere ist ja ziemlich hoch..
Danke euch!
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Hallo zusammen,
bereits in einem anderen Thread habe ich auf eine Frage total hilfreiche Antworten bekommen. Jetzt probiere ich es erneut mit folgendem:
ich habe noch Geld in Bausparverträgen, welches ich geerbt habe. Ich habe tatsächlich 3 Bausparverträge (shame on me, ich arbeite daran).
2 davon sind übervoll, zuteilungsreif.
Summa sumarum liegen in meinen 3 Bausparern etwa 72.000 €.
BSP 1: BSP Summe 40k,Guthaben knapp 30k, zuteilungsreif, Sparzins 1%, Darlehenszins 1,95 %
BSP 2: BSP Summe 20k, Guthaben 11k, zuteilungsreif, Sparzins 0,75%, Darlehenszins 3,25%
BSP 3: BSP-Summe 150k,Guthaben 32k, Sparzins 0,25%, Darlehenszins 2,75% (?)
Ich bin 34, tatsächlich weiß ich nicht sicher, ob ich mir mal eine Immobilie leisten werde. Ich würde aber mal mit ja kalkulieren. Daher scheidet eine Anlage in den MSCI World für mich heute aus (kann nicht garantieren das Geld 10 Jahre + nicht anzutasten).
Die Frage wäre, würdet ihr die Bausparer auflösen um das Geld in Festgeld zu investieren? Oder lieber belassen?
Danke und liebe Grüße
Nanny285
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Hallo zusammen,
Danke für eure tollen Rückmeldungen!
Ich ärgere mich so, aber es ist wie es ist. Hätte hätte Fahrradkette.
Ehrlich gesagt, will ich einfach aus dem allen mit meiner Hausbank raus. Ich möchte endlich Klarheit und Einfachheit in meine Finanzen bekommen und nicht so viele verschiedene Anlagen. Für mich ist das alles komplex, allein die Sache mit der Steuer.
Verstehe ich es richtig, wenn ich die Aktien jetzt verkaufe, und das Depot bei meiner Hausbank gänzlich auflöse, verschenke ich viel Geld in Form eines Aktienverlustvortrags, den ich allerdings eh nicht Anspruch nehmen möchte, da mein MSCI World ETF Depot woanders zu viel besseren Konditionen ist. Jetzt rummachen mit Einzelaktien und dann wieder warten bis Gewinne in Höhe des Verlustes sind, neee. Das sprengt meine Kapazitäten.
Es gibt noch einen weiteren Verlust aus der Vergangenheit von 15. 000 €, Gesamt wären dann also 20. 000 € Verlust. Wäre es arg dumm das einfach zu verschenken, weil ich von meiner Hausbank weg will zu einem kostengünstigen Anbieter?
Ich habe noch eine weitere Frage, dazu werde ich einen neuen Thread aufmachen. Jedenfalls danke für eure sehr hilfreichen und verständlichen Antworten!
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Hallo zusammen,
Ich habe die letzten Monate Finanztip kennengelernt und bin nun endlich dabei, die Verantwortung für meine Finanzen selbst zu übernehmen.
Leider hatte ich vor 6 Jahren über meine Hausbank ein Memory Zertifikat für die BASF gekauft. Da die Zeit abgelaufen ist und die Aktie nicht über dem Grenzwert stand, habe ich den Wert nun in Aktien ausbezahlt bekommen. Ursprünglich hatte ich 15.000 € darin angelegt, jetzt sind es nicht mal mehr 10.000 € als Wert jn Aktien.
Ich weiß, dass diese Memory Zertifikate nichts für mich sind, aber jetzt ist es so wie es ist.
Ich bin kein Anleger der in Aktien investiert. Insofern passt die aktuelle Situation null zu mir als Profil.
Meine Frage wäre, ob ich die BASF Aktien halte (auf Besserung warte), oder diese jetzt verkaufe, um das Geld in Festgeld anzulegen. (Alternativ wäre noch der MSCI World, allerdings bin ich da nicht sicher, ob ich auf dieses Geld wirklich 10 Jahre + verzichten kann).
Was glaubt ihr ist sinnvoller?
Der Kauf damals war eine Fehlentscheidung, ich wurde damals so beraten. Ich lerne nach und nach dazu!
Danke und liebe Grüße
Nanny285