Beiträge von Yosemite

    Am 1. Werktag eines Monats schaue ich in meine Konten und trage die Kontostände in eine Exceltabelle ein.

    Die hinterlegten Formeln berechnen dann automatisch, wieviel in den Depots ist, wieviel sicher angelegt ist und wieviel kurzfristig für den Konsum zur Verfügung steht.

    Ich weiß daher immer, wo ich stehe und spare mir das Führen eines Haushaltsbuches.

    Ja, schönes Beispiel für eines der vielen latenten Risiken von Immobilieninvestments. Diese nicht sichtbaren aber eben doch vorhandenen Risiken werden gerne ausgeblendet. Wenn sie sich dann doch einmal manifestieren ist der Ärger groß.

    Wenn man zuverlässig Geld verdienen möchte, ist es vorteilhaft, wenn man zumindest ein gewisses Grundwissen vom geplanten Gewerbe hat.

    Jeder Verkäufer, jeder Friseur hat seinen Beruf 3 Jahre lang gelernt, aber komischerweise glauben manche, dass man mit Immobilien ohne Fachwissen und ohne Aufwand schnell reich werden kann.

    Man lässt den Kaufpreis vom Mieter bezahlen. :rolleyes: So einfach ist das.

    Kann funktionieren, es soll ja auch Leute geben, die im Lotto gewinnen.

    Um mit Immobilien Geld zu verdienen, muss man sich eine Menge Wissen aneignen.

    Mieter, die ihre Rechte kennen, kann man nicht einfach als schwierig abtun und ein Amt, das auf die Einhaltung gewisser Vorgaben besteht, ist auch nicht unbedingt im Unrecht.

    Und wenn man einen Schriftverkehr mit dem Amt führt, sollte man schon wissen, ob man Eigentümer oder Besitzer ist.

    Aber das ist immer und überall so. Man kann auch Geld nicht erfolgreich anlegen, wenn man sich zuvor nicht damit beschäftigt hat.

    Wenn man einfach ein paar Einzelaktien kauft, wird die Rentenlücke im Alter wahrscheinlich auch nicht geschlossen sein. Jedenfalls nicht zuverlässig, mit viel Glück ist alles möglich.

    Du wirst die Auflagen des Amtes erfüllen müssen. Ich würde mich nicht darauf verlassen, wenn mein Mieter sagt, dass es im Nachbarort keine Auflagen gab. Hast du das überprüft? Oder war es dort so, dass die Auflagen dort vom Vermieter ohne großen Aufsehens erfüllt wurden?:/

    Ich bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass die Entnahmequote so individuell ist, wie die Sparquote zuvor.

    Ich seh das ziemlich entspannt, wenn ich ein paar Euro benötige, dann entnehme ich sie und wenn mal ein Urlaub ausfällt, dann wächst das Vermögen eben weiter.

    Wenn weg, dann weg und wenn die Erben etwas davon haben, ists auch gut.

    Aber ich bin wahrscheinlich nicht vom Depot abhängig, wenn man die Rentenlücke mit dem Depot ausgleichen muss, macht die Rechnerei vielleicht mehr Sinn.

    Aber dann würde ich auch eine private Pflegeversicherung abschließen, denn in den letzten geplanten Entnahmejahren wird das Geld vielleicht nicht mehr für ein Pflegeheim reichen.

    Hallo,

    Mich interessiert das Thema ja sehr, aber die ganzen Rechnungen sind mir zu kompliziert.

    Die kann ich heute noch nachvollziehen, aber mit Mitte 80?

    Eher nicht.

    Was spricht denn dagegen, bei einer geplanten Entnahmedauer von 30 Jahren erst 1/30 zu entnehmen, nach einem Jahr 1/29 vom Depotwert usw.?

    Oder einfach die Planerei zu lassen, entnehmen was man für sein Lzxus braucht und davon ausgehen, dass im Alter weniger gereist wird und die Kosten dann auch sinken.

    Guten Morgen,
    mittlerweile bin ich 61 Jahre alt und nähere mich mit Riesenschritten der Rente.

    Tatsächlich plane ich den Renteneintritt mit 62.

    Mein Sparziel habe ich auch erreicht, aber das Depot wird wohl auch in der Rente bespart.

    Zumindestens, wenn es weiter Minijobs zu annehmbaren Bedingungen gibt.

    Allerdings würde ich gerne noch einen zusätzlichen Baustein einbauen.

    MSCI world und Imi habe ich, reine Sicherheitsbausteine sind auch vorhanden.

    Jetzt liebäugel ich für die nächsten Jahre damit, den Arero zu besparen, also Aktien, Rente und Rohstoffe.

    Einfach, weil ich mir dadurch etwas Stabilität erhoffe.

    Was haltet ihr davon?

    Er ist halt etwas teurer, aber ich erhoffe davon noch mehr Streuung.

    Außerdem würde ich gerne mein Depot aufräumen.

    Im Laufe der Jahre haben sich doch einige Positionen angesammelt, die durchaus lukrativ waren, aber nie konsequent bespart wurden.

    Also Technology Etf, NVIDIA, etc.

    Macht es Sinn, die jetzt steuerschädlich zu verkaufen und das Geld in Arero oder Imi zu schieben?

    Oder lassen wie es ist und diese Positionen als erstes zu verfrühstückem, wenn die Entnahme beginnt?

    Wenn du so überfordert bist und dir 2 Wochen auch keine Erholung bringen, solltest du mit deinem Arzt über eine Reha sprechen.

    Dann hast du Zeit, dir zu überlegen, ob du so weiter machen möchtest oder auch nicht.

    Sich nach einer anderen Stelle umsehen, kann dir auch helfen, dein Gehalt einzuschätzen.

    Ich kann nicht einschätzen, warum du ein höheres Gehalt für gerechtfertigt hälst.

    Fachkenntnis oder weil du den Laden kennst?

    2. würde in einem anderen Unternehmen ja wegfallen, eignet sich eher nicht als Druckmittel.

    Solange immer weniger anstatt mehr abhängig Beschäftigte in den Gewerkschaften organisiert sind, wird sich daran auch nichts ändern. Man schaue nach Frankreich, wo die Arbeitnehmerschaft das öffentliche Leben komplett lahmlegen kann. Bei uns nicht vorstellbar. Leider!

    Die Produktivität in unserem Land sinkt seit Jahren. Andere Länder ziehen an uns vorbei, wir sind längst abgehängt, China produziert bessere und günstigere Autos als D, wir sind abhängig von anderen Ländern in Sachen Rohstoffen, KI und allem anderen.

    Koreanische Grundschüler wissen mehr über KI, als deutsche Studenten.

    Dafür haben wir aber die höchsten Sozialkosten.

    Wenn es nichts mehr zu verteilen gibt, kann man es doch nicht durch Lahmlegen des öffentlichen Lebens erzwingen.

    Wir werden alle den Gürtel enger schnallen müssen und es bringt uns nicht weiter, wenn wir immer wieder einzelne Gruppen ausnehmen. Wir dürfen nicht bei den Ärmsten sparen, nicht bei den Kranken oder Behinderten, nicht bei den Kindern und nicht bei den Alten, die Arbeitnehmer dürfen auch nicht weiter belastet werden.

    Wir können uns das ohne entsprechende Produktivität nicht leisten und die haben wir nicht, wenn jeder nur an seine life work balance denkt.

    Ich glaube, diese Entwicklung ist schon seit Jahren klar, ich erinnere mich schon an entsprechende Diskussions zu Blüms Zeiten, aber wir machen weiter die Augen und Ohren zu und sind Weltmeister im Ignorieren und glauben weiterhin, dass man nur lange genug streiken muss, um alles besser zu machen.

    Wir wollen doch alle selbstbestimmt leben, dann müssen wir auch die Verantwortung übernehmen.

    Aber wer das sagt, wird ausgebuht.

    Stattdessen klagen Verbraucherschützer, weil Milka Tafeln mit 90 g verkauft, statt 100 g Tafeln und dies nicht kennzeichnet. Sind wir Verbraucher so unselbstständig, dass wir das nicht erkennen oder am ausgepriesenen kg Preis erkennen können?

    Die Autobahnen sind voll, sobald ein Feiertag in Sichtweite ist, die Restaurants sind ausgebucht, die Flughäfen überfüllt. Und keiner ist in der Lage, ein paar Euro zu sparen ohne, dass der Staat sagt, wie?

    Pfeffersack, du hast genau das geschrieben, was ich empfinde und du hast es sehr gut auf den Punkt gebracht.

    Ja, es ist wichtig, heute Geld auszugeben, dass einem ein gutes, gesundes Leben ermöglicht, aber Geld im Alter ist auch wichtig.

    Das entspricht genau meinem Mindset, dem ich quasi seit meiner Jugend treu bin. Ist es heute wichtig, dass 9. Paar hochmoderner und wahnsinnig schicker Schuhe zu kaufen oder sind die 200 Euro im Sparplan besser aufgehoben, damit man sich im Alter ein paar Bequemschuhe leisten kann, damit man überhaupt noch laufen kann.

    Diese praktischen Überlegungen sind es, die mich immer bei der Stange halten.

    Als Kind habe ich auf das Wassereis verzichtet, damit ich mir den Flummi leisten konnte. Heute verzichte ich aufs Nagelstudio, damit ich auch gepflegte Hände habe, wenn ich mich selber mit der Pfeile verletzten würde.

    Jeder muss diese Prioritäten selbst für sich setzen. Die wenigsten haben so viel, dass es ohne Kompromisse geht oder so wenig, dass Sparen ein Leben lang nie möglich war.

    Ich bin schon Ü60 und kann nicht sagen, wieviel Geld ich später benötige.

    Versuche, das zu berechnen, scheitern m. E. an den vielen Unbekannten und wenn es dann anders kommt, kann man es auch nicht mehr ändern.

    Ich würde heute nicht auf Reisen verzichten, weil ich mir sicher bin, dass das im Alter nicht mehr geht. Hunde und Cabrio hatte ich auch, war mir alles wichtig.

    Aber das waren alles geplante, punktuelle Ausgaben, die ich nie bereuen werde.

    Aber jahrzehntelang ein Vermögen für Zigaretten auszugeben, würde mich im Altenheim reuen, wenn dann das Geld nicht für einen Fernseher reicht oder für die Zuzahlung für Schmerzmedikamente…..

    Ich denke, dass Geld im Alter viel wichtiger sein wird, als in jungen Jahren, weil man dann für Dinge zahlen muss, die ein junger Mensch selbst machen kann.

    Also alles im hier und jetzt auf den Kopf hauen, Weil man nicht weiß, ob man morgen noch lebt, würde ich mich nicht trauen,

    Auch bei meinen Eltern galt der Satz: man kann Geld nur einmal ausgeben. Und da Geld nicht im Überfluss vorhanden war, musste es bewusst ausgegeben werden. Also kein absoluter Verzicht, kein übermäßiger Konsum.

    Genau so, meine Eltern haben mir früh klar gemacht, dass ich mein Taschengeld für ein tägliches Wassereis am Schulbüdchen ausgeben kann, aber dann bleibt die Spardose leer. Alternativ konnte ich auch ein paar Minuten warten und mir zuhause ein Eis gönnen. Das haben meine Eltern in Großpackungen günstig im Discounter gekauft und uns Kindern kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich habe nie auf ein Eis verzichtet, aber es eben i. d. R. zuhause genossen und mein Geld gespart.

    Wenn ich 10 Mark gespart hatte, hat mein Vater das gleiche noch mal draufgelegt, also eine Rendite gezahlt.

    Für eine heißersehnte Jeans musste ich also durchaus sparen, aber sie war nicht unerreichbar für mich.

    Und so ist es auch heute noch, ich verzichte nicht auf Kaffe, aber trinke ihn zuhause oder im Büro preisgünstig, aber nicht im to go Becher für 4,80.

    Dieser bewusste Konsum ist es, der dafür sorgt, dass man zufrieden ist und sich etwas leisten kann und trotzdem ganz automatisch Geld übrig bleibt.

    Hallo,

    ich bin unzufrieden mit meiner Mitgliedschaft im SovD.

    Es ging um eine Beantragung des GdB.

    Ich habe mich eingelesen und alle Unterlagen zusammen gestellt und dann 4 Wochen auf einen Termin beim SovD gewartet.

    Die Anwältin hat sich nicht für die Unterlagen interessiert, sondern mir nur einen sehr allgemeinen Vortrag zum Thema gehalten. Ich hatte das Gefühl, dass sie nicht mehr wusste, als man überall nachlesen kann und ihr Wissen nicht für individuelle Fragen reichte.

    Für einen Blick in meine Unterlagen hätte ich einen weiteren Termin benötigt, wieder 4 Wochen später.

    Ich habe dann alles selbst abgeschickt und 4 Wochen später hatte ich meinen Behindertenausweis.

    Also die Dame kann ich nicht empfehlen, sie hat am Bedarf vorbei beraten.

    Mir waren meine Urlaubstage dann zu schade für so eine Beratung.

    Heißt aber nicht, dass andere Berater hilfreicher sind.

    Ich werde die Mitgliedschaft kündigen und lieber einen Fachanwalt in Anspruch nehmen, wenn ich Unterstützung benötige.

    Beim neuem Hinterbliebenenrecht ist nur die kleine Witwenrente zeitlich befristet, die würde aber ab 47 (Alter der/des Hinterbliebenen) als große Witwenrente wieder gezahlt werden. Daher ist Deine Aussage in Zweifel zu ziehen.

    nach alten Recht wurden andere Einmahmen nicht auf die Witwenrente angerechnet.

    Dies gilt heute noch für Ehen, die vor 2002 geschlossen wurden und wenn einer der Partner vor 1962 geboren wurde.

    Ich habe 1986 geheiratet aber, keiner vom uns wurde vor 1962 geboren, daher werden andere Einmahmen angerechnet.

    Zeiten ändern sich.

    Und in Deutschland gibt es kaum seltene Erden und Rohstoffe, die wir für unser heutiges Leben brauchen.

    Und da wir Gutmenschen sind, verzichten wir mal auf die Kohle, die wir haben.

    Atomkraft ist auch ganz gefährlich, also weg damit. Dass unsere Nachbarn die direkt an der Grenze weiter betreiben, ist egal.

    Wir retten die Welt. wir sind so klug und merken gar nicht, wie die Anderen an uns vorbei ziehen.

    Erzähl mal einen Chinesen, Inder, Japanese etwas von life work balance.

    Die geben Gas und wir diskutieren, ob Merz den richtige Ton trifft.

    Wo soll denn das Geld heren, was wir für unsere Rente und unseren Lebensstil benötigen, wenn wir unseren Urlaub im Ausland verbringen und chinesische Autos fahren, weil die billiger und besser sind?

    Die GRV mit zusätzlich 5 Mrd. jährlich zu belasten ("Mütterrente") und das ganze dann auch noch ein Jahr vorzuziehen als ursprünglich geplant würde ich weder als Weitblick oder Kompetenz bezeichnen noch hat sie das grosse ganze im Blick.

    Es ist bayerischer Populismus in Reinform, tut mir Leid...

    Naja, ohne die Mütterrente müssten wir sehr vielen Frauen im Alter Grundsicherung oder Wohngeld bezahlen.

    Und das ist auch nicht fair für die Müttergeneration, die sich jahrelang um Kinder gekümmert haben, weil es kaum Kitaplätze gab und Kigaplätze mit Glück für 4jährige zur Verfügung standen und dann auch nur von 8-12 Uhr.

    Vielleicht braucht die Generation heute die Mütterrente nicht mehr, weil sie von bessere Kinderbetreuung profitieren und Ihnen auch extra Urlaubstage für kranke Kinder zustehen.

    Man muss vielleicht mehr differenzieren.

    Macht man in anderen Bereichen ja auch.

    Als ich angefangen habe, halbtags zu arbeiten, war ich im Glauben, Anspruch auf eine Witwenrente zu habe.

    Heute habe ich den Anspruch nicht mehr, weil mein Mann 3 Monate zu jung ist.

    Aber ich sehe es schon so, dass Merz nun einmal unser Kanzler ist und wir nun auch hinter ihm stehen sollten und nicht nur kritisieren sollten.

    Ein Unternehmen würde auch nicht funktionieren, wenn jeder Mitarbeiter,von der Putzfrau bis zum Abteilungsleiter den Chef ständig lauthals kritisieren würde.

    Ich habe meinen Kindern das Buch auch zu Weihnachten geschenkt.

    Für einen war es ok, aber nicht wirklich interessant.

    Für 2 war es sehr wichtig und es kam zu Diskussion.

    Generell bin ich froh, auf Finanztip gestoßen zu sein.

    Für mich mit Mitte 50 fast schon etwas spät, aber meinen Kindern konnte ich das Wissen weitergeben.

    Und das während sie noch studiert haben, mit Berufseinstieg wurden die Etfs direkt bespart.

    Für die Generation ist das ja noch einmal wichtiger, mit unter 30 zu starten.

    Vielen Dank dafür.