Vielleicht kannst Du auch ganz froh sein, dass Du in der GKV bist.
Eindeutig nicht. Grund für die PKV wäre niemals die Geldersparnis gewesen.
Rückerstattungen muss man nicht mitmachen, wenn der Aufwand den Nutzen übersteigt. Und IGEL Leistungen versucht man mir als GKV Versicherter auch immer mla wieder anzudrehen.
Die Beiträge der PKV sind natürlich auch nicht ohne im Alter. Für meine Mutter wurde der Beitrag von 700,- auf knapp 1000,- erhöht innerhalb von 2 Jahren
Völlig klar, die Frage ist aber, falls man es finanziell rechnen möchte, wieviel mehr Netto man im gesamten Arbeitsleben gehabt hätte. Dieses muss man konsequent als private Rücklage ansparen. Ggf. geht sowas auch teilweise AG-finanziert, falls die PKV dies durch höhere Beiträge als Altersrückstellung anbietet.
Dazu kommen im Alter ggf. auch noch Einsparungen bei KV-Beiträgen von einer BAV.
Alleine dadurch, dass man alles vorfinanzieren muss (außer, man möchte den Aufwand treiben, jeder Rechnung sofort einzureichen und zu hoffen, dass die PKV schnell genug überweist) muss schon eine gute Rücklage vorhanden sein. Ich habe das Jahrzehntelang bei meiner Mutter mitbekommen.
ob das die PKV auch wirklich zahlt
Wenn ich sehe, was die GKV bei mir die letzten 20 Jahre nicht gezahlt hat, dann kann das bei einer PKV nicht weniger sein.
Aber am Ende bleibt es Spekulation. Ich kenne weder die PKV-Verträge von ca. 2005 noch weiss ich, was ich damals oder heute für meine PKV zahlen würde. Ich weiss nur, dass ich bei der heutigen BBG lieber den selben Betrag für meine individuelle Versicherung aufbringen würde wie den Betrag in ein Solidarsystem zu zahlen, das (wie anderen Stellen auch) immer mehr von oben nach unten verteilt und wo sich der Staat, der die Leistung einfordert, von seiner Zahlungspflicht entzieht.