Beiträge von fotoman

    Welche Version? 26.6.2? Ggf. updaten.

    Verion wovon? Es ging um Android, nicht um iOS.

    Unter Android schließt man die App ganz trivial, indem man das Hamburgermenü auf dem Startbildschirm öffnet, die App dort im "Taskmanager" auswählt und dann nach oben/unten wischt.

    iOS habe ich nicht mehr und welche Version Android oder die SC-App haben, weiss ich nicht (und boin zu fual zum Nachsehen). Das "nicht Öffnen" der SC App unter Android hatte ich früher mehrmals auf dem Android-Tablet.

    Eben, das hat mit Schließen gar nichts zu tun.

    Das mag jeder sehen, wie er will. Die App sparrt bie mir den Zugriff, wenn sie im Hintergrund ist. Damit ist sie für den Anwender geschlossen, auch wenn sie noch im Speicher liegt.

    Um welches Jahr geht es überhaupt? Willst Du historisch nachrechnen, ob die Renteninformaiton korrekt war (das war sie in der Regel nicht bzw. nur auf Basis des zum Zeitpunkt noch genutzten Vorläufigen Wertes für das jeweils vergangene Jahr).

    Oder willst Du in die Zukunft spekulieren?

    Bei 45 Jahren sind es nur 90 Eingaben.

    45 Jahre in die Zukunft? Viel Spaß, Dir für diese Zeit schon nur ein Durchschnittsentgelt auszudenken.

    Aktuell kannst Du nur historisch bis 2024 die korrekten Werte berechnen. Diese liefert Dir aber auch die jährliche Renteninformation.

    Selbst für 2024 ist der bisherige Rechenfaktor (=Durchschnittsentgelt) noch vorläufig. Für 2025 bis 2039 kann Du anhand des Rentenversicherungsberichtes 2025 spekulieren, wo die Durchschnittsentgalte liegen sollten. Man korrigiere mich gerne, wenn es der Staat bis Ende Mai geschafft haben sollte, seinen Rechenschieber zu nutzen um das endgültige Durchschnittsentgelt für 2025 zu berechnen.

    Die hist. Werte für das Durchschnittsentgelt kannst Du u.A. hier kopieren:
    https://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/rvR…e0001_alle.html

    Für die eigenen Zahlungen an die DRV musst Du halt entweder die jährlichen rentneinfpormationen durchgehen oder Deine jewielige Lohnsteuerbescheinigung ansehen.

    Aber selbst das Abtippen von 45 Zahlen (wenn Du kurz vor der Rente stehen solltest) ist nun nicht das Problem. Ob Du für den Rechner Dein Jahresgehalt abtippst oder für das Excel Deine Zahlung an die DRV, sollte keinen Unterschied machen.

    Bei allen (un)möglichen Sonderleitungen mag es kompliziert werden, wie oben schon erwähnt wurde.

    Mich würde interessieren, wieviel Prozent der Rentner überhaupt eine solche Rente bekommen und wie die Verteilung bei dieser Rente ist, z.B.: 1 Mio Rentner bekommen 100€ oder weniger.

    Dafür müsstest Du auch noch statistisch erfassen, wie viele ihre BAV als Einmalbetrag auszahlen lassen und bei wie vielen Personen dies ggf. nicht freiwilig geschieht.

    BAV2: Der Rentenfaktor ist für mich so schlecht, dass ich mehr von einer Einmalzahlung wie von den 154€ Brutto im Monat habe (vermutich mit max. 1% Steigeurng im Jahr).

    BAV3: Fondsgebunden. Da gilt aber "Eine Rentenzahlung ist nur dann wählbar, wenn Dein Gesamt-Versorgungskapital zum Zeitpunkt des Versorgungsfalles das Vierfache der zu diesem Zeitpunkt gültigen monatlichen Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (West) (BBG) übersteigt." Das wäre derzeit ein nötiges Kaptal von 33800€

    Wo die BBG in 7 Jahren liegen wird und ob mein Kapital dann überhaupt hoch genug für eine lebenslange Rente wäre, weiss ich heute nicht. Es ist aber irrelevant, sollte sich an den gesetzlichen Bestimmungen nicht noch grundlegend etwas ändern, dann wird auch der Betrag als Einmalbetrag ausgezahlt und er wäre wieder aus der Statistik raus.

    besteht da schon eine gewisse Schieflage zu manchen, die das Glück hatten, beim richtigen Arbeitgeber zu landen

    Klar, Berufs- und Arbeitgeberwahl ist schon immer nur reiner Zufall. Man geht wohl zum erstbesten AG, der direkt um die Ecke des Lieblings-Wohnortes irgendeine Ausbildungsstelle anbietet.

    Vielleicht kannst Du auch ganz froh sein, dass Du in der GKV bist.

    Eindeutig nicht. Grund für die PKV wäre niemals die Geldersparnis gewesen.

    Rückerstattungen muss man nicht mitmachen, wenn der Aufwand den Nutzen übersteigt. Und IGEL Leistungen versucht man mir als GKV Versicherter auch immer mla wieder anzudrehen.

    Die Beiträge der PKV sind natürlich auch nicht ohne im Alter. Für meine Mutter wurde der Beitrag von 700,- auf knapp 1000,- erhöht innerhalb von 2 Jahren

    Völlig klar, die Frage ist aber, falls man es finanziell rechnen möchte, wieviel mehr Netto man im gesamten Arbeitsleben gehabt hätte. Dieses muss man konsequent als private Rücklage ansparen. Ggf. geht sowas auch teilweise AG-finanziert, falls die PKV dies durch höhere Beiträge als Altersrückstellung anbietet.

    Dazu kommen im Alter ggf. auch noch Einsparungen bei KV-Beiträgen von einer BAV.

    Alleine dadurch, dass man alles vorfinanzieren muss (außer, man möchte den Aufwand treiben, jeder Rechnung sofort einzureichen und zu hoffen, dass die PKV schnell genug überweist) muss schon eine gute Rücklage vorhanden sein. Ich habe das Jahrzehntelang bei meiner Mutter mitbekommen.

    ob das die PKV auch wirklich zahlt

    Wenn ich sehe, was die GKV bei mir die letzten 20 Jahre nicht gezahlt hat, dann kann das bei einer PKV nicht weniger sein.

    Aber am Ende bleibt es Spekulation. Ich kenne weder die PKV-Verträge von ca. 2005 noch weiss ich, was ich damals oder heute für meine PKV zahlen würde. Ich weiss nur, dass ich bei der heutigen BBG lieber den selben Betrag für meine individuelle Versicherung aufbringen würde wie den Betrag in ein Solidarsystem zu zahlen, das (wie anderen Stellen auch) immer mehr von oben nach unten verteilt und wo sich der Staat, der die Leistung einfordert, von seiner Zahlungspflicht entzieht.

    Eigentlich müsste man die Rentenbezugszeit noch ins Verhältnis mit der Zeit der Erwerbstätigkeit setzen

    Klar, der Gegenwert von 60 RP in 35 Jahren war für die Finanzierung der bisherigen Rentner ja viel weniger Wert wie 45 RP in 45 Jahren (oder gar noich viel weniger).

    Warum nicht, ohne 45 selber eingezahlte (!!!) Rentenbeitragsjahre gibt es keine Rente und ab einem gewissen Alten auch keine Grundsicherung.

    Aktuelle Studenten haben immerhin noch die Möglichkeit, die 112,16€ Mindestbeitrag aufzubringen, wenn das Studium in D mittlerweile so gering geschätzt wird.

    in Relation zur vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Basisannahme der Entwicklung der Lebenserwartung ist das eher noch zu spät oder zu niedrig

    Wenn man sich an diese Annahmen halten würde, dann dürfte es nicht schon wieder (wie jetzt u.A. bei privaten Versicherungen) gewollt diskriminierend für Männer werden.

    Es wird Zeit, dass es endlich zuverlässige Gentests zur Ermittelung der individuellen Restlebenszeit gibt.

    Rente mit 70?

    Ja klar, da die sinnvolle Alternative weder von den (A)Sozialverbänden noch von der Politik gewollt wird. Und damit ist definiv nicht die Integration der Beamten in die DRV gemeint.

    Das Absenken des Rentenfaktors erhöht nur die Anzahl an Grundsicherungsbeziehern. Bei der Erhöhung des Rentrenalters träumen die Politiker und co. u.A. davon, dass sich damit automatisch auch der gesamte Arbetismarkt ändert und die älteren großflächig in ihrem alten Beruf weiter arbeiten können und dürfen.

    Es geht also um die Auszahlung eines Einmalbetrages der pRV während einem laufenden Angesteltenverhältnis vor der gesetzlichen Rente?

    Die Einstugung in die freiwilig GKV oder KVdR ist keine freiwilllige Wahl und kann auch nicht (mehr) geändert werden.

    auf die Lebensversicherung fällig (Abschluss vor 2005, deshalb immerhin steuerfrei)

    Gerichtlich ist das bisher immer noch nur abschließend geklärt, wenn Du eine Einmalzahlung wählst.

    kann man (bewusst) sein Einkommen senken, um aus der freiwilligen- wieder in die gesetzliche Pflichtversicherung zu fallen?

    Als Angestellter kann man das in der Regel. Es gibt kein Gesetz, nach dem Dir Teilzeit verboten wird und Betriebe, die groß genaug sind, müssen Dir sowas auch anbieten. Alternativ wäre die Einzahlung vor Ermittelung der Berechnujngsgrundlage aus dem Brutto (z.B. in ein Lebensarbeitszeitkonto, eine BAV oder was der AG noch anbieten mag).

    Ob das aber irgendeine Auswirkung auf die KV-Beitragspflicht einer während dem Erwerbsleben erhaltenen Auszahlung aus der pRV hat, muss jemand anderes beantworten. Ich habe mir darüber noch nie Gedanken gamacht und auch nie bewusst etwas darüber gelesen.

    Genauso die Frage, ob sowas auch nur bis 55 anerkannt wird (wie es nur bis zu dem Alter etwas für die freiwillige Flucht aus der PKV bringt).

    Wie werden aus 110k brutto 30k netto? Hast Du auf soviel verzichtet wegen der Freistellung?

    Neben einer geringen Einzahlung in eine BAV wurde das Geld insb. in das Lebensarbeitszeitkonto für 7 Jahre Freistellung vor Rente (inkl. der Unsicherheit, ob ich in 7 Jahren mit 63 noch in Rente darf) eingezahlt.

    Der AG zahlt während der Freistellung seinen GKV wie DRV-Anteil vom Brutto weiter und für seine BAV gelte ich während der 7 Jahre noch als Vollzeitangestellter.

    Seit Mitte 2024 sind nicht nur, wie seit 2020, die Sonderzahlungen des AG (insg. knapp 2 Brutto-Monatsgehälter) in das Konto eingezahlt worden, sondern auch 30-58% des Monatsbruttos. Damit kam ich dann halt 2025 auf die 30k€ Netto.

    Ich (Single ohne Unterhaltverpflichtung) hatte noch nie ein Problem damit, mit 2500€ Netto im Monat auszukommen, ohne mich irgendwo einzuschränken. Einzig die ETF-Sparrate wurde im letzten Jahr eingeschränkt.

    Das Konstrukt ist für mich finanziell nicht mit einer kompletten Eingenfinazierung der Jahre vor der Rente vergleichbar. Dafür hätte das Ansparen der eingezahlten Beträge (sei 2010, dann ja als Netto) in einem Welt-ETF nicht ausgereicht, weil sowohl die GKV dazu käme wie der Verlust an DRV- und BAV-Zahlungen ab Rentenbeginn.

    warum machst Du das?

    Hauptgrund war natürlich die Finanzierung der Freistellung.

    Positiv dazu kam, dass dadurch auch meinen monatlichen Sozialspenden geringer wurden. 1000€ GKV-Beitrag (AN+AG) finde ich einfach nur unverschämt, dafür dass andere, die überhaupt nichts zahlen und für die der Staat nicht einsieht, zumindest den sonst nötigen Mindestbeitrag zu zahlen, die identische Versorgung erhalten. Aber für den Wechsel in die PKV ist es bei mir zu spät.

    Wenn ein ETF sich z.B. auf den FTSE All World Index bezieht, kann man dann davon ausgehen, dass immer die gleiche Anzahl Aktien im ETF vorhanden sind

    Nein, kann man nicht. Daher gibt es auch die Angaben:
    Physisch (Vollständige Replikation): der ETF kauft alle im Index vorhandenen Aktien
    Physisch (Optimiertes Sampling): der ETF kauft die Aktien, die er für relevant für die Abbildung des Index hält.

    Letzteres kann vorteilhaft für die Performace des ETFs sein (weniger Handelskosten) oder auch negativ. Eine der nicht gehaltenen Aktien gewinnt "unerwartet" schnell an Wert und damt Relevanz für den Index und der ETF kauf erst zum höheren Kurs oder gar erst, wenn es (normalerweise alle paar Moante ein Rebalancing gibt.

    Siehe aucn hier:

    https://www.finanzfluss.de/etf-handbuch/replikationsmethoden/

    Bei Synthetischer Replikation kann der ETF dann theoretisch alles machen, was er will und meint, den Index "gut genug" in allen Zeiten abzubilden.

    Wären pro Jahr 100 Euro, die mglw. liegen gelassen werden... (2.000 / 20 Jahre)

    Dann rechne ich die Steuern bei der Umschichtung dagegen (ich habe kein 50k€ ungenutzt rumliegen). Im Gegenstaz zu einem virtuellen Verlust (über 20 Jahre) in der Höhe meiner aktuellen Tagesschwankungen des Depots kann ich die Steuern recht genau berechnen, und damit auch die benötigte Überrendite durch die geringere TER oder die Indexabbildung, damit sich das ganze für mich lohnt. Am Ende muss der günstigere ETF auf 20 Jahren knapp 1% Überrendite machen, damit sich das Umschichten lohnt (der Sparerpauschbarteg ist schon mit der VAP aufgebraucht).

    Wer weiss, wieviel Geld ich beim Umschichten verliere, weil zwischen Verkauf und Neukauf der Kurs (wie die letzten Monate nahezu täglich zu beaobachten) um 0,5-1% gestiegen ist. Anders herum wäre es genauso denkbar, es ist halt alles Spekulation, genauso wie die Frage, ob ich in 20 Jahren durch das heutige Umschichten besser da stehe, weil die Politk bis dahin die Besteuerung geändert hat.

    Investiere ich ab heute 20k€ oder mehr als Einmalbetrag, dann landen diese nicht in einem normalen, weltweiten ETF. Dann wird es mind. eine FTSE All-World High Dividend, u.U. auch (wenn das erst in ein paar Jhren geschieht) der L&G Global Quality Dividends (dann ist er lange genug auf dem EU-Markt, damit ich mir einen Meinung dazu bilden kann), dem VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders oder was es bis dann an ETFs gibt, die mir (schon lange genug) attraktiv erscheinen.

    Das ist ärgerlich.

    Ich nenne das eher konsequent. Ich muss nicht überall early adaptror sein und FT bleibt halt konsequent bei seinen Prinzipien.

    Ich denke viele der neuen ETFs sind gekommen, um zu bleiben.

    Das dürfte die Absicht er Eimtenten sein. Wobei das auch für Sektorwetten-ETFs gelten dürfte, die nicht nur zum Spaß, sondern mit Gewinnerzielungsabsicht der Fondsgesellschaften aufgelegt werden.

    Wie wäre es, wenn wir uns hier,an dieser Stelle, Gedanken über neue ETF machen würden,?

    Warum fängst Du nicht damit an?

    Das dürften die bisher handelbaren/angekündigten ETFs auf den FTSE All-World sein

    IE00BK5BQT80Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (USD) AccumulatingTER 0,19%
    IE00097WZHZ9iShares FTSE All World UCITS ETF (Acc)TER 0,12%
    IE000L6ZMMC4Xtrackers FTSE All-World UCITS ETF 1C CapitalisationTER 0,12%
    IE000716YHJ7Invesco FTSE All-World UCITS ETF AccTER 0,15%

    Unterschiede in der Replikation darf sich jeder selber suchen, wenn das für die eigene Investition relevant ist und wenn die Daten mal irgendwann bekannt sein sollten.

    Ich habe keinen Grund, von Vanguard auf einen anderen ETF umzusteigen. 0,007% TER weniger sind mir den Steueraufwand nicht wert bzw. mein Anlagehorizont ist zu kurz dafür.

    Neue (höhere) Einmalbeträge fließen bei mir sowieso in Dist-Varianten von ETFs. Mein Ziel ist kein AV-Depot, das noch 30-50 Jahre bespart wird.

    Der Vergleich mit abweichenden Indizes macht für mich keinen Sinn. Diese haben einen anderen Aufbau (der mehr oder weniger ähnlich sein kann, aber nicht muss). Ich habe mich einmal für den FTSE All-World entschieden und bleibe dabei genauso konsequent wie FT bei seinen Bedingungen für ETF-Empfehlungen.

    Der Sinn mag sich erst nach ein paar Jahren ergeben, wenn man u.U. grob abschätzen kann, ob der (leicht) andere Index (bzw. ETF) besser oder schlechter wie der einmal gewählte Index sein könnte.

    Mir geht es hier auch um ein generelles Verständnis, welchen Mehraufwand ein zweiter ETF auf den gleichen Index hat - für die spätere Auszahlung beispielsweise.

    Das musst Du wohl für Dein Vorgehen selber bewerten.

    Trackst Du jeden Kauf/Verkauf in einem Excel, mag der 2. ETF für Dich den doppelten Aufwand bedeuten. Spätestens beim Verkauf, wenn Du dort vorab den Nettobetrag berechnen möchtest. Bliebt es naütlich bei den exakt zwei Investments, ist das irrelevant.

    Dazu hat der Xtracker derzeit eine kleiner Stückelung, womit Du granularer den Verkaufsbetrag bestimmen kannst (falls Du bei Deinem Broker keine Bruchstücker verkaufen kannst)

    Das Selbe gilt auch beim Einmalkauf ohne Sparplan (und wieder nur bei einem Broker, der keine Bruchstücke beim Einmalkauf zulässt).

    Und ganz am Ende mag einer der Anbieter bei Deinem Broker günstiger handelbar sein.

    Amundi ist ja kein Anfänger.

    Es geht nicht um das Alter der Fondsgesellschaft.

    Ja, FT könnte hier eine Ausnahme machen und davon ausgehen, dass alle ETFs auf weltweite Indizes grundsätzlich Bestand haben werden.

    Oder sie blelben einfach bei ihrer bisheirgen Einschätzung (finde ich persölich gut) und überlassen es dem mündigen Investor selber abzuschätzen, ob sie (in dem Fall) bei einer Fondsgesellschaft investieren, die liebend gerne ETFs stillegt oder verschmilzt. Der Prime Global ist in IE aufgelegt, man könnte also hoffen, dass sie ihn die kommenden Jahre in Ruhe lassen ohne die Kunden wieder zu ärgern.

    Frage: was bringt dir die Berechnung? Die Steuer kommt so oder so…

    Punkt 1: außer für einen zukünftig erhofften Brutto-Depotwert nützt mir der Wert vor Steuer nichts. Wie Du schreibst, die Steuer kommt sowieso, also rechne ich außerhalb des Depots nur mit dem Nettowert nach Steuer.

    Punkt 2 (es ging in der Ausgangsfrage um die Entnahme):
    Ich möchte im Alter einen gewissen Nettobetrag entnehmen. Da mein Broker mir nicht vorher die Steuer berechnet und den Nettobetrag angibt (oder macht SC das mittlerweile?) muss ich selber berechnen, wieviel Anteile ich für den gewünschten Nettobetrag verkaufen muss.

    Und am Ende geht es u.U. auch um die Entscheidung, ob ich ein einfaches FIFO nutze oder ob sich der Mehraufwand in den Anspar- oder Entnahmephase für LIFO lohnt.

    Es gibt Tausende andere Optionen.

    Die Wahl des kleineren Übels liefert leider seit 20 Jahren keine anderen Alternativen.

    Die einzige Alternative (auch wenn sie von Hmpf im 2. Beitrag schon abgelehnt wurde), führt immer weniger zum Erfolg. Selber dafür zu sorgen, dass einen die immer größeren Dängelungen (=Umverteilung) von der Regierung in Zukunft nicht so sehr betreffen werden, obwohl man in D bleibt, wird immer schwieriger. Hauptsache demente Politiker bleiben starffrei.

    Verstehen kann ich die AFD Wähler trotzdem nicht.

    Wo ist denn die wählbare Partei (den Wunsch nach wählbar kann man auch streichen, au fdie für mich nicht wählbarne haben keine passenden Konzepte), die schon nur ein tragbares Konzept für das Ausgangsproblem hat und es auch durchsetzen würde?

    Aber man frage sich mal ernsthaft, ob wirklich jemand Überstunden machen würde, wenn er vom Mehrverdienst 95% abgezogen bekommt?

    Das habe ich mich schon vor 20 Jahren bei knapp 50% Spende an den Staat zum freien Verschenken durch ihn. Bis auf die Dienste, die ich machen musste, um meinen Job nicht zu verlieren, haben ich (und auch einige Kollegen) das abgelehnt.

    Genauso geht es mir seit einigen Jahren mit den immer weiter steigenden Sozialabgaben, ohne dafür eine passende Gegenleistung zu erhalten. 1000€ im Monat für die GKV? Also wurde alles soweit umverteilt, dass es zu meinen Ansprüchen passt.

    Das Problem dürfte eher sein, dass sich während ihres Arbeitslebens Arbeitnehmer in Sicherheit wähnen, um am Ende festzustellen, dass ein niedriger fünfstelliger Betrag nach fünfzehnjähriger Betriebszugehörigkeit nicht geeignet ist, eine Rentenlücke auch nur ansatzweise zu füllen.

    Selbst für meine schlechte BAV bekomme ich jährlich eine Mitteilung mit vermutlichem Versorgungskapital, (öfters mal angepasstem) Rentenfaktor und der sich daraus ergebenden monatlichen Rente.

    Hinzu kommt, dass heutige Erwerbsbiographien mit den Möglichkeiten einer bAV nicht kompatibel sind.

    Das ist für mich, neben den oft hohen Abschlusskosten, das Hauptproblem.

    Zudem funktionieren Betriebsrenten nicht beim Arbeitsplatzwechsel,

    Sie funktionieren nicht beim Arbeitgeberwechsel. Hat ein Betrieb mehrere Standorte (um einen betriebsinterne Weiterbildung/Entwicklung nicht auch noch als Arbeitsplatzwechsel anzusehen) dann klappt das auch mit der BAV. Und gelegentlich sogar bei einer Betriebs- und Mitarbeiterübernahme.

    Kleiner reminder für alle neuen

    Gut, dass es nur um die Neuen geht, editieren kann man ja nicht mehr.

    Von 110k€ Brutto in 2025 auf ca. 76k€ Brutto in 2026 zu ca. 53k€ Brutto ab 2027.
    Netto sah es halt anders aus:
    von. 30k€ Netto in 2025 auf ca. 40k€ Netto 2026 zu ca. 33k€ Netto ab 2027.

    Ich bin immer noch hochzufrieden mit der Bezahlung.
    Von 30 Tagen Urlaub in 2025 auf 75% Freistellung in 2026 zu 100% Freistellung ab 2027.

    Ich hab diesen Link banking-renault-bank-direkt.de im Browser eingegeben, meine Anmeldedaten in die Felder eingetragen und auf anmelden geklickt. Dann kam eine Meldung von der Secure Go App.

    Das kam bei mir auch, war auch normal, da das vereinfachte Login (2FA nur alle paar Monate auf einem bekannten Gerät) nicht klappen kann. Die zugehörigen Cookies stammen von der Seite www ... und nicht von banking ...

    Nach dem Login über den Browser (unter Windows) und der Bestätigung des Logins per SecureGo App kam ich rein und konnte dort auch mein Tagesgeld umbuchen, Der Großteil wurde nun mit einer passenden Bemerkung im Verwendungszweck umgebucht (den Verwendungszweck wird aber sowieso dort niemand lesen, wenn man schon unfähig ist, innerhalb von ein paar Stunden eine Infoseite zu schalten.

    Das Geld kam einen Tag später auf dem Referenzkonto an und liegt nun bei Scalable auf dem TG. Weniger Zugriff wird man da auch nicht bekommen.

    Wobei man nun nicht vergessen darf, dass auch eine reine Versorgungszusage ein Lohn-/Gehaltsbestandteil ist/war. Ob der AN jeden Monat 100€ Brutto-Rückstellung bildet oder 100€ (inkl. dem AG-Anteil) mehr auszhalt, kommt für ihn auf das Selbe heraus.

    Und genauso erhält man solche Rentenhöhen nur, wenn man quasi sein Leben lang beim selben AG war. Wer will das heutzutage noch?

    Der Gesetzgeber wird daran m.M.n. nichts ändern. Die Lobby der Versicherungen ist viel zu stark, um deren Geldabschöpfung einzugrenzen. Sowas schaffen nur Gewerkschaften/Betriebsräte bei größeren Konzernen, wenn die Konzernleitung, ganz altmodisch, ihre AN auch bei sich halten will und damit für lukrative Angebote sorgt.