Beiträge von dude

    Kaum steigt mal Bitcoin aus dem Elend etwas empor, glaubt man den neuen Star zu sehen. Da hat sich nichts geändert.

    Wie meinst du das? Willst du andeuten, dass Bitcoin keine gute Performance seit Bestehen hat? Wir sind gerade vom (etwaigen) Boden des Bärenmarktes gestartet. Davon abgesehen halte ich z.b. einen 5 Jahres Zeitraum (wie in dem Screenshot) als willkürliches Zeitfenster. Zyklustop zu Zyklustop oder durchschnittliche Rendite pro Zyklus oder für einen angemessenen Zeitraum, der nicht wenige Tage, Wochen oder Monate beinhaltet. Der derzeitige Kurs sagt wenig bis nichts über Bitcoin, aber sehr viel über altcoins aus. Ich bin als Bitcoinhodler zwar aktuell immer noch stark im minus, da ich zum damaligen Top im Dezember 24 eingestiegen bin, aber meine Entscheidung kein trading und keine altcoins in meine Investmentherangehensweise zu implementieren, hat sich bisher als kluge Entscheidung herausgestellt. Der derzeitige Kurs ist für mich absolut unbedeutend.

    Mein Sparplan läuft stur weiter zum gleichen Termin. Freut mich zwar ganz grds., wenn mal wieder Bewegung reinkommt, aber wäre mit einem drop um 15% auch nicht traurig, weil dann vermutlich der Boden tatsächlich drin war. Da bin ich aktuell noch nicht so sicher, aber nehme es (relativ emotionslos) wie es kommt :)

    Oh nein. Gesetze müssen mit dem Grundgesetz Im Einklang sein. Zudem gibt es eine „Ewigkeitsklausel“ im GG. Des Weiteren sind Zuständigkeiten von Bund und Ländern zu beachten. Je nach Gesetz muss der Bundesrat zustimmen. Und dann kommt noch das Bundesverfassungsgericht.

    Also so pauschal kann nicht „jedes“ Gesetz mit entsprechenden Mehrheiten beschlossen werden.

    Ein Gesetz wird aber erstmal nicht durch das BVG unterbunden, sondern später gekippt. Bis es gekippt wird, ist das Ding in der Welt. Mit "Mehrheiten" sind alle involvierten Entscheidungsträger gemeint (Bundestag und Bundesrat).

    edit: Das Heizungsgesetz von Reiche wurde ja auch verabschiedet ;)

    Was man erstmal klarstellen muss: Solange es die entsprechenden Mehrheiten gibt, kann theoretisch "jedes" Gesetz verabschiedet werden. Da kann also auch hanebüchener Unsinn dabei entstehen, der dann halt schneller kassiert wird. Ich will nicht gänzlich ausschließen, dass man eine Kryptobesteuerung sauber hinbekommt, aber dafür müssten sich Steuerfachleute damit beschäftigen, die idealerweise auch Erfahrung im Kryptobusiness haben.

    Am belastbarsten wäre sicher eine separate Kryptobesteuerung mit festem Prozentsatz. Idealerweise ein "günstigerer" Steuersatz, als bei Aktien (z.b. 15%). Das würde aber Begehrlichkeiten für Aktienbesteuerung bzw. Besteuerung von Kapitalerträgen generell wecken.

    Bitcoin hat sich in 3 Jahren sicher entwickelt und ist "reifer" geworden, aber aus meiner Sicht nähert es sich diesbezüglich mehr Gold an. Insbesondere Bitcoin entwickelt eine zunehmend breitere Marktreife. Aus meiner Sicht ist es auch nicht fraglich, ob Bitcoin irgendwann ins Standarddepot gehört, sondern nur wann und mit welcher Allokation.

    Bin wirklich gespannt, wie es ausgeht. :)

    Manche Leute haben hier echt Schaum vorm Mund. Das kuriose ist: Bitcoinbefürwortern wird unterstellt, dass sie das einseitig betrachten, während die Bitcoinkritiker Schaum vorm Mund haben und ausgemachten Blödsinn verzapfen.

    Wenn wenig Ahnung auf viel (emotionsgeladene) Meinung trifft, ist das das Ergebnis. Mazen und Einundzwanzig warum tut ihr euch das an? Leute wie Mischu habe ich längst auf der Blockierliste. Wenn ich dann im Rahmen von Zitaten doch mal was mitbekomme, bestätigt mich das nur in meiner Meinung.

    Ich stelle mal 2 Thesen auf: Entweder es bleibt, wie es ist oder es wird wie Aktien behandelt und vor Gericht gekippt. Szenario 1 halte ich für realistischer, da es zunehmend schwierig wird, Merz als Kanzler zu halten. Da gibt es dann vordergründige Probleme, die es zu lösen gilt. Dass Gold ebenfalls steuerpflichtig wird, halte ich für abwegig, da hierfür eine enorme Lobby vorhanden ist und das dann zusätzlich noch mehr angreifbar wird, weil ja auch andere sonstige Wirtschaftsgüter unter §23 fallen. Da die letzte Einordnung von Krypto erst in 23 war, dürfte das argumentativ unmöglich sein hier Kryptowerte in 3 Jahren gänzlich anders zu beurteilen. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt wurde von mir und anderen: Dass der Staat Geld braucht, ist kein Argument, was vor Gericht stand hält.

    Ich hab zwar die Petition mitgezeichnet, aber hätte jetzt z.b. nicht so super viele Bauchschmerzen damit, wenn Bitcoin zukünftig wie Aktien behandelt werden. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich natürlich gerne darauf verzichten. Als HODLer ist es mir derzeit aber recht egal. Und was in 20 Jahren ist? who knows.

    Geht mir ähnlich. Ich überlege auch ggfs. nach Erreichen eines selbstgesteckten Ziels auf einen ETP (Bitwise) zu schwenken. Netter Nebeneffekt: liegt dann mit den ETFs im Depot und ich sehe auf einen Blick den Gesamtwert. Bin aber noch unschlüssig…

    Da gilt es dann auch die eventuelle Steuer zu bedenken. Da macht es Sinn ggf. dann frühzeitig umzuschwenken und aus Vereinfachungsgründen die Bitcoin wieder auf ne Börse zu übertragen bis man sie verkaufen möchte.

    Irgend ein Risiko hat man immer.

    Aber wenn ich selbst verwahre liegt es eben bei mir und ich bin sicher auch nicht unfehlbar. Der größte Bitcoin ETP (Coinshares) hat zwar natürlich das Emittentenrisiko aber ist vollständig BTC abgesichert, gehört nicht zur Insolvenzmasse und die ganze Verwahrung wird professionell und unabhängig geprüft. Da steckt Know How dahinter das ich als Privatperson nie erreichen werde. Vor allem aber werde ich mental im Alter abbauen und irgendwann nicht mehr up to Date sein in Sachen Sicherheitsmaßnahmen und aktuellen Schutzvorkehrungen.

    Letztlich ist es eine individuelle Entscheidung, die einem niemand abnehmen kann. Wichtig ist, dass man die Risiken von seiner Entscheidung kennt.

    Beim Bitcoin ETP hast du halt das Emittentenrisiko. Da sollte man schon genau darauf achten, von wem man den ETP kauft. Der Spread ist beim ETP meist auch nicht so prickelnd. Theoretisch wäre auch denkbar, dass strengere (ggf. nur temporäre) Regulierungen diesbezüglich kämen. Halte ich zwar nicht für sehr wahrscheinlich, aber wenn der ETP zeitweise nicht handelbar, wäre das schon ne Katastrophe. Bei Bitcoin auf ner hardwarewallet stellt sich in dem Kontext natürlich auch die Frage, ob einem die "Freiheit" tatsächlich was bringt. Ich denke gerade in Richtung Erbschaft und sowas wird es da zunehmend gute Firmen geben, die einen da beraten. Wenn mein Vermögen entsprechend wächst, werde ich bei Florian Bruce auch mal vorstellig (Schwarzberg).

    Danke für die Erläuterung. Ich stelle mir bei solchen Berichten aber zunehmend die Frage ob die Verwahrung auf einer regulierten deutschen Börse wie BSDEX mittlerweile vielleicht sicherer ist als Eigenverwahrung mit solch fatalem Ausgang.

    Ich bin da ehrlich gesagt nicht sicher. Bitvavo hat z.b. extra ne Stiftung. An die überweist man das Geld auch. Aber ob das nicht eher dazu dient, dass man sich als Firma bei ner Insolvenz da fein rauszieht? Ich weiss es nicht. Ich müsste lügen, wenn ich sage, dass ich mich mit selfcustody zu 100% wohlfühle. Ehrlicherweise tue ich das aktuell mit keiner Lösung.

    Saarlaender die coldcard ist per se nicht unsicherer, als die bitbox. Das zu Grunde liegende Problem war die Art und Weise, wie die 12 oder 24 Wörter erstellt werden durch die wallet. Es gibt auch Möglichkeiten die seedphrase manuell (z.b. mit Würfeln) selbst zu erstellen. Wenn man das als Besitzer einer coldcard gemacht hätte, wäre man nicht betroffen. Am Ende kann dir niemand eine 100%ige Sicherheit garantieren.

    Falls das wirklich schon vor 2 Jahren gemeldet worden sein sollte, wäre das aber fatal. Die Firma kann so oder so jetzt dicht machen. Man sollte sich hiervon allerdings nicht mehr Angst als nötig machen lassen.

    Was Einundzwanzig zur passphrase gesagt hat, stimmt grundsätzlich. Am Ende des Tages hätte es dieses Unglück aber verhindert. Nur muss man eben sicher stellen, dass die passphrase sicher verwahrt wird, aber auch jederzeit zugänglich ist. Ich bin noch unschlüssig. Lasse meine Bitcoin aber lieber auf der hardware wallet, als auf der Börse.

    Welches Risiko geht denn mit exzessiven Energieverbrauch einher?

    Schuldig ist hier niemand irgendwas. Ist aber dennoch keine gute Begründung für irgendwas. Schon lange nicht dafür das hoher Energieverbrauch geil ist weil es dann sicherer ist. Dafür habe ich bisher keine stichhaltig Begründung gelesen, auch wenn es immer wieder als ein vermeintlicher Vorteil herausgestellt wird. Anstatt da mal sinnvoll drauf zu antworten kommt ein Zitat das übertrieben interpretiert aussagt, das es ihm egal ist wenn ich zu blöde bin zu verstehen. Das sind die Argumentationen die wirklich dem Niveau hier helfen.

    Der Energieverbrauch von Bitcoin wird zunehmend mit den frei werdenden Kapazitäten abgedeckt. Da gibt es immer mehr smarte Lösungen, die dafür sorgen, dass die Energie von erneuerbaren sinnvoll verwendet wird. Mir geht es auch nicht darum, dass ich das per se gut finden würde, dass BTC einen derartigen Energieverbrauch hat, aber ohne diesen wäre Bitcoin heute irrelevant. Wenn wir das noch diskutieren müssen, warum das so ist, bin ich raus. Mich stört vor allem die selektive Diskussion. Gold wird tonnenweise aus dem Boden gewonnen und nur zu einem Bruchteil tatsächlich "sinnvoll" abseits des Kapitalmarktes verwendet. Die Energie klammern wir aus? Oder hat es damit zu tun, dass du was von Gold hälst und von Bitcoin nicht?

    @Carbar Ich bin eig recht technologie und technikaffin, aber ich hatte zunächst auch ein bisschen Bauchschmerzen beim einrichten meiner cold wallet. Eigenverwahrung ist aber kein muss. Aus meiner Sicht ist das kein Grund Bitcoin den Rücken zu kehren. Gibt eig nicht so viel zu beachten bei Selbstverwahrung.


    Die These von Einundzwanzig, dass bitbox was für Anfänger sei, kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.

    Kleiner Servicepost: Wer die coldcard hardwarewallet mk3 hat, sollte sich unbedingt nach einer neuen Lösung umschauen. Es wurden vor ein paar Tagen Leute um fast 700 Bitcoin erleichtert, da die erstellte Seedphrase bzw die Erstellung der selben auf unsicheren (rückverfolgbaren) Mustern erfolgte. Betroffen waren bisher nur Leute mit mehr als 0,15 BTC pro Adresse.

    Einundzwanzig kann das sicher noch ein bisschen konkreter erklären.

    Grds. sind nach meiner Ansicht Gerichts- und Anwaltskosten im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses als Werbungskosten im Zeitpunkt der Zahlung abzugsfähig. Im worst case wird es gestrichen. Ich würde es nur klar deklarieren.

    Ich finde es interessant, dass einige glauben sie könnten Ansprüche zur Offenlegung der Vermögenssituation fordern. Genau genommen müsste man sich komplett links machen. Wofür? Dass irgeindeine fremde Person einem sagt, dass man alles falsch machen würde? Brauch ich nicht. mir ist auch egal, ob und wer in btc investiert