D.h. Der beamtete Lehrer muss vor Korruption geschützt werden, sein angestellter Kollege, der jeden Tag genau das gleiche macht, muss nicht geschützt werden?
Was verdient ihr & seid ihr zufrieden?
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IceTea -
16. Februar 2026 um 16:10 -
Erledigt
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D.h. Der beamtete Lehrer muss vor Korruption geschützt werden, sein angestellter Kollege, der jeden Tag genau das gleiche macht, muss nicht geschützt werden?
Achso, vermutlich meint er auch den verbeamteten Berufsfeuerwehrler und der hauptberufliche Werkfeuerwehrler braucht nicht geschützt werden...
Komische Ansicht.
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Die Schweiz dürfte dann ja eines des korruptesten Länder Europas sein.

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D.h. Der beamtete Lehrer muss vor Korruption geschützt werden, sein angestellter Kollege, der jeden Tag genau das gleiche macht, muss nicht geschützt werden?
Nicht die Beamten müssen vor Korruption geschützt werden, sondern die Allgemeinheit. Und machen sollen das Beamte. Und ja, wenn das nicht in dem gebotenen Maße geschieht, ist das problematisch.
Die Schweiz dürfte dann ja eines des korruptesten Länder Europas sein.

Naja, jedenfalls haben die Jahrzehnte lang von der Steuerhinterziehung in anderen Ländern gelebt. Ich würde sagen: Korruption ist das Geschäftsmodell des Schweizer Staates.
Es muss das Beamtentum, wie wir es kennen, nicht unbedingt geben. Dann muss es aber andere Vorteile geben. Andernfalls sprießt die Korruption.
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Ihr versteht das halt nicht, schließlich steht das in den "althergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums"... Und jetzt bitte nicht mit gesundem Menschenverstand oder ähnlich abwegigen Dingen kommen!

Die althergebrachten Grundsätze stehen in der Verfassung. Das ist nicht versehentlich geschehen. Man kann es ändern, gern auch ohne gesunden Menschenverstand. Und solange es nicht geändert wird, gilt es.
Andernfalls brauchen wir keine Verfassung und keine Gesetze mehr. Dann geht es halt entweder nach mehr oder weniger gesundem Menschverstand oder nach Deinem Verstand. Letzteres erhoffe ich mir aber nicht.
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Nicht die Beamten müssen vor Korruption geschützt werden, sondern die Allgemeinheit.
Schön.
Und wenn Lehrer so gefährlich sind, warum muss ich vor manchen geschützt werden und vor anderen nicht?
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Ihr versteht das halt nicht, schließlich steht das in den "althergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums"... Und jetzt bitte nicht mit gesundem Menschenverstand oder ähnlich abwegigen Dingen kommen!
Im Kontext mit dem von Dir erwähnten GMV - sprich "Gesunder-Menschen-Verstand" - muß ich an einen ehemaligen Kollegen und seinen Standardspruch den Umgang mit Beamten betreffend denken:
"Beamte sind unbestechlich, sie dürfen nichts annehmen - nicht einmal Vernunft"
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Planschkuh fand ich bisher aufgrund ihrer wirklich profunden Beiträge sehr angenehm. Kompetent und ehrlich.
Leider sehe ich bei dieser Debatte nur noch kompletten Blödsinn. Dieser Thread wird jetzt gerade zu in einem Mega-Hass-Thread gegen die Beamtenschaft verwandelt. Keinerlei Basiswissen, keinerlei Praxiserfahrung, einfach nur rein prügeln…..,
Finde ich nicht so toll. Da wurde wohl irgendwie ein wunder Punkt getroffen. -
Als kleines Trostpflaster gibt's dafür demnächst mehr Geld auf die Kralle...

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Dass Beamte ordentlich bezahlt werden müssen sollte außer Frage stehen. Das gleiche gilt allerdings auch für jeden anderen öffentlichen Bediensteten und nicht nur diejenigen, die Ziel von Korruption werden könnten. Ob der Bauantrag nun von einem Beamten oder einem Angestellten bearbeitet wird, macht zumindest für mich keinen Unterschied.
Wir hatten in unserer Kleinstadt einen städtischen Bediensteten, der die Parktickets kontrolliert hat. Dem hat sein Gehalt offensichtlich nicht gereicht, was am Ende zu seiner Entlassung führte.
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Als kleines Trostpflaster gibt's dafür demnächst mehr Geld auf die Kralle...

Ich finde deine Ausdrucksart inzwischen extrem peinlich.
Der Bund bringt jetzt endlich das Gesetz, das schon seit einigen Jahren vom Bundesverfassungsgericht angemahnt worden war.Die Bundesländer haben das inzwischen umgesetzt. Hier geht es unter anderem um die Beamtenschaft mit mehr als zwei Kindern im Haushalt.
Wenn du dich nur ein wenig mit der Thematik beschäftigst, müsstest du wissen, dass diese Leute wenigstens die inkludierte Stütze und einen kleinen Aufschlag bekommen müssen.In der Lebensrealität in München, Stuttgart und Hamburg wurde dies schon lange nicht mehr erreicht.
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Ich habe es gestern geschrieben und ich muss es heute nochmal tun, weil ich in vielen Beiträgen regelrechte Verachtung gegenüber Beamtinnen und Beamten herauslese.
Warum führen wir denn diese Neiddebatte eigentlich? Und wir sollten ehrlich sein, nichts anderes ist es. Und das Ganze wird noch gewürzt von giftigen Unterstellungen der Faulheit und Inkompetenz. Beamte sind ganz normale Menschen und unterscheiden sich in nichts von Angestellten. Es gibt Faule und Fleißige, Kluge und weniger Kluge, Engagierte und mehr die Variante „Dienst nach Vorschrift“. Und natürlich gibt es je nach persönlichen Vorlieben auch Sympathischere und weniger Sympathische.Aber einen ganzen Berufsstand derart herabzuwürdigen, das halte ich für nicht fair.
Man kann darüber diskutieren, Beamte in die Sozialsysteme zu überführen, man kann darüber reden, das Berufsbeamtentum zu reformieren oder meinetwegen abzuschaffen, aber das kann man nur politisch tun, und wen es so schrecklich stört, soll sich einer beliebigen demokratischen Partei anschließen und Teil der Veränderung werden.Aber fast schon schäbig über Menschen, die eure Väter, Töchter oder Freunde und Nachbarn sein könnten, zu reden, die auch nur Ausführende unserer Staatlichkeit sind, halte ich für wirklich unfair.
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Die Bundesländer haben das inzwischen umgesetzt. Hier geht es unter anderem um die Beamtenschaft mit mehr als zwei Kindern im Haushalt.
Nein, ein paar haben mal angefangen. Der Großteil schleppt sich da weiterhin irgendwie über die Amtsperioden. Dobrindt wird ja jetzt mal sehen, welches Presseecho und welchen politischen Firlefanz das alles mit sich bringt, es halbwegs auszubügeln.
Ich persönlich halte das übrigens für eine der dümmsten Entscheidungen seit Erfindung des Föderalismus, dass die Beamtenbesoldung Länderangelegenheit wurde. Das feiert in diesem Jahr 20jähriges Bestehen, und ich kann bei meinem kommunalen Dienstherrn immer noch Zuschläge nach Bundesbesoldungsrecht beantragen, weil es Verordnungen gibt, die schlichtweg vom Land noch gar nicht angepasst/aktualisiert wurden.
So gesehen muss man für manches Stammtischgeschwätz, auch wenn es noch so dämlich ist, schon fast wieder Verständnis haben. Das Thema ist politisch ähnlich gerne und angemessen behandelt worden, wie z.B. das Rentensystem. Und irgendwann knallts dann halt mal etwas lauter.
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Das ist mir schon klar. Meine Frau ist Beamtin.
Auch sie nennt gerne ihr Netto mit abgezogener KV.
Aber ich spare jeden Monat 15% meines Gehalts um später soviel Rente zu bekommen, wie sie Pension. Käme ich auf die Idee, das Geld von meinem Netto abzuziehen?
Die Rentenansprüche sind halt auch Teil des Gehalts und AN-Netto hat nichts mit Beamten-Netto zu tun. Aber nur die KV abzuziehen geht in die falsche Richtung um es vergleichbar zu machen.
Du sparst 15%, ein anderer 20%, wieder einer 5% und ein anderer gar nichts. Der Vergleich ist völlig daneben. Dass Renten und Pensionsansprüche auseinander gehen, ist ein ganz anderes Thema.
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Du sparst 15%, ein anderer 20%, wieder einer 5% und ein anderer gar nichts. Der Vergleich ist völlig daneben.
Du vergleichst wohl bloß gleiche Zahlen? 😅
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Bitte lasst uns zu meinem Ursprungsgedanken bei diesem Thread zurückkehren, Danke! 🙏 😊
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...
Man kann darüber diskutieren, Beamte in die Sozialsysteme zu überführen, man kann darüber reden, das Berufsbeamtentum zu reformieren oder meinetwegen abzuschaffen...Wenn man darüber diskutiert, die Beamten in die Sozialsysteme zu überführen, dann diskutiert man automatisch über die Abschaffung des Berufsbeamtentums, denn anders geht es nicht.
...Ob der Bauantrag nun von einem Beamten oder einem Angestellten bearbeitet wird, macht zumindest für mich keinen Unterschied.
Warte einfach ab, bis zum nächsten Streik. Dann wirst Du den Unterschied schon bemerken.
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Bitte lasst uns zu meinem Ursprungsgedanken bei diesem Thread zurückkehren, Danke! 🙏 😊
Da sind wir sehr nah dran, denn das Verfassungsgericht hat entschieden, dass die Beamtenbesoldung in weiten Teilen nicht ausreichend ist.
Und wenn das so ist, dann muss ich sagen: Ich bin unzufrieden! Man darf offenbar nicht darauf vertrauen, dass der Dienstherr von sich aus für eine angemessene Versorgung sorgt.
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Warte einfach ab, bis zum nächsten Streik. Dann wirst Du den Unterschied schon bemerken.
Das ist kein Merkmal des Beamtentums sondern eine Folge dessen, dass der öffentliche Dienst seine Angestellten miserabel bezahlt.
Es gibt Branchen, da wurde seit Ewigkeiten nicht mehr gestreikt. -
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