Du bist Profi, erinnere ich mich da richtig?
Definitionssache. Steuerklassenwahl ist eher ein Randthema, da ich keinen Einfluss darauf habe und nur mit dem Endergebnis arbeite.
Du bist Profi, erinnere ich mich da richtig?
Definitionssache. Steuerklassenwahl ist eher ein Randthema, da ich keinen Einfluss darauf habe und nur mit dem Endergebnis arbeite.
Fakten statt Pfründeschutz:
Das Ehegattensplitting begünstigt vor allem Paarkonstellationen, in denen ein Partner nahezu das gesamte Haushaltseinkommen erbringt und der andere Partner maximal einen Minijob hat. Zumeist hat die Ehefrau das geringere Einkommen. Wenn sie ihre Erwerbsarbeit ausweitet, schrumpft der Splittingvorteil und vom Mehrverdienst bleibt netto nur wenig übrig. Mehr Erwerbsarbeit lohnt sich daher finanziell oft nicht.
Das entspricht halt einfach schlicht und ergreifend nicht den Fakten. Es geht schon los, dass die Leute Steuerklasse und festgesetzte Steuer durcheinander wirbeln. Die Steuerklasse hat keine Auswirkung auf die tatsächliche Steuerbelastung. Es ist in jeder Ehe möglich die Steuerklasse 4 mit Faktor zu wählen. Dabei wird schon im Wege der Lohnsteuer das Verhältnis gleichmäßig aufgeteilt. Wenn man in der Ehe natürlich strikt trennt, der Mann in 3 die dicke Kohle schiebt und die Frau 20 Stunden in der Woche in Steuerklasse 5 arbeiten geht und man das ganze nicht zusammen führt, dann entsteht da eine Schieflage. Das hat aber nichts mit der effektiven Steuerlast zu tun, sondern ist Augenwischerei. Dass das in manchen Ehen zu Schieflagen führt, ist nicht nur im Kern, sondern zu 100% ein Problem der Leute, die sich für oder gegen eine Steuerklasse entscheiden und für oder gegen finanziellen Ausgleich oder Gemeinschaftskonto.
Bei Ehegatten kommt es am Ende des Tages auf die Höhe des zu versteuernden Einkommens an. Da ist es am Ende (sprich: Steuerbescheid) vollkommen egal, ob die Frau nun 15.000 € verdient oder der Mann nen besser bezahlten Job bekommt, der ihm 15.000 € mehr einbringt.
Das Problem ist, dass die meisten Leute keine Ahnung von Steuern haben (und von Psychologie). Vorallem in der Politik konnte ich nur mit dem Kopf schütteln, als der Ampelvorschlag kam die Steuerklassenkombi 3 und 5 abzuschaffen und 4 mit Faktor "einzuführen". 4 mit Faktor gibt es schon ewig. Wegfall 3 und 5 hätte bei Familien mit Alleinverdienern zumindest im Lohnsteuerabzug zu unnötiger Schieflage geführt übers Jahr gesehen.
Nochmal zur Klarstellung: Die Höhe des individuellen Einkommens innerhalb der Ehe spielt grds keine Rolle, da die Einkünfte zusammen geworfen werden. Die Ehe bietet im Lohnsteuerabzug vorab mehr Gestaltungsmöglichkeit.
Das Problem des Gesetzgebers: Aus seiner Sicht werden Fehlanreize geschaffen, weil der Partner, der wenig bis gar nichts verdient gefühlt höher belastet wird, wenn er oder sie auch arbeiten geht bzw die Stunden erhöht. Das ist aber ein Denkfehler (aus meiner Sicht sowohl vom Gesetzgeber, aber vorallem auch vom Steuerzahler): Oh ich muss mehr Steuernzahlen, wenn ichmehr verdiene, also lass ich es. Dabei ist es grds so, dass das sog Ehegattensplitting erstmal einen Vorteil schafft. Dieser wird durch sich angleichende Einkommen beider Ehegatten entsprechend geringer bis hin zu nicht mehr vorhanden. Das ist ein psychologischer Fehlanreiz. Aus meiner Sicht müsste es einen Freibetrag geben für die Ehe als solches. Oder noch besser: Finanzielle "Belohnung" durch Sonderzahlung statt Freibetrag. Da wirds dann nur mit der Umsetzung in der Praxis schwierig. Das sollte gestaffelt nach Einkommen abnehmen. Gleichzeitig sollte das Kindergeld erhöht werden.
Darüber hinaus bin ich auch für eine Anhebung des Sparerpauschbetrags und gleichzeitiger Anhebung der Kapitalertragsteuer (Sparer PB verdoppeln oder verdreifachen und Kapitalertragsteuer auf 27%.
Einnahmen u d Ausgaben Überblick verschaffen. Für jährliche Ausgaben monatlich bei Seite legen. Kosten optimieren (10 Streaminganbieter?, Handyvertrag mit 30€ und mehr im Monat?, Handy für 1000€ alle 2 Jahre?, zu teures Auto?, zu große Wohnung?).
Das Potential ist enorm, wenn man da noch nie dran gegangen ist. Rauchen, Alkohol, ständig Lieferdienst und emotionales Shopping haben das Potential jedes freie Budget zu zerschiessen.
Ich verstehe aber, dass 21% weniger ein harter Schlag ist. Aus meiner persönlichen Erfahrung hilft Trübsal nie. Ganz im Gegenteil.
Der schwankungsarme Teil hat in der Zeit aber Weniger Rendite eingebracht. Das mag im Einzelfall anders aussehen, aber risikoarm bedeutet grds auch renditearm. Und wenn ich etwas mit 2 % anlege, fehlt mir die Differenz zur Rendite des riskanteren Anteils. Genau das sind dann die Opportunitätskosten. Wer 50% risikoarm hält, braucht aber auch im dip nicht mehr viel nachzukaufen. Da gibt es dann effektivere Stellschrauben.
Ich glaube, dass market timing einem nur ein gutes Gefühl gibt, aber renditetechnisch meist hinter buy and hold zurück bleibt. Aus psychologischer Sicht fühlt sich das gut an, wenn man im crash oder im dip noch nachkaufen kann. Die Opportunitätskosten der Beträge, die man an der Seitenlinie parkt, lassen sich aber nur mit Mühe ermitteln und mental leicht ausblenden. In der Rückschau ist das alles immer einfach und klar, aber in der Situation eig nie. Ich halte es auch für mental ungleich belastender die Kurse ständig zu verfolgen, um dann den vermeintlich richtigen Kaufzeitpunkt abzupassen, der sich auch als katastrophal herausstellen kann.
Steuerliche Vorteile sollten bei der Wahl, ob man zusätzlich zur Rente noch arbeiten geht, nur eine untergeordnete Rolle spielen. Gesundheit und freie Zeit sind deutlich höher zu bewerten. Ich glaube nicht, dass es über die 2 Jahre Laufzeit hinweg verlängert wird, aber wer weiss.
Das richtige Stichwort ist Regelaltersgrenze. Bevor man die erreicht hat, ist nichts mit Aktivrente. In Steuerklasse 6 darf er einen nicht einfach so packen. Das geht ohne Mitwirkung eines 2. AG meines Wissens auch nicht. Stichwort: Hauptarbeitgeber.
Bestand: 30%
Sparrate: 50%
What if i‘m wrong?:Dafür sind die anderen 50%🙃
Bei mir derzeit
Bestand: 100%
Sparrate: 0
Perspektivisch:
Sparrate:50-60%
Rest FTSE AW
Da mein Gesamtvermögen derzeit maßgeblich von meinem Pensionsanspruch abhängt und ich sehr spät erst zum investieren und sparen gefunden habe, ist mein Investmentvermögen derzeit im Verhältnis wirklich gar nix. Mit meiner Pension allein brauche ich mir keine Sorgen zu machen.
Ich bin zum damaligen ATH eingestiegen im Dezember 24 (größtenteils). Hab den Bitcoinkurs bestimmt 20x und mehr täglich verfolgt. Gesund war das sicher nicht. Dass der neuerliche Kurssturz stattgefunden hatte, hab ich nur durch Zufall festgestellt.
Der Invsstmentzeitraum seit Dez 24 ist extrem kurz. Wenn ich in 2 Jahren immer noch im minus sein sollte, würde ich meine langfristige Strategie zumindest mal auf den Prüfstand stellen. Bitcoin war für mich zu richtigen Zeit das richtige Asset. Hat bei mir auch in Sachen perspektivische Lebensgestaltung was bewegt.
Aber wenn man die Volatilität nicht aushält, ist ein Verkauf die richtige Option. Zur Zeit hab ich keinen ETF, nur mein Kind. Die Kursentwicklungen beim ETF erscheinen dann nochmal in einem ganz anderen Licht. Für mein Kind hab ich noch BTC ETP nachgekauft. Der Anteil am Gesamtvermögen ist aber nur bei 5-7%.
Beides privates Veräußerungsgeschäft.
Diese Tabu-Frage wird leider viel zu selten gestellt. Du wirst da aber auch keine ehrliche Antwort bekommen. Soll hier aber ja auch nicht Thema sein auch wenn ich den Sinn dieses Threads generell (noch) nicht verstanden habe
Für den Lerneffekt war die Nennung des Depotwertes jedenfalls nicht erforderlich. Über Motivation der Nennung kann dann jeder selbst sich seine Meinung bilden.
Der Hinweis auf die Wegzugsbesteuerung ist ein sehr guter Hinweis. Ist mir bekannt, aber hatte ich bei der Thematik so nicht auf dem Schirm. Über Sinn oder Unsinn dieser Regelung (und deren leichte Umgehung) kann man sicher trefflich streiten.
Eine paritätische Geschlechteraufteilung ist bei vielen Berufen realitätsfremd. Auf die schnelle hab ich Zahlen der Lufthansa gegunden, bei denen der Frauenanteil bei Pilot:innen bei 8% liegt. Das liegt sicher an vielen Faktoren, aber eben auch am (fehlenden) Interesse von Frauen an diesem Beruf.
Inwiefern eine anekdotische Erfahrung zur Geschlechterverteilung einer Kita jetzt zu irgendwas beitragen soll, verstehe ich nicht.
Man kann seinem Kind natürlich irgendwelche Weltbilder indoktrinieren, aber eine paritätische Geschlechterverteilung ist einfach in vielen Berufen nicht realisierbar.
Bei der paritätischen Besetzung als Erwartungshaltung sollte man da auf jeden Fall aber erzieherisch nochmal nachsteuern. Die Ursachen sind vielfältig, an fehlender Gleichberechtigung liegt es aber sicher nicht immer.
Es ist ja auch nicht jeder zweite Erzieher eine Frau (liest sich ungegendert sehr merkwürdig). Die sprachliche Wahrnehmung ist sicherlich unterschätzt. Ich halte die derzeitige Herangehensweise (gendern als Option) für den richtigen Weg. Alles andere führt zu weniger Akzeptanz, weil aktiv dagegen gearbeitet wird (was ohnehin schon wird).
Welches konkrete Ausfallrisiko soll denn vorliegen? Das "schlimmste" wäre der Domizilwechsel oder die Verschmelzung oder Einstellung des Fonds. Das würde Steuer auslösen. Alles andere ist abgesichert. Das einzig echte Ausfallrisiko wäre die Insolvenz der Verwahrstelle des ETFs. Wenn das mal vorkommen sollte, hätten wir aber andere Probleme. Insolvenz der Depotbank egal, Insolvenz des ETF Anbieters würde eine Steuerszenario auslösen, aber das Geld wäre nicht weg. Domizilwechsel ist bei nem Welt ETF das "realistischste" Szenario. Wenn sich die Besteuerung in Irland ändern würde, beträfe das aber quasi jeden Welt ETF.
Mehr als 2 Anbieter erscheinen mir nicht sinnig und das auch eher für den Kopf, als eine Risikoverminderung.
Und zwar sowohl als Instrument als auch als Problem.
Aus meiner Sicht wird das Thema von Kritikern hochstilisiert. Allen voran durch Populisten Paule Söder. Mache gendern, manche nicht. Kann beides nachvollziehn. Am Ende eine kleine Sache (aus meiner Sicht).
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Warum ist dir das derart wichtig? Mir ist nicht mal wichtig, ob die Leute im Forum wissen, welches Geschlecht ich habe. 🤷
"Mensch Bitcoin geht ab ..." ist in etwa so reflektiert, wie "Mensch jetzt erstmal ein Steak". Erfreulicherweise gibt es die Blockierfunktion. Ohne Zitat hätte ich es gar nicht lesen müssen.
gezielt zu Irving:
Irving lebt aus meiner Sicht in seinem Elfenbeinturm. Per se ziemlich gute Gedankengänge. Problem ist nur die mikroskopische Genauigkeit nach außen und der Blindflug nach innen. Sowohl was Auftreten, Respekt, als auch Meinungen über dem eigenen Horizont angeht. Die Kernargumentation ist ja per se gar nicht mal falsch, aber dieses "ich sehe das anders, ... du bist doof, ich habe recht. Wie ich dabei argumentiere und welche Tricks ich anwende, ist egal und wenn du was dagegen sagst, dann bist du selber doof! was ich mache zählt nicht, aber was du machst das schmier ich dir aufs Brot". Eigentlich viel Potential für nen angenehmen Austausch da.
Projektion und fehlende Reflexion. Diskussionskultur Fehlanzeige. Damit verabschiede ich mich erstmal aus diesem Thread bis auf Weiteres.
Aus meiner Sicht ist der Podcast von Florian ebenfalls eine sehr gute Anlaufstelle. Unaufgeregt, sachlich und trotzdem kritisch hinterfragend. Sein Podcast heisst "Der Bitcoinpodcast".
Es gibt auch eine Folge über den obigen Artikel.