Beiträge von hans2204

    Die Huk24 ist preislich Recht attraktiv was Hausrat, Privat Haftpflicht, Wohnhaus Versicherungen angeht. Hat da jemand Erfahrungen? Ich brauche keine persöhnliche Beratung.

    Bei der Wohnhausversicherung ist zudem eine Elementarversicherung mit 100000 Selbstbeteiligung inklusive. Was mir auch zusagt.

    Über Erfahrungen können vermutlich nur Leute schreiben, die eine Versicherung bei der HUK24 auch mal in Anspruch nehmen mussten.

    Aber eine Frage:
    Elementarversicherung mit 100000 Selbstbeteiligung ???? =O
    100000 was.... :/

    Ist das eventuell ein Schreibfehler ?

    Ein Fonds wie der Vanguard European Stock Index Fund hätte das zu einem Bruchteil der Kosten besser gemacht! :rolleyes:

    Wohlgemerkt Fonds und kein ETF!

    https://www.fondsweb.com/de/vergleichen…40,IE0007987708

    Zunächst einmal, was die Kosten anbelangt, gebe ich dir 100% Zustimmung.


    Wenn du aber zu einer Filialbank gehst, (Volksbank, Sparkasse oder welche Bank auch immer) und möchtest dort einen neuen VL Vertrag abschließen, den du mit Fondsanteilen besparen möchtest, dann wird der freundliche "Finanzprodukte-Fachverkäufer" garantiert nicht einen Vanguard Fonds verkaufen - das wäre der Einstieg in ein Beratungsgeschäft.

    Das klappt nur dann (vielleicht), wenn du "klipp und klar" sagst, der Fonds soll es werden und sonst keiner.

    Warum ist das so?

    Zu diesem Fonds hat der "Berater" keinerlei Unterlagen von seiner Bank, es sei denn die betreffende Bank und diese Fondsgesellschaft haben eine Kooperation. (Sehr unwahrscheinlich...)

    Also muss er die zwangsweise auszuhändigen Dokumente aus dem Internet heraussuchen und sie dem Kunden zur Verfügung stellen.

    Das darf er gar nicht....

    Grundsätzlich gilt, dass bei der Filialbank nur Dinge verkauft werden, die auch auf dem "Zettel" stehen. (Bei BMW verkauft dir auch niemand einen VW, auch wenn der vielleicht günstiger für dich wäre)

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kunde einer Bank einen VL Vertrag abschließen möchte und mit "klipp und klaren" Vorstellungen bei seinem "Berater" aufläuft und ihm sagt, der Fonds oder keiner.

    Weiterhin habe ich allerdings zu dem Produkt keinen Hinweis gefunden, dass der Vanguard überhaupt "VL fähig" ist, bzw. damals bei Abschluss schon war.

    wo ist denn der Unterschied bei einem ETF und einem Fonds? =O

    Ich kann ja auch einen Anleihe-ETF nehmen (z.B. einen Geldmarkt-ETF). Warum sollte ein Banker so etwas nicht anbieten dürfen?

    Klar, ein Banker darf nicht, weil die Bank daran nichts verdient! Statt dessen darf der Banker aber aktive Anleihefonds verkaufen mit denen der Anleger nach Fondskosten und Inflation garantiert Geld verliert.

    Wenn ein Kunde von sich aus sagt, dass er den ETF XYZ kaufen will, dann wird sich in der Regel diesem Wunsch des Kunden die Bank nicht verschließen.

    Der Unterschied ist, dass der Kunde klipp und klar sagen muss, was er will.

    Dann ist das ein sogenanntes beratungsfreies Geschäft und niemand kann nachtäglich monieren, dass bestimmte Dinge eventuell nicht gesagt wurden.

    Wenn der "Bängster" z.B. aktive Fonds oder andere Produkte von seinem "Zettel" verkauft, dann geschieht das in der Regel mit einer "Beratung" (...wie auch immer die im Einzelfall aussieht... :/ )

    Hier könnte der Kunde für eine Falschberatung die Bank haftbar machen und/oder die Rückabwicklung fordern, wenn bestimmte Dinge nicht zutreffend sind oder eingehalten wurden.

    Weiß da jemand Bescheid, ob und wie ich das anstellen müsste, dem FA die Verluste plausibel nachzuweisen; und würde das FA das überhaupt noch anerkennen?

    Vielen Dank im Voraus!

    Das ist jetzt für dieses Kalenderjahr ein bisschen zu spät - der Verlust wurde in deinem Fall in den Aktienverlusttopf bei Scalable eingebucht und solltest du in diesem Jahr oder in den kommenden Jahren eine Aktie (keine Fonds) mit Gewinn verkaufen, dann wird der mögliche Gewinn mit dem alten Verlust verrechnet.

    Wenn du aber noch ein anderes Depot bei einer anderen Bank XYZ hast, wo in diesem Jahr erhebliche Kursgewinne anfallen werden, dann solltest du Scalable bis spätestens Mitte Dezember um Ausstellung einer Verlustbescheinigung bitten, die du dann bei deinem Finanzamt im kommenden Jahr einreichen kannst. Das macht aber nur dann Sinn wenn du Gewinne bei Broker A mit diesen Verlusten bei Scalable aufrechnen kannst.

    Also für die jetzige Steuererklärung bist du zu spät dran, aber es nichts verloren ....

    Bei Privatkrediten ist die Regelung der vorzeitigen Rückzahlung

    im Darlehensvertrag selbst enthalten unter Kapitel 6.2 folgende

    und gehört zu den Darlehensbedingungen, welche mit der Unterschrift

    vereinbart werden.

    Nicht alles, was in einem Darlehensvertrag steht, ist auch rechtens. Ich kann mich da an ein paar Dinge erinnern, die dann irgendwann von den "Verbraucherschützern" aufgegriffen und vor Gericht gebracht wurden mit der Folge, dass Kunden plötzlich einen Erstattungsanspruch hatten.

    z.B. Kontoführungskosten für Darlehen
    Bank: (...wieso, hat der Kunde doch unterschrieben...)

    Gebühren für die Freigabe von Sicherheiten oder Gebühren für die Wertschätzung von Immobilien [vor allem bei Immobiliendarlehen]

    Bank: (...wieso, hat der Kunde doch unterschrieben...)

    usw....

    Wenn ich deinen Beitrag richtig verstanden habe, dann hast du den Betrag einer Vorfälligkeitsentschädigung selbst ermittelt.

    Hast du schon mal bei der Bank angefragt, ob sie für den Konsumentenkredit überhaupt eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnen und wie hoch die ggf. ausfällt?

    Dazu kannst du einfach eine Anfrage stellen, wie hoch der Rückzahlungswert wäre, wenn du per XX.XX. das Darlehen zurückzahlen möchtest.

    Grundsätzlich bin ich immer dafür zu haben Konsumkredite so schnell wie möglich "loszuwerden".

    ich habe die Aenderungen durch Scalable noch nicht akzeptiert. Es ist offensichtlich, dass Scalable mich einfach kuendigen wird, wenn ich deren Aenderungen nicht zustimme. Nun meine Frage, wie funktioniert der Umzug eines Depots wenn Scalable mir den Zugriff verwehrt? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass die mir meinen ETF liquidieren werden.

    Code

    Wenn du weiterhin "bockig" bist und nicht zustimmen willst, wirst du eines Tages die Kündigung des "alten" Vertrages bekommen und man wird dich fragen, wohin die Wertpapiere übertragen werden sollen.

    Ich persönlich würde es gar nicht erst soweit kommen lassen, sondern mir im Vorfeld einen Broker suchen und die Wertpapiere dorthin übertragen lassen.

    Vermutlich bist du nicht der Einzige, dem der Vertrag gekündigt wird und dann dauert der Übertrag von A nach B sicherlich einige Zeit, da vermutlich nicht genügend Personal für die Abwicklung zur Verfügung steht.

    Das würde ich mir nicht antun wollen.

    Zunächst kommt es darauf an, wie hoch dein Bonitätswert derzeit überhaupt ist - liegt er bei 99,x% oder deutlich darunter.

    Ein Vielzahl von Girokonten und eine Vielzahl von Kreditkarten z.B. wirkt sich zumindest nicht positiv aus, denn wozu braucht ein "normaler" Verbraucher 5 Kreditkarten (nicht Debitkarten) und eventuell 5 Girokonten, die dann möglicherweise auch immer wieder kurzfristig von einer Bank zum "nächsten Finanzinstitut" verschoben werden?

    Du kannst jetzt sagen, das ist Privatvergnügen (...ist es letztendlich auch...) doch das hat Einfluss auf den Score.

    Guthabenkonten (Tagesgeldkonto, Sparkonto, Festgeldkonto oder Depotkonto) werden überhaupt nicht an die Schufa gemeldet.

    Ich hatte mal vor Jahren (just for fun) bei einer Bank hintereinander zwei Male einen MiniKredit über EUR 1.000 beantragt, weil der kostenfrei (ohne Zinsen, aber mit monatlicher Rate) angeboten wurde.

    Die anschließende Schufa Auskunft hat mir gezeigt, dass das für den Scorewert keine so gute Idee war.

    Der erste Schritt ist immer eine Budgetaufstellung. Kommt da ein deutliches Minus raus, wird immer der Weg in die Privatinsolvenz empfohlen. Deutliches Minus bedeutet, mit einem Wechsel des Strom-, Handy etc. anbieters etc. kommt man aus den Schulden nicht raus. Und wie schon geschrieben, wenn es bisher nicht geklappt hat, warum soll es denn jetzt plötzlich funktionieren.

    Grundsätzlich gibt es nur zwei Möglichkeiten um Schulden abzubauen.

    1. Einnahmen erhöhen

    2. Ausgaben senken

    Bei einer Schuldenlast von EUR 85.000 verteilt auf mehrere (Konsum-)Kredite kann man nur ganz realistisch festhalten, dass bei einer Monatsrate von EUR 900,00 es so um die 10 Jahre dauern wird, bis dieser Schuldenberg abgetragen ist. In dieser Zeit darf nichts passieren, was zusätzliches Geld erfordert, also kein neues Auto, keine unvorhergesehenen Anschaffungen.
    Nach meiner Erfahrung wird das nicht funktionieren.

    Ihr wart bisher nur zu Zweit - jetzt habt ihr noch ein Kind. Ein Kind kostet auch "richtig" Geld für dies und das.

    Ich denke, ihr seid überschuldet und nur ein radikaler Schnitt (Insolvenz) kann euch "retten".

    Ich suche eine Kreditkarte, die folgende Kriterien enthalten soll: 1) Auslandskrankenversicherung (Europa). 2) Dauerhaft kostenlos. Langzeitaufenthalt (ca.180 Tage). Wir sind beide Rentner. Hat jemand einen Vorschlag? :) :!: :!: :!: :)

    Ich denke, da musst du lange suchen.

    Dauerhaft kostenfrei ist kein Problem - Auslandskrankenversicherung für "Ältere" gibt es nicht kostenfrei.

    Die Auslandsreisekrankenversicherungen, die mit den sogenannten "Goldkarten" angeboten werden, "taugen" nicht viel und beruhigen vielleicht dein Gewissen, aber einen wirklichen Schutz bieten sie in der von dir gesuchten Art und Weise überhaupt nicht.

    Da ich den nach längerer Pause wieder besparen möchte, fragte ich mich, ob es besser wäre, die Anteile in ein anderes Depot zu rutschen. Dann würde das also nur Sinn machen, wenn die Anteile etliche Jahre schon drin liegen. Bei ein paar Monaten wären das also Peanuts und man könnte einfach weiter besparen. Richtig?

    Nun ja, das kommt auch so ein bisschen auf die Beträge an, die in dem Depot jetzt drin sind und was in der nahen Zukunft hinzukommen wird.

    Ich halte die Erträge, die bei diesem ETF erwirtschaftet werden, für nicht soooo nennenswert und ich denke auch, dass dieser ETF nicht für alle Ewigkeiten vollständig in deinem Depot bleiben wird. Bei einem Verkauf in der Zukunft werden so oder so entsprechende Erträge abgerechnet.

    Ich denke, Sovereign hat es auf den Punkt gebracht:

    ....

    Das Bankgeschäft hat sich - nach meinen Erfahrungen und Beobachtungen - über das vergangene halbe Jahrhundert signifikant verändert. In den 70er und 80er Jahren konnte man - jedenfalls teilweise bis überwiegend - noch auf "Berater" treffen (im Sinne eines "Best Advice für the Client"). Dies begann sich Ende der 80er/Anfang der 90er sukzessive zu ändern in die Richtung (Erfüllung der Verkaufsvorgaben der Bank und Optimierung der generierten Margen für die Bank). Der Bank-"Berater" mutierte zunehmend zum Bank-"Produkteverkäufer". Daran hat sich bis heute nichts mehr geändert. Eher ist es noch ausgeprägter (sprich schlimmer) geworden.

    Während früher -das ist sicher die Erfahrung, die Vater gemacht hat- die "VorOrtBank" noch ein "Partner" war, in der der Filialleiter mal eben schnell bis zu einem bestimmten Grad eine Kreditzusage machen konnte, weil er den Kunden persönlich kannte, spielt das heute keine Rolle mehr.
    Bei der Kreditvergabe werden automatisiert diverse Prozesse durchlaufen und wenn das Endergebnis dieses Prozesses nicht stimmt, dann wird das eben nix mit der gewünschten Finanzierung.

    Das Privatkundengeschäft ist weitgehend standardisiert und Abweichungen von den Vorgaben sind in der Regel nur schwer möglich.

    Bis dahin stellte ich mich dumm und hab eben viel basales nachgefragt. Gerade an dem Punkt, als sie fertig war, mir den Fond schmackhaft zu machen (der übrigens nur in Europa investiert), fragte ich: "Das, was Sie mir da gezeigt haben, sind ja aktive Fonds. Ich habe gehört, dass es auch passive Fonds gibt. Was ist denn da der Unterschied und wären die eventuell sogar noch besser für mich geeignet?".

    Ihr Gesicht fiel merklich zusammen und sie sagte nur "Über passive Fonds darf ich nicht beraten, da müsste ich einen Kollegen hinzunehmen."

    Ich sagte nur "Nein, danke, so wichtig ist es mir dann doch nicht."

    Bin also höflich geblieben und hab meine Enttäuschung nicht nach außen getragen.

    Sie darf nichts über ETFs sagen, nicht einmal, was das überhaupt ist (war ja meine erste Frage). Das war für mich der endgültige Beweis, dass dieses Gespräch mit einer Beratung null Komma nichts zu tun hatte.

    In diesem Beispiel wird deutlich, wie so ein "Standard-Geschäft" im Anlagebereich abläuft - entweder nimmt der Kunde das "Angebot" des Verkäufers wahr oder er lässt es eben bleiben.

    Er lässt es aber nur dann bleiben, wenn er eigene Kenntnisse hat und sich nicht von dem Angebot des Verkäufers 1:1 "einwickeln" lässt.

    Im Geschäftsbereich (Handwerker und Selbständige) mag die persönliche Betreuung durchaus als recht hilfreich und wichtig wahrgenommen werden.
    In diesem Bereich ist ein intensiverer Kontakt zu den Banken gefragt.

    Kunde bei nur einer Bank zu sein (die Empfehlung könnte man so lesen bzw. deuten) halte ich generell für einen schlechten Rat.

    Mache dich niemals von einer Bank abhängig - besser ist es, auf mehreren Beinen zu stehen. Das bezieht sich nicht auf Sicherheit, sondern auf die Abhängigkeit von nur einem Kreditinstitut.
    Auch im Anlagebereich kann es sehr hilfreich sein, z.B. ein weiteres Depot zu unterhalten, denn bei dem einen Broker geht das gut und bei einem anderen Broker funktioniert eben etwas anderes besser.

    Ehrlich gestanden habe ich aber nicht alles verstanden was ich bisher gelesen habe :(
    Walz (bzw. sein Gesprächspartner im Video) sprach davon, dass man diese Fonds entweder bei der Fondsgesellschaft oder an der Börse kaufen kann, und dass Börsenkauf deutlich billiger sei als Kauf bei der Fondsgesellschaft.

    Meine Ausführungen beziehen sich auf in Deutschland gehandelte Immobilienfondsanteile - darauf zielt auch der Beitrag von Prof. Walz

    Bei Investmentfonds gibt es zwei Preise, nämlich den Ausgabepreis und den Rücknahmepreis

    Üblicherweise verkaufen die Banken diese Fondsanteile direkt über die Fondsgesellschaft zum Ausgabepreis. Wenn sie von einem Kunden wieder verkauft werden, dann gibt es den Rücknahmepreis.

    Der Ausgabepreis beinhaltet einen Aufschlag von 5-5,5% - das sind die Gebühren, die von "beratende" Bank und der Fondsgesellschaft als Gebühr vereinnahmt werden.,

    Diese Fondsanteile sind aber auch an der Wertpapierbörse handelbar.
    Derzeit, da recht viele Immobilienfondsanteile von den Kunden verkauft werden, also das Angebot größer als die Nachfrage ist, ist der Börsenpreis deutlich günstiger, als der Ausgabepreis, wenn du diese Fondsanteile kaufen möchtest. Der Hintergrund für dieses erhöhte Angebot liegt in der Intransparenz der Preisfeststellung der in dem Fonds gehaltenen Immobilien.

    Niemand kann vorhersagen, ob die in dem Geschäftsbericht ausgewiesenen Werte tatsächlich erzielt werden können, wenn die Immobilien auf dem Markt verkauft werden müssen.


    Bedeutet KAG in diesem Fall dass ich über die Fondsgesellschaft und nicht über die Börse gekauft habe und meine Bank gegegen die Beratung bzgl. best executive verstoßen hat?


    Gibt´s unterschiedliche Möglichkeiten diese 65 Stück nun loszuwerden oder hab ich nur die Möglichkeit die ich in meinem Depot vorfinde am Handelsplatz KAG zu verkaufen und zu nehmen was ich bekomme (Limits kann ich nicht einstellen).

    Wie du die Anteile mal erworben hast, geht aus deiner Kaufabrechnung hervor (siehe Börsenplatz)

    Du kannst die Anteile wahlweise an die Fondsgesellschaft zurückgeben und bekommst den Rücknahmepreis oder du schaust, ob und an welcher Börse deine Fondsanteile gehandelt werden.

    In Deutschland müssen die Fondsanteile vor der Rückgabe an die Fondsgesellschaft 12 Monate zuvor gekündigt werden und du bekommst dann den Gegenwert für die Anteile, wie er in 12 Monaten sein wird.

    Hallo,

    ich habe vor in den nächsten 3 Jahren eine große Japan Reise zu machen, und möchte dafür gesondert von meinem Depot sowie Tagesgeld (Notgroschen) ca. 4000€ ansparen. Monatliche Sparrate würde ich auf 100€ setzen.

    Nun frage ich mich, ob ich dafür einfach in den Geldmarkt-ETF DBX0AN investieren soll, oder ob es noch andere Alternativen mit wenig Risiko gibt.

    Grundsätzlich eine sehr gute Idee - Angebote der Banken zum Tagesgeld -etwas anderes wird mit monatlicher Ansparung nicht möglich sein- bieten in der Regel nur einen sehr bescheidenen Zins.

    Der Ankauf dieses Geldmarkt ETF ist bei vielen onlineBrokern kostenfrei, wenn es sich um einen Sparplan handelt.
    ABER:

    Beim Verkauf am Tag X musst du aufpassen - nicht bei allen onlineBrokern geht der Verkauf kostengünstig oder gar kostenfrei - es können also Orderkosten entstehen.

    Beim Verkauf steht der Gegenwert, anders als bei einem Tagesgeldkonto nicht sofort bereit, sondern zwischen dem Verkauf und dem Tag der Verfügbarkeit (Valuta) liegen zwei Arbeitstage.

    Verkauf am Donnerstag - Geld ist erst am Montag darauf verfügbar, sofern nicht auch noch Feiertage dazwischenliegen.

    Der Allg. Verlustverrechnungstopf hatte vor den Aktionen einen Wert von € 363,66. Dann wurde die Vorabpauschale auf den Geldmarkt ETF DBX0AN fällig. Die hatte eine Höhe von € 287,16. Das wurde abgezogen und es blieben € 76,50 in dem Topf. Darunter steht mein Guthaben aus der Freistellung. Also € 1.000. Soweit verstehe ich das. Die Vorabpauschale wurde also mit dem Guthaben aus dem Topf verrechnet und der Sparerfreibetrag nicht angetastet.

    Dann kam eine Vorabpauschale auf den LYX0B6 in Höhe von 275,72 €. Hier wurde das restliche Guthaben von € 76,50 aufgebraucht und es blieben € - 199,22, die vom Sparerpauschbetrag abgezogen wurden. Damit reduzierte sich dieser auf € 800,78. Soweit kann ich das auch nachvollziehen.

    Dann hab ich den DBX0AN verkauft mit einem Gewinn von € 943,84. Die bereits abgeführte Vorabsteuer von € 287,16 wurde angerechnet, so daß € 656,68 vom Sparerpauschbetrag abgingen. Bleibt also ein restlicher Pauschbetrag von € 144,10.

    Bis hierher bin ich bei dir ....

    Dann hab ich den DBX0AN verkauft mit einem Gewinn von € 943,84. Die bereits abgeführte Vorabsteuer von € 287,16 wurde angerechnet, so daß € 656,68 vom Sparerpauschbetrag abgingen. Bleibt also ein restlicher Pauschbetrag von € 144,10. Und jetzt verstehe ich es nicht mehr. Diese € 144,10 stehen nicht mehr als verbleibender Freibetrag, sondern es steht unter Verrechnungstopf Aktien € 144,10. E

    Eine Zeile darunter Verrechnungstopf Allg. nach dem Geschäft € 3.294. Die tauchen erst NACH dem DBX0AN Verkauf auf.

    Ab da versteh ich es nicht mehr. Wieso wandert der restliche Sparerfreibetrag in den Verrechnungstopf Aktien? Soweit ich weiß, kann man die gar nicht miteinander verrechnen. Und woher kommen die € 3.294 in dem allg. Topf?

    Irgendetwas muss ja geschehen sein, damit sich der Allgemeine Verrechnungstopf plötzlich und unerwartet um mit einem Betrag in Höhe von EUR 3.294 "aufbaut".
    Im "allgemeinen Verlusttopf" werden Verluste gesammelt, die aus anderen Kapitalanlagen als Aktien entstehen (z.B. Investmentfonds, Anleihen und ETFs).

    Gibt es noch irgendeine Position, für die du eventuelle noch keine Abrechnung hast? Gibt es ein Wertpapier (ETF, Fonds), bei dem es eventuell eine Verschmelzung gibt?

    In der Tat nach dem Verkauf des ETFs, für den voll die Freistellung genutzt wurde, steht unter der Orderabrechnung „Verrechnungstopf Allg. nach dem Geschäft“ eine Summe von ein paar Tausend Euro, die mir völlig unerklärlich sind. Wo kommt die her?

    War das Festgeld auch bei Consors? - Wenn ja, dann müsste der Freistellungsbetrag vor der Zinszahlung eigentlich bereits komplett verbraucht gewesen sein, wenn die Zinsen mit Abzug von Steuern ausgezahlt wurden.

    Kannst du mal die Belege dazu als pdf hochladen? Deinen Namen, Adresse, Kontonummer etc. schwärzen, so dass der Beleg anonymisiert ist.

    Wie @Achim Weiss schrieb, ohne genauere Informationen kann es keine zufriedenstellende Antwort geben.

    Korrekt, Depots für Minderjährige sind beim Sparkassenbroker sBroker kostenfrei und es gibt auch Sparpläne wie oben geschrieben, die kostenfrei ausgeführt werden.

    ABER:
    Für diese Depots beim sBroker gibt es keine Beratung - Geschäfte beauftragt der Kunde online und damit immer "beratungsfrei" und damit auf eigenes Risiko.
    Kein Berater -egal bei welcher Sparkasse- wird hier eine Beratung anbieten, weil er es gar nicht darf.
    Ich glaube dass GTH gar nicht weiß, was der Unterschied zwischen einer Beratung und einem "lockeren" Informationsgespräch ist und er nur glaubt, dass er bei der Sparkasse eine Beratung bekommt.

    ich verstehe den Zusammenhang zwischen Freistellung und Verlustverrechnungstopf nicht.

    Ein Freistellungsauftrag landet nie in einem Verlusttopf.

    Du verkaufst z.B. ein Wertpapier, was du in der Vergangenheit teurer eingekauft hast mit einem Verlust. Dieser Verlust wandert in "einen" Verrechnungstopf.

    Jetz muss man noch unterscheiden, um welchen Typ Wertpapier es sich handelt. Aktie, ETF oder eine Anleihe.

    Bleiben wir bei der Aktie. Verkaufst du später eine andere Aktie mit einem Gewinn, dann wird dieser Gewinn um den vorherigen Verlust "gemindert" und nur noch der Rest ist zu versteuern, bzw. wird auf deinen Freistellungsauftrag angerechnet.

    Habe einer Bank einen Freistellungsauftrag über € 1.000 erteilt. Dieses Jahr gab es nur 3 Transaktionen: eine Vorabpauschale wurde mit der Freistellung verrechnet, ein ETF Verkauf und das machte von den € 1.000 ungefähr € 700 aus.

    Nun gab es eine Fälligkeit eines Festgeldes. Für die Zinsen wurde die komplette Steuer abgeführt und der Rest von meinem Freistellungsbudget dem Verlustverrechnungstopf gutgeschrieben. Damit sind die € 1.000 verbraucht.

    In diesem Kalenderjahr wurde die fällige Vorabpauschale für einen ETF von deinem erteilten Freistellungsauftrag abgezogen. Nicht für alle ETFs fällt eine Vorabpauschale an - das ist wichtig, wenn du unterschiedliche ETFs haben solltest. Für diese Vorabpauschale hast du daher keine Steuern bezahlt.

    Danach hast du einen ETF verkauft. Dieser ETF hat vermutlich einen guten (Kurs-)Gewinn gehabt. Dieser Kursgewinn ist steuerpflichtig. (25% Kapitalertragsteuer + Solidarität + event. Kirchensteuer). Bei der Berechnung wurden die möglicherweise gezahlten Vorabpauschalen berücksichtigt, sofern für diesen verkauften ETF jemals Vorabpauschalen berechnet wurden.

    Fällt der Kursgewinn hoch aus, dann decken die Vorabpauschalen nicht den Steuerbetrag für den Kursgewinn.

    Jetzt nach Abschluss dieser Aktionen verbleibt dir ein Restfreibetrag in Höhe von EUR 300,00 und der geht für die Zinsen für ein Festgeld vollständig drauf, weil der Zinsertrag dafür höher als diese EUR 300,00 war.

    Zinsen aus einem Festgeld sind nicht verrechenbar z.B. mit vorherigen Kursverlusten aus Aktiengeschäften.

    Das Depot ist definitiv gebührenfrei und es kostet auch keine Gebühren vom Kurswert.

    Ich unterstelle jetzt, dass du von einem DekaBank Depot sprichst.

    Jupp, sofern das die jährlichen Depotkosten betrifft, die vom jeweiligen Bestand gerechnet werden, will ich das gern glauben.

    Bei einem normalen Depot bei der Sparkasse, in das man auch andere Wertpapiere einkaufen kann (Aktien, Anleihen und was weiß ich sonst noch....) werden die An- und Verkäufe mit Sicherheit nicht kostenfrei ausgeführt - auch keine Sparpläne für ETFs.


    Wenn das bei dir anders sein sollte, wäre es schön, wenn du uns den Namen dieses großzügigen Instituts nennen würdest.

    Weiter fallen bei den ETFs genau identische Gebühren an.

    Bei einem Sparplan über das DekaBank Depot werden keine zusätzlichen Kosten erhoben, wenn es sich um ETFs handelt, die von der DekaBank ausgegeben wurden. Gleiches gilt für die Einmalanlage, sofern es sich um ETFs oder Fonds der Deka handelt.

    Bei einem Fondskauf (aktive Fonds) fallen "nur" die üblichen Ausgabeaufschläge (eventuell mit Rabatt) an.

    Da haben Kinder keine Vergünstigung, das trifft für alle Kunden zu.

    und ich gehe noch weiter das Girokonto und die Kreditkarte Gold auch gebührenfrei bis man 25 ist.

    Ein kostenfreies Girokonto für Minderjährige ist bei Sparkassen's Standard.

    Bei den "normalen" s-Cards ist eine Visa oder MasterCard Funktion enthalten, die Karte wird für Minderjährige kostenfrei sein.
    Eine "Gold-Karte" mit Versicherungsleistungen ??? - Das würde mich interessieren, wer das macht.....

    Während bei den Neobrokern Beratung nicht stattfindet, habe ich hier uneingeschränkt fachliche Kompetenz.

    Zu den Beratungsleistungen habe ich oben im Beitrag #13 einige Anmerkungen gemacht.

    Ich glaube kaum, dass ein "normaler" Berater einen ETF für Minderjährige beraten darf - er wird, wenn überhaupt, dieses Geschäft "beratungsfrei" ausführen.


    Wenn es denn eine Beratung gegeben haben sollte, dann lies mal das entsprechende Beratungsprotokoll dazu aufmerksam durch, was dir zwingend ausgehändigt werden musste. Wenn du es nicht in Papierform hast, dann findest du es im Postfach deines onlineBankings.

    Alle Ausführungen, die ich hier gemacht habe gelten sinngemäß für alle Filialbanken,

    bei den Volksbanken ist es dann die Union Investment, bzw. bei den Großbanken deren angeschlossene Fondsgesellschaften.

    Das Depot ist definitiv gebührenfrei und es kostet auch keine Gebühren vom Kurswert. Weiter fallen bei den ETFs genau identische Gebühren an, ja und ich gehe noch weiter das Girokonto und die Kreditkarte Gold auch gebührenfrei bis man 25 ist und ab dann verminderter Gebührensatzung. Während bei den Neobrokern Beratung nicht stattfindet, habe ich hier uneingeschränkt fachliche Kompetenz.

    Die fachliche Kompetenz beschränkt sich auf die Angebote der DekaBank, bzw. auf Produkte, die der Berater in seinem "Warenkorb" hat.
    Dein Berater darf keine Beratung zu anderen Produkten geben.


    Warum nicht ... ???

    Weil die Sparkasse eine Kooperation mit der DekaBank hat und weder der Berater oder die Sparkasse andere Produkte sachlich und fachlich beurteilen kann. Dazu haben sie keine Fachleute. Das hat was mit der Haftung der Sparkasse zu tun.

    Angenommen, dein Berater empfiehlt dir irgendeine andere Geldanlage, die nicht vom Haus "abgesegnet" wurde und die danach "schief" geht, dann ist das Haus dem Kunden gegenüber in der Haftung.

    Also bleibt es ausschließlich bei Produkten, die der Berater auf seinem "Zettel" hat - bei anderen Sachen wird er immer sagen (müssen), "das weiß ich nicht...."

    Damit ist klar, dass der Berater nur ein Verkäufer von bestimmten Produkten sein kann.

    Ob das dann immer die kostengünstigsten für den Kunden sind, kann sich ja mal selbst überlegen ....

    Die Frage der Währungsschwankungen habe ich mir auch schon gestellt und überlegt, ob man das Risiko aus der Langzeitbetrachtung herausnehmen kann, indem man auf einen MSCI World setzt, der in Euro berechnet wird, siehe ISIN DE000ETFL508. (Fond- und Handelwährung in EUR)

    Die TER ist wohl deshalb auch etwas höher mit 0,3 %.

    In einem ETF auf den MSCI World sind auch Wertpapiere enthalten, die in ihrem Heimatland in US-Dollar gehandelt werden.

    Vor diesem Hintergrund ist es gleichgültig, ob der ETF in US Dollar oder in EUR gehandelt wird. Jedes Wertpapier in dem ETF (auf EUR-Basis) wird doch dann zum aktuellen Währungskurs umgerechnet.

    Lautet der ETF auf US Dollar, dann wird eben bei Kauf oder Verkauf der Preis zum jeweiligen Kurs in EUR umgerechnet.

    Ergebnis: ... es ist egal in welcher Währung der ETF aufgelegt wurde...