Ein Fonds wie der Vanguard European Stock Index Fund hätte das zu einem Bruchteil der Kosten besser gemacht! 
Wohlgemerkt Fonds und kein ETF!
https://www.fondsweb.com/de/vergleichen…40,IE0007987708
Zunächst einmal, was die Kosten anbelangt, gebe ich dir 100% Zustimmung.
Wenn du aber zu einer Filialbank gehst, (Volksbank, Sparkasse oder welche Bank auch immer) und möchtest dort einen neuen VL Vertrag abschließen, den du mit Fondsanteilen besparen möchtest, dann wird der freundliche "Finanzprodukte-Fachverkäufer" garantiert nicht einen Vanguard Fonds verkaufen - das wäre der Einstieg in ein Beratungsgeschäft.
Das klappt nur dann (vielleicht), wenn du "klipp und klar" sagst, der Fonds soll es werden und sonst keiner.
Warum ist das so?
Zu diesem Fonds hat der "Berater" keinerlei Unterlagen von seiner Bank, es sei denn die betreffende Bank und diese Fondsgesellschaft haben eine Kooperation. (Sehr unwahrscheinlich...)
Also muss er die zwangsweise auszuhändigen Dokumente aus dem Internet heraussuchen und sie dem Kunden zur Verfügung stellen.
Das darf er gar nicht....
Grundsätzlich gilt, dass bei der Filialbank nur Dinge verkauft werden, die auch auf dem "Zettel" stehen. (Bei BMW verkauft dir auch niemand einen VW, auch wenn der vielleicht günstiger für dich wäre)
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kunde einer Bank einen VL Vertrag abschließen möchte und mit "klipp und klaren" Vorstellungen bei seinem "Berater" aufläuft und ihm sagt, der Fonds oder keiner.
Weiterhin habe ich allerdings zu dem Produkt keinen Hinweis gefunden, dass der Vanguard überhaupt "VL fähig" ist, bzw. damals bei Abschluss schon war.
wo ist denn der Unterschied bei einem ETF und einem Fonds? 
Ich kann ja auch einen Anleihe-ETF nehmen (z.B. einen Geldmarkt-ETF). Warum sollte ein Banker so etwas nicht anbieten dürfen?
Klar, ein Banker darf nicht, weil die Bank daran nichts verdient! Statt dessen darf der Banker aber aktive Anleihefonds verkaufen mit denen der Anleger nach Fondskosten und Inflation garantiert Geld verliert.
Wenn ein Kunde von sich aus sagt, dass er den ETF XYZ kaufen will, dann wird sich in der Regel diesem Wunsch des Kunden die Bank nicht verschließen.
Der Unterschied ist, dass der Kunde klipp und klar sagen muss, was er will.
Dann ist das ein sogenanntes beratungsfreies Geschäft und niemand kann nachtäglich monieren, dass bestimmte Dinge eventuell nicht gesagt wurden.
Wenn der "Bängster" z.B. aktive Fonds oder andere Produkte von seinem "Zettel" verkauft, dann geschieht das in der Regel mit einer "Beratung" (...wie auch immer die im Einzelfall aussieht...
)
Hier könnte der Kunde für eine Falschberatung die Bank haftbar machen und/oder die Rückabwicklung fordern, wenn bestimmte Dinge nicht zutreffend sind oder eingehalten wurden.