Es macht allein schon einen riesigen Unterschied, ob ein Haus seniorengerecht umgestaltet werden kann. Ist es möglich die Ebenen mittels Treppenlift zu verbinden? Kann man ggf seinen Lebensumfeld komplett ins Erdgeschoss verlegen (Schlafzimmer, behindertengerechtes Bad?) und den 1. Stock beispielsweise für eine Pflegehilfe vorsehen? Oder hat man ein Reihenhaus mit wenig Grundfläche, aber vielen Etagen?
Hmmm, gute Gedanken, da wird's schwierig, im Erdgeschoss sind nur das sehr große Wohnzimmer und Küche, WC, ganz klassisch. Ich denke aber, dass ein Treppenlift einbaubar wäre.
In welchem Umfang ist Hilfe überhaupt nötig? Was kann und will der Partner leisten? Gibt es Unterstützung durch Kinder, soziale Nachbarschaft, Bekannte? Nicht jede Pflegebedürftigkeit führt direkt ins Heim. Bis Stufe 2 bleiben die meisten im eigenen Zuhause dank externer Unterstürzung und versterben dann bei der finalen Verschlechterung im Krankenhaus ohne dass es zum schwerwiegenden Pflegefall kommt.
Ich denke auch, bei "leichterer" Pflege ist daheim bleiben wahrscheinlich möglich.
Unterstützung wird schwierig, das läuft auf Pflegedienste hinaus und eben gegenseitig.
Mach dich nicht verrückt. Es gibt total unterschiedliche Verläufe, wenn ich die letzten Jahre meiner Eltern/Schwiegereltern/Eltern von Freunden sehe. Die Bandbreite war wirklich groß und vieles ist anders verlaufen als gedacht, mal im Guten, mal weniger optimal. Wie halt alles im Leben.
Ja, du hast Recht, es ist eigentlich irrsinnig, sich da solche Gedanken zu machen, ich stress mich da derzeit ziemlich rein, kann ich gut...
Ja, es kann sooo unterschiedlich kommen - da kenne ich auch höchst unterschiedliche Wege, aus diesem Leben zu gehen. Entweder wie bei der Mutter, Schlag und alles Lebenswerte weg mit 76, oder Gegenprogramm mein Schwiegervater, ziemlich topfit bis ins hohe Alter, die letzten Monate bei Stufe 2 super umpflegt von seiner Frau, mit 93 daheim gestorben.
Sooo verschieden.
Beneidenswert fand ich immer die Geschichte meines Vaters: seine Mutter habe eines Tages gesagt, so Kinners, ich habe mein Leben gelebt - legte sich schlafen und schlief ein.
Ich versuche, mich mal ein wenig besser kundig zu machen anhand der Tipps hier, und dann wird das Thema verlegt. So.
Im Falle des eigenen Todes kommt irgendwer mit einer Schneeschaufel und schaufelt mit dieser all das in den Container vor dem Haus, das der Verstorbene sein Lebtag lang gehegt und gepflegt hat.
Letztes Jahr ist mein Nachbar gestorben. Verschiedene Leute durften sich an den alten Sachen bedienen, erst die Nachbarn, dann kam ein professioneller Entrümpler. Jeder hat nur wenig genommen, man hat heutzutage ja alles, was man braucht (und noch eine ganze Menge mehr).
Nur wenige Menschen schaffen es, zu Lebzeiten ihre Habseligkeiten angemessen zu reduzieren. Ein ziemlich harter Cut ist es bereits, wenn man im mäßigen Alter aus seinem Haus in eine Wohnung umzieht. 
Das Bild mit der Schneeschaufel find ich ja gruselig. Das wird ganz schnell wieder verbannt aus meinem Hirn.
Klar, man hat alles, was man braucht... Es war bei mir dennoch unglaublich, was ich alles geschafft habe, bei einer Fahrt aus der Wohnung meiner Mutter vor dem Entrümpeln zu retten - sooooviele Erinnerungen, Bücher... Das Auto war randvoll, die Wohnung auch immer noch.
Genau dieser Cut zu Lebzeiten, den du da ansprichst, steht mir ja sehr bevor, wenn ich mir vorstelle, was alles weg muss von all unseren Sachen, Erinnerungen. 
So, nun aber weg mit den düsteren Gedanken, hin zur Finanzvorsorge, damit ein bissel was da ist im Alter 