Beiträge von areinhold

    Wenn man sich mit Bitcoin näher befassen würde, würde man verstehen, dass Bitcoin das härteste Asset der Welt ist und langfristig im Wert nur steigen kann.

    Echt warum? Weil der BTC selten und begrenzt ist? Nur weil etwas selten oder begrenzt ist, wird es nicht automatisch wertvoller.

    Der BTC hat nun mal keinen intrinsischen Wert.

    Bitcoin ist als Asset eben noch relativ jung und noch nicht im breiten Markt angekommen.

    Korrekt, deswegen ist die Aussage bzw. Behauptung das BTC auf absehbarer Zeit ein Goldersatz ist, absolut gefährlich. Den eben weil er so jung ist, weiß man nicht wie er sich entwickelt. Und nur weil er in der Vergangenheit gehyped und damit gepusht wurde, muss das nicht auch für die Zukunft gelten.

    Was aber gar nicht geht, sind seine Aussagen zum Thema Bitcoin und "Klumpenrisiko". Auch die Behauptung, dass eine Inflation von 2 % gut sei, ist absoluter Schwachsinn. Zudem ist die Europäische Zentralbank (EZB) nicht demokratisch legitimiert; sie ist vielmehr eine Organisation einer kleinen Elite.

    Klar haben 2% Inflation was Gutes.

    Sie bietet einen Puffer, um Deflationsrisiken zu vermeiden, die wirtschaftlich schädlich sein können, da sie Konsum und Investitionen hemmen.

    Eine moderate Inflation unterstützt ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum und schafft Arbeitsplätze, indem sie Unternehmen und Verbraucher zu Investitionen und Ausgaben anregt.

    Inflation entwertet Schulden real, was Schuldnern – inklusive Staaten – zugutekommt.

    Bezüglich demokratischer Legitimation.

    Welche demokratisch legitimierte Vereinigung überwacht und reguliert den BTC?

    Etwa nur eine kleine Organisation aus BTC-Walen und Crypto-Börsen?

    Ich sehe den BTC weiterhin äußerst skeptisch gegenüber. Zumindest was seinen Wert als angeblichen Wertspeicher etc. betrifft.

    Nach heutigem Stand, sind seit des ersten BTC im Jahr 2009 bereits zwischen 3-6 Millionen BTC unwiderruflich verloren gegangen.

    Und das wird auch so weiter gehen.

    Bedeutet es gibt immer weniger BTC, die wiederum von immer weniger Personen gehalten werden. Hier wird also zukünftig eine Verlagerung zu einzelnen Haltern/Banken/Institutionen/etc. weiter zunehmen, was seiner angeblichen Dezentralität entgegenstehen wird.

    Was zukünftig mit dem Netzwerk passieren würde, wenn über 50% der BTC verloren gegangen sein sollte, ist nicht auszumalen.

    Und das meine ich explizit im Negativen.

    Ich habe ja Bedenken bezüglich Bitcoin und bin auch so ehrlich dass ich es nicht vollumfänglich verstehe. Aber ich muss sagen, dass unser Forumsfreund Mazen schon hier und da "Gegenwind" bezüglich Bitcoin erfährt. Und muss ich hervorheben, dass er trotz allem stets freundlich und respektvoll hier im Forum ist. Ich wünschte mehr User würden sich so verhalten. Das wollte ich mal anmerken.

    Ich habe beruflich bedingt das technische Verständnis für den BTC. Daher meine Skepsis.

    Kann nur eben nicht mehr die immer gleichen Kamellen der BTC-Jünger hören. Für jedes auf und ab des BTC gibt es immer irgendwelche "Argumente".

    Auch feier ich es absolut nicht, etwas als perfekt zu klassifizieren, was vom Menschen geschaffen wurde.

    Jeder soll und darf sein Geld in das investieren was er möchte, nur eben nicht seine Strategie als den Heiligen Gral raus posaunen.

    Aber ja, ich nehme die Kritik an. Lass mich nur leider zu einfach triggern.

    Umgekehrt könnte ich argumentieren, dass du nicht empfänglich für die Vorteile von Bitcoin bist und nur negative Aspekte siehst, oder? :)

    Klar bin ich empfänglich für Vorteile. Die nehme ich ja mit, indem ich den BTC als das nutze, für den ich ihn sehe, als reines Spekulationsmittel.

    Sprich ich bin investiert um Gewinne mitzunehmen, die ich dann in meinen ETF investiere.

    Als mehr sehe ich diese Hashwerte Namens BTC eben nicht.

    Das seh ich anders. Beim MSCI World kann man davon ausgehen, dass er langfristig steigt. Ach weil dahinter sehr viele Unternehmen aus diversen Staaten stecken, die sich immer wieder neu organisieren, weil sie zum Erfolg vrrdammt sind. Das ganze Spiel funktioniert seit vielen, vielen Jahren.

    Bitcoin hat keinen intrinsischen Wert und fußt nur auf Spekulation. Wer sagt, dass des den Bitcoin in 10 Jahren überhaupt noch gibt. Vielleicht wird er auch durch ein besseres Krypto abgelöst. Oder verwässert sich dich zu viele gleichwertige Alternativen.

    Gib es lieber auf... Mazen ist so tief in der BTC Bubble, dass er absolut nichts negatives am BTC sieht.

    Objektivität sieht da anders aus.

    Da aus meiner Sicht jedes System seine Schwächen hat und selten ein einzelnes, allen anderen überlegen ist.

    Und selbst als Zahlungsmittel wäre Bitcoin Gold überlegen, aber das ist ein anderes Thema.

    Überlegen? Wohl eher nicht. Andere Vorteile ggü Gold? Klar, dafür aber auch Nachteile.

    Wie gesagt, BTC ist wie alles andere vom Menschen geschaffene, nicht perfekt.

    Aber ich kenne dich ja hier bereits und weiß das der BTC in deinen Augen der heilige Gral ist.

    Für mich ist und bleibt er ein reines spekulatives Mittel.

    Wie einst die Tulpenzwiebel.

    Die Idee, dass bitcoin ein Zahlungsmittel wird, und somit die Transaktionsgebühren den reward fürs Mining bilden, sehe ich nicht.

    Ich glaub nicht dran. Für mich bleiben es digitale Tulpenzwiebeln.

    Kann er in seiner aktuellen Form auch nicht. Ohne extra Vehikel wie Solana etc, ist der BTC nur zu insgesamt 7 Transaktionen pro Sekunde fähig und damit absolut nicht konkurrenzfähig.

    Und sobald ein weiteres Vehikel dazu kommt (Solana) verliert der BTC seine Sicherheit etc.

    Also ja, Tulpenzwiebeln.

    Was durchdrehen ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Durchgedreht ist allerdings das Währungsexperiment der real existierenden Eurozone. Alles nur noch wertloses Zettelgeld.

    Der Euro spielt eine zentrale Rolle im internationalen Finanzsystem und ist nach dem US-Dollar die zweitwichtigste Währung der Welt.

    Jede Aktion eines Akteurs (Kauf/Verkauf/Informationsbeschaffung/...) ist ein Markteingriff und damit eine Manipulation. Marktgeschehen ist somit Manipulation. 8|

    Sorry das kann ich so nicht stehen lassen...

    Ein Markteingriff ist eine bewusste Aktion, die das Marktgeschehen beeinflusst. Beispielsweise können staatliche Eingriffe wie Mindest- oder Höchstpreise den Marktmechanismus verändern, um soziale oder wirtschaftliche Ziele zu erreichen.

    Manipulation hingegen bezeichnet gezielte und oft illegitime Praktiken, die darauf abzielen, den Marktpreis oder das Verhalten anderer Akteure zu beeinflussen, um persönliche Vorteile zu erzielen. Beispiele sind falsche Signale oder "Pump-and-Dump"-Strategien.

    Letzteres greife ich im Bezug auf Crypto einmal auf:

    Eine Gruppe von Akteuren kauft gezielt eine Kryptowährung mit geringer Marktkapitalisierung, um den Preis künstlich in die Höhe zu treiben ("Pump").

    Durch gezielte Werbung, oft über soziale Medien oder Messenger wie Tel***m, werden andere Investoren angelockt, die aus Angst, Gewinne zu verpassen (FOMO), ebenfalls investieren.

    Sobald der Preis ein bestimmtes Niveau erreicht hat, verkaufen die ursprünglichen Akteure ihre Bestände ("Dump"), was zu einem plötzlichen Preisverfall führt und Verluste für spätere Investoren verursacht.

    Zusätzlich sind bei Crypto noch Wash Trading, Spoofing und Sandwich-Angriffe möglich.

    Die Manipulation durch Influencer (Schilling) oder durch Whale kommen noch dazu...

    Somit ist nicht jede Aktion eines Akteurs eine Manipulation. Während alle Aktionen das Marktgeschehen beeinflussen können, wird Manipulation durch absichtliche Täuschung oder unfaire Praktiken definiert.

    Und ich kann das verstehen. Wenn man vor Bitcoin noch nichts mir Kryptographie, Merkle-Trees u.Ä. (alles ältere Konzepte) zu tun hatte, dann wirkt das alle wie ein Wunder. Da ist dann der nächste Schritt nicht mehr so weit.

    Danke, da spricht mir einer aus der Seele.

    Ich bin selbst IT´ler und tief in Bereich Network, VoIP und Co unterwegs. Daher fasse ich mir an den Kopf, wie Menschen Hashwerte als heiliges Gut betrachten können.

    Technologie ist halt kein Wertspeicher. Technologie wird schon morgen durch bessere Technologie überholt.

    "Unvergängliche" Diamanten kann man mittlerweile recht kostengünstig industriell herstellen. Bei Gold ist das noch nicht gelungen und wohl auch noch nicht in Bälde zu erwarten.

    Genau das ist der Punkt.

    Der BTC ist eine Technologie und dann auch keine besondere. Sein einzige nennenswerte Eigenschaft ist, dass er begrenzt ist, mehr aber nicht. Für mehr müssen wieder Second-Layer etc herhalten.

    Aber wer sagt das das Prinzip BTC von heute, in 10 Jahren nicht durch eine bessere Technologie ersetzt wird, die ggf. dann noch mehr nützliche Eigenschaften besitzt?

    Und das ist für "mich" der Grund warum der BTC eben kein Wertspeicher wie Gold ist.

    Denn wie bereits mehrfach geschrieben, hat Gold eben mehr Eigenschaften als der BTC und kann und wird breiter eingesetzt.

    Wahnsinn, das ist ja irgendwie verrückt, und ich verstehe fast nur Bahnhof. Danke für den Input.

    Geht mir nicht anders. Ich sage ja nicht das das Finanz- und Währungssystem perfekt ist, ich will nur aufzeigen das der BTC es auch nicht ist. Viele loben ihn zum Himmel, dabei steckt er noch tief in den Säuglingssocken im Vergleich zum Wertspeicher Gold.

    Es ist spekulativ ohne jegliche Frage und es hat ein Risiko. Niemand sollte all in gehen oder seine komplette Altersvorsorge darauf aufbauen.

    Aber zu schreiben alles Müll/gehört verboten ist einfach weltfremd.

    Wer hätte allen ernstes vor 10 Jahren gedacht ich kauf für 1Bitcoin mal kurz nen 80.000€ Mercedes und hab immer noch 20k übrig.

    Gut möglich das du in 20 weiteren Jahren Luxusvillen für 1 BTC bekommen.

    Danke, aber warum sollte man dann wenn es nicht mal für die komplette Altersvorsorge empfohlen ist, diesen heute als Wertspeicher nutzen? Das widerspricht sich doch...

    Entweder ist er es, oder nicht...

    Ich sage nicht das er verboten werden soll. Nur ist eben für mich der BTC kein Wertspeicher, sondern ein rein hoch-spekulatives Asset.

    Es ist aber auch gut möglich das in 20 Jahren, der BTC nicht mehr reicht um eine Pizza zu bekommen.

    Aber hier sind verschiedene Denkweisen unterwegs und wir werden uns hier wohl nie einig...

    BTC als Wertspeicher? Nein.

    BTS als spekulatives Asset? Klar, bin ja selbst investiert.

    BTC als Altersvorsorge? Nein, zu volatil.

    So nun gebe ich aber auch ruhe. ;)