Beiträge von mocean

    Was hast du denn an Restschuld und wie sehr könnte dich eine Zinssteigerung in die Bredouille bringen?

    Keine Restschuld, sondern wäre ein Neuabschluss. Habe beide Angebote vorliegen und frage mich was strategisch klüger wäre.

    Beruhigend ist, dass die Immobilie zur Kapitalanlage von vornherein Cashflow-Positiv ist. Das nimmt in beiden Fällen Druck raus. Bauchgefühl sagt es geht nochmal runter, Kopf sagt schreibe es lieber 10 Jahre fest, freue dich über höhere Steuervorteile und schau was dann passiert 😄

    Hi zusammen,

    momentan mache ich mir Gedanken (aufgrund eines Immobilienangebots) ob ich den Zins 5 oder 10 Jahre festschreiben sollte.

    Ich weiß, keiner von uns hat eine Glaskugel. Dennoch ein Versuch die Schwarmintelligenz anzuzapfen. Was glaubt ihr, was macht der Bauzins? Würde es sich lohnen lieber etwas kürzer festzuschreiben und die Flexibilität in 5 Jahren zu nutzen?

    Anmerkung zu meinen Angeboten:

    Bei 10J. Festschreibung: 4,01% eff.

    Bei 5J. Festschreibung: 3,75% eff.

    Immobilie wäre +175€ mtl. Cashflow positiv (10J.) Bei 5J. Festschreibung m. +225€ mtl.

    Danke vorab!

    Hallo Forum,

    ich habe dummerweise 2010, schon in der Ärzteversorgung versichert, eine dws Riesterrente abgeschlossen. Im Nachgang denke ich, dass ich diesbezüglich falsch beraten wurde, da ich keinerlei staatliche Zulagen (bin kinderlos) erhalten habe. Welche Folgen würde wohl eine Kündigung zum aktuellen zeitpunkt haben?


    Vielen Dank für jede Antwort!

    Hey Apfelsaft7 behalte mal die Riester-Reform mit dem Altersvorsorge-Depot ab (Stand jetzt) 2027 im Auge. Dort soll man bestehende Riesterrente Riesterrentenprodukte nach 5 Jahren Vertragsdauer kostenfrei überführen dürfen inkl. Zulagen. So könntest du aus einem schlechten Produkt noch was gutes machen + bis zu 480€ Zulagen p.a. erhalten wenn deine Sparleistung 1800€ pro Jahr beträgt 😊✔️

    Mit finvesto habe ich nur über meine VL beim Arbeitgeber Berührungspunkte gehabt. Gibt ja kaum Anbieter die ein kostengünstiges VL Depot mit ausreichend Auswahl an breiten Welt-ETFs anbieten.

    Ich sehe immer wieder das sie Angebote zu Tages- oder Festgeld rausschicken, war aber nie für mich interessant. Das Tagesgeld muss doch sowieso keine maximale Rendite herausholen, sondern nur die Notgroschen-Funktion erfüllen, oder? So sehe ich das zumindest.

    Alles was darüber hinaus für längerfristige Ziele angespart und/oder zurückgehalten werden gehören dann in eine Festgeldtreppe oder Geldmarkt. Dann sparst du dir das ewig lästige Zinshopping 👋😄✔️

    Bitte schau dir das Video von Thomas Beutler zur bAV auf dem Prüfstand an. Das legt die Schwächen der bAV anhand eines eigens dafür konzipierten Rechners so dermaßen schonungslos offen, da wirst du keine Sekunde zögern das Ding zu kündigen 👌💡

    Bei einem dir wohlgesonnenen Arbeitgeber gibt es zudem mind. 50% Zuschuss wenn ihm wirklich etwas an deiner Altersvorsorge liegt. 😊 sobald weniger bezuschusst wird kannst du seeeeeehr sicher davon ausgehen dass das nix wird.

    Was machst Du/ihr denn, wenn die Staffel anzieht und das Budget nicht mitwächst?

    Ich mache mir da offenbar nicht so viele Gedanken wie du. Ich habe aber mal die Website rausgesucht, bei der ich mal Marktpreise im Zeitverlauf angeschaut habe. Dort kann man sich auch über Veränderungen informieren lassen.

    https://www.immoportal.com (Über die Qualität der Schätzung kann ich kein Urteil abgeben!)

    Es gibt kein Investment ohne Risiko - insofern nehme ich das in Kauf 😄 wäre es kein näheres Familienmitglied hätte ich höchstwahrscheinlich eine Indexmiete vereinbart. So sorge ich lieber schnell für eine Volltilgung und schaffe mir den positiven Cashflow 💡:S

    Hallo mocean,

    Sie sind stolz auf Ihre Renovierung und nach den Bildern ist sie gelungen. Ich muss aber etwas den Spielverderber geben. Es gibt drei Faktoren für den Wert einer Immobilie: 1.Lage 2.Lage 3.Lage (alter Maklerwitz). Renovierungszustand kommt da nicht vor. Um es plastisch zu machen; der Renovierungszustand macht bei Ihrer Wohnung vielleicht 10k beim später zu erzielenden Kaufpreis aus. Sie können super renoviert haben, aber dem Käufer gefällt es nicht und er reißt alles raus. Aber je nach dem, wie sich die Nachbarschaft und Infrastruktur bis zum Verkauf ändert, kann der Kaufpreis um +/- 50k differieren.

    Wenn Sie unbedingt eine Zahl für die Wohnung in Ihrer persönlichen Bilanz stehen haben wollen, nehmen Sie Kaufkosten minus Kreditbelastung.

    Gruß Pumphut

    😄 Guter (und wohl wahrer) Spruch

    Ja die Lage ist zum Glück auch ganz anständig, zukünftig wäre also wider Erwarten ein Auszug dann ließe es sich gut an Singles/Studenten vermieten.

    In jedem Fall ist es schön eure ganzen Einschätzungen dazu mal zu hören 👌💡

    Danke für deine Einschätzungen!

    Zuallererst mal auf das zuletzt von dir geschriebene: keine Sorge unser Leben kommt nicht zu kurz 🫡 wir haben bereits eine bald 4 Jährige Tochter, ich habe freiwillig die Arbeitszeit um 10% reduziert um mehr zuhause bei meiner Familie zu sein und wir reisen regelmäßig 👌 unabhängig davon ist es natürlich total richtig was du sagst und man kann von älteren Menschen viel für das Leben lernen 😊

    Bei den 290€ habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Hiermit war das Hausgeld gemeint. Darin befinden sich sämtliche Kosten inkl. Kosten für die Hausverwaltung. Also neben Heizung, Wasser, Gebäudeversicherung, Müll auch die Hausmeister sowie Winderdienst etc.

    Es fällt also nichts mehr an außer Strom. 👌💡

    Glückwunsch. Ist echt schön geworden. Du hast neben dem "Nachteil" dass du unterm Strich wahrscheinlich keinen Gewinn machst, den Vorteil, dass dieses Domizil in der Familie bleibt und dadurch auch pfleglich behandelt wird. Der Preis war ja nun wirklich gut, auch nach der Modernisierung.

    Den Wert der Immo wirst du nur durch Vergleiche von Angebote in deiner Gegend abschätzen können.

    Danke dir! Hat wirklich im Nachhinein Spaß gemacht und es ist ein nicht so stark messbarer Wert wenn man in einer Wohnung steht die toll aufgewertet wurde und obendrein einem selbst gehört 💡😊

    Einen direkten Impact erziele ich dadurch das ich nun jährlich über die Erfassung in meiner Steuererklärung aus einer Nachzahlung (durch Nebengewerbe, Kapitalerträge deutlich über 1000€) nun eine Rückerstattung bekomme und meine Steuerlast senken kann. Das ist zumindest ein kleiner, aber sofort spürbarer Vorteil. Noch dazu plane ich in 10 Jahren abbezahlt zu haben. Dann ist das Objekt definitiv Cashflow-Positiv, wenn auch nicht so viel 😄

    Hast du auch Immobilien zur Vermietung? Wenn ja wie schreibst du sie in die Vermögensbilanz/Portfoliotracking? 🫡

    Glückwunsch zur ersten Immobilie, deren Kauf und Instandsetzung Dir ja offensichtlich viel Freude gemacht haben.

    Genaue Werte sind wie oben beschrieben nicht zu haben. Gängige Tools zur Immobilienbewertung zB von der Sparkasse sollen auch den Modernisierungsstand abfragen. Genauer als diese Pi Mal Daumen Angabe wirst Du es nicht hinbekommen.

    Was ich nicht ganz verstehe ist die Regelung zur Staffelmiete vs. umlagefähige Kosten. Wäre es nicht fairer gewesen, die real anfallenden Kosten umzulegen und aber dafür keine Staffel zu vereinbaren, da Du ja (auf 10 Jahre) mit stabilen Zinsen rechnen kannst? Was genau ist da die Überlegung?

    Danke für die Rückmeldung ✔️ 😊

    Meine Angehörige hat nicht besonders viel Budget monatlich zur Verfügung und ich wollte sie nicht monatlich zu stark auf Anhieb belasten. Da möchte ich lieber langfristig eine kleine Steigerung haben die den steigenden Verwalterkosten etwas entgegensetzt. Mit dem restlichen Anteil (Stand jetzt 125€ mtl.) komme ich ohne Probleme zurecht 👌 sonst hättest du absolut recht- wäre der vermutlich bessere Weg. 💡

    Hast du auch Wohneigentum? Und wenn ja wie berücksichtigst du das in deiner regelmäßigen Vermögensbilanz? 😊

    Danke für die Rückmeldung 👌 Ja prinzipiell hast du recht, mir ging es hier nicht darum die Rendite zu maximieren sondern eben eine Stufe dazwischen zu wählen. Ziel ist in 10 Jahren fertig zu tilgen, die schuldenfreie Immobilie auf dem Weg dahin in der Tasche zu haben falls es eine weitere attraktive Wohnung gibt die mir dann weiteren Cashflow bringt. Alternativ bleibt es nur dabei und die bringt mir ein paar hundert Euro im Monat an Ertrag.

    Außerdem weiß ich meine Angehörige in Sicherheit und sie wird niemals wegen Eigenbedarf gekündigt. Ist auch viel wert heutzutage, sogar deutlich mehr Wert als positiver Cashflow finde ich. 😊

    Dafür muss ich eben einige Jahre etwas draufzahlen aber wollte das es möglichst wertstabil erhalten bleibt ✔️ 12,8 €/qm ist auch keine "geschenkte" Kaltmiete - im Gegenzug kriegt sie aber auch was anständiges 😄

    Bin mir aber nach wie vor unsicher darüber wie ich es dann fortschreiben soll. Würdest du auch ausschließlich den Tilgungsanteil der Bankrate + Sondertilgungen monatlich erfassen wie einen normalen Sparplan auf ein Cashkonto um es regelmäßig berücksichtigt zu haben in der Bilanz? Oder würdest du das jährlich z.b. pauschal mit 1,5% Wertsteigerungsannahme berücksichtigen?

    VG

    Wäre wie meine Vorredner*innen auch für Sondertilgung. Festgeldtreppe oder Laufzeiten-ETFs wie iBonds decken doch super deinen Bedarf ab. Die am mittelfristigen Ende etwas gestiegenen Festgeldzinsen kommen dir nun zu Gute. ✔️

    Hi liebes Forum und ein frohes neues Jahr allen! :*

    ich (30 J. Alt) habe im Juli diesen Jahres eine kleine 1-Zi.-Eigentumswohnung gekauft. Normalerweise war ich immer Team ETF doch als ein Familienmitglied verzweifelt lange nach einer Mietwohnung gesucht hat, konnte ich hier mal eine Immobilienposition aufbauen was in der "kleinen" Konstellation auch kein überhöhtes Risiko darstellt.

    Meine Frage an alle Immobilienbesitzer ist: im Rahmen eurer Vermögensbilanz und Altersvorsorge. Wie berücksichtigt ihr eure Immobilie und wie berechnet ihr den Wert(-verlauf) eurer Immobilie auch vor dem Hintergrund bereits erfolgter Modernisierungen/Sanierungen? Will dafür keinen teuren Gutachter bezahlen sondern halt ein ungefähres Gefühl entwickeln wie ich das fortgeschrieben in die Zukunft machen könnte.

    Ich würde mal ein paar meiner Daten einfließen lassen falls ihr mich hier unterstützen könnt und Tipps parat habt 😊

    Immobilie: 1-Zi.-ETW im EG mit Flur, eigenem Bad, Balkon (schöner Ausblick 🫡), abgetrenntem Raum für Küche und insgesamt 39qm Wohnfläche. Parkplätze kostenlos vor der Türe ausreichen vorhanden, Keller mit 7qm vorhanden

    Baujahr & Lage: 1972, 14 Parteien Mehrfamilienhaus in ruhiger Stadtrandrandlage im Kreis Karlsruhe Baden-Württemberg, 20 Minuten mit der Bahn nach Karlsruhe, ca. 45 Min. nach Heilbronn, Stuttgart in max. 60 Minuten erreichbar

    Kaufpreis: 105.000€ + 4.000€ für Modernisierungskosten

    -> Eigenkapital in Höhe der Kauf-NK wurden von mir eingebracht

    -> Bankrate 450€ + Hausverwaltung 290€ mtl. - Nettokaltmiete: 500€ + 115€ Nebenkosten

    Umlagefähig wären ca. 200€ der Nebenkosten aber da es ein Familienmitglied ist nehme ich den Rest auf meine Kappe und möchte keine Rückerstattung dessen. Staffelmiete ist vereinbart mit +2% alle 2 Jahre (auch aufgrund Familie und um steigenden Verwalterkosten etwas Rechnung zu tragen).

    5% Sondertilgung p.a. (5.450€ pro Jahr) werde ich jährlich voll nutzen, in 2025 bereits umgesetzt

    Ziel: in 10 Jahren noch Restschuld v. ca. 30.000€ die ich dann volltilgen möchte.

    Modernisierung/Aufwertung:

    Das alte Bad mit Wanne wurde herausgerissen und das komplette Bad wurde saniert (siehe Bilder 😊). Außerdem haben wir im Eingangbsereich alten Korkboden mit modernen Bodenfliesen eingetauscht sowie im Wohnzimmer

    Altes Bad:

    Neues Bad:

    Alter Boden Eingang + Wohn- und Schlafzimmer:

    Neue Böden:

    Hinzu kam eine neue Küche:

    Die gesamten Modernisierungskosten beliefen sich auf: 7.300€

    Meine gesamten Kosten beliefen sich somit inkl. Kaufnebenkosten + Modernisierungen auf ca. 18.000€

    Hat richtig Spaß gemacht und meiner Meinung nach auch eine tolle Aufwertung ergeben. Wie würdet ihr die Aufwertung einschätzen? Und entsprechend in einer Bewertung einfließen lassen was die "Wertentwicklung anbelangt?

    Bisher habe ich es wie folgt in meinem Portfolio-Tracker berücksichtigt:

    Als Cash-Position mit dem monatlichen Tilgungsanteil der Bankrate als 'Sparplan' + die Sondertilgung in voller Höhe (bisher knapp 6.000€ getilgt). Weitere Wertzuwächse habe ich aber nicht berücksichtigt.

    Neben der ETW ist ein WP-Depot mit 80.000€ und Sparplan v. 850€ laufend

    Das soll der Großteil der Altersvorsorge werden.

    Zusätzlich sind ca. 20.000€ in P2P mit ca. 200€ mtl. Zinseinnahmen vor Steuern laufend.

    Bin gespannt auf eure Einschätzungen. ✔️😊

    VG