Hey,
Meine Erfahrung bei Banken ist, dass Wertpapierdepots irgendwie nicht so richtig "mitgerechnet" werden als Sicherheit.
Wichtig für Banken sind:
Wie hoch ist realistisch gesehen die erwartete Kaltmiete?
Cashflow positiv, wenn ja wie hoch?
Wie sieht die Gegenüberstellung Vermögen-Schulden aus?
Viele Konsumkredite am laufen?
Angestellter oder Selbstständiger?
Welches monatliches Gehalt?
Wie hoch sind die monatlichen Ausgaben?
Wenn eine Bank eine Sicherheit haben möchte, dann sollte diese Sicherheit auch recht sicher sein und das ist ein Wertdepot von sich aus einfach nicht.
Und ich kenne keine Bank, dessen Angestellte sich für einen 100k Kredit die Mühe machen und dein Depot "analysieren", also hast du in Einzelaktien investiert oder in breit gestreut ETFs etc.
Als Sicherheit wird eine andere Immobilie/Grundstück angesehen oder halt Cash.
Was manche Banken anbieten: anstatt der Tilgung zahlt man monatlich in ETFs ein. Und dieses Depot ist dann als Sicherheit für den Immobilienkredit hinterlegt.
Kleiner (=großer) Haken: man muss oftmals die Fonds der Hausmarke nehmen, mit hohen jährlichen Kosten und stellenweise Ausgabeaufschlägen.
Man will dir damit noch ein Finanzprodukt aufschwatzen.
Davon würde ich die Finger von lassen.
Am besten einfach deine Bank mal anfragen. Oder bist du noch auf der Suche nach einer Bank, die dir die Immobilie finanzieren soll?