Könnte ich nochmal anfangen oder hätte ich größere Summen zu investieren, würde ich den Gerd-Kommer-ETF als Ein-ETF-Lösung verwenden. Das wird mir wahrscheinlich in diesem Forum als ,,fanboy" ausgelegt, aber ich habe das Gefühl, dass er in den kommenden 10 Jahren (und länger) besser laufen wird als ein marktkapitalisierender Ansatz und momentan auch risikoadjustiert Vorteile hat. Ein marktkapitalisierender Ansatz ist nur einer von vielen und wird in der Kapitalmarktfoschung nicht unkritisch gesehen. Die meisten Experten legen so nicht (mehr) an. Kommer, Beck, Weber und Walz sind nur einige Beispiele.
Beiträge von Micho
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Gerd Kommer zur Überbewertung:
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Dann ist doch alles klar!
Es geht ihr nur um die reichen Erben, die, auf der faulen Haut liegend, das Depot ihrer Vorfahren durchbringen.

Die Anzahl dieser Menschen ist gewaltig. Ihre Bereitschaft ins Ausland abzuhauen ist gering. Und ihre Ressourcen das Vermögen in anderen Strukturen verwalten zu lassen kaum vorhanden. Schnappen wir uns die Lümmel und lösen die Probleme der Sozialversicherung endgültig.
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https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDov…5XzIxLTQ1LU1FWg
ab 6:56:
Frau Miosga fragt nach den Millionären und der Abgrenzung nach unten.
Antwort " ... Was bedeutet das mit hohen Aktiengewinnen, also Menschen, die nie arbeiten in ihrem Leben? ..."Baerbock: ,,Wir müssen das private System und das gesetzliche System ineinander integrieren. Das ist der erste Schritt."
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Was wird den als Risiko angesehen? Vermögensverwaltung mit einer festgelegten Anlage ohne Zockerei?
Falls du oder deine GmbH weniger sicher sind als die Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland, stellst du ein erhöhtes Risiko dar.
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2. Das Darlehen muss verzinst werden zu marktüblichen Konditionen. Sagen wir 3% p.a.,
Das ist der sichere Zins. Für ein Darlehen will das Finanzamt einen Risikoaufschlag sehen. Mindestens +2, also 5%. Bei höheren Zinsen entsprechend mehr.
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social media is voll von solchen Steuersparkonstrukten. Denke mal das ist in der Regel abzocke. Wer so reich ist, dass so etwas ähnliches in Frage kommt der fragt sicher nicht in einem Forum nach
Das ist auf jeden Fall ein lukratives Geschäft für die Berater. Die verdienen immer. Egal wie es läuft. Das ganze ist für Summen unter 1 Mio. besser 5 Mio. völlig abwegig. Egal in was man investiert. Investiert man in ETFs gibt es überhaupt keine Summe bei der es (ohne operatives Geschäft) funktionieren würde, weil man in der GmbH 12-13% Steuern zahlt (privat ca. 18,5%).
Und dann? Hängt das Geld in der Firma. Über einen Minijob 520 Euro im Monat abführen? Und 31% pauschale Abgaben in der GmbH zahlen. Wie soll das gehen? Oder auf ein Upstream-Darlehen 5-6% Zinsen zahlen + versteuern? Und oben drauf 5-6 Tausend Euro für den Berater. Jedes Jahr. Wenn es gut läuft. Wenn das Finanzamt anklopft, kostet es das Doppelte. Vergiss es.
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- Augen zu und durch = auf "Verjährung" 5 Jahre nach Antragstellung wg. Fahrlässigkeithoffen. Wäre mir zu heikel, zumal eine Vorsatzvermutung gilt.
Gibt es nicht eine Verjährungsfrist von 10 Jahren nach Antragstellung, die nur dann nicht gilt bzw. auf 30 Jahre verlängert wird, wenn man arglistige Täuschung nachweisen kann?
(Reines Interesse. Das soll jetzt nicht zum ,,Wie betrüge ich am besten Thread" werden und keine Aufforderung darstellen.)
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Du darfst also rumkotzen aber wir sollen ganz fein brav sachlich antworten? Nice
Der TE ist von der Sache überzeugt und offensichtlich der Meinung den heiligen Gral der Steuer- und Abgabenvermeidung gefunden zu haben. Er hat sehr wahrscheinlich einen confirmation bias. Ich hoffe, dass er sich beraten lässt oder selbst darauf kommt, dass er auf dem Holzweg ist. Sonst wird es teuer.
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Der Psychologe meinte heute auf telefonische Rückfrage zu mir: "Sie waren nur 1-2x anwesend und ich habe Sie nicht einmal im Programm gehabt oder noch Unterlagen davon. Das war lediglich eine Abklärung ob eine Therapie sinnvoll ist und das war sie nicht."
Wer hat das bezahlt?
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500k Depotwert, Einzahlung 15k, Jährliche Rendite 6% (nur ETF), Steuern GmbH 1,54% und Privat 26,38%
Ja, das wäre schön. Bitte lass dich beraten. Deine Infos sind falsch. -
Überhaupt nicht.
Doch. Das war zu 100% whataboutism.
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Ist es besser, wenn jemand, der sich selbst für einen Wirtschaftsfachmann hält, ankündigt 90 Mrd Euro zu verteilen, aber nicht den Hauch einer Idee hat, wo dieser Betrag herkommen soll.
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Du stellt einfach eine Order für den Fonds ein und wählst bei Börsenplatz "Fondsgesellschaft" aus.
Wie geht das bei maxblue ?
Pass aber bitte auf und les' dir nochmal die genauen Kosten vor dem Kauf durch. Ich weiss nicht wie das bei maxlue ist, aber ich hab' bei einigen Geldmarktfonds plötzlich doch einen Ausgabeaufschlag oder andere Initiale Kosten drin (erst ganz zum Schluss vor der Freigabe). Bei einem waren es sogar 5%. Nur der von der UBS war immer mit 0% zu kaufen.
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Wenn sich die Zinskurve weiter auch am kurzen Ende normalisiert, erledigt sich das Thema evtl. ohnehin von selbst, wenn die Rendite einer Bundesanleihentreppe mit bspw. 3 jährigen Staatsanleihen eine höhere Rendite abwirft als der Geldmarkt.
Hast du schon mit 1-3-jährigen B.Anleihen angefangen oder wartest du noch ab?

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Zitat von Annalena Baerbock bei Carmen Miosga
Millionäre, also Leute, die noch nie gearbeitet haben.
Da bleibt einem echt die Spucke weg. Das ist so verstörend, falsch und schädigend, dass man nicht mal mehr wütend werden kann. Ich hoffe inständig, dass diese Partei in der nächsten Regierung keine Verantwortung übernehmen kann.
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Die Frage ist ein bisschen, welches Problem gelöst werden soll?
Mittlerweile wählen ja immer mehr Anleger z.B. den DBX0AN als Tagesgeldersatz. Teilweise eröffnen sie extra ein Depot bei einem neobroker, um die Handelskosten zu senken bzw. zu umgehen (der Spread bleibt). Ich habe mir einfach die Frage gestellt, ob es auch eine andere Lösung gibt mit gleichen oder besseren Konditionen und auch bei einer traditionellen Bank oder einem Fondsvermittler (bei der/dem auch die anderen Assets liegen) zu handeln ist. Und da bin ich auf diesen Fonds gestoßen, der für mich nicht erklärbare Konditionen hat. Keine Kaufkosten, keine Verkaufskosten, kein Spread und halb so günstig wie der DBX0AN. Da muss es einen Haken geben...
Anmerkung: Mir ist natürlich klar, dass es sich hier wieder um ein nerd-Thema handelt (0,1 oder 0,04%, Spread, Zweitdepot...eigentlich ist das egal)
Zitat von AmnestyGeht es um Liquidität in der Krise, müsste man schauen, wie wirksam die GMF Verordnung der EU nach der letzten Krise sein wird. Ob ein DBX0AN hier genauso gut abschneiden wird wie Bundesanleihen, wäre auch die Frage.Es gibt auf jeden Fall kein free Lunch. Wenn ein klassischer GMF in sichere Papiere investiert (wie der ODDO BHF MONEY Market), liegt die Rendite auf dem Niveau eines eb.rexx 0-1.
Selbst Prof. Walz steht den Geldmarkt-ETFs (noch) kritisch gegenüber. Er wollte sich ja mal in das Thema einlesen. Momentan sagt er man solle lieber kurzlaufende Staatsanleihen bester Bonität nehmen. Einfach weil ganz klar ist in was man investiert. Ich bin mir da auch nicht ganz sicher...
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Der Vorteil der klassischen Geldmarktfonds ist, dass sie bei einigen Brokern gebührenfrei und ohne Spread gehandelt werden können (z.B. comdirect, consors, maxblue etc), während der Handel von ETFs bei diesen Brokern für Geldmarktfonds recht teuer ist.
Ich sehe das genauso. Und bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass man sich zwar Kauf-+Verkaufskosten+ den Spread spart, wenn es keinen Ausgabeaufschlag gibt, allerdings die TER teurer ist und der Broker daraus einen regelmäßigen Kick-Back bekommt. Das ist eigentlich bei klassischen Fonds die Regel. Beim Fixed Income One von Andreas Beck ist das der Fall (Anmerkung: nur ein Beispiel - kein Geldmarktsfonds!).
Und wenn die TER sehr günstig ist, dann sind es meistens Geldmarktfonds für institutionelle Investoren. Das bedeutet Anteilspreise von über 100k oder 500k oder ein Mindestvolumen pro Kauf.
Zitat von gfusdt5Ein Nachteil gegenüber dem DBX0AN ist, dass klassische Geldmarktfonds diverse Geldmarktpapiere halten, die vermutlich etwas risikoreicher sind als die europäischen Staatsanleihen im Trägerportfolio des DBX0AN.
Das kann sein. Die mangelnde Transparenz ist evtl. auch ein Problem (wird auch von Finanztip als Kritikpunkt aufgeführt) .
Zitat von gfusdt5Kannst du diesen Geldmarktfonds tatsächlich irgendwo handeln?
Also wenn ich das richtig sehe, geht der bei Direktbanken nicht. Aber bei Fondsvermittlern über ebase kann man ihn kaufen. Und selbst bei Filialbanken wie der Targo Bank, der Santander und der Deutsche Bank scheint es zu funktionieren. Mich wundert das und ich finde den Haken nicht. Das kann nicht stimmen, bei dem Preis.
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Musst du schauen, ist halt die Frage klar sind 1,54% attraktiver als 26,375% oder 18,4%.
Das gilt nur für Einzelaktien.
Und wie willst du das Geld (gehört der GmbH) wieder an dich zurückführen? Das geht nur über ein Gehalt (Steuern und Sozialabgaben) oder die Rückführung von einem Darlehen, das marktüblich verzinst werden muss (übrigens auch versteuert). Rechne das mal durch. Du zahlst immer drauf.
Und: 100.000 Euro sind ein Witz. Allein der Steuerberater und die Buchführung kostet dich 5-6 Tausend Euro im Jahr. Minimum und nur wenn alles glatt geht. Das sind 5-6% laufende Kosten bei 8% Rendite minus Inflation. Unter 1 Mio. Euro ist an eine VV-GmbH überhaupt nicht zu denken. Eher 5 Mio. Euro. Und auch dann lohnt es sich in den meisten Fällen nicht.
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Gibt es Meinungen / Erfahrungen zu ,,klassischen" Geldmarktfonds und Gründe weshalb sich jemand dagegen entschieden hat und lieber in ETFs (z.B. DBX0AN) investiert? Welche Nachteile gibt es?
Beispiel:
UBS Select Money Market Fund EUR
- Ausgabeaufschlag: 0%
- TER: 0,04%
- Kann über die meisten Fondsplattformen/teilweise auch Hausbank kostenlos (auch ohne Spread) ge- und verkauft werden.