Es gibt eine Faustregel, die besagt man sollte sein Lebensalter von 100 (oder 110 für risikofreudigere Anleger) abziehen und diesen Teil im risikobehafteten Teil (Aktien) investieren.
Bsp. 50 Jahre alt: 110-50=60, also 60% Aktien-ETF / 40% Geldmarkt.
Ich persönlich halte von dieser Faustregel nicht viel, weil die richtige Asset-Allokation von vielen Faktoren abhängt. Es gibt 70-jährige, die 90% Aktien halten können und es gibt 60-jährige, die fast alles im Geldmarkt haben müssen. Ganz einfach, weil ihre Vermögenshöhe und ihr Liquiditätsbedarf verschieden sind. Emotionale Faktoren kommen auch noch hinzu.
Ich habe allerdings mal gelesen, dass diese Faustregel ziemlich oft ins Schwarze treffe und für jemanden, der überhaupt keine Ahnung hat, nicht das Schlechteste sei.
Man muss halt immer aufpassen, weil viele ,,Weisheiten" bzgl. Asset-Allokation und Investments aus den USA kommen. Die haben allerdings ein ganz anderes Rentensystem und auch andere Möglichkeiten.
Grundsätzlich gilt: Je höher das Vermögen und je niedriger der Liquiditätsbedarf im Alter, desto unwichtiger ist die Asset-Allokation.
