Beiträge von Micho

    Auf der einen Seite hast du die Entscheidung getroffen dein Vermögen neu zu strukturieren, weil du erkannt hast, dass ein über 90%iger Anteil in einem engen Asset (+in einer Währung +in einer Stadt) ein erhöhtes (Klumpen-)Risiko darstellt. Auf der anderen Seite wartest du mit der Umstrukturierung aus steuerlichen Gründen, weil du denkst, dass dieses Risiko eigentlich ähnlich wie ein diversifiziertes Aktien-Portfolio sei. Das ist ein Widerspruch und ein ziemlich klarer Fall von confirmation bias.

    Warum nicht einfach ehrlich sein? Du willst Steuern sparen und wettest darauf, dass sich das (Klumpen-) Risiko bis zum Eintritt der Steuerfreiheit nicht materialisiert. Das passt doch. Es gibt deutlich unsinnigere und kostspieligere Entscheidungen, die in diesem Land wegen der Steuer (oder Zulagen) getroffen wurden und werden, als die Spekulationsfrist auszusitzen. Wie gesagt: Ich würde es nicht machen. Du schon. Das ist doch völlig in Ordnung. Du musst weder mich noch sonst irgendjemanden hier von deinen Entscheidungen überzeugen.

    Der DWS Euro Flexizins NC (847423) hat auf 1 Jahressicht ca. 4,2% gemacht (aktuelle Yield ca. 3,2%), ganz ohne Ausgabeaufschlag.

    Zu beachten ist hier allerdings, dass dieser Fonds kurzlaufende Unternehmensanleihen beinhaltet (Duration 5,2 Monate, Durchschnittsrating A) und er daher etwas volatiler ist als ein durchschnittlicher Geldmarktfonds. Außerdem besteht bei Unternehmensanleihen ein höheres Ausfallrisiko.

    Du bist mittlerweile für mich der absolute Geldmarktfonds-Experte. Woher hast du den jetzt wieder her? :D Noch zwei Wochen in diesem Thread und ich habe 20 Geldmarktfonds im Depot. Gerd Kommer mischt ja kurzlaufende U.Anleihen im risikoarmen Teil bei. Hab' ich ehrlich gesagt nicht verstanden... Sind die wirklich so risikoarm? Ich denke nicht. Die sind immer so Bankenlastig...

    weil "market timing" hier in den thread passt zum Depotumbau weg von 70/30...

    Das was ich mache mit den Immos wegen den Steuern, ist eben genau NICHT Market timing, weil es hier um die Steuer geht die jetzt sicher anfallen würde und (nach menschlichem Ermessen) in 5a nicht mehr und eben nicht um den Immobilienmarkt oder auch den Wert des Objekts an sich. Ob die Steuer anfällt oder nicht, ist im Gesetz festgeschrieben und eben keine Frage "des Marktes".

    Die Steuerhöhe hängt in dem Fall noch nicht mal vom Wert bzw. möglichen Gewinn der Immobilie zum Verkaufszeitpunkt ab weil es um eine Sonderabschreibung abhängig von den Erstellungskosten geht (hab ich auch schon mal geschrieben, also völlig egal wieviel die Immos in 5a Wert sind...was die Wert sind weiß ich nicht, das weiß keiner).

    Das hat mit Markettiming einfach rein gar nix zu tun.

    Du gehst bewusst und für weitere 5 Jahre unverhältnismäßig hohe (Klumpen-) Risiken ein mit der Erwartung, dass eine Steuerersparnis größer ausfallen wird als eine eventuell nach Inflation negative Wertentwicklung+Opportunitätskosten in diesen 5 Jahren. Das ist zu 100% market-timing und nicht prognosefrei. Ich würde mein Gesamtvermögen sofort so aufstellen, dass es keine unsystematischen Risiken mehr aufweist. Kosten und Steuern wären dabei für mich zweitrangig. Aber hey, wir drehen uns im Kreis. Mach' es doch einfach so wie du es für richtig hältst. ;)

    Das dann vielleicht noch 1-3 Jahre vor geplantem Rentenbeginn, während man gerade Entnahmeraten rechnet und feststellt, dass sehr viel weniger drin ist als erhofft… Da hilft es dann auch wenig, dass es erfahrungsgemäß irgendwann in den nächsten 10-12 Jahren wieder aufwärts gehen sollte (denn dann ist man um die 70 und die Weltreise war eigentlich ab Rentenbeginn geplant).

    Das sehe ich auch so. Und dazu kommt, dass diese 10 oder 15 Jahre nur Erfahrungswerte sind. Ich erinnere mich noch gut an die Finanzkrise. Damals sind fast alle davon ausgegangen, dass es diesmal ganz anders wird. Das Finanzsystem selbst war betroffen und zwar strukturell. Viele haben von 20-30 Jahren und Großer Depression geredet. Und zwar nicht aus der Schwurbler- und Crashpropheten-Ecke. Wenn nämlich Warren Buffen im TV behauptet, dass es diesmal eng werden könnte und die besten Finanzleute dieses Planeten eine zweite Ausbildung als Tischler oder Koch beginnen, kommen doch ein paar Zweifel auf, ob es vielleicht diesmal vielleicht anders sein könnte. Und das 30 Jahre keine Zahl aus der Fabelwelt ist, konnte man an Japan sehen. 60+30 sind halt 90. Und fast jeder, der damals kurz vor der Rente stand und viele Aktien hatte, kam bei der Rechnung ganz schön ins Schwitzen.

    Ich bin kein Crashprophet und glaube an die Weltwirtschaft. Alles andere als eine hohe Aktienquote wäre nicht sonderlich clever. Aber ich wundere mich momentan schon manchmal was (auch hier im Forum) für Reden geschwungen werden. Ältere Sicherheitssparer, die nach 15 Jahren Bullenmarkt plötzlich die Aktie entdecken und das Tagesgeldkonto am besten gleich in den NASDAQ100 oder Nvidia stecken würden. Gehebelte ETFs als sichere Bank (bin doch nicht blöd und lege ohne Hebel an). 100% Aktienquote - alles andere ist völlig irrational. Für den Hausbau in 3 Jahren lieber 80% Aktien oder 100% Aktien?

    Ich mache mir schon Sorgen, dass hier das zarte Pflänzchen ,,Aktienkultur in Deutschland" wieder eingehen wird, sobald es knallt. Und knallen wird es - die Frage ist nur wann.

    Sorry monstermania, war wieder nicht das Thema. Ist mir einfach so eingefallen.

    Was wäre für Euch eine gute Rendite bei einem Geldmarktfonds bei 1 % Ausgabeaufschlag ?

    Also eine realistische gute Rendite.

    Habe einen im Auge der auf 1 Jahressicht ca. 4,3 % gemacht hat.

    Bitte um Entschuldigung, aber ich wollte keinen Extra Thread aufmachen.

    Eine höhere (zu erwartende) Rendite bedeutet immer ein höheres Risiko.

    Kannst du die Einzelheiten zu diesem Fonds posten? Dann können wir ja mal erörtern woher die 4,3% kommen...

    Zitat von Sovereign

    "Erfahrungen" in dem Bereich sind aber - aus meiner Sicht - etwas anderes.

    Ich denke Erfahrung an der Börse hat hauptsächlich mit dem Durchleben von (echten und langen) Krisen zu tun. Bullenmärkte dienen nicht um Erfahrungen zu sammeln (und der aktuelle Bullenmarkt dauert schon sehr lange). Je mehr Krisen man durchlebt hat, desto erfahrener wird man. Und dabei spielt die Aktienquote und das Depotvolumen eine entscheidende Rolle. Insbesondere der letzte Punkt ist m.E. wichtig und bei vielen Anlegern, die glauben emotional stabil zu sein, nicht ausreichend vorhanden, um das überhaupt abschätzen zu können. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man weiß, dass es schon irgendwann wieder steigen wird, oder, ob man weiß, dass es irgendwann schon wieder steigen wird während das Depot seit 2 Jahren 500.000 Euro im Minus liegt und selbst Experten beginnen ,,umzukippen".

    Das ist auch ein Punkt, der mich bei Georg immer etwas schmunzeln lässt. Er schreibt das Richtige und er hinterlegt seine Aussagen mit exzellenten Daten. Aber sein Depotvolumen ist (noch) relativ überschaubar und seine Ansparphase noch lang. Eine echte Krise mit großem Depot hat er noch nicht erlebt. Und ,,darüber reden" und ,,erleben" sind andere Welten. Ich glaube viele unterschätzen was eine richtige (und lange) Krise mit einem machen kann. Corona zählt m.E. nicht, weil viel zu kurz und offensichtlich. Die Finanzkrise jedoch schon. Und wie viele euphorische Börsianer von heute haben diese mit einem großen Depot durchlebt? Ich kenne niemanden.

    Eine Beleidigung ist zb, wenn Du mich als Person wegen meiner Vorgehensweise und Denkweise als furchtbar anstrengende Mammutaufgabe für jeden Honorarberater hinstellst. Ich sage Dir: jeder Honorarberater würde mir den Vogel zeigen, wenn ich mit dem Plan käme, jetzt die Immobilien zu verkaufen um das Klumpenrisiko sofort zu reduzieren und nicht erst in 5a wenn die Steuerschädlichkeit weg ist. Und jetzt ists gut hier, das hat hier im thread nichts verloren.

    Ich denke nicht, dass dir jeder Honorarberater den Vogel zeigen würde, wenn du nicht market-timing wegen der Steuer betreiben willst.

    Seit der Spitze in 2022 sind die Immobilienpreise in München um 10-20% gefallen.

    Wie sie sich in den kommenden 5 Jahren entwickeln werden, weiß kein Mensch.

    ,,Ich warte, weil...." ist immer market timing. Davon halte ich nichts. Du schon. Da jeder nur für sein Geld verantwortlich ist, passt das schon so.

    Ich habe über die DKB bereits mehrfach Einzelkäufe getätigt (5-stellige Beträge). Diese Käufe habe ich jeweils in der Zeit der Öffnungszeiten der Börse ohne Limit getätigt.

    Als Langfristanleger sehe ich das auch nicht so kritisch, ob ich nun ein paar Cent mehr oder weniger bezahle.

    Das mache ich seit geraumer Zeit auch so. Die Spreads der großen ETFs und die Wahrscheinlichkeit einen ungünstigen Kurs zu erhalten sind extrem gering. Mit Limit ist es allerdings so, dass einem meistens die Kurse davonlaufen und man gar nicht kauft. Das ist nichts anders als market-timing. Bringt überhaupt nichts.

    Ich weiß nicht wie oft ich Dir schon gesagt habe, dass ich mir des Klumpenrisikos sehr bewusst bin, es aber die nächsten mind 5 Jahre trotzdem nicht ändern werde, weil das steuerliche Nachteile im mittleren sechstelligen € Bereich zur Folge hätte und dieser Nachteil für mich schwerer wiegt, als die Vorteile das Risiko jetzt zu reduzieren. Komm damit klar oder nicht, mir egal. Deine Meinung nehme ich sogar wahr, und sei es weiter schlicht als guter Kontraindikator für meine eigenen finanziellen Entscheidungen 😉 Nur leider scheint Dir der Unterschied zwischen Meinung und Beleidigung nicht klar zu sein.

    Du bist der Meinung, dass steuerliche Abwägungen wichtiger wiegen als das Klumpenrisiko.

    Ich bin der Meinung, dass Steuern immer nachranging betrachtet werden sollten und man sein Vermögen besser heute als morgen sinnvoll aufstellen sollte. Das sind unterschiedliche Meinungen und das ist völlig in Ordnung. Eine Beleidigung sehe ich nicht. Ich sehe nur jemanden, der anscheinend nicht damit umgehen kann, dass ihm jemand nicht nach dem Mund redet.

    Wie gesagt: Ich bin verantwortlich für mein Geld. Du bist verantwortlich für dein Geld.

    Wenn du denkst, dass dein Weg der richtige ist, dann solltest du es so machen.

    Es scheint dir sehr wichtig zu sein was andere über deine Strategie denken und du scheinst Kritik an dieser als persönlichen Angriff wahrzunehmen. Ich würde mich von sowas lösen. Was (unbekannte) Andere in einem Forum über dich und deinen Vermögensaufbau denken, ist irrelevant.

    nur weil Du hier weiter Deinen persönlichen Feldzug gegen mich und meinen bisherigen Vermögensaufbau fortführen willst, musst Du nicht versuchen da andere mit reinzuziehen.

    Ich schätze gerade die Meinung und Erfahrung von monstermania sehr (und ich denke das weiß er, habe mich schon mehrfach dafür bedankt), ich war auch weder pampig oder beleidigend so wie Du es hier weiter mir gegenüber bist.

    Könnte es evtl. sein, dass Deine Abneigung gegen Immobilien zum Vermögensaufbau möglicherweise daher rührt, dass Du den Immobilienzyklus die letzten 15a hier verpasst hast, obwohl Du auch aus München kommst, und Dir jetzt ein Ventil suchst bzw. gegen Leute wie mich wetterst, die das anders als Du gemacht haben und damit recht weit gekommen sind? Nur eine Vermutung, aber denk mal drüber nach und mach mal ein bisschen Selbstreflektion wäre mein Tipp an Dich, auch wenn mir klar ist, dass das vermutlich nicht bei Dir ankommt.

    Ich führe weder einen Feldzug gegen dich, noch gegen deinen Vermögensaufbau. Ich habe dein Klumpenrisiko und deine mangelnde Erfahrung im Aktienmarkt erwähnt. Beides entspricht den Tatsachen. Anscheinend tust du dir schwer diese Tatsachen zu akzeptieren.

    Mit Kritik scheinst du dir grundsätzlich sehr schwer zu tun. Das ist völlig in Ordnung. Es ist dein Geld und nur du bist dafür verantwortlich. Ich werde auch weiterhin meine Meinung äußern. Ob dir das passt, spielt für mich keine Rolle. ;)

    Genau das war bis vor ein paar Jahren noch der Fall. Meine Eltern haben das
    Haus erst sehr spät gekauft, wollten aber auch nicht auf 2-3 Urlaube pro Jahr mit der Familie verzichten...

    Daran ist nichts auszusetzen. Ganz im Gegenteil. Die emotionale Rendite in Form von Erfahrungen mit der Familie wird manchmal unterschätzt. So zumindest meine Erfahrung.

    Zitat von 1 Deutsche Mark

    Wir haben heute alle Kapitalanlagen verkauft und ein Tagesgeldkonto bei der Bank11 erstellt. Der Erlös wird dann auf dieses Konto eingezahlt. Außerdem werden wir noch Sparpläne für das Tagesgeldkonto (90% der monatl. Sparrate) und eventuell einen Welt-ETF (10%) bei der ING zeitnah eingerichten. Ich dachte hierbei an den SPDR MSCI ACWI IMI.

    Ich denke das war eine gute Entscheidung. Der genannte ETF ist m.E. auch sehr gut.

    Je nach Philosophie sind für mich der ACWI IMI und der Kommer-ETF momentan die besten Ein-ETF-Aktien-Lösungen am Markt.

    Sobald die bank11 die Zinsen unter Marktniveau senkt oder die 100k (Einlagensicherung) überschritten werden, würde ich auf Geldmarktfonds umstellen. Das ist m.E. bequemer.

    Wie gesagt: Mit 6000 Euro Einkommen und 3000 Euro Ausgaben im Monat + abbezahltem EFH, haben deine Eltern das Spiel gewonnen. Kein Grund weiterzuspielen. Jetzt geht es eigentlich nur noch darum die ganz großen verbleibenden Risiken abzusichern (altersgerechtes Wohnen und Pflege). Und dafür braucht man risikoarme Anlagen, die sofort verfügbar sind. Mit 2700 Euro/Monat und 100k als Start kommt da schon noch was zusammen.

    @Pablo

    Ich denke du hast ein Verständnisdefizit was die Begriffe ,,rechts", ,,links" und ,,liberal" betrifft.

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    Um das Depot steuerschonend zu restrukturieren würde ich die Aktien und die Fonds verkaufen. Bei den ETFs würde ich alles unter 2.000 EUR verkaufen.

    Über den Rest würde ich nächstes Jahr nachdenken.

    Da habe ich eine andere Meinung. Steuerliche Überlegungen sollten immer zweitrangig sein.

    Eine unvorteilhafte Asset-Allokation und Liquiditätsplanung sollte immer sofort und gesamtheitlich verbessert werden. Steuerliche Überlegungen sollten hier keine Rolle spielen. In diesem Fall haben sehr betagte Menschen sehr wahrscheinlich einen relativ hohen Liquiditätsbedarf innerhalb den kommenden 10 Jahre. Sie besitzen allerdings sehr wenig liquide Mittel, die fast ausschließlich sehr riskant anlegt sind. Man sollte hier nicht wegen ein paar Hundert Euro Steuern, die man sparen kann, weiterhin mit einem unverhältnismäßig hohen Risiko fahren.

    Zitat von Newb

    Ich bin durchaus bereit hiervon überproportional was zurück zu geben.

    Das ist die Kontonummer für freiwillige Spenden an den Bund. Bitte überweise heute Geld und poste den Überweisungsbeleg hier im Thread.

    Deutschen Bundesbank, Filiale Leipzig (IBAN: DE17 8600 0000 0086 0010 30, BIC: MARKDEF1860)

    Das sind ausschließlich Pensions- und Rentenzahlungen.

    Das EFH wird laut der neuen Grundsteuerreform mit 500k+ angesetzt. Allerdings sind hier nicht die vielen Umbauten und Renovierungen mit einberechnet. Dazu kommt das oben genannte "Deppendepot" ^^ und nochmals 10k+ Cash und Gold.

    6000 Euro inflationssicheres, monatliches Einkommen, abbezahltes Eigenheim (500k) und 110k liquides Vermögen. Erst mal grundsätzlich: So gut haben es nicht viele. Deine Eltern haben ein paar Sachen richtig gemacht.

    Das liquide Vermögen ist relativ gering, wenn man das (sehr) hohe Einkommen bisher bedenkt. Da ist vermutlich sehr viel ins Haus und in den Konsum geflossen (nicht negativ gemeint). Instandhaltungsrücklagen, Kosten für Umbau, Vorkehrungen für die Pflege,... Da sind 110k ein bisschen wenig. Zumal der Teil in der nächsten Krise in wenigen Wochen halbiert werden kann.

    • Ich würde das komplette Depot glattstellen. Noch heute. Alles verkaufen.
    • Dann zwei Fonds: Geldmarkt und Aktien.
    • Der Geldmarkt-Anteil muss hoch sein, vermutlich alles (Umbau, Instandhaltungsrücklagen, Pflege,...das sind Themen, die mit Ü70 wahrscheinlich nicht mehr lange dauern)
    • Das liquide Vermögen würde ich deutlich ausbauen. Die Enkel müssen warten.

    Die Depotstruktur ist hier m.E. nicht das Hauptproblem. Viel wichtiger erscheint mir eine Liquiditätsplanung für die kommenden 10-15 Jahre zu sein. Welche konkreten Zahlungen kommen auf einen zu oder können kommen? Wie viel decken die 6k ab oder können abdecken? In welcher Form könnte man die 500k im Haus ,,verflüssigen"? Sparen für die Enkel wäre für mich in der Phase nicht relevant. Die kann man später immer noch (steuerfrei) beglücken.

    Das ist ein Überblick der sehr umfangreichen Studie des DIW von 2020 (MillionärInnen unter dem Mikroskop).

    Man sieht sehr gut wie realitätsfremd der Vorschlag von den Grünen ist. Der Großteil des Vermögens der ,,Reichen" befindet sich nicht in liquiden Assets, sondern in Immobilien und ganz erheblich in ihren (mittelständischen) Unternehmen.


    Deine erste Quelle bezieht sich auf die Arbeitsleistung. Hat also nichts mit der Fragestellung zu tun.

    Deine zweite Quelle (dieses "Zitat" ohne Quellenangabe sagt, dass viele Reiche selbständig oder unternehmerisch tätig sind) dito. :rolleyes:

    Deine dritte Quelle erläutert, welche Anlage Millionäre reich machen. :rolleyes:

    Alles drei die gleiche Quelle/Studie.

    Damit wäre ja dann die Frage, ob du es gelesen hast geklärt. Aber dir geht es nicht um Fakten, nicht wahr? Hauptsache mal ne Stammtischparole rausgehauen, die ins Neidschema passt. Das ist mir zu primitiv. Tschüß.