Beiträge von blayfex

    Nur 1 % weniger Rendite pro Jahr können bei deiner Anlagesumme über 20 Jahre schnell 1,5 Mio. weniger im Depot bedeuten. Das muss es einem also schon wert sein.

    Kommt das nicht drauf an, was man mit den Dividenden gemacht hat? Die werden doch wahrscheinlich genutzt, gleich ob BTC Kauf, Kredittilgungen oder reiner Spaß (Urlaub, Hobby)

    Warum hast Du den Ausschütter genommen bzw. warum wollte das Deine Frau so?

    Es ist halt objektiv. Das es dem Einem oder Anderen sauer aufstößt, ist klar. An den Reaktionen sieht man aber ja, viele User stimmen mir zu.

    Millionen Fliegen können nicht irren, fresst Sch****e? Das ist deine Argumentation? Wenn die Mehrheit per Gesetz beschließen würde, dass Wasser bergauf fließt, ist die Mehrheit deswegen nicht im Recht.

    Worum es mir schlicht ging: offensichtlich abwertend über den TE zu urteilen hat nichts mit Objektivität zu tun. Und dass deine scheinbare Objektivität nichts weiter ist als deine persönliche subjektive Wahrnehmung habe ich ausführlich genug aufgezeigt.

    Ach komm, selbst Gerd Kommer gibt die inflationsbereinigte Rendite mit 0,1-1% an. Und wie er zu Immos steht, wissen wir ja ;)

    Ok, ich schenk Dir sogar 1,5% :thumbup: Es bleibt damit trotzdem, rein wirtschaftlich betrachtet, ein Wahnsinn, auf diese Rendite Hebelprodukte zu nutzen (Hebel gehen nicht nur in eine Richtung). Dafür dann DIE eine Ausnahme, wie Du sie nennst, zu machen, ist zu überdenken nach deiner Definition von Objektivität ;) Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich bin absolut pro Immobilien - aber aus anderen Beweggründen.

    Du kannst immer nicht meiner Meinung sein. Völlig ok! Aber lass Emotionen weg. Ich habe nie gesagt, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe und bisher trete ich in diesem Forum so auch nicht auf. Manch einer könnte jetzt beleidigt sein, aber ich halte es aus :)

    Absolut richtig. Wir müssen inhaltlich nicht einer Meinung sein und das will ich auch gar nicht - das wäre langweilig. Aber ich mag es nicht, wenn man (Du) so abwertend redet ("Wer sich Konsum-Sachen auf pump kauft, tut dies, weil er sie nicht bezahlen kann. Er lebt einen Lifestyle, den sein jetziges Einkommen nicht rechtfertigt.") Ich wette, so würdest Du Dich nicht trauen zu reden, wenn Du dem TE gegenüber gesessen mit mir daneben. Nennt man Gesprächskultur.

    Daher sind meine Emotionen dazu völlig egal.

    So. Und nun zur inflationsbereinigten Rendite vom Auto...

    Worauf willst Du hinaus? Wo ging es hier um eine mögliche Rendite von einem Auto? Aber zu Deiner Frage: es gibt genug Autos, die inflationsbereinigt eine super Rendite haben. Sieht man halt nicht so oft im Straßenverkehr.

    Ist doch schön. Ich fahre gern Motorrad und habe mehrere Motorräder. Trotzdem würde ich das niemals Investition nennen.
    Ist ein Hobby. Und ein Hobby kann auch gern Geld kosten.

    Und sowohl eine Immobilie als auch ein Auto ist sehr häufig eine Lifestyle-Entscheidung. Und für Beide gilt: Es wird zuweilen am eigentlichen Bedarf vorbei gekauft.

    Das ist eine Ansichtssache. Ich frage Dich mal:

    Nehmen wir an alle Motorräder wären weg (und die Zeit, welche Du mit diesem Hobby verbringst würdest Du einfach Däumchen drehend dasitzen): Wärst Du dann genau so glücklich und zufrieden? Wärst Du dadurch genauso ausgeglichen und/oder leistungsfähig im Privatleben/Beruf? Dann kann ich nur sagen: dann ist es reines Zeit totschlagen und damit Geldverschwendung.

    Wenn auch nur ein Teil meiner Fragen positiv beantwortet werden kann - das Motorradfahren dein Leben bereichert - dann ist es doch eine Investition in Dich selber. Motorrad kann man natürlich gegen jedes x-beliebige Hobby austauschen. Das muss sich nicht monetär niederschlage, oder zumindest nicht direkt sichtbar.

    Aber ich kann für mich sagen: meine Leistungsfähigkeit beruht auch darauf, dass ich einen Ausgleich habe. Dazu zählen natürlich meine Familie überwiegend aber eben auch Hobbys wie Auto fahren, Urlaube etc.

    Wer sich Konsum-Sachen auf pump kauft, tut dies, weil er sie nicht bezahlen kann. Er lebt einen Lifestyle, den sein jetziges Einkommen nicht rechtfertigt. Damit macht man sich zur Geisel der Kreditindustrie. Investition mit Kredithebel sind eine andere Geschichte. Ein Auto ist keine Investitionen. Ich zumindest investieren nur in Sachen, die im Wert steigen. Frei nach Dave Ramsey^^

    Wenn Media Markt eine 0% Finanzierung anbietet, ist dass dann ein Invest, weil man das Geld ja gewinnbringend anlegen kann?

    Ich kaufe mir zwar Konsumprodukte auch nicht auf Pump, aber deswegen verurteile ich sie nicht per so. Wie immer: es kommt drauf an.

    Immobilien Fallen deiner Meinung nach worunter nochmal? Nachweislich liegt deren inflationsbereinigter Rendite überwiegend nahe 0%. Da ist der beste Hebel keine Investition.

    Ich habe nichts gegen persönliche Ansichten. Aber diese dummen pauschalen verurteilenden Sprüche "kann es sich nicht leisten", sind einfach nur peinlich. Dann stelle ich mich mal hin und sag zu Dir: Nur weil Du zu arm bist, um dir eine Immobilie zu leisten, legst Du für Dich hier eine Ausnahme fest. Lass die Finger von Immobilien, wenn Du sie nicht bar bezahlen kannst! (Zur Klarstellung, da schwingt leichter Sarkasmus mit ;))

    Für mich ist ein Auto auch eine Investition in mich selber, da ich gerne Auto fahre und es mir Freude bereitet, was sich auch wieder auf meine Produktivität auswirkt. Du siehst Investitionen nur monetär. Ist absolut ok, aber auch hier wieder: Du hast die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen.

    Erstmal vielen Dank für deine ganzen (neutralen) Beiträge Einundzwanzig .

    Ich finde es spannend, über das Thema von Dir zu hören, ungeachtet welche Meinung ich zum BTC habe. So sieht eine neutrale Diskussion aus!

    Für mich muten manche Texte aber auch zu "philosophisch". Du bist überzeugt von diesem Wirtschaftsgut - das merkt man. Aber wenn ich von etwas (das kann auch Bargeld sein) zu 100% überzeugt wäre, könnte ich ähnliche Argumentationen aufbringen.

    "[...] Eigentum und Knappheit in der digitalen Welt ohne zentrale Instanz abzubilden." z.B. Das sind soviel Wörter mit so wenig Inhalt. Der einfachste Abwehrmechanismus wäre jetzt: "Du hast es halt nicht verstanden". Die Diskussion darum, lasse ich an dieser Stelle. Ich wollte nur mal drauf aufmerksam machen, das manchmal weniger mehr ist ;)

    Das BTC Wallpaper sagt ja eigentlich schon alles was BTC sein soll. Alles was sonst kam, ist reininterpretiert und nur die eigene Meinung. Dazu bräuchte es einen BTC-Erfinder der Klarheit schafft bei solchen Fragen.

    Für mich ist es simpel: gilt ja auch für Gold und Bargeld. BTC funktioniert, weil Leute darin einen Wert sehen im Sinne eines dezentralen organisierten Zahlungsmittel. Angebot und Nachfrage, nicht mehr, nicht weniger. Vorteil von Gold und Bargeld: Es funktioniert auch ohne Internet.

    Aber ich finde es überhaupt nicht schlimm, dass Du so schreibst. Du stehst dahinter und das ist gut so und gibt mir und anderen einen schönen Einblick in diese/deine Welt.

    Viel spannender finde ich die Frage, wie man sich zu zweit für 160 EUR im Monat ernährt. Gibts nur Nudeln mit Tomatensauce? Ernstgemeinte Frage, wie geht das?

    Zum Thema;

    Hinterfrage auf jeden Fall Deinen Bedarf. Warum Mazda 3? Braucht Ihr zu zweit ein solch "großes" Auto?

    Leasing würde ich auf jeden Fall nicht ausschließen, da Du ja mit Finanzierungen kein Problem hast.

    Für unter 100 EUR kriegt man Suzuki Swift / Fiat Panda. Ordentliche Autos, und für 1.200 EUR im Jahr nicht so verkehrt. Klar darf man sich beim Leasing nicht anlügen (Überführungskosten bei jedem Neuleasing und/oder Winterräder, Rückgabekosten etc.), aber es KANN in manchen Fällen günstiger sein + man hat alle 3-4 Jahre ein neues Auto.

    Wenn E-Auto laden möglich ist, wäre dies wahrscheinlich einer der günstigeren Möglichkeiten mobil zu bleiben mit der aktuellen Förderung wo Ihr ja den maximalen Rabatt bekommen würdet.

    Bei gebrauchten würde ich auch nach jungen Autos mit Restgarantie schauen. Gerade die Asiaten mit teilweise 7 Jahre Garantie sind doch top.

    Mitsubishi Spacestar (5 Jahre Garantie) 24er Model sehe ich grad bei Mobile für 11k

    Dacia Sandero für 11k sicherlich auch nicht verkehrt.

    Versicherung kann man sicherlich auch noch zur Entscheidungshilfe nehmen. Da unterscheiden sich Autos teilweise massiv, trotz augenscheinlich gleichen Fahrdaten.

    So offensichtlich wie bei Studien, die vermeintlich Forderungen nach noch höheren Steuern und/oder Abgaben (Erbschaftssteuern, Vermögenssteuer, Wegfall der BBG, Einbezug weitere Einkunftsarten in die Sozialversicherung, Erhöhung der Kap.Steuer et. pp.) von andere Seite aus begründen sollen - ausgerechnet in einem Land mit im internationalen Vergleich bereits sehr hohen Abgaben und Steuern, einer schon sehr lange nicht mehr international wettbewerbsfähigen Unternehmensbesteuerung, einer seit gut 10 Jahren insgesamt abgestürzten internationalen Wettbewerbsfähigkeit (von einstmaligen Top-Platzierungen), mit einer ohnehin schon sehr hohen Staatsquote in dem seit vielen Jahren nur noch der staatliche Sektor samt Staatskonsum stark wächst - nicht aber die Privatwirtschaft, bei parallel seit Jahren zu konstatierenden Rekord-Nettokapitalabflüssen in dreistelliger Milliardenhöhe per annum aus dem Land heraus ... :rolleyes:

    Sehen wir auch schön am pro Kopf Vermögen im Europavergleich. Trotz unserer Wirtschaftsstärke liegen wir im Prokopf Vermögen auf Rank 15 im Europavergleich und weltweit auf Platz 19. Alleine in Europa müssten wir eigentlich unter den Top 3 sein.

    Das alleine zeigt schon, was denen, welche den Apparat hier am Laufen halten, weggenommen wird, oder um es positiv zu formulieren:

    Es zeigt, wie sozial Deutschland doch schon ist. Da entbehrt sich jede weitere Form der (Zwangs-)Abgabe.

    Gutverdiener != Reiche

    Und zwischen Reich und Reich gibt es auch viele unterschiede, auch wenn die Medien es gerne anders suggerieren.

    Daher wäre es imho interessant gewesen, wie weitere Staffelungen ausgesehen hätten. Z.b. Monatsverdienst (als Familie) 20k, 50k, 100k, 1 Mio. (ja auch die gibt es ;-)). Dann wären auch Geschäftsführer von größeren Mittelständlern und auch Vorstände mit abgebildet.

    Du hast Wanderlust nicht ganz verstanden:

    Natürlich kannst Du Bitcoin abschalten, indem Du ihn verbietest. Wenn die Großmächte entschließen würden, dass jeder Bitcoin besitz illegal ist und hoch bestraft wird, dann wäre es das gewesen für den Bitcoin.

    Warum Sie das tun sollten, ist an dieser Stelle egal. Fakt ist, Du musst keinen Code manipulieren oder Server runterfahren, um den Bitcoin abzuschalten.

    Ich hoffe zwar nicht, dass das passieren wird, im Gegenteil, aber so schön und richtig deine Theorien auch klingen: Stand jetzt ist BTC im realen Nutzen nichtmal ansatzweise dort angekommen, sondern ist zu 99,999999% eine reine Spekulation.

    Und sollte sich dieses Bewusstsein jemals ändern (alle denken wie Du), kann ich mir zumindest gut vorstellen, dass dann gewisse Instanzen versuchen würden, den Bitcoin (politisch) zu vernichten.

    Was geht denn aus dem Wirtschaftsplan 2025 hervor? Der Zufluss der IH-Rücklage lässt zumindest den Rückschluss zu, ob das Haus eher auf Renditeanlieger bewirtschaftet wird (niedriges Hausgeld / IH-Rücklage) oder auf selbstgenutztes Wohneigentum/langfristige Anleger (hohes IH-Rücklage).

    Auch solltest Du dringend die letzten 2-3 Jahresabrechnungen haben (dort sollte auch die IH-Rücklage ausgewiesen sein).

    Sonderumlagen kann man relativ leicht grob überschlagen.

    Wir hatten neulich ein nettes WEG Erlebnis: 15.000 Sonderzahlung pro Wohnung wegen einer Strangsanierung. Für die 15k bekommen wir aber auch neue Bäder (da das eine das andere mit sich zieht) und während der Sanierung werden provisorische Bäder für die Mieter gebaut. Hat den Vorteil, dass wir dem Mieter nicht in ein Hotel einquartieren müssen für eine eigengeplante Renovierung oder diese während eines Leerstandes durchziehen. Und 15k für ein neues Bad sind inzwischen auch günstig (da 70 Bäder gemacht werden, ist der Preis "netter" geworden).

    Großer Nachteil: Du musst die 15k * Anzahl der Wohnungen dann auch haben.

    Bei deinem Vermögen würde ich aber eher versuchen, 2-3 1-Zimmer Wohnungen mit 20-30 qm zu kaufen, anstatt eine 60 qm Wohnung. Alleine schon wegen der Ausfallsicherheit. Oder mach eine WG / Wohnung auf Zeit draus. Mehr Arbeit (aber ich hatte es so verstanden, dass Du Interesse daran hast) aber eventuell auch lukrativer und "sicherer" vor Mietnomaden.

    Ich würde die Finger davon lassen, wenn es Dir einzig darum gehen sollte den WELT-ETF zu schlagen.

    Es spricht aber meiner Meinung nach nichts dagegen, eine Diversifizierung durch bisschen Betongold zu schaffen. Andere holen sich echtes Gold, Kunstwerke oder sonst was. Es muss nicht immer um totale Gewinnmaximierung gehen.

    Wenn man sogar Spaß am Handwerklichen oder der Interaktion mit Menschen und der ständigen Weiterbildung an Technik/Recht hat, ist das alleine schon ein hinreichender Grund.

    Und einen gewaltigen Vorteil haben Immobilien: sie hindern Dich an Spontankäufen /-verkäufen. Das alleine kann Vermögen über Generationen hinweg "schützen".

    Du könntest z.B. auch Kontakte zu Maklern und Bauträgern knüpfen. Manchmal kriegen die auch Immobilien angeboten, welche für die zu klein sind.

    Insolvenzversteigerungen können auch interessant sein, aber da ist man natürlich nie alleine.

    Ein sehr spannendes Thema. Aber auch sehr individuell.

    Eine Möglichkeit wäre das Geld ab Zeitpunkt x einer Rentenversicherung zu geben und in eine Lebenslange Rente umzuwandeln. Dass man damit viel Performance kaputt macht sollte selbstverständlich. Das sehe ich wirklich nur für eine Notlösung um sich vor sich selbst zu schützen.

    Vertrauen zu Familie oder engstem!!!! Freund wäre da mein erster Ansatz.

    Du könntest es auch in unterschiedlich lange Anleihen anlegen. Kommt auch nciht viel rum, aber es macht etwas planbarer und im Zugriff hast du es nur häppchenweise.
    Das könnte man natürlich sehr klein Stückeln….

    hach…das ist sehr komplex und kommt wirklich auf die Lebensumstände an :)

    Ein lustiger Kommentar wenn man gerade lang und breit erzählt hat, was man selbst und andere Leute so alles geerbt haben... :D

    Und stell Dir mal vor, der gute McProfit hat das Erbe angenommen und scheinbar auch vermehrt oder zumindest nicht dezimiert und will es seinen Erben/Freunden hinterlassen und kümmert sich aktiv um die Erbschaft. Er hat also scheinbar eine anständige Erziehung genossen mit Werten, die heute leider am aussterben sind.

    Das spricht doch, zumindest in meiner Welt, sehr positiv über Ihn und seine Vorfahren.

    Über Generationen können da aus kleinen Werten, große Vermögen entstehen. Ist doch toll, wenn sich eine vernünftige Lebensweise langfristig auszahlt.

    Das er zu den glücklichen Erben zählt, ist natürlich keine eigene Leistung, aber dies abfällig zu kommentieren ist nur negativer Neid. Er hat in seinem Kommentar nirgends gesagt, dass jeder Mensch ein 1000 qm Anwesen haben kann (Chefarzt einer Klinik würde ich jetzt mal nicht zum Durchschnittsverdiener zählen).

    Insofern ist sein Beitrag nur wertvoll und nicht anmaßend.

    Witziger Weise stehe ich aktuell genau vor diesem "Problem". Ich habe gute 600k€ "Barvermögen" und ein abgezahltes Haus, das ca. 650k€ wert ist. Da wir uns verkleinern wollen, kommt der Verkaufserlös also noch on top, so dass wir ~1,25Mio€ haben.

    Die UBS bietet ab 1Mio€ ganz interessante Anlagen an, das werde ich mir mal ansehen.

    Mein Plan ist primär, so in drei bis fünf Jahren (je nachdem wie lange mir mein Job noch Spass macht - in dieser Zeit kommen nochmal gut 40k€ pro Jahr an Sparguthaben dazu) in Rente zu gehen und dann mindestens mit den die Zinserträgen monatliche meine Rente aufzubessern.

    Das heißt für mich, dass ich auf alle Fälle eine (relativ) sichere Geldanlage benötige, die jährlich Zinsen / Dividende abwirft, so dass mein Rentenleben finanziell möglichst unabhängig wird.

    Daher entweder in einen der breit gestreuten ETFs (world) oder die Million einem Vermögenverwalter mit dem Ziel 2% (gerne mehr) pro Jahr zu erwirtschaften?!

    Also auf keinen Fall würde ich das einem Vermögensverwalter geben. Einfach genug darüber hier im Forum lesen, damit Du weißt, dass eine VB nur Geld kostet und keinen Mehrwert liefer außer subjektive Sicherheit.

    Spannend würde es für mich erst werden, wenn z.B. Vermögensverwaltungen Rendite garantieren (von mir aus leicht unter dem MSCI World) und bei Überperformance halt gut beteiligt werden. Das es dieses Produkt (fast) nicht gibt, zeigt ja schon was die VW von sich selber halten 8o

    Ich sags mal so: der Worst-Case ist, dass Du alles in einen MSCI World (oder ähnlich) packst und trotzdem besser fährst (rein statistisch natürlich nur ;-)) als die Berater es jemals könnten.

    Folgende Fragen musst Du (Dir) beantworten:

    Was sind deine monatlichen Ausgaben?

    Soll das Vermögen aufgebraucht oder (ganz/teilweise) vererbt werden?

    Dient die Aufbesserung der Rente nur für Hobbys/Urlaub oder für die Grundversorgung?

    Und wenn man dann noch dein Alter weiß, dann kann man dahinten was machen.

    Bspw. Du bist 60 und willst nichts vererben, benötigst aber die Rendite auch zur Grundversorgung (dazu kann man ja auch eine gewisse Anzahl an Urlauben zählen :-)):

    Ich persönlich würde dann nach dem Drei-Topf Prinzip anlegen (wobei die Risikoanlage der MSCI World oder dergleichen wäre und nichts "Wildes") und für die Entnahme ca. 70% vom Vermögen über 30 Jahre ansetzen.

    Das ist aber nur eine der vielen Möglichkeiten und soll nur als Anregung dienen :)

    Hat der nicht ein achtstelliges Vermögen und alles in Aktien (Indexfonds)? :/

    ,,Konservativ" und ,,Risiko" sind halt schwierige Begriffe. Wenn man die Chips vom Tisch nimmt, muss man halt wissen wohin man sie packt und ob das neue Asset dann wirklich weniger Risiko hat.

    Ich denke man kann den Satz ,,Wenn du das Spiel gewonnen hast" bei den meisten Vermögenden mit ,,Wenn du als Unternehmer erfolgreich warst" übersetzen und ,,aufhören zu spielen" mit ,,Unternehmen verkaufen und mit einem Welt-Aktien-ETF auf viele Unternehmen diversifizieren". Allein diesen switch schaffen viele Unternehmer nicht und zocken weiter.

    Es gibt Unternehmer und Unternehmer. Manche wollen reich werden, dann würde ich dir zustimmen. Aber es gibt auch genug Unternehmer, die machen das nicht wegen dem Geld, sondern weil Sie sich mit Ihrem Unternehmen verbunden fühlen. Das ist ein ganz anderer Antrieb.

    Dafür gibt es tatsächlich schon heute praktikable Lösungen: Ein Satoshi ist lediglich die kleinste Einheit auf dem Main Layer. Im Lightning Network – also der zweiten Ebene von Bitcoin – arbeitet man längst mit Millisatoshis (msat). Dabei gilt: 1 Satoshi = 1.000 Millisatoshis. Sollte die kleinste Einheit irgendwann wirklich zu groß werden, kann Bitcoin als Software natürlich angepasst werden – vorausgesetzt, die Mehrheit der Teilnehmer stimmt zu. Das wäre aber ein Thema für die ferne Zukunft.


    Was deinen Facebook-Vergleich betrifft: Der hinkt ein wenig. Facebook wurde durch Innovationen verdrängt, die neue Nutzerbedürfnisse befriedigten – TikTok oder Insta etwa durch ein anderes Nutzererlebnis. Bitcoin hingegen erfüllt zeitlose, menschliche Grundbedürfnisse: Vertrauen, Dezentralität, Unabhängigkeit und Zensurresistenz. Diese Eigenschaften sind nicht modisch oder austauschbar – sie sind universell. Und genau deshalb ist der Vergleich zwischen sozialen Netzwerken und einem dezentralen Geldsystem nur bedingt haltbar. Daher mache ich mir diesbezüglich keine Sorgen.

    Ich weiß, dass es softwareseitig Problemlösungen geben kann. Und da fängt genau das an, was durch den Erfinder vermieden werden wollte: Die Unabänderlichkeit. Ein simples System. Jetzt wird es immer weiter aufdröselt.

    Der BTC wird über Layer etc. nun "modelliert". Staaten steigen beim BTC ein, später dann Unternehmen. Neue Probleme werden mit neuen "Optimierungen" bewältigt. Er wird dann schlussendlich durch die Weltwirtschaft langfristig reguliert.

    Wenn Du deine Aktien / ETF's in den Unternehmen langfristig hältst und dran glaubst, dass der Bitcoin die neue Währung wird, hast Du dann automatisch BTC, da die Unternehmen dann ja langsam Ihre "Bezahlmethoden" anpassen werden.

    Ich kenne keinen einzigen Menschen, der Bitcoin wegen "Vertrauen, Dezentralität, Unabhängigkeit und Zensurresistenz" kauft. Es geht 99,999999% nur darum, Cash zu machen. Es wird mit diesen Argumenten nur schön geredet.

    Ist auch gar nicht schlimm, aber beschönige es nicht all zu sehr :)


    Nicht falsch verstehen, ich stehe Bitcoin nicht negativ gegenüber. Ich finde ihn sehr interessant.

    Aber bislang werden damit (wahrscheinlich) zu 99% nur illegale Dinge bezahlt und keiner kauft aktuell seine Konsumgüter mit BTC, weil alle denken, dass es noch weiter bergauf geht. Es ist, stand jetzt, eine rein spekulatives Asset.


    Naja, Facebook war so riesig und da ist auch kaum noch einer der jungen Generetion. Alle zu Insta gewandert. Dann TikTok obwohl man bei Instagram auch Videos posten kann.

    Ein besseres Internet könnte sich sehr wohl etablieren. Du maßt dir da ganz schön viel an ;-).

    Und BTC hat 8 Nachkommastellen. Es gibt also mehr als 21 Mio „Stueck“ im übertragenen Sinne - die sogenannten Satoshis.


    Und da liegt auch irgendwann die Schwierigkeit:

    Gibt ja genug Propheten die eine apokalyptische Kurssteigerung des BTC vorhersehen: was passiert denn, wenn ein Satoshi zu viel wert wird? Aktuell unwichtig, aber langfristig eventuell ein Problem.

    Für meine Schwierigmutter jedenfalls galt die Devise "Raus aus diesem Haus? Nur mit den Füßen voran!"

    Und dabei ging es in ihrem Fall nur um einen von der Gebäudeversicherung bezahlten vierwöchigen Umzug in eine Kurzzeitpflege infolge der Trocknungsmaßnahmen im Haus wegen eines dreistöckigen Leitungswasserschadens.

    Nießbrauch an den Nagel hängen? In diesem Alter? Wer kommt denn auf sowas?
    Da müsste das Angebot schon lauten "Feste Zusage auf direkten Platz auf Wolke 989 unter Umgehung des Fegefeuers".

    Naja lebenslanges Wohnrecht wäre kein Problem. Das Thema ist ja „endlich“….

    Auch die vertragliche Übernahme der Pflegeheimkosten wäre eine Mögllichtkeit oder Zusatz.

    Aber dazu wissen wir viel zu wenig über die Umstände daher alles Spekulationen…

    Wenn der Nießbraucher mitwirkt, ist das natürlich möglich. Allerdings kenne ich keinen Fall, wo das der Eigentümer nicht vor dem Verkauf versucht hat. Wenn also der Nießbrauch noch nicht abgelöst ist, bedeutet das zu 99 %, dass der Nießbraucher nicht mitwirkt. Kann sein, dass er nicht will - und niemand kann ihn zwingen! - oder dass er nicht geschäftsfähig ist und keine notarielle Vollmacht ereilt hat bzw. der rechtliche Betreuer und/oder das Betreuungsgericht nicht mitspielen.

    Ja klar, wenn er nicht will, dann natürlich nicht. Aber das ist, wie in so fast allen Dingen, eine Frage des Angebots ;)