Beiträge von xdtake

    Ich finde den digital security unnötig (nicht böse gemeint), denn die Aktien die sich darin befinden sich ja in einem weltweiten ETFs sowie enthalten. Und wenn du diese übergewichten möchtest dann hätte das mit 25 Euro Sparrate keinen nennenswerten Effekt (auch wieder nicht böse gemeint). Stattdessen würde ich mir überlegen wie ich den USA Anteil langfristig haben möchte und dann mir aus zwei oder drei ETFs ein einfaches Depot zusammen bauen. Wäre es mein Depot - und ich möchte USA geringer haben - dann würde ich Europa ETFs und evtl einen Schwellenländer ETFs nehmen, Sparplan einrichten und laufen lassen.

    Dein USA Anteil ist bei 51% hast du geschrieben. Damit ist er ja schon niedriger als nach Marktkapitalisierung. Mit welchem Prozentsatz möchtest du ihn denn haben den UAnteil?

    Laut ChatGPT befinden sich im digital security hauptsächlich mid caps - die sind wohl nicht sooo groß im acwi vertreten😄

    Ich finde den digital security unnötig (nicht böse gemeint), denn die Aktien die sich darin befinden sich ja in einem weltweiten ETFs sowie enthalten. Und wenn du diese übergewichten möchtest dann hätte das mit 25 Euro Sparrate keinen nennenswerten Effekt (auch wieder nicht böse gemeint). Stattdessen würde ich mir überlegen wie ich den USA Anteil langfristig haben möchte und dann mir aus zwei oder drei ETFs ein einfaches Depot zusammen bauen. Wäre es mein Depot - und ich möchte USA geringer haben - dann würde ich Europa ETFs und evtl einen Schwellenländer ETFs nehmen, Sparplan einrichten und laufen lassen.

    Dein USA Anteil ist bei 51% hast du geschrieben. Damit ist er ja schon niedriger als nach Marktkapitalisierung. Mit welchem Prozentsatz möchtest du ihn denn haben den UAnteil?

    Der USA Anteil wollt ich gerne bei um die 45 Prozent haben, Hauptsache es ist nicht mehr mehr als die Hälfte😄

    Ich finde den digital security unnötig (nicht böse gemeint), denn die Aktien die sich darin befinden sich ja in einem weltweiten ETFs sowie enthalten. Und wenn du diese übergewichten möchtest dann hätte das mit 25 Euro Sparrate keinen nennenswerten Effekt (auch wieder nicht böse gemeint). Stattdessen würde ich mir überlegen wie ich den USA Anteil langfristig haben möchte und dann mir aus zwei oder drei ETFs ein einfaches Depot zusammen bauen. Wäre es mein Depot - und ich möchte USA geringer haben - dann würde ich Europa ETFs und evtl einen Schwellenländer ETFs nehmen, Sparplan einrichten und laufen lassen.

    Dein USA Anteil ist bei 51% hast du geschrieben. Damit ist er ja schon niedriger als nach Marktkapitalisierung. Mit welchem Prozentsatz möchtest du ihn denn haben den UAnteil?

    Meine Überlegung war das Digital Security durch die momentane Weltlage noch wichtiger werden wird - noch dazu macht der ETF prozentual gesehen deutlich am meisten Rendite in meinem Portfolio... Auf die 25 Euro bin ich gekommen weil ein Finanzexperte in einem Scalable Podcast gesagt hat das auf langer Sicht auch 25 Euro monatlich in einem Portfolio viel ausmachen können...

    Geht mir hier leider auch so, ich bin ehrlich gesagt etwas überfordert mit den ganzen Paralleldiskussionen, verschiedenen Meinungen ect... Mein Depot ist mit knapp 1200 Euro in Etfs langsam am wachsen, deswegen ist mir wichtig das ich gut beraten bin - ich bin froh für Profis wie @John Bogle die auch etwas verständnisvoller sind, da muss ich leider McProfit (auch wenn er viel Erfahrung zu haben scheint) etwas abkanzeln - mir vorzuwerfen das ich nicht ernsthaft an einer sinnvollen Geldanlage interessiert wäre nur weil ich einen kleinen Teil meines Vermögens in Bitcoin investiere fand ich doch sehr befremdlich - um es nett auszudrücken. An dieser Stelle vielen dank für deine wertvollen Tipps!

    McProfit:
    Die Börse wird es in 100 Jahren schon noch geben.

    Angesichts immer höherer Verschuldung (siehe Futures), Wandel von Demokratie in Dekret-Dikatur, Zollidiot an der Spitze, Kadaver-Gehörsam in den Parlamenten usw. ist die Frage eher, ob man weiter 70+% seines Geldes die USA stecken will. Und falls man das nicht will, ob man den Wechsel schneller vollziehen will, als der MSCI World Index. Auf gewisse Änderungen der Großwetterlage darf man ja auch als Buy-and-hold-Investor reagieren.

    Ich muss feststellen das es doch gar nicht mal so einfach ist von den USA börsentechnisch weg zu kommen, gerade in den größeren ETFs mit viel Volumen sind die USA doch sehr oft überpräsentiert... Ich dachte das ich mit meiner Kombi MSCI ACWI, xtrackers european small caps und ishares digital security wenigstens etwas von den USA weggekommen bin, allerdings hat mir chatgpt bewiesen das ich immernoch 51% USA in meinem Portfolio habe, das ist echt ärgerlich...

    Das Immobilien immer steigen würde ich so nicht unterschreiben. In meinem Umfeld gab es schon mehrere Fälle in denen die Preise der Immobilien mit der Zeit gesunken sind - einmal wegen eines massiven Wasserschadens und einmal weil im Laufe der Jahre die Stadt auf die Idee kam eine Firma die Synthetikstoffe aus Schwefelverbindungen herstellt in unmittelbarer Umgebung des Hauses zu bauen wodurch die Luft in der Nähe ziemlich durch penetranten Schwefelgeruch nach faulen Eiern kontaminiert wurde. In beiden Fällen hat die Immobilie massiv an Wert verloren. Zum Thema Dividenden ETF hat hier ein anderer User mal den schönen Begriff "Ego Beruhigungs Anlage" verwendet, ich sehe das genauso.

    Seit ich diesen Monat die erste 1000€ mit meinem Scalable Konto geknackt habe merke ich langsam wie die Schwankungen größer werden😄 anfangs waren es ja immer nur mal 2-5 Euro, inzwischen gehts auch mal 30-50 Euro runter oder hoch, langsam tritt bei mir tatsächlich auch ein Gewöhnungseffekt ein😄 mich tut das kaum noch aus der Ruhe bringen wenns mal 50 Euro runter geht an einem Tag, bin mal gespannt wie das bei 10.000 oder 100.000 wird :p

    Ich sehe das wie Du: Die aktuelle Börsenentwicklung freut mich natürlich nicht. Die letzten beiden Jahre waren außergewöhnlich gut, ein Rücksetzer ist jetzt kein Weltuntergang. In zehn Jahren wird man darüber vermutlich schmunzeln.

    The Donald könnte der Welt (und damit auch uns) allerdings schon noch manche unangenehme Überraschung bereiten. Aktuell hat man ihm wohl gesteckt, daß der Plan mit den Zöllen suboptimal war. Ich bin gespannt, was in 90 Tagen passieren wird. Daß die ganze Welt vor seinem Thron kniet, kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen.

    Da du mir ja mal vorgeworfen hast das ich kein Interesse an Vermögensaufbau hätte und mit meinem Geld "nur rumspielen würde" - eine kleine Anekdote aus einem Beratergespräch bei meiner Bank was das Thema Finanzwissen betrifft: Mein Bankberater ist der Meinung das man mehr Rendite erwirtschaftet wenn man statt einmal monatlich 100 Euro in einen aktiv gemanagten Fonds zu investieren zwei mal im Monat 50 Euro investiert man unterm Strich am Ende mehr Rendite erwirtschaftet hat - was sagst du zu dieser These?

    Ich sehe das wie Du: Die aktuelle Börsenentwicklung freut mich natürlich nicht. Die letzten beiden Jahre waren außergewöhnlich gut, ein Rücksetzer ist jetzt kein Weltuntergang. In zehn Jahren wird man darüber vermutlich schmunzeln.

    The Donald könnte der Welt (und damit auch uns) allerdings schon noch manche unangenehme Überraschung bereiten. Aktuell hat man ihm wohl gesteckt, daß der Plan mit den Zöllen suboptimal war. Ich bin gespannt, was in 90 Tagen passieren wird. Daß die ganze Welt vor seinem Thron kniet, kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen.

    Wenn Donald sagt das der Krieg in der Ukraine beendet ist, dann ist der Krieg in der Ukraine beendet! Er hat sich sogar eine Deadline für das Ende gesetzt (was in dem Zusammenhang ein mehr als makaberes Wortspiel ist)

    Wer “auf Rendite angewiesen” (!) ist, sollte niemals an der Börse investieren und erst recht nicht mit Gold, Bitcoin oder was auch immer spekulieren. Dafür gibt es Tagesgeld und ggf. Anleihen des Bundes oder Pfandbriefe.

    An die Börse sollte man nur gehen, wenn man das Geld definitiv nicht in den nächsten 15-20 Jahren braucht und auch dann notfalls selbst mit 100% Verlust nicht verhungern würde (auch wenn ein so hoher Verlust über so lange Zeiträume sehr unwahrscheinlich wäre).

    Es ist völlig müßig sich über die Kursschwankungen der Börse aufzuregen, da man sie nicht ändern, sondern nur (möglichst gelassen) hinnehmen kann.

    Wenn man nicht mehr ruhig schlafen kann, ist man bereits höhere Risiken eingegangen als man sollte (s.o.).

    Ich glaube das hat auch viel mit der Werbung für Aktienprodukte zutun. Heutzutage bewerben ja nicht nur Firmen sondern z.B. auch bekannte Persönlichkeiten oder Politiker das Investieren in Aktien (Christian Lindner - der ewige ETF Verfechter z.B.) und damit auch das man das machen sollte um reich zu werden - was vielleicht auch stimmt, allerdings wird nicht dazu gesagt das man einen langen Anlagehorizont und einiges an investierbaren Kapital benötigt - deswegen erliegen manche Leute der Illusion das sie mit Aktien schnell reich werden können.

    -kleine Fußnote: nichts desto trotz freue ich mich natürlich darüber das ich während dem "Bitcoin Dip" ordentlich gekauft habe und jetzt innerhalb von einem Tag 50 Euro Rendite gemacht habe😏-

    -Fußnote 2: Und mein MSCI ACWI ist inzwischen auch nur noch 40 Euro vom Break Even Point entfernt, also ist der "Zollschock" auch fast schon wieder verdaut👌-

    Eher umgekehrt. Du willst nicht verstehen, worum es ging. Grundvoraussetzung für Vermögensaufbau ist natürlich ein vernünftiges Einkommen. Den Bereich erreicht aber jeder Fließbandarbeiter in einem IG Metall Betrieb locker. Drüber ist der bessere Hebel oft der Lebensstil. Und eben nicht der 400€ Job nach Feierabend.

    Dass man mit Teilzeit und/oder im untersten Gehaltsbereich ein Problem mit dem Vermögensaufbau hat, dürfte jedem klar sein. Und die 30% Regel ist zum einen eine Daumenregel und kein Dogma. Und zum anderen eben gerade bei unteren Einkommen nicht anwendbar. War sie aber noch nie.

    Gebe ich dir Recht, wobei es nicht nur der Lebensstil sondern auch einfach äußere Umstände sein können. Ich z.B. unterstütze nebenbei auch noch meine arbeitssuchende Mutter finanziell, da bleibt am Ende des Monats nicht mehr viel übrig von meinen 2100 netto...

    Bei mir ist es tatsächlich exakt die Hälfte des Einkommens das für die Miete drauf geht, und ich lebe noch nicht mal in einer Stadt sondern auf dem Dorf :D ist nur so teuer weil die größere Stadt "nur" 8km entfernt ist - ein Auto brauche ich allerdings trotzdem um dorthin zu kommen...

    Vielen Dank für deine ermutigende, ausführliche Antwort! Tatsächlich habe ich auch lange Zeit davor zurückgeschreckt in Aktien zu investieren, eben weil mein Vater damals in der Zeit des Finanzkrise 2007/2008 fast unser komplettes erspartes Geld innerhalb weniger Wochen verloren hat... Ich weiß das man gerade bei ETFs irgendwann fast schon automatisch Plus macht, deswegen habe ich mich auf einen langen Weg eingestellt, es wird gut laufen, danke!😊

    xdtake

    Was soll denn mit 26 zu spät sein? Nach 30 Jahren bist du 56. Hast du mal einen Sparplanrechner zur Hand genommen? Da kannst du noch Crashs aussitzen. Ich bin NOCHMAL 10 Jahre älter und fange erst an. Was soll ich sagen?

    Bemüh dich um einen guten Job, wenn der jetzige nicht viel abwirft. Vllt noch einen 500 Euro Job nebenbei.. du musst gucken wo du bleibst. Oder du legst jetzt für gute 30 Jahre an, am besten um die 700 Euro monatlich. Dann brauchst du dir auch keine Sorgen um die Altervorsorge machen.

    Die Altersvorsorge ist zum Glück bei mir gar nicht mal so das Thema, dadurch das ich im öffentlichen Dienst tätig bin habe ich zum Glück zusätzlich zur normalen Rente noch eine Zusatzversorgung laufen, allerdings will ich mir ja auch mal eine Wohnung oder Haus leisten können... Das Haus das ich mal erben werde ist leider eine Bruchbude aus den 50ern, deswegen wird mir nichts anderes übrig bleiben als neu zu bauen, darauf spare ich hin.

    Ich verstehe auch nicht, warum die Altersvorsorge in 10-15 Jahren durch sein soll. Alterung ist schön planbar und vor 70 wird das bei meiner Generation eh nichts mehr mit gesetzlicher Rente. Also hat man jede Menge Zeit.

    Wer erst spät anfängt, sich mit dem Thema zu beschäftigen, ist natürlich im Nachteil. Aber mit vollem Risiko geht man da eher mit Verlust raus.

    Ich bin ehrlich gesagt sogar etwas besorgt das ich mit 26 vielleicht sogar schon etwas zu spät bin um einzusteigen, liegt vielleicht daran das ich mit 16 angefangen habe zu arbeiten und kaum etwas gespart habe bzw. Sparen konnte, da fühle ich mich jetzt, nach knapp 10 Jahren Arbeit so als ob ich es versäumt habe eine große Menge zu sparen...

    Damit liegst du grundsätzlich vollkommen richtig. Es ging jedoch nicht um die "allermeisten Menschen", sondern - in diesem Fall - um einen einzigen, nämlich unseren .thor.

    Dieser sieht das alles ganz anders, will trotz jungendlichem Alter in wenigen Jahren in Rente gehen. Nur sein Kontostand passt noch nicht zu diesem Vorhaben, weshalb er keine Zeit zu verlieren hat und deshalb den Sprint bevorzugen würde. ;)

    Sehr gut erklärt😁 Ich muss mir die Geduld auch erst noch anlernen, deswegen versuche ich in der Zwischenzeit soviel Wissen wie möglich hier zu sammeln :p