Beiträge von DancingWombat

    Leider nein. Irische Fonds schaffen die LOB-Klausel meistens nur, wenn sie öffentlich an der Börse gehandelt werden. Falls nicht, stuft der US-Fiskus die Fonds in der Regel nicht-qualifiziert ein und kassiert die vollen 30 % Quellensteuer. Rational ist das nicht. Aber es ist wie es ist. Das ist am Ende auch keine große Summe, weil es nur die Dividenden und nur US-Titel betrifft. Aber eine durchschnittliche TER kostet es halt und dann kann man gleich den Kommer nehmen.

    Wie lässt sich das prüfen wie ein definierter Fonds eingeordnet wird?

    Man hat bei klassischen Fonds, die über die KAG gehandelt werden, einen (erheblichen) steuerlichen Nachteil. Auch wenn sie in Irland aufgelegt sind. Man sollte deshalb immer in ETF investieren. Es sei denn, es ist ein Fonds, der als Dachfonds konzipiert ist und in ETF aus Irland investiert (zum Bsp. das GPO). Somit fallen alle Fonds von Dimensional weg. Was übrig bleibt, sind deren ETF. Genau wie bei Avantis. Damit kann man sich auch ein ausgewogenes Portfolio basteln. Aber eben nicht mit einem Produkt, sondern mit fünf. Für mich wäre das aus o. g. Gründen nichts und ich rate davon ab.

    Das sollte man für die Dimensional Fonds mal genau prüfen. Anhand der Kursdaten ist es nicht nachvollziehbar (z.B. für den Global Core Equity). Auch die KI sagt, dass es keinen Unterschied macht. Warum ist die Unterscheidung ETF vs. klassischer Fonds relevant?

    Schau mal den Beitrag 1.123 an.

    Avantis ist übrigens besser, günstiger und moderner als Dimensional, die wohl zum Verkauf stehen.

    Eduardo Repetto und andere waren früher bei Dimensional und haben dann Avantis aufgemacht.

    Avantis geht auch. Tut sich meiner Meinung nach nicht viel. Vom Dimensional gibt es allerdings einen Multi Faktor AllWorld Fonds, sowas hat Avantis meiner Meinung nach nicht. Das wäre sehr KISS.

    Schau dir mal die Dimensional ETF oder Fonds an.

    Ich sehe die Vermischung eher als irrelevant.

    Die Klumpung mit Südkorea, Polen etc sehe ich jetzt nicht so. Stimmt zwar, ist aber von dir mit dem EM Anteil beabsichtigt.

    Genau das meinte ich in der Diskussion oben.

    Was SCs angeht: MSCI hat als Ziel 85% des Marktes abzudecken, FTSE 90%. Der MSCI SC würde sich dann etwas mit dem FTSE All-World doppeln.

    Aber: Im All-World sind das ja nur ein paar Prozent. Vernachlässigbar.

    Danke für die Einschätzung.

    Interessanter finde ich, dass du dir den Xtrackers FTSE All-World ausgesucht hast.

    Ich würde gerne primär einen All World ETF besparen in Zukunft. Der xtrackers ist wegen der TER sehr interessant. Amundi Prime All Country world wäre auch eine Option.

    Wieso nicht Vanguard? Die sind quasi Genossenschaftlich organisiert. Die Gewinne fließen in die ETFs zurück (Tracking Error ist dadurch besser) und die TER wird auch regelmäßig angepasst.

    Ich denke das stimmt so nicht. Die TER ist deutlich höher.

    Oder wieso keinen ACWI? Amundi Prime ACWI ist günstig und europäisch. Dazu gleichen sich Solactive und MSCI ist ihren Indexhebungen mehr.

    ACWI ist teurer. Der Amundi wäre eine Alternative.

    Oder einfach einen neuen MSCI World? Du besparst doch eh weiterhin SC und EM. Dann brauchst du eigentlich nicht auf ein anderes Produkt switchen

    Dann müsste ich weiterhin 3 ETF regelmäßig besparen.

    Aber du hast ja keinen acwi sondern einen World - hast du jdf. gesagt.

    Das stimmt so nicht. Ich habe 3 ETF die einem ACWI entsprechen. Man könnte genau so ACWI + EM + SC nehmen, dann mit etwas anderen gewichten.


    Wenn du jetzt auf FTSE All World wechselst hast du im Gegensatz zum MSCI World Korea und Polen schon in deinem Welt Etf drinnen.

    Warum? Es geht nicht darum den MSCI World auszutauschen, sondern neues Geld in den FTSE All World zu investieren und gelegentlich (mit geringerem Gewicht als heute) EM und SC zu ergänzen um die dortige Übergewichtung beizubehalten.


    Die sind aber derzeit auch in deinem MSCI EM. Wenn du diesen jetzt unverändert zusätzlich zum FTSE all world besparst hast du Polen und Korea doppelt.

    Wie gesagt, es geht nicht darum das unverändert zu tun.

    Wenn du EM zum FTSE all world ergänzen willst, nimm Daher FTSE EM, dort fehlen Polen und Korea und du hast sie nicht doppelt.

    Grundsätzlich kann man MSCI auch mit FTSE mischen. Allerdings würde ich zukünftig dann auch mit einem FTSE EM ETF ergänzen und nicht weiterhin mit einem MSCI EM. Auch wenn aktuell Korea in aller Munde ist, gibt es auch noch andere Länder wie Polen, die Du sonst doppelt drin haben würdest, bzw. noch stärker bei Deiner Gewichtung. Bei Small Caps sehe ich das auch nicht so kritisch.

    Der Logik kann ich nicht ganz folgen. Msci ACWI und FTSE ALL World sind in Bezug auf die Länder praktisch identisch. Ob ich nun zu einem Welt ETF MSCI EM ergänze oder ob ich FTSE EM ergänze macht in Bezug auf Dopplungen doch keinen Unterschied, oder? Problematischer wäre das wenn man FTSE Dev World mit MSCI EM mischt.

    Bei den SC ist das nicht ganz so, da es hier im Bereich der größeren Small Caps zu Überschneidungen kommt, da diese im Ftse bereits drin sind.

    Habe ich irgendwo einen Denkfehler?

    Studien zeigen allerdings: Über viele Jahrzehnte betrachtet haben Small Caps zwar Phasen mit höheren Renditen, aber auch deutlich stärkere Einbrüche. In Summe gleichen sich diese Effekte langfristig meist aus.

    Bedeutet: Wer nur Large Caps im Depot hat, verpasst keine entscheidende Rendite – sondern spart sich Schwankungen und Komplexität.

    https://www.finanztip.de/daily/reicht-e…-caps-im-depot/

    Was aber, wenn wir gerade in einer Phase sind in der Small Caps ggü. Large Caps deutlich günstiger bewertet sind im historischen Vergleich?

    Hallo zusammen,

    ich hätte mal gerne eure Meinung zu folgenden Sachverhalt:

    Mein ETF Depot besteht aktuell aus 3 ETF:
    UBS MSCI World
    iShares MSCI EM IMI
    iShares MSCI World Small Cap

    Die Gewichtung ist abweichend von der Marktkapitalisierung (Übergewichtung EM und SC).

    Die Positionen (insbes MSCI World) haben inzwischen eine Größe erreicht bei der ich gerne auf einen anderen ETF und auch einen anderen Anbieter wechseln würde für neue Sparraten.
    Um die Struktur möglichst einfach zu halten ist mein Gedankt hier einen Welt-ETF zu nehmen. Ins Auge fällt mir hier der neue xTrackers FTSE All World welcher eine sehr attraktive TER bietet und zudem ein neuer Anbieter wäre welcher zudem noch aus DE kommt. Für die weitergehende Übergewichtung EM und SC würde ich gelegentlich die beiden iShares ETF aufstocken, sofern notwendig.

    Frage: Wie seht ihr hier die Vermischung von MSCI und FTSE Indexlogik, vor allem in Bezug auf die Abgrenzung zu Small Caps. Vermutlich ist die Überschneidung so gering, dass es praktisch keinen relevanten Unterschied macht - es ist eher der innere Monk der eine Durchbrechung der klaren Struktur sieht... Was denkt ihr dazu?

    VG
    Sebastian

    Solche Situationen gibt es häufiger. Lösen lässt sich das mit etwas geschicktem timing. Ihr macht mit der Bank alles klar. Sobald das AG bestätigt hat gibt es den Notartermin. Den Kreditvertrag unterschreibt ihr kurz vorher (Max 14Tage wegen Widerrufsfrist).


    Grundsätzlich solltet ihr ohne gesicherte Finanzierung nicht den Kaufvertrag unterschreiben (sofern ihr nicht im Notfall Bar zahlen könnt) und umgekehrt die Finanzierung nicht abschließen bevor der Kaufvertrag unterschrieben ist (daher sind die 14 Tage Widerrufsfrist so wichtig).

    Danke euch für die Rückmeldungen!

    Was ich als Nachteil sehe, ist, dass es wohl keinen Einzelverbindungsnachweis gibt. Und keine Rechnung, die für die Steuer evtl. nützlich ist :/

    Das ist bei prepaid so. Für die Steuer ist das weniger problematisch. Sofern du Vorsteuer abziehen kannst ist es ein Thema.

    Den Jahrestarif hatte ich auch gesehen, der ist nochmal günstiger :thumbup: Ist halt wieder eine Festlegung für ein Jahr...

    Stimmt. Dafür ist der Betrag aber auch überschaubar.

    Was ich bei der Telekom selbst als Vorteil gegenüber fraenk, congstar und Co. sehe, ist, dass die Geschwindigkeiten zumindest theoretisch besser sind.

    Bei Telekom direkt unbegrenzt. Wenn gut läuft sind das bei 5g einige hundert MBit/s.

    Ob das in der Praxis dann auch so ist, weiß ich aber auch nicht. Die Drosselung ist für mich vermutlich nicht relevant, da ich nur selten überhaupt 4 GB überschreite :D An sich würde mir also auch ein kleinerer Tarif reichen, aber Telekom-Netz gibt es erst ab ca. 10 €.

    jrittmeier 3,99 € für 10 GB werden mir im Tarif-Rechner nur im Telefonica-Netz angezeigt.

    Muss es denn Telekom Netz sein?