Entschuldigt, dass ich so spät erst antworte: über die Feiertage hatte ich jeweils von morgens bis in die Nacht Notdienst.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Du eine Basisrente findest, die renditemäßig auch nur halbwegs mit der inflationsgeschützten GRV mithalten kann.
Denkst du wirklich, die GRV ist so renditenstark? Teilen noch andere im Forum diese Einschätzung? Mir kommt es nicht besonders rentabel vor, für 1200 eingezahlte EUR beim Mindestbeitrag 5 EUR mehr monatliche Rente zu erhalten... Schätzt du da wirklich die Basisrente schlechter ein? Die steuerliche Absetzbarkeit ist ja die Gleiche.
Bedenken muss ich hier auch: Der Vertrag läuft ja schon zwei Jahre - 40% der Abschluss-/Vertriebskosten sind also schon bezahlt.
Der Anreiz für die Zahlung von freiwilligen Beiträgen ist aber nicht die Rentensteigerung von 45 Cent (mit Rentenanpassungen mehr) aus der einmaligen Zahlung von 103,42 EUR. Auch der eventuelle Beitragszuschuss errechnet aus der Rente ist nur ein Nebenaspekt. Es geht vorrangig darum, einen Anspruch auf Rente zu begründen bzw. zu erhalten oder diesen Anspruch früher verfügbar zu machen.
Für meinen Fall: die 5 Jahre habe ich schon voll. Ist es da wirklich lukrativ, weiter einzuzahlen?
-> für mich geht es einfach darum, wie ich am sinnvollsten weiter mein Geld in die Altersvorsorge investiere, sodass am Ende möglichst viel Rente dabei rausschaut. Ich war der Ansicht, dass bei einer Basisrente eine höhere Rendite zu erwarten ist, weil am Kapitalmarkt mit höheren Renditechancen investiert wird (wie genau, kann ich selbst festlegen). Nachteilig ist die zeitliche Begrenzung der Hinterbliebenenversorgung und die Abschlusskosten.
Ich würde so vermutlich nicht nochmal neu abschließen - aber es wurde eben so abgeschlossen und läuft seit 2 Jahren so.
Die übrigen Themen (insb. GKV/PKV) sind für mich gerade zweitrangig.
Ich danke euch ![]()