Gibt es alternative, günstige Anbieter (vielleicht im Telekom- oder Vodafone-Netz), die ich übersehen habe und die die Apple Watch voll unterstützen?
Was meinst du mit "Apple Watch voll unterstützen"? Wenn deine Apple Watch ein eSIM-fähiges Modell ist, kannst du da jede eSIM drauf aktivieren. Dem Anbieter ist es egal, auf welchem Gerät du eine eSIM verwendest, der muss nichts "unterstützen". Wenn du eine MultiSIM verwenden möchtest, muss der Anbieter die im Angebot haben.
Ich verwende den MagentaMobil L von der Telekom, da ist eine MultiSIM enthalten. Die funktioniert einwandfrei auf meiner Samsung Watch. Allerdings war es nicht ganz einfach, die eSIM auf der Watch zu installieren. Folgt man den gängigen Anleitungen, landet die eSIM auf dem Smartphone.
Damit werden viele, die hier unterwegs sind, ausgeschlossen.
Nicht alle haben Mathematik Klasse 10 Gymnasium Note 2.
Früher reichte für die korrekte Beantwortung dieses Teil der Fragen "Volksschule Sauerland", wie es ein früherer SPD-Politiker mal ausdrückte. Heute sieht das schon anders aus. Da sind Leute mit Hochschulabschluss mit solch einfachen Fragen völlig überfordert.
Übrigens wird bei der Umfrage niemand ausgeschlossen. Jeder kann mitmachen, egal ob er sich dort als Anwärter auf die Fields-Medaille oder als mathematischer Analphabet präsentiert.
Ich bin kein Steuerexperte, aber in meinen Augen ist das falsch.
Wenn ich in Deutschland steuerpflichtig bin, dann muss ich auch Gewinne, die ich im Ausland erwirtschafte, versteuern.
Ansonsten könnte man ja auch einfach sein Aktiendepot in ein Land ziehen, in dem Kapitalerträge steuerfrei sind, und müsste dann hier in Deutschland keine Steuern mehr bezahlen.
Soweit die Theorie, nun die Praxis. Dein Aktiendepot in einem Land zu haben, in dem es keine Kapitalertragsteuer gibt, nützt wenig. Praktisch alle relevanten Länder beteiligen sich am Allgemeinen Informationsaustausch (AIA). Wenn du also in D steuerpflichtig bist, wird das deutsche Finanzamt davon erfahren.
Anders sieht es bei Gold aus, das du in einem anderen Land gelagert hast. Hier ist es natürlich hilfreich, besagtes Land auf dem Landweg in akzeptabler Zeit erreichen zu können. Willst du das Gold verkaufen, holst du es aus dem Schließfach, gehst auf die andere Straßenseite und verkaufst es bei einem soliden Edelmetallhändler. Du kannst dir Bargeld auszahlen lassen oder auch auf dein lokales Konto überweisen lassen. Von dort aus überweist du es in nicht meldepflichtigen Transaktionen auf dein Konto in D. Alternativ verwendest du eine ausländische Kreditkarte, um das Geld auszugeben, Da beim AIA keine einzelnen Transaktionen gemeldet werden, sondern nur Kontostände zu Jahresanfang und -ende, sieht das deutsche Finanzamt davon nichts. Ein vergleichbares Vorgehen ist wahrscheinlich auch für Krypto möglich.
Nach der aktuellen Rechtslage ist dieses Vorgehen steuerrechtlich absolut legal. Sollten in D Gewinne aus Goldverkäufen in Zukunft generell besteuert werden, würde man damit natürlich Steuerhinterziehung betreiben. Allerdings wäre die Frage, inwieweit diese überhaupt nachweisbar wäre.
Ich meinte natürlich die Verkäufe, habe mich unglücklich ausgedrückt.
Wenn ich beispielsweise 2024 BTC gekauft habe und ab dem 01.01.2027 gibt es eine generelle Steuer auf BTC Verkäufe, ob ich dann meine BTC von 2024 trotzdem steuerfrei verkaufen kann, auch nach dem 01.01.2027. Das war mein Gedanke.
Im Zweifel wird es immer die für den Steuerzahler ungünstigere Variante geben.
In den USA gab es 1933 unter Präsident Franklin D. Roosevelt ein Goldverbot (Executive Order 6102), bei dem Bürger ihr Gold an staatliche Stellen abgeben mussten. Ähnliche Massnahmen wurden in Grossbritannien (1966) und Australien (1959) ergriffen.
Da bin ich jetzt ja total verunsichert. Wird es dann eine Gold-Polizei geben, die mit Metalldetektoren alle Gärten nach Gold absucht?
Wenn das wirklich kommen sollte, werden doch bestimmt Käufe, die vor einem Stichtag stattgefunden haben, steuerfrei bleiben?
Natürlich bleiben die Käufe auch in Zukunft steuerfrei (außer man macht diese Mwst.-pflichtig). Steuern muss du dann nur auf die Gewinne beim Verkauf zahlen. Daher ist die Frage nach einem Stichtag sinnlos.
Allerdings sollte es kein Problem darstellen, Gold in einem Land zu verkaufen, in dem Gewinne aus diesen Geschäften steuerfrei sind. Daher ist es vorteilhaft, sein Gold schon jetzt in einem solchen Land aufzubewahren.
Ich habe mir gerade mal meine alte Rentenauskunft angesehen. Interessant, wie sich das Verhältnis von Beitragsbemessungsgrenze zu Durchschnittsverdienst und damit die maximal erreichbare Zahl von Rentenpunkten pro Jahr geändert hat.
Hat man z.B. in den 90er Jahren über der BMG verdient, so konnte man maximal ca. 1,8 Rentenpunkte erreichen. Anfang der 2000er Jahre stieg diese Zahl auf ca. 2,1 Rentenpunkte. Intuitiv würde man annehmen, dass der Beitragssatz seinerzeit auch niedriger war als heute. Das Gegenteil ist der Fall:
Man hat also früher mehr eingezahlt und dafür weniger bekommen.
Das ist sehr beängstigend, das da jemand einfach so den Versicherung Verlauf manipulieren kann. Kontrolliert das niemand? Spätestens beim Rentenbeginn? Oder obliegt das allein dem Rentner?
Ich glaube nicht, dass da aktiv jemand manipuliert. Während in der heutigen Zeit die Meldungen vollständig digitalisiert sind, von der Gehaltsabrechnung zur Rentenversicherung bis zum Finanzamt, wurden früher solche Meldungen manuell erfasst. Auch wenn es dabei schon Plausibilitätskontrollen gab, waren da Übertragungsfehler bei der manuellen Eingabe nicht komplett auszuschließen.
Daher sollte jeder seinen Rentenverlauf selbst auf Richtigkeit kontrollieren.
Klar, Berufs- und Arbeitgeberwahl ist schon immer nur reiner Zufall. Man geht wohl zum erstbesten AG, der direkt um die Ecke des Lieblings-Wohnortes irgendeine Ausbildungsstelle anbietet.
Das Leben ist kein Wunschkonzert und bei welchem Arbeitgeber man landet, schon mal gar nicht. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da wurden praktisch gar keine Jobs angeboten, z.B. in der Rezession 1993. Wenn man da einen Job braucht, nimmt man, was man kriegen kann.
Wenn man von einem ausländischen Broker Aktien ins Inland überträgt, muss man auch die Anschaffungskosten nachweisen. Ansonsten werden keine Anschaffungskosten berücksichtigt.
Bei inländischen Kryptoplattformen werden Käufe und Verkäufe gemeldet. Nachweispflicht liegt beim Steuerpflichtigen.
Ich habe keinerlei Erfahrung mit Krypto. Wird da jeder einzelne Kauf und Verkäufe gemeldet? Und an wen? Das hört sich für mich eher unwahrscheinlich an. Sollte das an die Finanzämter gemeldet werden, so würden die wohl in der Datenflut absaufen.
Es wird auch immer wieder fälschlicherweise behauptet, jeder Goldkauf- und Verkauf würde an das Finanzamt gemeldet. Das ist natürlich nachweislich offenkundiger Blödsinn und Panikmache.
Zunächst einmal: der Beitrag in der PKV hängt nicht vom Alter ab (wenn man mal vom Eintrittsalter absieht). Man zahlt nicht mehr, weil man älter wird. Vielmehr steigen im Laufe der Zeit die Beiträge, i.W. aufgrund gestiegener Kosten im Gesundheitswesen, und man wird natürlich gleichzeitig älter. Das veranlasst viele, hier eine nicht vorhandene Kausalität anzunehmen.
Was man so zahlt als Rentner? Nach Abzug des Zuschusses der GRV zahle ich ca. 460 EUR monatlich für KV+PV als Privatversicherter. Das ist etwas weniger als jemand mit deinen Beispieleinkünften, der es nicht in die KVdR geschafft hat. Der würde ca. 480 EUR zahlen.
Wenn du schon über 50 bist, könnte es eng werden, um die Bedingungen für die KVdR zu erfüllen. So ein Wechsel von PKV zu GKV ist unter 55 zwar möglich, aber keine triviale Angelegenheit.
Kapitalertagsteuer ohne Haltefrist wäre sicher die praktikabelste Lösung, aber ich glaube ehrlicherweise, dass die Regierung auseinander fällt, bevor dahingehend was umgesetzt wird.
Um die Kapitalertragssteuer festsetzen zu können, muss man den Ertrag kennen. Das funktioniert eben nur, wenn Kauf- und Verkaufspreis an einer Stelle dokumentiert sind. Das ist bei Wertpapieren der Fall und auch bei Immobilien. Bei Gold, Bitcoin, Uhren oder Oldtimern funktioniert es eben nicht. Daher ist die Haltefrist von einem Jahr nur eine willkürliche Schranke, man könnte sie genauso gut einfach weglassen. Der Gesetzgeber weiß, dass er praktisch keine Möglichkeit der Kontrolle hat.
Ruf doch einfach deinen Versicherungsverlauf bei der GRV ab. Da stehen doch alle nötigen Informationen drin. Früher hieß das mal Renteninformation oder -auskunft. Kann man mit dem ePerso direkt im Portal der GRV abrufen.
Wenn du das unbedingt in Excel haben willst, dann tipp die Daten einfach ab. Sollten ja nicht allzu viele sein.
Wenn alles gut geht, werde ich später als Rentner ca. 700€ Rente aus der bAV bekommen.
Mich würde interessieren, wieviel Prozent der Rentner überhaupt eine solche Rente bekommen und wie die Verteilung bei dieser Rente ist, z.B.: 1 Mio Rentner bekommen 100€ oder weniger.
Es gibt die Studie "Alterssicherung in Deutschland 2023 (ASID 2023)", in der genau das untersucht wurde.
Die ASID‑Studie zeigt eindeutig: Nur etwa ein Drittel der heutigen Rentner hat eine Betriebsrente, und diese ist stark ungleich verteilt – nach Einkommen, Geschlecht, Region und Erwerbsbiografie.
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Man sieht deutlich, dass die hier öfter mal genannten Betriebsrenten in vierstelliger Höhe die Ausnahme sind. Wenn man bedenkt, dass ein Durchschnittsrentner (Mann) ca. 1400 EUR Rente bekommt (Frauen ca. 950 EUR) und wohl keinen Euro Betriebsrente, besteht da schon eine gewisse Schieflage zu manchen, die das Glück hatten, beim richtigen Arbeitgeber zu landen und 5000 EUR und mehr kassieren.
Bei Autos mit starker Rekuperationsleistung hilft das nur bedingt weiter, da trotzdem bis kurz vor dem Stillstand elektronisch gebremst wird.
In den VW-orentierten Foren rät man daher dazu, in den Fahrmodus N zu schalten und dann zu bremsen.
Ist das nicht gefährlich? Wenn sich Rost auf der Bremsscheibe bildet, ist die Bremsleistung doch deutlich herabgesetzt. Auch ein E-Auto-Fahrer wird mal eine Vollbremsung machen müssen.
Auch wenn OT, es werden bei diesem Vergleich PKV / GKV in der Rente oft Äpfel mit Birnen verglichen.
Natürlich ist ein Vergleich nur sinnvoll, wenn ein AN grosse Teile seines Berufslebens über der Versicherungspflichtgrenze liegt, nur dann stellt sich realistisch die Frage nach PKV. Allerdings erwirbt er dann auch signifikante Rentenpunkte. Bekommt also ein Rentner 3000EUR Rente und 1000EUR bAV und der PKV Beitrag ist 1000EUR, dann erhält er ca. 260EUR Zuschuss on top auf seine Rente, also bleiben effektiv 740EUR.
Ist er dagegen in der GKV zahlt er ca. 12,2% auf die 3000EUR und ca. 20% auf 800EUR (nach ca. 200EUR Freibetrag) auf die BAV, macht in Summe 520EUR.
Und plötzlich klingt das gar nicht so dramatisch. 740 vs. 520.
Ausserdem kann man über einen Beitragsentlastungstarif oder eben konsequentes Sparen der Vorteile PKV in jungen Jahren, die effektive Summe im Alter weiter senken. Nicht zuletzt bleibt das Tarifwechselrecht nach §204, wodurch man in neuere, weniger vergreiste Tarife wechseln kann.
Vereinfacht gesagt: Je besser die Altersvorsorge aud GRV und bAV ausfällt, desto mehr relativiert sich der angebliche Nachteil der PKV im Alter.
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Danke für die differenzierte Betrachtung. Du hast natürlich ein sehr positives Beispiel gewählt. Allerdings dürfte es nicht besonders viele AN geben, die in den Genuss einer solch hohen bAV kommen. Das sind praktisch nur Beschäftige in Großunternehmen mit entsprechender langer Betriebszugehörigkeit, eine eher aussterbende Spezies. Und auf 3000 EUR Rente muss man auch erst einmal kommen.
Es dürfte sehr viel mehr Menschen geben, die über der JAEG verdienen und in der PKV sind, jedoch weder Aussicht auf eine Betriebsrente noch eine dauerhaft gesicherte Anstellung haben. In diesen Fällen oder auch bei Selbständigen kann die Rechnung im Alter ganz anders aussehen.
Eine PKV muss man sich eben leisten können. Wie du richtig schreibst, gibt es Möglichkeiten, dafür zu sorgen, dass die Beiträge auch im Alter nicht zu einem Problem werden.
aber man müsse auch an Dinge wie Fraktionsdisziplin und Koalitionsfrieden denken, es sei nicht immer alles so einfach wie der Bürger sich das denken würde,
Ich übersetze das mal: "Wenn ich nicht spure und so abstimme, wie die Fraktionsführung es will, dann war es das mit einem aussichtsreichen Listenplatz bei der nächsten Wahl."
Für viele dieser Abgeordneten, insbesondere aus dem linken Spektrum, ist ihr Lebensweg kurz und einfach zu beschreiben: "Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal". Wenn die ihr Mandat verlieren, sind sie auf das Wohlwollen ihrer Partei angewiesen, um eine Anschlussverwendung zu finden und keine Grundsicherung beantragen zu müssen. Da schaltet ein Abgeordneter schon mal sein Gewissen, dem allein er ja bei Abstimmungen unterliegt, aus und hebt die Hand, wie die Partei es befiehlt.
Dann bleiben die Sorgen wegen der Einlagensicherung bestehen. Ein Bankwechsel wurde ja bereits ausgeschlossen.
Sorgen wegen der Einlagensicherung? Die zahlt auf jeden Fall, wenn die Bank in Probleme kommt. Es geht hier doch um eine Anlagesumme von 100000 EUR?
Wenn die Einlagensicherung ausfällt, dann haben wir hier ganz andere Probleme. In diesem Fall würde ich auch deutsche Staatsanleihen nicht mehr als sicher ansehen. Dann ist es auch egal, ob das nun Sondervermögen ist oder nicht.