Dann doch lieber das smartphone schütteln, wens interessiert.
Eine ernst gemeinte Frage: warum sollte man ein Smartphone schütteln?
Dann doch lieber das smartphone schütteln, wens interessiert.
Eine ernst gemeinte Frage: warum sollte man ein Smartphone schütteln?
Wegen der günstigeren Umrechnungskurse?
Von irgendwas müssen auch diese Unternehmen leben. Ob deren Umrechnungskurse günstiger sind als die üblicher Banken, wird man auch nur schwer herausfinden können.
Ich käme niemals auf die Idee, einen so hohen Betrag, mehr als 400k EUR, solch einem "Finanzdienstleister" anzuvertrauen. Diese Unternehmen dürften mit Sicherheit unter Beobachtung der Finanzaufsicht stehen und werden lieber einmal zu viel als zu wenig ein Konto wegen Geldwäscheverdacht einfrieren. Wenn da 400k EUR plötzlich auf einem neu eröffneten Konto eingehen, wird das schon für einen Alarm sorgen. Ich kann mir vorstellen, dass es keine vergnügungssteuerpflichtige Angelegenheit ist, mit solch einem Unternehmen in Litauen oder wo auch immer über die Freigabe des Geldes zu diskutieren. Sollte man diesen Weg wegen der dort möglicherweise günstigeren Wechselkurse gewählt haben, kann die Nummer auch in finanzieller Hinsicht nach hinten losgehen. Auf jeden Fall würden Zinsverluste entstehen. Im schlimmsten Fall wird man auch noch Kosten für anwaltliche Unterstützung haben.
Nutze selber wise, aber Freunde von mir schwören auf https://www.remitly.com/se/de
Ich frage mich immer, wie man überhaupt auf solche Unternehmen kommt? Remitly hat nicht einmal ein Impressum auf seiner Webseite.
Ich würde einfach eine SEPA-Überweisung machen. Wozu sollte man dafür einen dieser "Finanzdienstleister" benötigen?
Genau diese Fälle wie gerade geschildert sind dort leider sehr häufig.
Ich denke mir, der Chef würde mit seinem Marketing nie eine Garantie abgeben, dass er seinen Laden zumindest auf das Niveau eine normalen Bank bekommt.Leider…..
Ich habe da einen Sparplan laufen. Aber nur auf eine Aktie, weil die das steuerliche bei ETF-Sparplänen darstellungstechnisch nicht hinbekommen. Gruselige „Steuerkorrekturen“ ohne jede Erklärung….tja….leider nicht so gut.
Was kann man schon von einer API-Plattform mit nachgelagerter Bank-Lizenz erwarten?
Aber selbst wenn wir deine Rechnung übernehmen und von rund 25 Milliarden Euro Papiergold deutscher Privatanleger ausgehen, das liegt in einer ähnlichen Größenordnung wie die verfügbaren Schätzungen zum deutschen Kryptovermögen. Damit wird dein ursprüngliches Argument wenig überzeugend, bei Gold lohne sich eine stärkere Besteuerung wegen des geringen Volumens beziehungsweise der erschwerten Erfassung nicht, während sie bei Krypto sinnvoll sei. Wenn Papiergold und Krypto ungefähr dieselbe Größenordnung haben, müsstest du erklären, weshalb steuerlich dennoch mit zweierlei Maß gemessen werden sollte. Genau das war schließlich der Ausgangspunkt der Diskussion.
So langsam habe ich das Gefühl, in der Bitcoin-Community bricht Panik aus. Was ist denn das für eine kindische Argumentation? "Wenn Bitcoin besteuert wird, dann aber auch Gold." Dann gleich mal schwere Geschütze auffahren: Grundgesetz. Geht es auch eine paar Nummern kleiner? Dazu noch diese lächerliche Petition. Als ob eine Petition schon einmal etwas bewirkt hätte.
Auch ist dein verzweifelter Versuch, die Menge des Papiergoldes künstlich in die Höhe zu treiben, absurd. Alles, was es sonst noch an goldbezogenen, aber nicht physisch besicherten Wertpapieren gibt, unterliegt heute schon der Abgeltungssteuer. Papiere dieser Art dürften wohl nur in homöopathischen Mengen von Privatpersonen gehalten werden.
Um das mit der Umsetzbarkeit noch einmal klarzumachen: mit einem einfachen Gesetz kann man 85-90% der Bitcoin-Transaktionen in Deutschland erfassen. Kaum Kosten für den Staat und es kommt Geld in die Kasse. Nennenswerter Widerstand ist nicht zu erwarten, da die Betroffenen weder organisiert sind noch irgendwelchen politischen Einfluss haben. Du behauptest, der Bitcoin-Bestand von Privatanlegern liege in einer ähnlichen Größenordnung wie Papiergold. Woher nimmst du diese Zahl? Es gibt hier keine exakten Werte. Lediglich auf Basis einiger Studien kann man einen Bestand zwischen 50 und 80 Mrd. EUR abschätzen.
Und warum wird es keine Abschaffung der Haltefrist bei Gold geben? Weil sich die Regierung mit einem solchen Gesetz der Lächerlichkeit preisgeben würde. Welcher Politiker möchte schon gerne in der Presse lesen, dass er ein Gesetz plant, bei dem 85% des Volumens gar nicht erfasst werden können? Was würde denn passieren, wenn so ein Gesetz z.B. zum 01.01.2027 in Kraft treten würde? Ein großer Abverkauf bei den ETC vor dem Stichtag und ein Umschichten in physisches Gold. Damit würden sich die 85% wohl den 100% annähern.
Ich denke, eine Bank darf erstmal nicht unautorisiert auf ein Konto gucken. Das ist mein privater Bereich.
Was meinst du denn, wie die Bank Überprüfungen auf Geldwäsche durchführt? Da laufen im Hintergrund Programme, die alle Kontobewegungen auf verdächtige Muster durchsuchen.
Mal davon abgesehen, dass der internationale Goldhandel offenbar selbst eine gewaltige Papierblase darstellt (das von dir genannte Verhältnis von 1:100 zwischen physischem Gold und Papiergold scheint dich erstaunlicherweise nicht weiter zu beunruhigen). Ich wäre jedenfalls gespannt, was passiert, wenn im Ernstfall ein größerer Teil der Anleger gleichzeitig „sein Gold“ einfordert.
Unabhängig davon ist für mich weiterhin nicht nachvollziehbar, wie du aus dem Marktwert von Xetra-Gold und EUWAX Gold II schließt, dass deutsche Privatanleger insgesamt 22–25 Milliarden Euro in Papiergold investiert haben. Daher noch einmal die Frage: Hast du dafür eine belastbare Quelle? Oder sind das einfach Vermutungen? Allein die Größe dieser beiden ETCs heranzuziehen, dürfte als empirischer Nachweis kaum ausreichen.
Ich glaube, du den den Goldmarkt nicht verstanden. An der Comex gibt es keine Anleger, nur Händler. Was passiert da, wenn jeder für sein Papiergold die Ware einfordert? Als erstes würde wohl der Goldhandel an der Comex ausgesetzt und danach dürfte der Goldpreis stark steigen.
Xetra Gold und Euwax 2 Gold müssen für jedes ausgegebene Zertifikat physisches Gold hinterlegen. Wenn ich also einen Anteil Xetra Gold kaufe, dann wird dafür eine Unze physisches Gold hinterlegt. Das Verhältnis von Papier zu Gold ist hier genau 1:1. Und da in diese ETCs praktisch nur Privatanleger investieren, darf man daraus schließen, dass die Größe dieser ETC ungefähr die Investition der Privatanleger in Papiergold ist.
Woran erkennt man an deinen Zahlen, wie viele Deutsche „Papiergold“ haben? Ich kenne nur folgende Zahlen:
Das Papiergold-Verhältnis bezeichnet das rechnerische Verhältnis zwischen gehandelten Gold-Finanzderivaten (wie Futures, Zertifikaten oder ungedeckten ETFs) und dem tatsächlich physisch vorhandenen Gold. Schätzungen von Börsen und Marktbeobachtern zufolge liegt dieses Verhältnis oft bei 100:1 bis über 129:1. Das bedeutet, dass für jede physische Unze Gold in den Tresoren der Handelsplätze Ansprüche in Höhe von 100 Unzen oder mehr in Form von Papiergold existieren können.
Kann ja sein, dass die Deutschen da im weltweiten Vergleich anders ticken, allerdings wäre für diese „kühne Behauptung“ eine Quelle nicht schlecht.
Da hast du aber etwas gründlich missverstanden. Es geht hier nicht darum, was an der Comex oder anderen Rohstoffbörsen von institutionellen Anlegern gehandelt wird. Da muss entsprechend den Vorgaben der Börse ein bestimmter Anteil dessen, was man handeln will, in physischem Gold hinterlegt sein. Dieses Verhältnis liegt ungefähr bei 1:100 für Gold:Papier.
Aber darum geht es bei der Betrachtung hier nicht, sondern darum, wie viel Gold-Derivate Privatanleger in Deutschland halten. Das ist recht leicht zu ermitteln. Die bei weitem größten Anbieter sind sind XETRA Gold und EUWAX Gold 2, dazu noch einige kleinere. Das ist übrigens in meiner Tabelle oben als Quelle so angegeben. Muss man es nur lesen. Diese ETCs bringen es auf einen aktuellen Marktwert von ca. 22-25 Mrd. EUR. Physisches Anlagegold, also Barren und Münzen ca. 315 Mrd. EUR. ETCs bringen es also gerade einmal auf 8% des Anlagevolumens. Und hier reden wird noch gar nicht vom gesamten Goldbestand incl. Schmuck usw. Das sind mal locker 750 Mrd. EUR.
Die Welt ist eben nicht immer so, wie es sich manche in ihrer Krypto-Bubble vorstellen.
An dieser Stelle auch ein Hinweis an die Gold-Bugs: Ihr sitzt möglicherweise mit im selben Boot, auch wenn das vielen noch gar nicht bewusst ist. Sollte die steuerfreie Haltefrist bei Bitcoin tatsächlich fallen, dürfte früher oder später zwangsläufig die Frage gestellt werden, warum Gewinne bei Gold nach einem Jahr weiterhin steuerfrei bleiben sollen. Mit derselben Argumentation der angeblichen „Gerechtigkeitslücke“ ließe sich dann auch dort eine Änderung begründen.
Wer sollte diese Frage stellen? Politiker mögen zwar nicht immer die Hellsten sein, aber sie verstehen schon, dass eine Abschaffung der Haltefrist bei Gold kaum etwas in die Staatskasse spülen würde.
Die Gründe dafür habe ich bereits genannt. Mal davon angesehen würde mich das wenig betreffen, da sich der überwiegende Teil meines Gold nicht in der EU befindet. Da können die beschließen, was sie wollen.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich die Einschätzung „grundverschieden“ diametral anders sehe, ist das Argument der „Umsetzbarkeit“ juristisch nicht ausreichend.
Dann nennen wir das einfach Business Case. Und der ist aus Sicht der möglichen Steuereinnahmen verdammt schlecht.
Hast du dazu konkrete Zahlen? Soweit ich informiert bin, ist der Anteil an Papiergold deutschlich größer.
Da bist du schlecht informiert:
| Kategorie | Menge | Marktwert | Quelle |
|---|---|---|---|
| Papiergold (ETCs) | ~205 Tonnen | ~22–25 Mrd. € | Xetra‑Gold, Euwax‑Gold II, weitere ETCs |
| Physisches Anlagegold (Barren & Münzen) | 5.229 Tonnen | 315 Mrd. € | Reisebank‑Studie |
| Privater Goldbestand gesamt (inkl. Schmuck) | 9.034 Tonnen | ~750 Mrd. € | Reisebank‑Studie |
Die Bundesbank verfügt übrigens "nur" über ca. 3350 Tonnen
Was sich dann ganz schnell ändern dürfte.
Da habe ich meine Zweifel. Man darf die psychologische Komponente nicht unterschätzen. Für IT-affine Menschen vielleicht weniger ein Problem, aber viele andere werden wohl kein gutes Gefühl haben, einen größeren Betrag auf einem USB-Stick-ähnlichen Gadget aufzubewahren.
https://coinalertnews.com/news/2026/03/1…rce=copilot.com
However, the shift to self-custody brings its own challenges. "Once assets move into self-custody, security no longer depends on institutional controls but on the user's operational discipline," the report notes. While hardware wallets reduce remote compromise risks, they don't eliminate losses caused by user error—such as losing seed phrases, sending funds to wrong addresses, or falling victim to phishing attacks.
Ich würde eher sagen, dass die Einnahmen aus Daytrading-Geschäften eher gering ist. Viele Menschen nutzen mittlerweile Bitcoin und Co. als Altersvorsorge und halten ihre Bestände ähnlich wie einen ETF. In solchen Fällen werden gar keine steuerrelevanten Vorgänge ausgelöst, was die ganzen Pläne noch mal mehr ad absurdum führt.
Bitcoin als Altersvorsorge? Ob ein Hochrisiko-Asset ideal für die Altersvorsorge ist, wage ich zu bezweifeln. Aber du kannst sicher eine Quelle für diese kühne Behauptung nennen. Ich glaube ja eher, da die Börsen-Bitcoin-Anleger klassisches Market-Timing betreiben und auf kurz- bis mittelfristig realisierbare Kursgewinne hoffen.
Der Monatsbruttolohn bei der Kanalreinigung liegt bei 2784 €.
Arbeitskleidung und Reinigung der Arbeitskleidung macht der Betrieb alles fertig. Die Arbeit kann angeblich jeder durchschnittlich gesunde Mensch durchführen.
Die Firma sucht eigentlich primär, ganz normale Kerle, die arbeiten wollen.
Es gibt aber keinerlei Bewerber.Männer, die das machen könnten, sieht man dafür gemütlich am Vormittag mit ihren ukrainischen Freundinnen oder Kindern bei Lidl und Aldi tiefen-entspannt einkaufen.
Offenbar ist das Bürgergeld (sorry Grundsicherung) für gesunde Menschen zu hoch.
Netto wäre 1932 €.
Warum werden eigentlich keine Kanalarbeiterinnen gesucht? Der Finanzminister möchte doch, dass mehr Frauen arbeiten.
Sonst wird immer gegendert auf Teufel komm raus, aber hier lese ich plötzlich "Kerle" und "Männer". Ist das schon als Verstoß gegen die geschlechtliche Gleichstellung zu werten?
Vielleicht geht es ja gar nicht um Bitcoin bzw. Krypto sondern um Gold bzw. um beides
Bei der Erhebung von Steuern geht es wesentlich um die Umsetzbarkeit. Und da sind Gold und Bitcoin grundverschieden. Was würde also passieren, wenn man für beide die Haltefrist abschafft?
Im Falle von Gold sehr wenig. Denn für Gold gibt es keine bestehende Infrastruktur zur steuerlichen Erhebung. Käufe und Verkäufe von Gold sind für den Staat nicht sichtbar (entgegen nicht totzubekommenden Gerüchten wird da von Händlern nichts an irgendein Finanzamt gemeldet). Was der Staat nicht sieht, kann er nicht besteuern. Der Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur wäre vermutlich teurer als die zu erwartenden Steuereinnahmen. Gar nicht zu verhindern wäre ein Ausweichen auf das Ausland. Erfassbar wären nur Gewinne aus Geschäften mit Papiergold, da diese über regulierte Börsen laufen. Aber der Anteil an Papiergold dürfte gegenüber physischen Gold in Deutschland vernachlässigbar sein.
Ganz anders sieht es bei Kryptowährungen aus. In Deutschland befinden sich nur ca. 10-15% der Bitcoin von Privatanleger auf Cold Wallets. Der Rest befindet sich in Börsen-Custody. Da auch die Kryptobörsen in Deutschland reguliert sind, wäre es sehr einfach, die Börsen die Abgeltungssteuer direkt einzubehalten. Entgangene Steuern aus Cold Wallet-Geschäften wären wohl marginal, da es sich bei dieser Gruppe meist um ideologisch motivierte Hodler handelt, die selten verkaufen.
Man kann also leicht erkennen, warum eine Abschaffung der Haltefrist bei Gold für den Staat nicht profitabel wäre, bei Krypto allerdings schon. Das dürfte auch der Grund sein, warum bei der Diskussion Gold außen vor bleibt.
Es kann so einfach sein ....
Ja, indem man einfach einen Link auf das Kontaktformular anzeigt. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.
Ich frage mich wirklich, was man eingeworfen haben muss, um auf solch eine verquere Idee zu kommen: um das Kontaktformular zu finden, muss man die KI fragen, wo es ist.
Kurze Google-Recherche nach DKB Kontaktformular zeigt mir folgendes Ergebnis:
Wie kann ich Kontakt aufnehmen?
Hilft das weiter?
Bin ich bei einer Bank oder einem Adventure Game gelandet? Da muss man immer irgendwelche Tricks anwenden, um weiter zu kommen.
Nein, dieses Video hilft nicht weiter, da die nette Dame dort auch nicht verrät, wie man zum Kontaktformular kommt. Auf die Idee, unter "Hilfe und Kontakt" einfach einen Link auf das Kontaktformular zu platzieren, kommt man bei der DKB natürlich nicht.
Handys sind technisch für Banking- und Gesundheits-Apps sicherer als PCs. Dieses technische Sicherheitsplus wird durch das höhere Diebstahlrisiko von Handys etwas relativiert. Notebook-PCs teilen zwar das Diebstahlrisiko, sind aber meist weniger oft exponiert. Kann ja jeder selbst mal dazu recherchieren.
Ja, grosse Bildschirme sind übersichtlicher. Es gibt eine Desktop ePA-App. Weil man PCs als nicht sicher genug einstuft, braucht man mit dieser zum Freischalten eine Handy-App oder einen externen Kartenleser.
Das ist sicherlich eine Frage der Betrachtungsweise. Beide Systeme (Smartphone vs. PC) haben sicherheitstechnisch sowohl Vorteile als auch Nachteile. Die pauschale Aussage, ein PC sei nicht sicher genug, würde ich nicht treffen. Ein schlecht konfigurierte PC ist unsicherer als ein Smartphone, ein gut konfigurierter PC ist sicherer als ein Smartphone.
Dass es Anwendungen wie die ePA nur als App auf Android und IOS gibt, dürfte vorwiegend ökonomische Gründe haben. Man geht davon aus, dass inzwischen jeder ein Smartphone hat, von denen inzwischen wohl jedes einen NFC-Leser besitzt. Bei einem PC ist eher nicht davon auszugehen. Nur für Android und IOS zu entwickeln, ist billiger als noch zusätzlich für Windows, macOS und vielleicht sogar Linux. Man kann den eingebauten Verteilmechanismus der Google- und Apple-Stores nutzen und braucht dafür keine eigene Infrastruktur dafür vorhalten. Ich halte das für eine rationale Entscheidung.
PKV-Versicherte müssen die ePA beantragen.
Wenn die Versicherung überhaupt eine anbietet. Und dann ist die Frage, ob sich Ärzte bei Privatpatienten damit herumschlagen wollen. Soweit ich weiß, gibt es da keinerlei gesetzliche Verpflichtung. Ich habe testweise die App der DKV installiert und dann auch ganz schnell wieder deinstalliert. Völlig unbrauchbar.
Schriftlich: über das Kontaktformular auf dkb.de (darüber erreichst du den DKB Kundenservice).
Auf der Homepage dkb.de gibt es tatsächlich einen Menüpunkt "Hilfe und Kontakt". Was es unter diesem Menüpunkt allerdings nicht gibt, ist ein Kontaktformular. Da gibt es Links auf irgendwelche Hilfethemen und ein Eingabefeld für diese KI. Ich halte das für gezielte Abwehr von Kundenanfragen.
Und wenn jetzt hier einige Schlaumeier so kluge Ratschläge verbreiten wie: "Dann muss man halt die KI fragen, wo man das Kontaktformular findet.", dann könnte man fast meinen, dass sie für die oder im Auftrag der DKB arbeiten. Denn anders kann ich mir nicht erklären, warum jemand eine derartige UX-Katastrophe so fanatisch verteidigt.
Alles anzeigenGenau deshalb hätte ich die Information von dudehier wahrscheinlich gar nicht gepostet. 99 % der Leser hier sind gar nicht in der Lage den Fall einzuordnen, sehen nur die Überschrift und denken: „Bitcoin wurde gehackt.“ Genauso wie morgen der Quantencomputer kommt und Bitcoin zerstört.
Man muss das ganz objektiv betrachten. Wir befinden uns mit Bitcoin immer noch in einer frühen Phase. Die Usability wird besser werden, die Sicherheit wird weiter steigen und die Eigenverwahrung wird Schritt für Schritt alltagstauglicher. Das sind aber Entwicklungen, die Zeit brauchen.
Jemandem, der sich nicht regelmäßig mit dem Thema beschäftigt, aber trotzdem an der Entwicklung von Bitcoin partizipieren möchte, würde ich mittlerweile nicht unbedingt zur Eigenverwahrung raten. Dafür gibt es inzwischen gute Alternativen. Grepehat beispielsweise bereits ETPs ins Spiel gebracht. Natürlich verfehlt das den ursprünglichen Gedanken von Bitcoin, aber solche Zwischenschritte gehören auf dem Weg zur breiten Adoption wohl dazu. In zwei oder drei Jahren kann das schon wieder ganz anders aussehen.
Ich glaube nämlich, dass gerade in einer Zeit, in der Staaten immer stärker in das Eigentum ihrer Bürger eingreifen, bei vielen Menschen der Wunsch wächst, Vermögen tatsächlich selbst zu besitzen. Genau das ermöglicht Bitcoin in letzter Konsequenz wie kaum ein anderer Vermögenswert. Wer diese Unabhängigkeit möchte, muss heute allerdings noch bereit sein, sich ein Stück weit mit der Technik auseinanderzusetzen. Ich bin aber überzeugt, dass dieser Aufwand in Zukunft deutlich geringer werden wird.
Außerdem muss man sagen, dass die betroffene Coldcard eher eine Wallet für sehr technikaffine Nutzer ist. Dem klassischen Einsteiger werden in der Regel eher eine BitBox02 oder ein Trezor Safe 3 empfohlen. Die sind deutlich benutzerfreundlicher und verfügen über Sicherheitsmechanismen, die typische Bedienfehler erheblich erschweren. Aus der News:
Der Coldcard-Fall zeigt, warum eine Hardware-Wallet bei der Erzeugung des Seeds möglichst nicht von einer einzigen Zufallsquelle abhängig sein sollte. Andere Hersteller versuchen dieses Risiko abzufedern, indem sie mehrere voneinander unabhängige Quellen miteinander kombinieren.
Bei der BitBox02 fließen unter anderem Zufallsdaten aus dem Mikrocontroller, dem Secure Chip und dem angeschlossenen Computer ein. Selbst wenn beispielsweise der Zufallsgenerator im Mikrocontroller fehlerhaft wäre, könnten die anderen Quellen den fertigen Seed weiterhin absichern. Die Idee dahinter ist, dass nicht eine einzige defekte Komponente direkt das gesamte Sicherheitsmodell zu Fall bringt.
Trezor verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Beim Model One und Model T wird Zufall aus dem Mikrocontroller mit zusätzlicher Entropie vom Computer oder Smartphone kombiniert. Bei neueren Modellen wie Safe 3 und Safe 5 kommt außerdem ein Secure Element als weitere Quelle hinzu. Der Computer kennt dabei nicht den fertigen Seed, sondern liefert nur einen Teil der Zufallsdaten, die erst auf dem Gerät mit den internen Quellen zusammengeführt werden.
Entscheidend ist und bleibt aber, wie sauber die verschiedenen Quellen technisch kombiniert werden und wie viel echte Zufälligkeit am Ende tatsächlich im Seed landet. Grundsätzlich ist ein solcher Aufbau aber robuster, als sich auf eine einzelne Quelle zu verlassen. Genau dieser fehlende Schutz gegen einen einzelnen Fehler wurde Coldcard nun offenbar zum Verhängnis.
Um es zusammenzufassen: ein Cold Wallet ist für 99,999% der Bevölkerung völlig ungeeignet, weil sie gar nicht verstehen, was da passiert.
Und mit der Aufbewahrung bei einer Börse oder in einem ETP verhält es sich wie bei Schließfächern der Gelsenkirchener Sparkasse. Wenn geklaut, dann weg. Nur dass die Diebe keinen Kernbohrer brauchen und auch nicht so schwer schleppen müssen.
Ich verstehe dein Problem nicht. Die KI antwortet doch direkt, dass sie keine Auskünfte zum Depot geben darf und leitet dich auf Wunsch sofort zum Kontaktformular und füllt sogar meistens das Kontaktformular schon aus mit deiner Anfrage. Und die meisten Sachen (die nicht Depot sind) kann die KI meiner Meinung nach sehr gut.
Man könnte fast den Eindruck bekommen, du betreibst hier Werbung für die DKB. Du erzeugst hier regelmäßig Threads, um dann deine tollen Erfahrungen mit der DKB zum Besten zu geben. Honi soit qui mal y pense.
Auch ist deine Behauptung nicht richtig, dass die KI einen sofort zum Kontaktformular weiterleitet. Man bekommt nur Links auf die wenig hilfreichen FAQ.
Die tolle Antwort dieser KI, dass sie keine Antworten zu meinem Depot geben kann, ist völlig sinnbefreit. Ich will nur wissen, warum mir plötzlich Depotgebühren berechnet werden. Das hat doch wohl mit aufsichtsrechtlichen Bestimmungen nicht zu tun.
Ich habe den Eindruck, dass du einfach nicht „gemacht“ für eine Direktbank bist. Da gibt’s so einige, die sich dann für 0€ am besten einen persönlichen Berater wünschen.
Nein, ich erwarte lediglich, dass mir nicht irgendwelche Depotgebühren berechnet werden, die es lt. Vertrag gar nicht gibt. Dazu gibt es nicht einmal eine Abrechnung. Für mich sieht das so aus: da wird etwas ohne erkennbaren Grund abgebucht und die DKB hat dafür gesorgt, dass Kunden sie möglichst nicht erreichen können. Was soll ich denn von so einem Geschäftsgebaren halten?
Ich hatte gerade heute eine Frage zu einer Buchung. Was die DKB hier betreibt, ist aktive Abwehr von Kundenkontakt. Man landet immer bei dieser völlig unbrauchbaren KI, die mir antwortet, sie dürfe meine Fragen nicht beantworten. Weitere Verweise führen immer zur Standard-Webseite der DKB, wo mir die FAQ dann erklären wollen, was ein Depot ist.
Klickt man auf Kontakt, dann landet man wieder bei der KI oder den FAQ. Ich habe ca. 10 Minuten gebraucht, um das Kontaktformular zu finden. Das scheint die einzige Möglichkeit zu sein, überhaupt mit der DKB zu kommunizieren. Mails an info@dkb.de werden wohl gleich nach /dev/null umgeleitet.
Die DKB ist eben eine typische Online-Bank. Kostet nichts, also darf man auch nichts erwarten. Darin unterscheidet sie sich nicht von ihrem Mitbewerbern. Einziger Vorteil gegenüber Läden wie TR: die Standardprozesse funktionieren.