Beiträge von Sagi

    Wenn steuerliche Überlegungen keine Rolle spielen, kann man mit arithmetischen Mittelwerten arbeiten. Eine Zeitkomponente überfrachtet allerdings die Übersichtlichkeit einer Tabelle. Viele betrachten dann den Chart eines Wertpapiers.

    Wen willst du mit diesem Sparplan der als „Lebensversicherung“ verkauft wird absichern wenn du keine Kinder hast?

    Zu der Zeit des Vertragsabschlusses war die kapitalbildende LV in Deutschland (hier sogar mit Fonds) ein anerkanntes Konzept der Altersvorsorge. Es hätte nichts gebracht, eine private Rentenversicherung zu wählen. Die garantieren Rentenfaktoren war für die Gesellschaften riskanter, als das Todesfallrisiko.

    Die Börse ist auch deswegen nicht beeindruckt, weil die jetzigen Zölle. ein begrenzte Dauer von maximal 150 Tagen hat. Dann kommen die Zwischenwahlen näher. Die Kongressabgeordneten, die bislang eine Statistenrollen haben wachen langsam auf. Zudem hängt die Zollverwaltung in den Seilen. Ich glaube, dass die Zölle sich bald auf ein normales Niveau einpendeln.

    Naja, da muss man aber schon noch ein bisschen differenzierter draufschauen. – Bitcoin ist heute kein stabiles Zahlungsmittel im klassischen Sinne, das stimmt. Aber man muss berücksichtigen, dass wir hier über ein im historischen Maßstab extrem junges Asset mit kleiner Marktkapitalisierung sprechen. In frühen Monetarisierungsphasen sind starke Schwankungen normal – schon kleinere Kapitalbewegungen können große Preisausschläge verursachen. Je größer ein Netzwerk wird und je mehr Kapital es bindet, desto geringer werden solche relativen Ausschläge. Volatilität ist also weniger ein Gegenargument als ein Merkmal eines noch wachsenden Assets, es ist gar nicht anders möglich und gilt nicht exklusiv für Bitcoin.

    Wäre der BTC eine Währung (El Salvador) oder eine größere, bislang nicht realisierte Währung würde die Volatilität weniger werden. Eine Kreditaufnahmen, von wem auch immer bleibt das Problem. Und Kredite (Schulden) sind untrennbar mit der Schöpfung einer neuen Währung verbunden.

    Also mit Gold bin ich krass fett im Plus. Mit Bitcoin dagegen ... also wie lange dauert das denn noch bis zum Gold Status?

    Das unterstreicht meine Meinung, dass sowohl der BTC als auch Gold letztlich nur Währungen sind. Bei Gold gibt es noch den Nutzen als Metall. Wer im Plus ist beschreibt nur eine Relation zu einer vertrauten Fiat-Währung etwa USD oder EUR. Fiat-Währungen und Krytowährungen haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Aktienanlage bedeutet, dass man sich an einem Unternehmen beteiligt. Sehr langfristig fährt man hier m.E. besser, weil etwas produziert wird oder eine Dienstleistung erbracht wird.

    • die einen, die sich bestätigt sehen, dass das dubioses Zeug ist, mit dem man Geld kaputt macht. Für die ist häufig das Investieren an der Börse in bspw. einen ACWI-ETF auch „spekulieren“, mit dem rechtschaffene Leute nur ihr Geld verlieren können.
    • die anderen, bei denen die gesunkenen Kurse ein Interesse an einem günstigen Einstieg auslösen, nachdem der Bitcoin-Zug an ihnen vorbeigefahren ist.

    Völlig richtig.

    die Spekulation bricht irgendwann zusammen, aber das Medium bleibt als Währung interessant. Das Besondere am Bitcoin ist ja, dass er nicht beliebig vermehrt werden kann, anders als viele andere Anlagen. Dennoch besteht für jeden Bitcoin Inhaber natürlich die potentielle Gefahr, dass sich andere digitale Währung an seine Stelle setzen. Die Akzeptanz hält von der hängt von der jeweiligen Ausgestaltung an. Die Ausgestaltungsform der Begrenzung war natürlich etwas Neues.

    Hallo
    Habe selber keine Kryptos und sehe diese aber weniger als Spekulation sondern als Währung. Probleme bei einer Währung wären hohe Schwankungen und die extrem eingeschränkte Möglichkeit, Geld zu generieren (bei großer Not) zumindest ist das wohl beim Bitcoin der Fall. Zudem könnten Codes mit Quantencomputer entschlüsselt werden.

    Liebe Community,


    Einige kennen mich ja hier bereits, ich hatte vor ein paar Wochen schon mal eine Thread gemacht. Und zwar geht es um ein größeres Erbe von 600.000€.

    Wenn das Geld erst mal nicht gebraucht wird bietet sich eine direkte Anlage in globale ETFs an (etwa von Vanguard oder Blackrock) möglichst bei einer Direktbank, etwa im Maxbluebereich.

    Honorarberater sind bei komplexen Versicherung sinnvoll, hier nicht. Versuche der Steueroptimierung könnten renditeschädlich sein. Die globalen ETF werden mit 0,6 mal 25% plus Soli und Kirche besteuert; das läßt sich nicht vermeiden. Im Forum bleiben, aber sich nicht verwirren lassen!

    Natürlich sind Leute mit hoher Schaffenskraft und Risikobereitschaft im Beamtentum sehr schlecht aufgehoben.

    Dahin muss ein Gemeinwesen aber hin, wie etwa im alten Ägypten, das 3000 Jahre existierte. Wir brauchen weniger, aber gute Beamte. Schlecht ist die Überinterpretation des föderalen Prinzips, das aus jeder Ebene neue Staatsdiener benötigt. In letzter Konsequenz ist eine Verfassungsreform notwendig.

    Eine Einheitskasse würde billiger werden, auch wenn es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein wäre. Bedenke doch einfach, dass Synergieeffekte genutzt werden können und der Verwaltungsapparat in Summe schlanker wäre. Auch die Kosten, die aktuell für Werbung und Wettbewerb anfallen, würden wegfallen.

    Nach der Wiedervereinigung wunderten sich die Bürger der neuen Bundesländer u.a. wegen der vielen Krankenkassen (etwa 1000) im Westen. Jetzt sind es 100 und das ohne Reglementierung. Bei den PKVs werden zudem gelegentlich neue Methoden in den Leistungskatalog aufgenommen ohne das die Lauterbachs das absegnen müssen. Mittelfristig stehen diese auch den GKV Patienten zur Verfügung. Unser jetziges System ist einfach zu teuer, eine Reform ist kompliziert und langwierig. Es gibt aber nicht die eine Lösung.
    Auf der Einnahmeseite fällt auf, dass Leistungen für Grundleistungsempfänger nicht voll ausgeglichen werden. Ein vollständiger Ausgleich schafft zwar kein Geld aber Transparenz.

    Es sollte eine ernsthafte Debatte darüber geführt werden dürfen, ob die Krankenkasse nicht zu verstaatlichen und in einer einzigen Kasse zusammengeführt werden sollten (private fallen damit natürlich weg) - ein Wettbewerb findet nämlich aktuell nicht wirklich statt - alleine schon aufgrund der Wartezeiten. Ich habe da noch keine abschließende Meinung, könnte mir hier aber ein Einsparpotential vorstellen.

    Einige gute Gedanken, aber eine Einheitskasse würde nicht billiger werden.

    Was ich mir vorstellen kann wäre die KESt. zu erhöhen auf 30-35% und im Gegenzug den Freibetrag ordentlich anzuheben (auf ~10.000€ regelmäßig inflationsangepasst). Müsste man sich ausrechnen was dabei rum kommt. So wären auf jeden Fall die meisten Kleinsparer von der Erhöhung ausgenommen. Alles andere wäre aber nicht managebar daher mache ich mir da momentan wenig Sorgen.

    Herr Harbeck hatte ja bereits diesen Vorschlag gemacht ohne Freibeträge zu nennen. Fiskalisch würden allerdings nur deutlich geringere Freibeträge als 10000 Euro Sinn machen. Angenommen 30% und Freibetrag 2000 - 3000€. Das Problem ist, dass Freiträge fast nie angepasst werden.

    Meine Ansicht: 25% plus Soli ist bereits hoch. Keine weitere Erhöhung!

    Was sollte ich sonst jemand sagen, der mit einem ETF Sparplan fürs Alter vorsorgt?

    Es ist auch keine Lösung Sparer in Versicherungs- verträge zu nötigen (Halbeinkünfteverfahren).
    Die Provisionen sind einfach zu hoch.

    Ich habe auch nur einen Welt ETF (Vanguard FTSE All World) in der ausschüttenden Variante um nervige Vorabpauschalen zu vermeiden. Daneben einige Einzelwerte etwa Alphabet. Wer sich in Einzelwerten nicht wohl fühlt sollte noch zwei andere ETFs wählen, mehr aber nicht.