Beiträge von Guruguru

    Ich bekomme die vollen 40 € von meinem Arbeitgeber, deshalb will ich das VL-Sparen auf jeden Fall nutzen. Anspruch auf Förderung besteht aber nicht, deshalb spielt das keine Rolle für mich.

    Wenn ich mich durch die üblichen Empfehlungen klicken, komme ich auf folgende:

    • ING-Banksparplan mit 1 % und 7 Jahre Bindung. Ich verstehe nicht warum auch ohne Förderung die Bindung besteht? Aber das macht es unattraktiver für mich. Den schlechten Zins würde ich der Einfachheit halber (ich bin eh bei der ING) ansonsten in Kauf nehmen aktuell.
    • Verschiedene Robo Advisor wie OSKAR oder Ginmon. Bessere Rendite und ohne Laufzeitbindung (heißt das ich könnte jeden Monat das Geld rausnehmen?), aber das Konzept scheint mir etwas over-engineered für die 40 €.
    • Finvesto oder comdirect kommen für mich nicht in Frage, da ich gerade erst bei der FNZ ein Depot gekündigt habe und da raus wollte.

    Gibt es noch andere, einfache Lösungen?

    Danke für die vielen Antworten! Ich kam jetzt erst zum Lesen...

    Grundsätzlich bleibe ich beim Vorgehen, Frage ist ob der Sicherheitsteil in den Geldmarkt-ETF kommt oder in eine Alternative.

    Wenn Dir die Sicherheit besonders wichtig ist, empfiehlt sich ein ETF auf kurzlaufende deutsche Staatsanleihen. Z.B. der DBX0T8 xTrackers German Gov. Bonds 0-1.
    Damit liegst Du mit der Rendite nahe bei einen Geldmarkt-ETF bei extrem hoher Sicherheit.

    Ich hab mal verglichen: Im letzten Jahr 1,87 % vs. 2,06 %, also nur 0,19 % mehr beim Geldmarkt.

    Der Sicherheits-Unterscheid scheint mir aber auch marginal.

    Avyens Bank

    Das scheint die sicherste Variante und dazu noch besserer Zins.

    Wie kann das diese Bank dauerhaft anbieten und kaum eine andere?

    Das ist Ansichtssache. Bei 100k im risikoarmen Teil sind das immerhin ca. 1000 Euro mehr Zinsen im Jahr. Das sind dann doch ein paar Döner für 5 Minuten ,,Arbeit" im Jahr.

    Das stimmt, der Stundenlohn ist nicht schlecht. Auch wenn 5 Minuten sehr untertrieben sind, i.d.R. heißt das ja 3 Mal im Jahr zu festen Zeitpunkten hinsetzen und den Kram erledigen (brutto eher jedes Mal ne Stunde?) und etwas mehr Zeit für die Steuererklärung (3x Jahreserträgnis downloaden etc.). Also kann man absolut machen für das Geld, aber eigentlich ist mein Ziel genug Geld zu haben (bzw. jetzigen Lebensstandard halten) um möglichst viel Zeit für andere Dinge zu haben.

    Hallo zusammen,

    Ich bin gerade dabei mein Portfolio zu Ende zu bauen und mache mir Gedanken zum Sicherheitsbaustein. Der Großteil meiner Anlage ist aktuell ein Welt-ETF (MSCI ACWI IMI), dazu habe ich vor ein paar Monaten zum Ausprobieren einen Sparplan auf einen Geldmarkt-ETF (Amundi Overnight) begonnen und überlege diesen zum Sicherheitsbaustein auszubauen. Letztlich könnte ich mir ein 70/30-Portfolio (Aktien-ETF/ Anleihen-ETF) vorstellen (unbenommen davon bleibt ein großzügiger Notfallgroschen auf dem Tagesgeldkonto).

    Mir ist klar dass der Geldmarkt-ETF risikoreicher ist als Fest- oder Tagesgeld. Allerdings behalte ich den Zinsmarkt ohnehin im Blick und da genug Zeit zum Reagieren bleibt, sehe ich das Risiko als sehr gering an.

    Meine Gedanken dahinter:

    • Fest- und Tagesgeld bei meiner Bank sind gerade uninteressant. Auch bei anderen Banken sind die Lockangebote nicht wirklich gut und Bank-Hopping will ich ohnehin nicht. Ähnlich Rendite bekomme ich auch mit einem Geldmarkt-ETF.
    • Der Vorteil liegt auf der Hand: Ich komme flexibler an das Geld ran. Und dass vor allem bei einem Börsen-Crash: Dann kann ich evtl. sogar relativ schnell wieder die 70/30 herstellen.

    Was meint ihr dazu?

    Ich habe eine Frage für einen Bekannten (ja, tatsächlich ;)), der 2022 für kurze Zeit Arbeitslosengeld bezogen hat. Er will jetzt erstmals seine Steuererklärung machen und dabei ist ihm aufgefallen, dass er schon 2022 eine hätte machen müssen.

    In Summe hat er weniger als 200 € Arbeitslosengeld bezogen, allerdings sind seine Einnahmen aus 2022 höher (also deutlich über der Grenze von 410 €), da er ansonsten normal gearbeitet hat. Insgesamt würde er für 2022 noch etwas Geld zurückbekommen vom Finanzamt, trotzdem liegt formell ein Versäumnis vor, wenn ich das richtig verstehe.

    Meine Frage: Ist hier eine Strafe zu erwarten? Wie geht er am besten vor um das vorab zu klären (Finanzamt/ Bürgerservice oder besser Steuerberater/ Jurist)?

    Er hat vor allem Sorge, da er (noch) keinen deutschen Pass hat und alles ganz korrekt machen will.

    Meine Meinung dazu ist natürlich dass das lächerlich ist wegen sowas eine Strafe zu bekommen. Aber ich habe keine Ahnung wie da das Finanzamt einzuschätzen ist.

    Vielen Dank für die vielen Antworten!

    Grundsätzlich bestärkt mich das in meinem Vorgehen.

    Ohne in einer zu detaillierten Diskussion zu versinken (die hier sicher schon 1000x so ähnlich geführt wurde), doch ein Punkt zu den verschiedenen ETFs: Das

    ich nehme den Markt so wie er ist

    ist doch auch eine Strategie, oder? Also auf 100 % Marktkapitalisierung zu setzen.

    Dass wird dem Kommer-ETF ja oft vorgeworfen, er sei "zu strategisch" und deshalb nicht wirklich passiv. Aber letztlich steckt doch hinter jedem ETF eine Strategie bzw. ein Grund warum man diesen Index nimmt und eine Logik wie sich der Index zusammensetzt. Ich sehe da keinen wirklichen Unterschied auf dieser Ebene: Passiv und maximal diversifiziert sind die ETFs alle. Eben nur mit etwas unterschiedlicher Herangehensweise.

    Ich muss aber dazu sagen, ich bin recht unentschieden zwischen den ETFs, am Ende ist es wohl Geschmackssache. Dass ich zuletzt mehr zu Kommer tendierte, hat evtl auch mit den aktuellen Nachrichten aus den USA zu tun...die eben so ein Gschmäckle haben. Etwas weniger Musk und Bezos im Depot fühlt sich da evtl besser an.

    Ansonsten hängt mein noch leichtes Zögern wohl doch auch mit der Summe und meiner Erfahrung zusammen. Ganz Neuling bin ich nämlich nicht: Ich habe schon Lehrgeld bei einem Vermittler (Portfolio mit aktiven Fonds, Rentenversicherung und der Mist) gezahlt, von dem ich mich letztlich komplett gelöst habe und jetzt allein durchstarte. Damals hatte ich als Student "zum Glück" noch eher geringe Übungs-Summen. Allerdings habe ich damals nur wenige Wochen vor der Corona-Krise für mich damals hohe Summen investiert. Und jetzt habe ich noch leichte Angst dass ich wieder genau einen Moment vor einem Absturz erwische. Langfristig hol ich das zwar auf, aber ein Scheiß-Timing frisst trotzdem auch langfristig ordentlich Geld.

    Gegen Tranchen spricht aber auch dass ich für jede große Order 70 € bei der ING zahle. Vielleicht starte ich mal mit 10-20.000 und mach dann noch eine zweite Runde wenn das Gefühl gut bleibt oder tatsächlich ein Absturz zum Nachkaufen kommt.

    Wobei ich da auch dazu sagen kann: Ich habe auch ohne die 40.000 noch mehr als genug auf der Seite (Tagesgeld etc.) und kann mir aus meinem Einkommen auch gut eine weitere Sparrate von 1.000 leisten. Also, es hängt einfach damit zusammen, dass das gefühlt sehr viel Geld für mich ist. Ich lebe halt immernoch wie ein Student, aber verdiene mittlerweile...

    Hallo,
    Ich habe mich entschieden eine große Summe (ca. 40.000 €, Erbe und Erspartes) als Einmalanlage (danach als Sparplan weiter) zu investieren. Ich bin jung und kann mir leisten das Geld lange anzulegen.
    Nachdem ich die letzten Wochen dabei war mir das "perfekte" Weltportfolio zu überlegen, bin ich letztlich zum Schluss gekommen: keep it simple. Deshalb will ich nur einen Aktien-ETF besparen.
    Jetzt die Frage: Welcher? Kriterien: Möglichst diversifiziert, thesaurierend.

    Ich habe gerade drei in der engeren Auswahl:

    • L&G Gerd Kommer Multifactor Equity
    • Vanguard FTSE All-World
    • SPDR MSCI ACWI IMI

    Die unteren beiden sind ähnlich. Für sie spricht die geringe TER (0,22 bzw. 0,17) und die Größe bzw. dass sie schon länger "bewährt" am Markt sind.

    Für den Kommer-ETF spricht für mich dass der USA-Anteil 15 % niedriger ist (47,2 % im Gegensatz zu > 60 %). Europa hingegen ist mit fast 10 % mehr drin. Die Strategie nicht nur auf Marktkapitalisierung zu setzen, sondern auch den BIP zu gewichten, finde ich recht überzeugend. Die anderen Spielereien (Multifaktor, Looser-Kriterium...) bräuchte ich nicht unbedingt, stören aber auch nicht. Die TER ist mit 0,5 % deutlich höher. Aber für mich ist die Strategie erstmal wichtiger.

    Ich tendiere zum Kommer-ETF. Der ist aber noch nicht so lange am Markt und ich zögere noch. Meine Investitions-Summe ist für mich natürlich auch sehr viel Geld. Die Einmalanlage statt gestaffelt ist logisch, aber emotional natürlich nicht ganz so einfach.
    Vielleicht gibts hier ein paar Kommentare die mich weiterbringen in meiner Entscheidungsfindung?