Alles anzeigenWarst du schon einmal in dieser Situation?
Die erste Gehaltsverhandlung findet bei der Bewerbung statt und das Ergebnis wirkt lange nach.
Das hängt dann ziemlich davon ab aus welcher Position man kommt. Wer sich aus ungekündigter Stelle bewirbt, um sich zu verändern/verbessern, wird das so tun wie du schreibst.
Wer aus der Arbeitslosigkeit kommt und die Stelle dringend braucht ist in einer schwachen Verhandlungsposition und verkauft sich meist deutlich unter Wert. Selbstverständlich nutzt das der AG im Sinne der Kostenminimierung.
Für den AG ist das bequem, vor allem weil er regelmäßig den Bewerber zum ersten Angebot zwingt, bevor er sich selbst überhaupt dazu äußert, nach dem Motto: " Was hätten Sie sich denn vorgestellt?". Das zwingt den Bewerber schon in die Defensive.
Ich kenne beide Situationen aus eigener Erfahrung und mittlerweile auch die auf der anderen Seite des Tisches.
Beiträge von Bettina312
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Woher soll er wissen, was die Firma in dieser Stellenkategorie zahlt?
Ich würde eher sagen, er sollte bei der Gehaltsverhandlung das verlangen, was er für seine Leistung als angemessen ansieht. Wenn der AG das dann auch bezahlt passt doch alles. Er bekommt den Wert, den er selbst für seine Leistung festgelegt hat.
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Die sind nur im Jahr der Vereinnahmung beitragspflichtig. Die LV und RV wird aber auf die nächsten 10 Jahre gestreckt. Sonst wäre man im Auszahlungsjahr über der Maximalgrenze, und die KV bekommt weniger als bei einer Rentenzahlung.
Danke für die ergänzende Erläuterung.
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Ich finde die Fragestellung äußerst spannend, weil sie mich perspektivisch auch betrifft, aber ich bin bis heute überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass Einmal-Zahlungen aus privaten LVs (keine BAV) x-Jahre VOR Rentenbeginn dann ab Rentenbeginn bei Status "privat freiwillig versichert" nachträglich KV-pflichtig werden. Das müsste dann doch auf alle sonstigen Einnahmen (Miete, Kapitalerträge etc.) vor Rentenbeginn auch zutreffen, oder versteh ich den Sachverhalt falsch?
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Ich bin 57, Diplom-Betriebswirtin, arbeite als Business Developmentmanagerin in einem IT-Verband (ohne Personalverantwortung) habe einen 60%-Job (24 Stunden/Woche) und verdiene mit Steuerklasse eins 2.500€ netto (4000 brutto). Keine Zulagen/Weihnachts-/Urlaubsgeld.
Mit meinem Gehal und meinem beruflichen Umfeld bin ich sehr zufrieden.
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Same Procedure as Every Year.
War schon in den letzten beiden Jahren so.
Jeweils im Februar, Zinsatz gültig vom 1.3. bis 30.6.
Für Bestandskunden. Die hier hochgeladenen Belege zeigen alle 2,25 %.
Hat jemand überhaupt ein Angebot über 2,75% (als Bestandskunde mit bereits vorhandenem Extra-Konto ohne Business), dass er hier hochladen möchte?

Ja, ich habe eines bekommen. Anbei ein Auszug:
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
machen Sie mit bei unserer exklusiven Aktion: Überweisen Sie bis zum 24.02.2026 neues Geld von einer anderen Bank auf Ihr Extra-Konto. Für das neue Geld bekommen Sie ab dem 01.03.2026 einen Aktionszins in Höhe von 2,75 % p.a. für 4 Monate auf maximal 250.000 Euro.
So easy gibt es die 2,75 % Aktionszins p.a.: Überweisen Sie das neue Geld direkt auf die IBAN Ihres Extra-Kontos. Das geht nicht? Dann ist eine Einzahlung auf das Extra-Konto mit Umweg über Ihr ING-Girokonto möglich. Wichtig
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Du hattest das schon mal kurz thematisiert mit Bezug auf die SAP-Aktien.
Eigentlich passt bei sowas meist das Prinzip „Gordischer Knoten“.Die SAP-Aktien sind eine Position von insgesamt 40....
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Du hattest das schon mal kurz thematisiert mit Bezug auf die SAP-Aktien.
Eigentlich passt bei sowas meist das Prinzip „Gordischer Knoten“.Nein, noch nicht. Ich glaube, da fehlt mir noch etwas der Mut, aber ich lerne hier sehr viel und schaff es dann hoffentlich bald, mein "Finanzkonstrukt" und meine Fragen einzubringen.
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Lieber Irving,
ich schätze Deine Offenheit sehr und finde Deinen/Euren KISS-Ansatz insb. aus den von Dir genannten Gründen hervorragend. Ich selbst bin vor einigen Jahren leider genau in diese Situation gekommen, die Euch zu diesem Ansstz gebracht hat: Mein Mann und ich hatten bewusst unsere Finanzen getrennt gehalten. Während ich ganz "klassisch" und altmodisch diverse LV-Versicherungen und Riester-/Rürup-Verträge abgeschlossen hatte, ging er in Richtung Aktien/ETFs etc. Mich selbst hat das nie interessiert und so bekam ich leider auch nichts von seinen Überlegungen/Gedankengängen mit. Als er erkrankte gab es andere Themen als die Finanzen. Und so stand ich nach seinem Tod auf einmal vor einem komplexen Portfolio mit zahlreichen Einzelaktien/ETFs/aktiv gemanagten Fonds, Tagegeld, etc das mich bis heute beschäftigt und für das ich noch immer keine Lösung habe, aus diffusen Befürchtungen, etwas falsch zu machen. Insofern ein großes Kompliment für Deinen Weg und ich wünsche Dir das Allerbeste für die Zukunft.
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Nochmal kurz zum Thema SAP: Der Kurseinbruch hat auch damit zu tun, dass es auf Seiten Analysten/Investoren Befürchtungen gibt, dass durch KI klassische Softwarehersteller überflüssig werden ("KI frisst Software"). Dies trifft auch nicht nur auf SAP zu und lässt letztendlich die "Glaskugelfrage" nach der Perspektive/Zukunft dieses Marktes aufkommen. Auch wenn durch ETFs vieles abgefedert werden kann, wird es spannend werden, inwiefern KI und die damit verbundenen Hoffnungen/Chancen (Befürchtungen/Risiken) die Märkte noch bewegen wird. Ich selbst bin aus "historischen" Gründen recht stark in SAP-Aktien investiert und schau mir die Gemengenlage aus Finanzkennzahlen, Zukunftsperspektiven, Marktentwicklungen und globalen Veränderungen mit etwas gemischten Gefühlen an.
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Es gibt neben schwarz*und weiß** auch noch einen Mittelweg.
*Alles fallen lassen wie heiße Kartoffeln.
** Alles aufbewahren bis in Ewigkeit.Es ist jetzt Dein Geld, und Du hast natürlich alles Recht, es liegenzulassen. Ich würde vermutlich dennoch im Depot aufräumen. 42 Posten wären mir zu viel. Da sind sicherlich irgendwelche Altlasten dabei, die man besser abstößt.
Aber das ist Deine Sache und Dein Geld.
Absolut - es gibt sicher einen Mittelweg. Aber vor dem Aufräumen muss ich mir erstmal klar werden, was ich mit dem Geld anfangen möchte. Da es bei mir weniger um das Thema Ruhestandsplanung/vererben geht, stellen sich für mich vielleicht auch andere Fragen: Was ist mir bei der Anlage wichtig (Rendite/Risiko, Nachhaltigkeitsaspekte, junge Unternehmen oder doch "Blue-Chips", welches Marktsegment/Branchen. etc)? Soll alles am Kapitalmarkt bleiben oder möchte ich ggf. auch soziale Projekte unterstützen? Wie kann ich das Geld auch im Sinne meines Mannes verantwortungsvoll managen/einsetzen? Bevor ich hier für mich keine Klarheit habe, werde ich das Portfolio erstmal so stehen lassen, aber durchaus die Entwicklung im Blick behalten. Und ich weiß, dass ich irgendwann an dem Punkt sein werde, wo ich mit einem guten Gefühl und klaren Ziel ans Aufräumen gehen werde.
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Deine Gedanken kann ich sehr gut nachvollziehen. Mir ging es nach dem Tode meines Mannes vor 2 Jahren ähnlich. Wir hatten unsere Geldangelegenheiten getrennt gehalten und während ich in den klassischen Weg (bereits mit Mitte zwanzig) gewählt und in diverse Finanzprodukte wie fondsgebundene LVs, Direktversicherungen, Riester-/Rürup-Rente gezahlt habe, hat er in ETF, Einzelaktien aber auch gemanagte Fons investiert. Mit seinem Tod war ich auf einmal um 42 Einzelpositionen "reicher". Mich hatte der Umfang, das Volumen und die Komplexität total überfordert. Nach einigen Überlegungen habe ich einfach alles gelassen, wie es ist. Die Gründe waren Folgende: Meine aktuellen Ausgaben kann ich über meine regulären Einnahmen decken, die Rentenlücke ist prinzipiell geschlossen, die eigengenutzte Immobilie bald bezahlt. Das geerbte Geld ist letztendlich ein Geschenk und mir soz. von meinem Mann anvertraut. Vielleicht ist dieser Weg nicht der "vernünftigste", aber die Anlagen haben sich gut entwickelt, es ist nahezu alles im Plus und ich checke regelmäßig, wie der Stand ist. Falls irgendwann doch der "große Crash" kommen sollte, wird auch nicht alles auf einen Schlag bei "null" sein. Vielleicht ändere ich diese "Strategie" (die nicht wirklich eine ist) irgendwann noch, lass mir damit aber Zeit, informiere mich, habe mich viel mit dem Thema Finanzplanung beschäftigt und kann nun ziemlich gut schlafen, mit dem Wissen, dass ein finanzielles Polster existiert, auf das ich bei Bedarf zurückgreifen kann. Kurz gesagt: Der Umgang mit einem plötzlich erlangten Geldbetrag ist aus meiner persönlichen Sicht auch ein Weg der Gewöhnung. Bei mir wurde aus dem nervösen "ich muss doch jetzt was tun" ein sehr entspanntes "Schön, dass ich es habe". In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Gute für Deine (finanzielle) Zukunft.
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Nun ja, ich habe vor 2 Jahren eine Erbschaft i. H. von heute rd. 700.00€ gemacht, allerdings verteilt auf 42 Einzelassets (Aktien, ETFs, gemanagte Fonds,....) und habe einfach alles gelassen, wie es war, da sich nahezu alle Werte positiv entwickelt haben. Meinen Alltagsbedarf decke ich aus meinem Gehalt und der Hinterbliebenenrente.