Was verdient ihr & seid ihr zufrieden?

  • Da habe ich mit meiner monatlichen Rentenauszahlung i. H. v. 3009,64€ (also noch nicht mal Netto wie bei Chrisly, sondern vor einer steuerlichen Berücksichtigung) aus der gesetzlichen Rentenversicherung in meinem Leben wohl etwas falsch gemacht.

    Bei der Höhe deiner GRV-Rente hast du wohl nicht allzuviel falsch gemacht. Allerdings gibt es Zusatzversorgungen, vornehmlich durch große Unternehmen, die die Höhe deiner GRV-Rente erreichen, ohne dass der Arbeitnehmer dafür jemals auch nur einen Cent gezahlt hat. Insofern hättest du vielleicht durch eine geschickte Wahl deines Arbeitgebers deine Rentenhöhe optimieren können.

  • Ich bin 64 und Rentner. Wohne im eigenen Haus und habe netto 4.400.- € zur Verfügung.
    Damit bin ich zufrieden.

    Den Eingangspost von Chrisly habe ich da "unterschlagen". 8) Die dortige Info "netto" habe ich im jetzigen Zitat von Chrisly nachträglich gefettet.

    Ich lese da "Nöö die 4.400.- sind rein monatliche Bezüge aus Rente und noch einem kleinen Einkommen (ein paar Hundert nebenbei)."

    Schon der Begriff Rente wird nicht klar spezifiziert. Aktuell ist die maximal mögliche GRV irgendwo zw. 3400 und 3500 Euro pro Monat.

    Da dürften vielleicht noch irgendwelche bAV Zahlungen etc. zu kommen.

    Balu Ja, die max. Höhe der aktuell möglichen Rente aus der GRV ist bekannt. Ich gehe auch bezüglich der restlichen Aussagen von Ihnen mit Ihnen konform, außer das ich keine Annahme mache woher die "Aufstockung" der Rente stammt oder aus was sich die Rente von Chrisly an sich zusammensetzt. Da gibt es ja manigfaltige Möglichkeiten.

  • Schön, das mal hier nicht kryptisch kommuniziert wird ... bin Beamter in BaWü in einem Jobcenter (Besoldung A11, Stufe 7, verh. 2 Kinder) und mir vollkommen meinem privilegierten Einkommen im klaren ;) ....

    4.880,74 € brutto Grundbezug

    7.71,07 € brutto Familienzuschläge

    also 5.651,81 € brutto

    bleiben satte 4.517,93 € netto bei Lohnsteuerklasse 4 Faktor

    Dank geht raus an alle Steuerzahler:thumbup:

  • Bei der Höhe deiner GRV-Rente hast du wohl nicht allzuviel falsch gemacht. Allerdings gibt es Zusatzversorgungen, vornehmlich durch große Unternehmen, die die Höhe deiner GRV-Rente erreichen, ohne dass der Arbeitnehmer dafür jemals auch nur einen Cent gezahlt hat. Insofern hättest du vielleicht durch eine geschickte Wahl deines Arbeitgebers deine Rentenhöhe optimieren können.

    sam51

    Die Möglichkeit der Zusatzversorgung war mir auch während meiner Berufstätigkeit bekannt. Allerdings hat mich das jährliche "Schmerzensgeld" meiner Arbeitgeber, das ich teilweise zur Bildung einer aus meiner Sicht sehr guten privaten Altersvorsorge genutzt habe so weit gebracht, das ich jetzt mein Leben auch ohne bAV sehr gut genießen kann. Und das alles ohne irgendwelche Verantwortung und /oder sonstige Verpflichtungen.

  • Ich bin 57, Diplom-Betriebswirtin, arbeite als Business Developmentmanagerin in einem IT-Verband (ohne Personalverantwortung) habe einen 60%-Job (24 Stunden/Woche) und verdiene mit Steuerklasse eins 2.500€ netto (4000 brutto). Keine Zulagen/Weihnachts-/Urlaubsgeld.

    Mit meinem Gehal und meinem beruflichen Umfeld bin ich sehr zufrieden.

  • Ich bekomme 99k brutto plus einen hohen Zuschuss zur bAV im oberen Management in der Sozial- und Gesundheitsbranche. Ich bin Mitte 30 und bin sehr zufrieden mit dem Gehalt. Zusammen mit dem Gehalt meiner Frau auf einer 50%-Stelle und dem Kindergeld für zwei kleine Kinder kommen wir auf gut 7.000€ netto im Monat (und dann noch Weihnachts- und Urlaubsgeld). Wir können gut fürs Alter vorsorgen und entspannt das Haus abzahlen.

  • Mitte 40, IT-Branche, studiert, ca. 75k€ brutto pro Jahr inkl. Sonderzahlung, 40h-Woche, 30 Tage Urlaub. Keine Entgeltumwandlung.

    Einerseits bin ich zufrieden, da ich gut damit klar komme und das Gesamtpaket stimmt. Andererseits habe ich in meinem Alter die Gehaltsdecke in meinem Bereich erreicht. Die Perspektive ist also, dass ich bis zur Rente nur noch Inflationsausgleiche bekomme. Begründung Arbeitgeber: Irgendwann ist es egal, ob jemand 15, 25 oder 35 Jahre Berufserfahrung hat, so dass der Erfahrungslevel ab einem gewissen Punkt nicht mehr extra vergütet wird. Das dämpft etwas die Motivation und macht nachdenklich, ob "es das jetzt war".

  • Die alten Hasen, zu denen ich mich inzwischen auch zählen darf bekommt noch eine eigenanteilsfreie Betriebsrente die bei 1400€ brutto sein wird

    Damit bist Du zur Rente erheblich länger dabei wie ich oder erhälst auf Grund deiner Arbeit eine höhere Zahlung. Ich käme noch nicht einmal auf den Brutto-Betrag, wenn ich bis 67 arbeiten würde.

    Alaska79x und fotoman - der IGBCE-Tarif ist was die Beträge in den diversen Stufen angeht, ganz weit vorne im Vergleich mit anderen Tarifen.

    Soll das heißen, man kann sowas nicht erreichen oder gar "ausnutzen" wenn die Stelle oder der AG zu einem passt?

    Ich lebe jedenfalls nicht ganz freiwillig im Süden Bayerns. Die Arbeitslosigkeit als Informatiker in der DotCom-Krise hat mich Anfang 2004 erst über ein Fremdfirma hierher gezogen, um dann Ende 2005 vor Ort sesshaft zu werden und die ständige Familien- und Freizeit-Pendelei dafür in Kauf zu nehmen.

    Schön, das mal hier nicht kryptisch kommuniziert wird

    Es wird zumindest Brutto und Netto (mit oder ohne KV/PV) schön durcheinander gewürfelt.

    Und da es hier im Forum auch oft um Altersvorsorge geht, kann am Ende sowas "lustiges" bei rauskommen wir bei mir:
    Brutto ca. 105.000€, Netto 30.000€
    Wenn ich es gewollt hätte, wären noch 5500€ Brutto dazu gekommen (40h anstatt 37,5h in der Woche), die ich aber nur in einer BAV-Auszahlung oder einer Freistellung (Zusatzurlaub) wieder sehen könnte.

  • Ich arbeite nur Teilzeit (ca. 100h) im Monat im Sicherheitsgewerbe - komme auf ungefähr 2.000,00 € Brutto. Kommt dann noch auf Nachtzuschläge und Feiertagszuschläge an (20% / 100%)

    Zufrieden bin ich auch - habe weder Auto noch D-Ticket - dafür einen Hund, der oft mehr isst als ich :D

  • Soll das heißen, man kann sowas nicht erreichen oder gar "ausnutzen" wenn die Stelle oder der AG zu einem passt?

    Ich finde es nicht verwerflich, viel zu verdienen oder es anzustreben und dafür z.B. auch in eine passende Branche zu wechseln oder auch umzuziehen.


    Ich arbeite seit wenigen Jahren auch in einem Bereich, der sehr gute Gehälter zahlt. Ich habe meine Karriere in einem ganz kleinen Unternehmen ohne Tarifbindung mit entsprechend geringem Gehalt angefangen.

    Heute erlebe ich Kollegen, die ihr sehr gutes Gehalt als zu niedrig empfinden, obwohl es objektiv mit das höchste ist, was in der gegebenen Entgeltgruppe möglich ist. Gerade mit Blick auf mögliche zukünftige Entwicklungen (Stellenabbau, Umstrukturierung…) finde ich es wichtig einen realistischen Blick zu behalten.

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