Beiträge von Katti.diba

    Wieder mal ein Fall aus meiner Yogagruppe...

    Vor allem wieder mal ein Fall, bei dem im Eingangspost viele Infos fehlen, z.B. selbstständig, Vermögen größtenteils in sicheren Anlagen und Gold...

    Tomarcy Du solltest doch nach der langen Zeit hier im Forum gemerkt haben, dass so keine konkreten, hilfreichen Antworten zu erwarten sind.

    Entscheidend ist, ob Yvonne und ihr Mann mit der Vermögensstruktur zufrieden sind, ob der Anlagemix zu ihnen passt.(Mir persönlich wären nennenswerte Vermögensanteile in Gold suspekt, aber jeder wie er meint)

    Welche Funktion hat das Depot in diesem Anlagemix? Nur ein Experiment, eine nette Spielerei? Nur ein kleiner Anteil oder schon eine ordentliche Menge? Welche Größenordnung dürfte das Experiment haben, damit die Schwankungen weiterhin ok sind und nicht nervös machen, auch kurz vor bzw. während der Rente? Danach richtet sich, wie hoch die Sparrate sein sollte.

    Auch die Aufteilung zwischen den einzelnen ETFs im Depot richtet sich nach seiner Funktion. Soll es als Experiment irgendwelchen Trends folgen? Irgendwelche bestimmten Gewichtungen o.ä. haben? Oder soll es auf Dauer eher einfach und pflegeleicht sein?

    Sie hat mit ihrem Mann zusammen einen kleinen Gastronomiebetrieb und wird in circa sechs Jahren aufhören zu arbeiten.

    Über eine Entnahme hat sie sich bisher überhaupt keinerlei Gedanken gemacht.

    Wie sieht es beim Thema Altersvorsorge aus? Gesetzliche Rente, private Vorsorge etc.

    Passen die Rücklagen und die aktuelle Sparrate zur erwarteten Rentenlücke?

    Wenn die Frage aufkommt, wohin mit zusätzlichen 200€, stellt sich für mich immer die Frage, was bis jetzt mit dem Geld passiert ist.

    - In sichere Anlagen investiert worden: Warum oder warum ändern? Hat sich die Risikotragfähigkeit verschoben? Oder wurde sie bis jetzt unterschätzt?

    - konsumiert: Reduzierung notwendig wegen Rentenlücke? Oder Optimierung der Ausgaben?

    - neu: durch Gehaltserhöhung etc

    Ich finde es schwierig, einer fremden Person Tipp zu geben, von der ich die finanzielle Situation inkl. Vorhandenes Vermögen, Rentenlücke, aktuelle Asset Allocation, Risikotragfähigkeit, finanzielle Ziele... nicht kenne.

    Jetzt isoliert zu sagen, dann erhöhe halt den World oder den Lifestrategy, finde ich eher fahrlässig als zielführend.

    Ich habe Bedenken, dass Yvonne zu optimistisch gestimmt ist durch die sehr lange Phase, in der die Aktienmärkte nur eine Richtung kannten. Ob das auch für die nächsten Jahre gilt, weiß man nicht. Was würde sie machen, wenn eine deutliche Durststrecke wie die Finanzkrise kommt? Würde sie trotzdem investiert bleiben? Oder in Panik alles verkaufen?

    Mein Tat: Grundlagen verstehen, eigene Risikotragfähigkeit ermitteln; dann erst überlegen, welche Asset Allocation passend ist.

    Es haben in den letzten Jahren viele angefangen, in ETF zu investieren, was ich sehr gut finde. Aber die häufigen panischen Nachfragen, wenn der Markt um 5-10 Prozent nach unten schwankt und die ersten roten Zahlen im Depot auftauchen, zeigen mir auch, dass viele Neulinge die Grundlagen nicht verstanden haben.

    Da wird investiert, weil das alle so machen. Die Durchschnittsrendite wird als konstant und garantiert verstanden, wie die Zinsen beim Tagesgeld. Und die überdurchschnittlich gute Entwicklung von ETF ohne längere Durststrecken in den letzten 10-15 Jahren wird als normal empfunden. Mal schauen, wie viele der Neulinge nach einem ernsthaften Crash dabeibleiben.

    Für das angedachte Ziel - mittlerer Zeithorizont, fester Zeitpunkt - ist eine Investition in Aktien-ETF nicht sinnvoll.

    (Anmerkung: bei den geringen Kreditzinsen lohnen sich Sondertilgungen nicht, besser parallel sparen, machst du ja auch so)

    Nimm deine Restschuld am Tag X, minus aktuell dafür vorhandenes Tagesgeld. Diese Differenz teilst du durch die Anzahl der verbleibenden Monate und erhältst die erforderliche Sparrate.

    Alles was darüber hinausgeht, kannst du in ETF investieren. Also feste Sparrate für die Wohnung, ggf. schwankende Rate für ETF.

    Ratenhöhe, Sondertilgungen, Spardisziplin ist alles eine Typfrage. Ich hätte Bedenken, wenn die Rate zu hoch gewählt ist und ich bei drohender Arbeitslosigkeit schlaflose Nächte hätte. Dafür kann ich gut Sparen, bin also Typ Sondertilgung.

    Ich würde überlegen, welche Rate realistisch leistbar ist (= geplante Rate) und welche Rate auch in Krisenzeiten gerade noch funktioniert (= vereinbarte Rate). Die Differenz davon monatlich per Sparplan aufs (separate) Tagesgeldkonto und jährlich als Sondertilgung nutzen. So ist dieses Geld "zweckgebunden", der automatische Sparplan ist hoffentlich eine Hürde, die vorschnelle anderweitige Nutzung verhindert.

    Ja, aus meiner Sicht ist ein Aktien-ETF Dafür zu risikoreich, wenn das Geld absehbar in 2-5 Jahren gebraucht wird. Das gilt vor allem für ein konkretes "ich plane", wenigere für "ich träume davon", "wäre schön, wenn"

    Ich hoffe, dass du neben den 45k Eigenkapital auch noch einen Notgroschen besitzt, also gewisse Notreserven behältst, um handlungsfähig zu bleiben (Stichwort Waschmaschine, Autoreparatur, ungeplante Mehrkosten beim Haus...)

    Auch scheinen mir 45k Eigenkapital noch relativ wenig, viele Banken erwarten 15-20% des Kaufpreises als Eigenkapital. Je mehr Eigenkapital, desto geringer der Zinssatz des Darlehens (Stichwort Beleihungsauslauf). Mein Rat wäre, die 2-5 Jahre zu nutzen, um kräftig weiterzusparen. So kannst du dich auch schon an die hohen Kreditraten gewöhnen und bekommst ein besseres Gefühl, was du an Rate dauerhaft stemmen kannst.

    Als Parkmöglichkeit fürs Geld würde ich ein ordentlich verzinstes Tagesgeldkonto empfehlen, siehe Finanztip-Empfehlungen. Aktionszinsen machen aus meiner Sicht nur Sinn, wenn du dann auch regelmäßig weiterwechselst. Sonst Angebote mit "dauerhaft guten" Zinsen wie GEFA oder Ayvens.

    Auch ein Geldmarkt-ETF bietet sich hier an. Sparpläne sind bei vielen Brokern kostenlos, Gebühren für die Auszahlung fallen nur einmal am Ende an, Gebühren für Einzelkäufe kann man oftmals durch einmalige Sparplanausführungen umgehen.

    Ich würde mir als erstes die Frage stellen, wofür der Bausparer gebraucht wird:

    Bietet er sehr gute Habenzinsen, sodass es sich als sicherer Vermögensteil eignet?

    Hast du absehbar(!!!) Verwendung für den Darlehensteil? Bietet dieser gute Zinssätze, wird er passend zuteilungsreif?

    Sind irgendwelche (staatlichen) Zuschüsse enthalten, die sich lohnen? Oder eine Kündigung erschweren?

    Wie teuer ist das Depot, wenn nur der VL-Vertrag dort bleibt?

    Für alles andere wärst du dann deutlich flexibler bei der Auswahl des Depotanbieters. Du kannst auch nur einzelne Teile auf das neue Depot übertragen, nur Bruchstücke musst du beim alten Anbieter loswerden. Und aufpassen, dass die übertragenen Fonds auch beim neuen Depotanbieter handelbar sind.

    Ist es wirklich sinnvoll, das gesamte Geld der Kinder in Aktien-ETF zu investieren? Ist ja eine langfristige Anlage für einen Anlagehorizont mit mehr als 10, besser 15 Jahren.

    Könnten die Kinder bereits mittelfristig Geldbedarf haben, z.B. Spielekonsole, Führerschein, fahrbaren Untersatz...?

    Vielleicht einensinnvoll erscheinenden Betrag auf dem Tagesgeld lassen, den Rest in einen breitgestreuten, weltweiten ETF?

    Mein Vorschlag:

    Einen sinnvollen Betrag auf dem Tagesgeld lassen, um kurzfristig an Geld zu kommen. Hier ist das Geld mehr oder weniger "just in time" verfügbar und es fallen keine Gebühren an. Beides wäre bei einem Geldmarkt-ETF anders. Dafür sind die Zinsen im Tagesgeld überschaubar.

    Den Geldmarktfonds oder -ETF nur für den Teil des Notgroschens, der im Normalfall nicht bewegt wird. Der kann dann konstant ordentliche Zinsen erwirtschaften.

    Hallo, ich bin 55Jahre und will 150000€ über die nächsten 12 Jahre, also bis zum Renteneintritt, bei mittleren Risiko gewinnbringenst investieren.

    Warum willst du nur bis zum Renteneintritt investieren? Die meisten Menschen leben dann noch weitere 15-20 Jahre (oder noch mehr). Und verbraucht wird das Geld oftmals häppchenweise zum Füllen der Rentenlücke. Deshalb könnte ein Großteil des Geldes meist über 20 Jahre investiert bleiben.

    Ich würde empfehlen, dir selbst erstmal die Fragen von Finanzschlumpf zu beantworten. Gerne kannst du uns auch an deinen Erkenntnissen teilhaben lassen, das würde die Empfehlungen sicher präzisieren.

    Zur Risikosteuerung bietet sich die geeignete Asset Allocation an, d.h. die Aufteilung zwischen risikoarmen Produkten (Tagesgeld, Festgeld, Geldmarktfonds, kurzlaufende Staatsanleihen bester Bonität) und renditestarken, aber im Wert schwankenden Produkten (breitgestreute, weltweite ETF, z.B. aus dem Link von Nordnordlicht).

    Alternativ könntest du dir die Lifestrategy-Produkte von Vanguard anschauen. Hier werden breitgestreute, weltweite Aktien-ETF kombiniert mit Staats- und Unternehmensanleihen. Durch unterschiedliche Laufzeiten und Bonitäten unterliegen auch die Anleihen Wertschwankungen, zählen also nicht zum risikoarmen Teil. Man geht jedoch davon aus, dass sie weniger mit dem Aktienmarkt korrelieren, also der Crash geringer ausfällt. Dafür sind die erwartbaren durchschnittlichen Renditen auch geringer. Und für den Crashfall sollte trotzdem eine gewisse Geldmenge in risikoarmen Anlagen vorgehalten werden.

    1. Man kann mehr als ein Depot besitzen, ähnlich wie beim Tagesgeld. Manche trennen gerne nach Verwendungszweck, manche nutzen die niedrigen Gebühren der Neo-Broker für Geldmarkt-ETF und die Zuverlässigkeit der Direktbanken für den Welt-ETF... Was war deine Idee?

    2. Man kann mehrere unterschiedliche ETF in einem Depot haben, z.B. weil man sein eigenes Mischungsverhältnis von World, Emerging Markets und Europa haben möchte, weil man einen neuen ETF bsser fand und der alte nicht verkauft wird, weil man die 3x10 Strategie verfolgt...

    3. Man muss nicht alle ETF weiter besparen, die man besitzt. Man kann die Anteile im Depot liegenlassen.

    4. Man kann den Depotinhalt von einem Depot auf ein anderes übertragen, muss also nicht verkaufen und neukaufen. Probleme gibt es dabei vor allem, wenn die Depotbesitzer nicht identisch sind, z.B. einmal Einzeldepot und eknmal Gemeinschaftsdepot.

    Fazit:

    - Überlege, warum du zwei Depots besitzt.

    - Warum besparst du zwei ETF? Gerne auch sagen, welche es sind. Dann kann man gemeinsam über eine neue Strategie diskutieren.

    - wenn du auf ein Depot reduzieren möchtest: was ist dir wichtig: Zuverlässigkeit, Service, Gemeinschaftsdepot, Kosten für Sparpläne, Kosten für Einmalkäufe und Verkäufe...?

    Same_but_different

    Du sagst, ihr beide habt ein ähnliches Gehalt, wenn beide Vollzeit arbeiten. Wegen der Kinder hast du in der Ehe zurückgesteckt und nur Teilzeit gearbeitet und Elternzeit genommen.

    Wie war in dieser Zeit die Aufteilung des gesamten Monatseinkommens in mein, dein, unser? Hattest du auf genauso viel Geld zur freien Verfügung wie er? Oder habt ihr beide gleich viel auf das Gemeinschaftskonto eingezahlt (wie vor den Kindern), sodass ihm deutlich mehr Geld blieb zum Sparen/Investieren?

    Mein größer Fehler war, dass ich mein Geld lange nicht investiert hatte. Erst seit 5 Jahren kümmere ich mich darum. Rund 20 Prozent meines Vermögens ist Rendite. Ich hatte in den ersten Jahren der Ehe aber auch kaum etwas sparen können durch Elternzeit/Teilzeit und damals noch niedriges Gehalt. Es war so wenig, dass ich mich nicht getraut hatte, es anzulegen. Im Nachhinein hätte ich viel mutiger sein sollen.
    Auf der anderen Seite hatte mein Mann auch viel früher und mehr zur Seite legen können und hatte damit auch genügend "Spielgeld", um mutiger zu sein. Finde ich.

    Fair wäre eine Aufteilung, die beiden gleich viel Geld zugesteht. Irgendwie muss die unbezahlte Carearbeit erledigt werden. Wenn du das nicht übernommen hättest, hätte auch er beruflich zurückstecken müssen. Falls er damals meinte: Das habe ich mir erarbeitet, also gehört es mir (und nicht uns), ist diese Einstellung zutiefst unfair.

    Es sind EURE Kinder, die dadurch entstehenden Belastungen solltet ihr gemeinsam ZU GLEICHEN TEILEN tragen.

    Zusätzlich sind dir durch deinen Verdienstverzicht auch Reduzierungen bei den Rentenansprüchen entstanden. Auch hier hätte Ausgleich stattfinden sollen, z.B. dir ermöglichen stattdessen mehr privat vorzusorgen. Bei einer Scheidung soll dies durch die Umverteilung der Rentenpunkte berücksichtigt werden.

    Meine (weibliche) Meinung, mit Familie, ohne Scheidungserfahrung:

    Wenn nicht grundsätzlich unterschiedliche Meinungen bezüglich Sparen/Investieren vs. Konsum bestehen, sind die bestehenden gesetzlichen Regeln fair, gerade für Familien mit Kindern. Denn sie gleichen die Nachteile aus, die durch Kindererziehung, unbezahlte Carearbeit, Teilzeit etc. entstehen. Lass dir nichts anderes einreden.

    Kämpfe für deine Rechte, für deinen Anteil des Zugewinns und für deinen Anteil an den Rentenpunkten. Du hast durch deine Carearbeit (und den Job) einen ebenso wichtigen Beitrag zum ehelichen Vermögen geleistet wie dein Mann durch seinen Job.

    Lass dich nicht erpressen und die Kinder als Druckmittel missbrauchen. Dein Entgegenkommen wird nie groß genug sein, wird nicht zu "Frieden" und "Trennung in Freundschaft" führen. Er wird immer noch verletzt sein, nur ggf. das Gefühl haben, dass er sich rächen konnte für die Trennung.

    Deine Kinder sind alt genug, haben vielleicht selbst schon mal Liebeskummer gehabt. So können sie vielleicht schon nachvollziehen, wieso ihr zur Zeit nur schwer miteinander reden könnt und ggf. schlecht über den anderen redet. Schwer ist es für die Kinder sicher trotzdem, aber vielleicht sind sie weniger empfänglich für Manipulationsversuche und Stimmungsmache.

    Sondertilgung ergibt bei 2,5% Zinsen aber schon Sinn.

    Mit Kapitalertragssteuer musst du fast 3,5% Zinsen selber erzielen und das ist Risikolos nicht möglich.

    Also maximal Sondertilgen soviel wie geht und den Rest zwischen Sicher und Rendite aufteilen.

    Ich denke auch, dass mit sicheren Anlagen wie Tagesgeld, Festgeld und Geldmarkt-ETF kein positives Zinsdifferenzgeschäft möglich ist, von kurzfristigen Lockangeboten abgesehen.

    Sondertilgungen würde ich daher soweit möglich ausschöpfen. Für den großen Batzen Tagesgeld eine möglichst lukrative Parkmöglichkeit suchen (Vorschläge kamen ja schon)

    Namoni könntet ihr den Tilgungssatz erhöhen, also die monatliche Rate? Bei unserem Kredit war das einmal während der Laufzeit möglich. Wenn ihr sicher seid, deutlich mehr tilgen zu können, könntet ihr so im Laufe der Jahre den ein oder anderen Euro an Zinsen sparen.

    Gerade bei geringem Einkommen würde ich den Notgroschen eher großzügig dimensionieren.

    Bei großem Verdienst und entsprechend hoher Sparrate von mehreren hundert Euro pro Monat ist der Notgroschen sehr schnell wieder aufgefüllt, nachdem 500€ für die neue Waschmaschine entnommen wurden.

    Wenn nur 40€ pro Monat gespart werden können, braucht es schon ein ganzes Jahr, um die 500€ wieder auszugleichen.

    Ein Aktien-ETF ist eine langfristige Investition. Kurzfristig muss man das Risiko von Kurseinbrüchen bis 50% aushalten können. Dafür wird man mit einer höheren Durchschnittsrendite als bei Tages- und Festgeld belohnt. Meist wird von 10-15 Jahren Anlagehorizont gesprochen, damit man relativ sicher sein kann, dass es sich trotz zwischenzeitlicher Krise lohnt.

    Was ich nicht einschätzen kann:

    Könnten irgendwann stattliche Leistungen erforderlich werden, wenn kein Arbeiten mehr möglich ist, höherer Pflegebedarf entsteht, die spätere Rente eh unter dem Existenzminimum liegt...? Dann muss alles oberhalb des Schonvermögens verbraucht werden. Evtl lohnt sich dann keine umfangreich angesparte Altersvorsorge.

    Noch ein Vorschlag: 50-60% in den ACWI Imi, 40-50% in den Kommer-ETF. Beides weltweite ETF, wenn auch etwas unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Positionen. Würde den US-Anteil auch etwas senken. Wir verzichten dabei aufs Rebalancing.

    Warum mietet ihr nicht erstmal eine kleinere, günstige Wohnung. Ungefähr die Qualität und Lage wie das potentielle Kaufobjekt. Dann habt ihr jeden Monat einen Tausender übrig, den ihr sparen könnt. Jedes Jahr 12.000€. Dann könnt ihr in wenigen Jahren eine passende Wohnung kaufen. Vielleicht denkt ihr dann schon über 4 Zimmer nach...

    Ich würde die pauschal genannten 80% vom Netto so erklären, dass vorher etwa 20% des Netto gespart/investiert wurden. Dieser Teil fällt dann weg. Der Rest der Ausgaben bleibt etwa gleich. Ein paar arbeitsbezogene Kosten fallen weg, dafür wird mehr für Freizeit und Urlaub ausgegeben.

    Als grobe Näherung, um die erforderlichen, jahrzehntelangen Sparbemühungen abzuschätzen, reicht das wahrscheinlich. Je näher man der Rente kommt, desto besser kann man hoffentlich die tatsächlichen Ausgaben überblicken.

    Die Schrift in der Mobil-Version wurde auch vergrößert (Safari).

    Mich nervt das, ich hätte gerne einen Button, um die Schriftgröße selbst anzupassen. Bei der vorherigen, kompakteren Ansicht hatte ich eine bessere Übersicht über den gesamten Thread und konnte leichter nach oben scrollen, um Infos aus anderen Beträgen nachuzlesen.

    Die Version am Computer sieht unverändert aus.