Beiträge von Einundzwanzig
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Nicht wirklich. Zum Einen wird kolportiert, der Iran verlange Kryptos für die Passage. Viele setzen das mit Bitcoin gleich, es ist aber mitnichten so, sondern es geht generell um Bezahlung mit Kryptos. Das kann genau so gut Ethereum, Solana oder XRP sein. Mich würde es nicht wundern, wenn Privacy Coins wie ZCash bevorzugt würden.
Daher ist diese „Maut-Erpressung“ des Iran weniger ein spezielles BTC-Einsatzgebiet, sondern eher für Kryptos generell. Dazu, Trump hat ja bereits die Blockade angekündigt, der Fall endet also schon schneller, als er angefangen hatte. Abgesehen davon, wenn die Summe von etwa 2 Mio USD korrekt ist, loht sich für die Reeder schon wieder der Umweg um Afrika herum.
Hier einen besonderen Use Case für BTC zu sehen, halte ich dann doch für arg phantasievoll 😉
Die Headline entstammt der BILD, die kriegen die Differenzierung zwischen BTC und Krypto nicht hin

Mittlerweile wurde es schon an andere Stelle häufiger bestätigt, dass es dabei wohl konkret um Bitcoin geht, was ja auch Sinn macht, denn in zentral gesteuerten Projekten kann man halt Gelder einfrieren. Genau das soll ja umgangen werden bei zensurresistenten Zahlungswegen:
https://www.tagesspiegel.de/internationale…n-15449308.html
https://www.faz.net/aktuell/finanz…-200719654.html
Apropos Altcoins: Gerade heute wurde ein massiver Hack bekannt, nachdem Angreifer eine Schwachstelle im Hyperbridge‑System auf Ethereum ausgenutzt haben und dadurch 1 Milliarde gefälschter DOT‑Token geprägt wurden:
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Auch wenn sich das viele hier gar nicht vorstellen können, aber im Gegensatz zu Bitcoin haben viele Kryptos tatsächlich einen Sinn. 😉
Bitcoin auch 🤷🏻♂️ – Siehe Beitrag #3.846
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Schau keine kleinen Videos. Und kein Interesse am Geldverschwenden.
So klein ist das Video gar nicht. Es geht knapp 40 Minuten und veranschaulicht die Thematik sehr unaufgeregt und objektiv auf Basis empirischer Daten.
Wie kommst du auf „Geldverschwenden“? Ich meine, du musst so ein Produkt ja nicht nutzen, aber sich mit dem Thema gar nicht zu befassen, gleichzeitig Falschinformationen zu streuen – mit der Intention „Anfänger zu schützen“ – hilft irgendwie keinem weiter. Im Gegenteil. Man sollte das Thema offensiv ansprechen, denn früher oder später stößt vermutlich jeder darauf und genau dann ist es doch sinnvoll, sich auf Basis einer fundierten Meinung für oder gegen solche Produkte zu entscheiden.
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Finanztip dazu: wenn überhaupt nur als Beimischung.
Siehe Beitrag #13. Finanztip hat das Thema unvollständig beleuchtet.
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Alles anzeigen
Zusammenfassung von KI:
Gehebelte ETFs (Leveraged ETFs) sind mächtige Werkzeuge, aber sie funktionieren mathematisch anders als normale Indexfonds. Das größte Missverständnis ist oft, dass ein 2x-Hebel-ETF langfristig einfach die doppelte Rendite eines Index liefert. Das ist aufgrund der täglichen Neugewichtung meist nicht der Fall.
Hier sind die kritischen Risiken, die du kennen musst:
1. Die Pfadabhängigkeit (Volatility Drag)
Gehebelte ETFs beziehen sich fast immer auf die tägliche Performance. Das führt bei schwankenden Märkten zu einem schleichenden Wertverlust, selbst wenn der Index am Ende wieder bei null steht.
- Beispiel (2x Hebel):
- Tag 1: Index fällt um 10 %. Der ETF fällt um 20 %. (Wert: 80 €)
- Tag 2: Index steigt um 11,11 % (er ist wieder beim Startwert).
- Der ETF: Steigt um 22,22 % von 80 € = 97,78 €.
- Ergebnis: Der Index ist bei ±0 %, dein gehebelter ETF hat aber 2,22 % verloren. In volatilen Seitwärtsphasen "frisst" die Mathematik dein Kapital auf.
2. Das Totalverlustrisiko
Während ein breiter Marktindex (wie der MSCI World) praktisch nie auf null fallen kann, ist das bei einem gehebelten Produkt theoretisch möglich:
- Bei einem 3x-Hebel reicht ein Kurssturz des Basisindex von 33,33 % an einem einzigen Tag, um den Wert des ETFs rechnerisch auf null zu setzen.
- Zwar gibt es oft Schutzmechanismen (Circuit Breaker) der Börsen, aber das Risiko extremer Einbrüche bleibt bestehen.
3. Höhere Kostenstrukturen
Gehebelte ETFs sind deutlich teurer als Standard-ETFs:
- Verwaltungsgebühren (TER): Oft 0,50 % bis 0,95 % p.a. (statt 0,07 % bei Core-ETFs).
- Finanzierungskosten: Da der Hebel durch Derivate oder Kredite erzeugt wird, fallen interne Zinskosten an. Diese steigen, wenn die Leitzinsen hoch sind, und mindern direkt deine Rendite.
4. Psychologischer Druck
Die Volatilität ist extrem. Ein "normaler" Bärenmarkt mit 20 % Korrektur bedeutet bei einem 3x-Hebel einen Einbruch von 60 %. Solche Schwankungen führen oft zu Panikverkäufen am schlechtesten Zeitpunkt.
Zu 2: Es wird ja hier nicht von einem 3x-Hebel gesprochen, sondern von einem moderaten 1,1x- bis 1,5x-Hebel auf einen Welt-ETF via Sparplan.
- Beispiel (2x Hebel):
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Wunderbar, danke für die schnelle Rückmeldung.
Frage noch zum interessanten tgl. Sparplan: ist das einfach eine Art "gross angelegter" Cost Average Effekt? Oder was hat dich zu diesem Set-up bewogen, wenn die Frage nicht zu "übergriffig" ist.
Bisher habe ich mir keine Gedanken zu einem Krypto-Sparplan gemacht... aber spannender Hinweis

Es ist eigentlich ein kleines (psychologisches) Experiment, verschiedene Sparpläne (täglich, wöchentlich und monatlich) miteinander auf empirischer Basis in einem Bärenmarkt miteinander zu vergleichen. Das Ganze habe ich im letzten November angekündigt und dokumentiere die Entwicklungen nun einmal pro Monat sei dem 01.01.2026. Wenn es dich interessiert, schau gerne in dem Thread vorbei:
Thema🧡 Project 365 – Mein ₿itcoin-Experiment für 2026
🧡 Project 365 – Mein Bitcoin-Experiment für 2026
Moin zusammen,
in Anlehnung an unseren Forenfreund Tomarcy und seinem ETF-Sparplan-Versuch, habe ich für das Jahr 2026 ein Bitcoin-Sparplan-Experiment geplant. Es verbindet einen statistischen Ansatz mit persönlicher Neugier – und dient gleichzeitig als kleine Hommage an die maximale Anzahl von 21 Millionen BTC. Deshalb ist das Gesamtbudget bewusst auf ~21.000 € festgelegt.
Ausgehend von der gängigen Bitcoin-Zyklus-Theorie – die laut vieler…
Einundzwanzig30. November 2025 um 15:17 Falls du Fragen hast, einfach melden

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Moin Einundzwanzig
Bezug nehmend auf das aktuelle Video von FT und Saidi
Kannst du da mitgehen und was würdest du dem technisch durchschnittlich begabten Krypto Kleinanleger, der es einfach halten möchte als Anbieter raten?
Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.
Zu mir: hatte bisher in sehr überschaubaren Maßen BTC, ETH u. XRL via Bison erworben, habe neu wegen der Kosten aber auch ein Depot bei Bitvavo eröffnet.
Hallo Finanzschlumpf,
ich kann da so mitgehen, was Saidi sagt
– Finde ich gut, dass Finanztip auch darauf Wert legt, dass die Coins übertragbar sein müssen und deswegen bestimmte Anbieter nicht empfohlen werden.Bei Bitvavo bin ich ebenfalls schon länger. Ist auch für Neulinge einfach zu bedienen. Bei mir läuft dort ein klassischer Sparplan, der jeden Tag ausgelöst wird.
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Ob nun Einmalanlage oder Sparplan das Szenario bleibt wohl das Gleiche,
Es ändert sich schon, Backtests belegen das auch ganz gut:
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Es gibt eine einfache und simple Antwort auf alle diese gehebelten Variationen:
FINGER WEG !!!
Egal was irgendwelche Leute im YouTube-Universum behaupten.
Es kommt immer auf die individuelle Situation an. Wenn du jung bist und einen langen Anlagehorizont hast, kann ein moderater Hebel auf die Weltwirtschaft ein geeignetes Instrument sein, um die eigene Rendite zu erhöhen. Mit +50 brauchst du mit solchen Dingen aber nicht mehr anfangen.
So lange es nach oben geht ist alles gut, problematisch wird es bei schwankenden Markt oder längeren Abwärtsbewegungen. Da hier sich der Verlust eben in höhe des Hebels verdoppelt oder vervielfacht. Beispiel 100€ verlieren 25%, mit doppelten Hebel hast du dann noch 50€. Bei einem anschließenden Gewinn von 25% hast du 75€. Wenn du damit leben kannst, mach es, ich mache es nicht.
Etwas zu undifferenziert betrachtet, auch wenn der Kern grundsätzlich stimmt – zumindest, wenn man von einem Einmalinvestment ausgeht.
Genau dieses Szenario, und auch nur dieses, wird übrigens von den meisten Kritikern gehebelter ETFs herangezogen. Finanztip macht das im Übrigen auch so. Was dabei oft unter den Tisch fällt: das eigentliche Standard-Szenario vieler Anleger – der Sparplan.
Gerade in schwachen oder volatilen Phasen profitierst du beim Sparplan ja davon, dass du regelmäßig günstiger nachkaufst. Und bei einem moderaten Hebel kann sich dieser Effekt über die Zeit überproportional auswirken.
Wenn man also unterstellt, dass die Weltwirtschaft langfristig ihre ~6–8 % p.a. liefert, dann kann ein Sparplan auf einen moderat gehebelten ETF als Beimischung durchaus ein legitimer Renditebooster sein.
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Die Frage kannst du am besten hier stellen, da wird am Ende auch über deine Kombination gesprochen:
Alex777 kennt sich damit ganz gut aus.
ThemaHeiliger Amumbo - 2-fach gehebelter ETF
Hallo zusammen,
ist jemand von euch in den Amundi ETF Leveraged MSCI USA Daily UCITS ETF EUR (Heiliger Amumbo) investiert oder hat sich damit in der Vergangenheit beschäftigt? Für diejenigen, die ihn nicht kennen: Der ETF bildet den MSCI USA Leverage (2x) Index nach, der die zweifach gehebelte Wertentwicklung des MSCI USA Index auf täglicher Basis abbildet. Der MSCI USA Index umfasst die größten und umsatzstärksten Unternehmen des US-Aktienmarktes.
Ein paar Fakten zum ETF:- Gesamtkostenquote
Mazen25. Dezember 2024 um 21:57 -
Trägt er seit 10 Jahren ein zerfetztes T-Shirt weil er nie gekauft hat, oder hat er nie gekauft weil er in 10 Jahren nicht mal das Geld für ein neues T-Shirt hatte?
Was glaubst du?
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In der verkürzten fünften Handelswoche nach Beginn des Iran-Kriegs zeigt sich erneut ein leicht verändertes Bild. Bitcoin bleibt im Wochenvergleich das Schlusslicht.
Die Wochenperformance:
- Bitcoin (IBIT): +1,52 %
- Gold (IAU): +3,52 %
- MSCI World (URTH): +3,59 %
- MSCI EM (EEM): +2,52 %
Während sich die Lage rund um den Iran zuletzt etwas entspannt hat und klassische Märkte entsprechend anziehen, bleibt Bitcoin hinterher. Trotzdem bleibt das Gesamtbild unverändert: Seit dem Freitag vor Kriegsbeginn liegt Bitcoin weiterhin vor Gold und Aktien. Die Outperformance wird kleiner, ist aber noch klar vorhanden.
Es bleibt spannend.
In der sechsten Woche nach Beginn des Iran-Kriegs dreht sich das Bild wieder zugunsten von Bitcoin. Nach zwei schwächeren Wochen zeigt BTC Stärke und knüpft damit an die Entwicklung aus den ersten Wochen an.
Die Wochenperformance:
- Bitcoin (IBIT): +9,45 %
- Gold (IAU): +1,84 %
- MSCI World (URTH): +3,66 %
- MSCI EM (EEM): +7,02 %
- Software (IGV): –7,06 %
Auffällig ist vor allem, dass Bitcoin nicht nur wieder vorne liegt, sondern sich deutlich von den klassischen Anlageklassen absetzt. Während Aktien solide zulegen und Gold leicht im Plus ist, sticht BTC mit einer zweistelligen Bewegung fast schon heraus.
Seit dem 28.02. liegt Bitcoin damit rund 11 % im Plus, während alle anderen betrachteten Anlageklassen weiterhin im Minus notieren. – Die Korrelationen bleiben instabil, und Bitcoin lässt sich weiterhin schwer in das klassische Risk-on-/Risk-off-Schema einordnen.
Es bleibt spannend.
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Der war gut. Freu dich, dass die Liste der seriösen Bitcoiner wieder größer geworden ist.
Ich erlaube mir kein (moralisches) Urteil darüber, was „seriös“ ist und was nicht. Man kann das gut finden oder schlecht finden, aber am Ende ändert das nichts an der Tatsache: Bitcoin lässt sich nicht kontrollieren, egal, wer es nutzt. Von daher sind alle Gedanken darüber Zeitverschwendung.
Aber um deine Frage trotzdem halbwegs zu beantworten: Aus Sicht eines Iraners wird man es vermutlich begrüßen, plötzlich eine Möglichkeit zu haben, sich dem westlich dominierten Finanzsystem zu entziehen. Aus deutscher Perspektive wird man das eher kritisch sehen. Aber wer hat am Ende recht? Würdest du es anders bewerten, wenn beispielsweise ukrainische Untergrundorganisationen Bitcoin nutzen, um sich gegen Russland besser verteidigen zu können? Oder wenn verfolgte christliche Minderheiten in Afrika darüber Unterstützung erhalten?
Alles eine Frage der Perspektive. Bitcoin hat dagegen keine Perspektive, Bitcoin ist immer neutral. Jeder kann Bitcoin nutzen, egal welchem Wertesystem er angehört. Das finde ich grundsätzlich gut, auch wenn ich nicht jedes Wertesystem unterstütze.
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Eine bessere Referenz kann es ja gar nicht geben. 😅
Eben! Ein ganz perfider Trick, den der Iran da an den Tag legt. Vertraut einfach nicht mehr dem westlichen Zahlungsverkehr und widersetzt sich diesem! Wie können die es wagen?

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Neues von Co-Pierre Georg von der Frankfurt School of Finance: Er bewertet Kryptowährungen eher wie eine „hochriskante Aktie“ und nicht als „sicheren Hafen“, wie es Gold häufig zugeschrieben wird. In diesem Zusammenhang argumentiert er, dass die Risiken in keinem angemessenen Verhältnis stünden und Bitcoin eher eine Modeerscheinung sei, die – ähnlich wie Tamagotchis – irgendwann wieder verschwinden wird.
Quelle: https://www.derstandard.at/story/30000003…ung-nicht-taugt
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Die Straße von Hormus ist nach dem Waffenstillstand wieder offen. Doch der Iran lässt sich die Durchfahrt bezahlen – wohl in Bitcoin.
„Die Entscheidung der iranischen Behörden folgt operativen Notwendigkeiten. Da der Iran unter umfassenden Sanktionen steht, sind Dollar-Transaktionen über das SWIFT-System weitgehend blockiert. Bitcoin ermöglicht hingegen eine Abwicklung innerhalb von Sekunden, ist pseudonym und entzieht sich dem Zugriff traditioneller Finanzintermediäre.“
https://www.btc-echo.de/schlagzeilen/i…-hormus-228566/
Interessant in dem Kontext ist folgende These:
„Indem Schiffe zur Zahlung in Kryptowährung gezwungen werden und nicht in USD, umgeht Teheran US-Sanktionen. Gleichzeitig setzt das Land damit einen Präzedenzfall, der die Dominanz des USD im globalen Ölhandel schwächen könnte.“ -
Sorry, hab ich übersehen. Danke für den Hinweis!
Gerne diesen schließen. Gerne auch den Originalen wieder öffnen und verschieben

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Guten Tag liebe Leute,
da wird einfach mal der beste Thread des Forums – mit über 1,3 Millionen Aufrufen auch noch der erfolgreichste aller Zeiten – nach über 8 Jahren einfach dicht gemacht, weil er „sehr umfangreich“ geworden ist. Musste ich kurz schmunzeln. Ausgerechnet beim Thema „Crash“, das ja nun wirklich jeden Anleger tagtäglich umtreibt (was man an den Aufrufzahlen ganz gut sehen kann), soll plötzlich Schluss sein.
Damit das Ganze aber nicht komplett chaotisch und random wird – da habe ich durchaus Verständnis für die Administration – habe ich einfach mal einen neuen Thread eröffnet. Diesmal im OFF-Topic-Bereich. Da sollte es ja eigentlich keine Probleme geben, weil man dort bekanntlich auch mal etwas freier über Gott und die Welt diskutieren darf.
Also liebe Finanz-Jünger: Lasst uns den erfolgreichsten Thread aller Zeiten würdig weiterführen und nicht einfach sterben lassen.
PS: Kleiner alternativer Vorschlag an die Administration: Den alten Thread vielleicht einfach in die Gesprächsecke verschieben? Wäre schon schade, wenn dieser Thread irgendwann in den Tiefen des Internets verschwindet.
Weiter gehts: Die nächsten Tage werden meiner Meinung nach richtungsweisend, in welche Richtung es die kommenden Monate geht. Die Inflations-Angst geht um.
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Und die stecken ihre Beiträge zum AV Depot dann voll und ganz in den FTSE Germany All Cap ETF, oder wie bezieht sich das hier aufs Thema?
Siehe Beitrag #54
Auslöser waren folgende Kommentare:
Ich sehe zu wenig bzw. fast keine Anreize für die Mittelschicht des Landes (70k-120k Jahresgehalt Brutto). Deswegen muss ich deine Aussage verneinen, weil mir das Gleichgewicht fehlt.
Natürlich muss es für alle Schichten Anreize geben. Lösungen sollten ganzheitlich durchdacht werden.
Ich halte es nicht für problematisch, wenn das AV-Depot für die Oberschicht weniger attraktiv ist, solange gezielt niedrigere Einkommen gefördert werden. Wenn man sozial schwächere Gruppen in der Altersvorsorge nicht ausreichend unterstützt – etwa durch staatliche Fördermittel – drohen langfristig Altersarmut, Unzufriedenheit, Frust und Perspektivlosigkeit. Das kann wiederum ein Nährboden für extreme gesellschaftliche und politische Strömungen sein.
Damit schließt sich dann wieder Kreis, hoffe ich
