Beiträge von Dividendendan

    Ich möchte ein Script basteln dass mich per Email informiert wenn bei einem Wertpapier einen Kurs über- oder unterschreitet und einen echten Graphen haben der getrennt die Verkaufs und Kaufskurse wiedergibt. Die Handy-Apps vom Broker können das mit Meldungen, aber nicht per Email und schon gar nicht zeigen die mir zwei Graphen an.

    Die üblichen Börsenplätze wie Xetra oder Gettex werden es sicherlich nicht mögen wenn ich da im 5 Minuten Takt die Kurse abgreifen lasse. Die Google Gemini KI meint, ich könnte das legal bei Finnhub machen durch ein kostenloses Konto dort als Datenquelle.

    Hat hier jemand Erfahrung mit Finnhob.io?


    Wie praktikabel wären diese "Delayed Data" von Gettex? https://www.gettex.de/handel/delayed-data/

    Ich bin seit Ende 2021 ein braver ETF Sparer und mittlerweile hat sich da jetzt auch schon ein kleines Sümmchen im Depot angesammelt. Allerdings habe ich bisher ja noch keinen wirklichen Crash miterlebt und frage mich natürlich, ob meine geschätzte Risikotragfähigkeit sich dann auch wirklich bewahrheitet.

    Wie geht ihr mit fehlender Krisenerfahrung um? :)

    Da ich auch andere Finanzprodukte außerhalb von ETFs nutze, habe ich reichlich Krisenerfahrung. Zum ersten mal mit Curasan und zuletzt mit Droneshield. Es macht sich irgendwann eine gewisse Gleichgültigkeit breit...

    Bei deutschen Firmen in der Regel automatisch.

    Je nach Depotbank kostet das z.B. auch extra... z.B. 1 Euro und dauert oft einige Tage.

    Eine Beispielaktie wo man ins Aktienregister kommt wäre z.B. "Hamborner Reit" und "Lufthansa".

    Es gibt da noch seltsame Eigenheiten z.B. bei FinanzenZero

    Man wird nur wenn man den Hinweis erhält, dass eine Hauptversammlung stattfindet auf schriftliche Weisung ins Aktienregister eingetragen und erhält dann die Zugangsdaten. Nach ende der Hauptversammlung wird man wieder aus dem Aktienregister automatisch ausgebucht. Während dieser Zeit sind die Anteile gesperrt und können nicht verkauft werden.

    Will man dauerhaft fest im Aktienregister stehen, ist ebenfalls eine schriftliche Weisung nötig und die Aktie wird für den Verkauf gesperrt. Die sperre muss man dann ebenfalls schriftlich aufheben, wenn man verkaufen möchte.

    Bei Comdirect ist der Aktienregistereintrag dauerhaft aktiv so lange man die Aktie im Depot hat und man kann verkaufen, wann man will.


    Das wirft bei mir die Frage auf, wer beim Neobroker dann den Eigenen Platz im Aktienregister einnimmt und ob man da rechtlich der Eigentümer ist, wenn man da nicht selbst eingetragen ist.

    Hallo,,

    Ich habe mir das erste Mal in meinem Leben Aktien gekauft. Dafür habe ich scalable benutzt. Ich frage mich jetzt, wie ich eigentlich die Einladung zur Aktionärsversammlung bekomme.

    Könnte mir jemand von Euch dort weiterhelfen?

    Landen die automatisch im Mitteilungsfach von scalable?

    Wirst einige Wochen vorher benachrichtigt, dass demnächst eine Hauptversammlung stattfindet und ob du dabei sein willst mit der Bestellung einer Eintrittskarte.

    Wenn es eine Aktie ist, wo du nicht im Aktienregister stehst, endet vermutlich deine Ambition an der Hauptversammlung teilnehmen zu wollen, weil die Eintrittskarte 25 Euro + X kostet.

    Bringen wir noch etwas nahe Zukunft rein... ab dem 1.3.2026 durch EU Einmischungen Vorgaben

    Weitere Handelsplätze Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Tradegate, Hamburg, Hannover und Düsseldorf

    finanzen.net ZERO stellt Preis und Leistungsverzeichnis um und das bleibt für Kundinnen und Kunden gleich - Broker Vergleich, Tests & Erfahrungen
    Finanzen.net ZERO, nicht steuereinfach in Österreich, passt das Preis und Leistungsverzeichnis an. Anlass dafür sind neue europäische Vorgaben in Hinblick auf
    www.broker-test.at

    In der Tat ist es bei Finanzen.net so, das Guthaben aus Verkäufen 2 Tage nicht zur Verfügung steht.

    Gilt nicht für das sofortige reinvestieren. Ist der Kontostand 0,00 und verkaufst etwas z.B. für 2700 Euro ist dieses Guthaben sofort nutzbar um was anderes zu kaufen. Man muss halt aufpassen dass man entsprechende mögliche Steuerabzüge beim Guthaben berücksichtigt wenn der Status von vorläufig auf gebucht wechselt.

    Geblockt sind Auszahlungen auf das Referenzkonto bis zur endgültigen Wertstellung (2 Bankarbeitstage).

    Wenn ja, in welchem Rahmen würdet ihr das nutzen? Nur als Ergänzung zum privaten Depot oder würdet ihr euch ernsthaft überlegen die volle Altersvorsorge nur noch darauf umzumünzen?

    Hoffentlich bleibt es freiwillig und wird nicht zum Zwang. Ich würde mir die Gesetzliche auch gerne sparen, da ich nicht glaube jemals alt genug zu werden um mit diesen Peanuts über die Runden kommen zu müssen.

    Die Stiftung Warentest zeichnet finanzen.net ZERO nach 2024 erneut als 'Kostensieger' aus. Welche positiven oder negativen Erfahrungen gibt es hier im Forum mit diesem Depot? Nur billig oder auch gut?

    Keine Echtzeiteinzahlungen möglich... Einzahlungen dauern bestenfalls einige Stunden bis ein Tag.

    Während Donald Trumps April Scherz war am Vormittag über mehrere Stunden kein Kaufen von Wertpapieren möglich... die Ordermasken etc. sahen alle normal aus aber wurde mit einer Fehlermeldung quitiert wenn man etwas zukaufen wollte.

    Ich hab zwei mal Kunden werben Kunden gemacht... bei der letzten gab es die Option des Postident bei der Postfiliale. Das gab es bei meiner Eröffnung noch nicht. Ist ein großer Pluspunkt weil das super lästig ist mit der Handy Kamera und dem Quatsch.

    Kannst auch ganz neue Werkzeuge verwenden... z.B. Google Gemini 3 Thinker

    Hier mal zwei Fallbeispiele..


    Prompt: Ich habe 800 Aktien von Droneshield AU000000DRO2 zum durchschnittllichen Kaufpreis von 2,35 Euro gekauft. Aktuell sind die Anteile pro Stück nur noch 1,082 Euro Wert. Was spricht für und gegen einen Verkauf? Nachkaufen, aussitzen oder harter schnitt?

    ANTWORT:

    Das ist eine schwierige Situation, und ich verstehe den Frust. Ein Verlust von über 50 % (von 2,35 € auf ca. 1,08 €) ist schmerzhaft. Der Fall von DroneShield ist ein klassisches Beispiel dafür, wie schnell sich das Sentiment bei gehypten "Story-Stocks" drehen kann.

    Hier ist eine nüchterne Analyse der aktuellen Lage, damit Sie eine rationale Entscheidung treffen können.

    Warum ist der Kurs so stark gefallen? (Der Realitätscheck)

    Der Absturz der letzten Monate hat handfeste Gründe, die über normale Marktschwankungen hinausgehen:

    1. Vertrauensbruch durch das Management: Das ist der schwerwiegendste Punkt. Der CEO und andere Führungskräfte haben im großen Stil eigene Aktien verkauft. Wenn Insider Kasse machen, ist das oft ein Warnsignal, dass sie den Aktienkurs für „ausgereizt“ halten.
    2. Kommunikations-Desaster: Das Unternehmen musste zugeben, dass eine als „neu“ verkaufte Auftragsmeldung eigentlich nur eine Anpassung eines alten Auftrags war. Das hat die Glaubwürdigkeit massiv beschädigt. Der Markt hasst Unsicherheit darüber, ob Aufträge echt sind oder nur aufgehübscht.
    3. Bewertung: Trotz des Absturzes ist die Aktie fundamental immer noch "teuer". Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) liegt teilweise immer noch weit über dem Branchendurchschnitt (ca. 19x im Vergleich zu 4-5x bei etablierten Rüstungskonzernen).

    Szenario 1: Der harte Schnitt (Verkauf)

    Argumente dafür, den Verlust zu realisieren und das Kapital zu retten.

    • Pro: Sie beenden den emotionalen Stress. Sie sichern die verbleibenden ca. 865 € (800 x ~1,08 €).
    • Pro: Das Vertrauen in das Management ist weg. Bis institutionelle Anleger (Fonds) wieder einsteigen, kann es Jahre dauern.
    • Pro: Opportunitätskosten. Das verbleibende Geld könnte in solidere Werte investiert werden, die sich schneller erholen könnten (z.B. etablierte Rüstungswerte oder breite ETFs), anstatt auf ein Wunder bei DroneShield zu warten.
    • Steuerlicher Aspekt: Sie realisieren einen Verlust, den Sie steuerlich mit zukünftigen Gewinnen verrechnen können (Verlusttopf).

    Szenario 2: Aussitzen (Halten)

    Argumente dafür, die Aktien liegenzulassen.

    • Pro: Der Sektor stimmt. Drohnenabwehr ist ein geopolitischer Megatrend, der auf Jahre hinaus wichtig bleibt. DroneShield hat echte Produkte und echte Umsätze (im Gegensatz zu vielen anderen "Zocker-Aktien").
    • Pro: Die Firma hat noch Cash (durch Kapitalerhöhungen), um eine Durststrecke zu überstehen. Eine Insolvenz ist aktuell nicht das primäre Risiko, eher eine lange Seitwärtsphase oder schleichender Wertverlust.
    • Pro: "Rebound-Chance". Wenn das Unternehmen in den nächsten Quartalszahlen (oft im Januar/Februar) echte, neue Großaufträge liefert und profitabel wächst, kann der Kurs schnell wieder anspringen (z.B. Richtung 1,50 € - 1,80 €).

    Szenario 3: Nachkaufen (Verbilligen)

    Argumente dafür, jetzt aggressiv zu investieren.

    • Einschätzung: Extrem riskant. Ich würde aktuell dringend davon abraten.
    • Warum? Sie würden "schlechtem Geld gutes hinterherwerfen". Ein Schnitt (Average Down) funktioniert nur bei soliden Qualitätsunternehmen, die temporär straucheln. Bei einem spekulativen Small-Cap, dessen Management gerade Vertrauen verspielt hat, ist das Risiko eines Totalverlusts auf das neue Kapital zu hoch.

    Entscheidungshilfe: Drei Fragen an Sie

    Um zu entscheiden, stellen Sie sich diese Fragen ehrlich:

    1. Brauchen Sie das Geld?
      • Ja: Verkaufen.
      • Nein: Weiter zu Frage 2.
    2. Würden Sie die Aktie heute bei 1,08 € kaufen, wenn Sie sie noch nicht hätten?
      • Nein, auf keinen Fall: Dann sollten Sie eigentlich verkaufen. Nur weil Sie sie schon haben ("Besitztumseffekt"), wird sie nicht besser.
      • Ja, als Zock: Dann halten Sie.
    3. Wie schlafen Sie damit?
      • Wenn Sie jeden Tag nervös auf den Kurs schauen und sich über den Fehler ärgern: Verkaufen Sie. Seelenfrieden ist mehr wert als die theoretische Chance, irgendwann wieder auf +/- Null zu kommen.

    Mein persönlicher Impuls als Gedankenanstoß: Oft ist der Mittelweg psychologisch am besten: Verkaufen Sie die Hälfte.

    • Steigt der Kurs wieder, sind Sie noch dabei.
    • Fällt er weiter, haben Sie zumindest die Hälfte gerettet und fühlen sich klug, gehandelt zu haben.
    • Das frei gewordene Kapital können Sie in etwas investieren, das Sie ruhiger schlafen lässt.

    +++++++++++++++++++++


    Prompt: Ich habe 4 Anteile von Deka MSCI World UCITS ETF DE00ETFL508 zum durchschnittllichen Kaufpreis von 39,035 Euro gekauft. Aktuell sind die Anteile pro Stück nur noch 38,761 Euro Wert. Was spricht für und gegen einen Verkauf? Nachkaufen, aussitzen oder harter schnitt?


    Ein Minus von nur rund 1 € (insgesamt!) bei einer Investition von knapp 160 € ist absolut kein Grund zur Panik. Tatsächlich ist deine Position so klein, dass die üblichen Börsenregeln hier etwas anders gewichtet werden müssen – vor allem das Thema Gebühren.

    Hier ist die Analyse deiner Situation mit dem Deka MSCI World UCITS ETF (DE000ETFL508) für den 5. Dezember 2025.

    1. Status Quo deiner Position

    • Investiert: 156,14 € (4 Stk. à 39,035 €)
    • Aktueller Wert: 155,04 € (4 Stk. à 38,761 €)
    • Buchverlust: -1,10 € (-0,7 %)

    Du liegst also quasi "flach" (weder nennenswerter Gewinn noch Verlust). Das ist bei einem breit gestreuten Welt-ETF völlig normales Marktrauschen.


    2. Szenario-Analyse: Was spricht wofür?

    Hier ist die Abwägung speziell für deine "Micro-Position":

    A) Verkaufen ("Harter Schnitt")

    • Argument: Du hast das Geld wieder flüssig.
    • Warum nicht tun (Wichtig!):
      • Gebührenfalle: Wenn du bei einer klassischen Bank bist (Sparkasse, Deka-Depot), zahlst du für den Verkauf oft eine Mindestgebühr (z. B. 10 € oder mehr). Wenn du jetzt verkaufst, verlierst du nicht nur die 1,10 € Kursverlust, sondern zusätzlich die Gebühren. Am Ende kommen vielleicht nur 140 € bei dir an.
      • Irrelevanz: Ein "harter Schnitt" macht man, um riesige Verluste zu verhindern. Bei 1 € Schwankung ist das unnötig.

    B) Aussitzen ("Hold")

    • Argument: Der MSCI World ist ein Langzeit-Investment (10-15 Jahre+). Ein Rücksetzer von 0,7 % passiert oft innerhalb von Minuten.
    • Vorteil (Dividende): Dieser ETF schüttet quartalsweise aus (März, Juni, Sept, Dez). Selbst mit nur 4 Anteilen bekommst du im Jahr ca. 1,50 € bis 2,00 € an Ausschüttungen. Allein die nächste Jahres-Dividende wird deinen aktuellen "Verlust" von 1,10 € wahrscheinlich schon ausgleichen.
    • Fazit: Die nervenschonendste und mathematisch sinnvollste Option.

    C) Nachkaufen ("Buy the Dip")

    • Argument: Du senkst deinen Durchschnittspreis.
    • Problem: Einzelkäufe von z. B. weiteren 4 Stück lohnen sich fast nie wegen der Ordergebühren (außer bei Neobrokern mit 0 € Gebühr).
    • Besser: Einen Sparplan einrichten.

    Fazit & Empfehlung

    Mein Rat: Aussitzen (Hold) und Perspektive wechseln.

    Du hast hier keine "Zocker-Aktie", die auf Null fallen kann, sondern einen Korb aus den 1.500 größten Unternehmen der Welt. Dass dieser mal 1 € ins Minus rutscht, ist der Normalzustand an der Börse.

    Warum du entspannt bleiben kannst:

    1. Die Dividende arbeitet für dich: Warte einfach 1-2 Ausschüttungen ab, und du bist (inkl. Dividende) vermutlich wieder im Plus, selbst wenn der Kurs sich nicht bewegt.
    2. Kosten beachten: Ein Verkauf kostet dich wahrscheinlich mehr an Gebühren als der aktuelle Kursverlust.

    Nächster Schritt: Wenn du langfristig Vermögen aufbauen willst, macht diese Position so "klein" wenig Sinn.

    • Option: Hast du vor, monatlich weiter zu investieren (z. B. 25 € oder 50 € Sparplan)? Dann ist das ein super Baustein.
    • Oder war das nur ein Testkauf, um mal zu schauen, "wie Börse funktioniert"? Falls ja: Test bestanden – Aktien schwanken, aber Welt-ETFs erholen sich historisch gesehen immer.