Umso absurder wirkt es, dass hierzulande schon der Vorschlag Empörung auslöst, dass diejenigen, die es sich leisten können, lediglich 30 % der Kosten (direkt!) selbst übernehmen sollen, um explodierende Beiträge zu begrenzen. Die sie ja sowieso bezahlen müssen.
Wie groß ist die Gruppe die es sich leisten kann? Besonders in Hinblick folgender Querverlinkung Deutschland -> Land der armen Schlucker "keine 2000 Euro als Notgroschen"
Erst recht wenn wie auf Seite 1 hier das Nachrichtenportal verkündet, dass es Ideen zur Streichung der kostenlosen Mitversicherung gibt, was den Haushalt mind. 270-280 Euro durch die sogenannte Versicherungspflicht "Freiwillige Krankenversicherung" (was für ein Hohn dieser Begriff) monatlich als "Mindestbeitrag" zu buche schlägt, sofern keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vorliegt? Besonders explosiv, wenn noch die 30% Selbstbeteiligung dazu käme. Diese finanzielle Mehrbelastung würde etliche Familien in das Bürgergeld oder wie immer das gerade heißt, treiben so dass dann 100% der Steuerzahler zahlt...
Was würde z.B. mit dem Deutsch-Türkischen Sozialversicherungsabkommen und ähnlichen Konstrukten z.B. mit ex-Jugoslawien passieren, wenn hierzulande schon die Ehepartner am liebsten ausgeklammert werden sollen? Müssen da die kostenlos mitversicherten Familien dort dann auch separat selbst versichern?